Niemand in der Familie sieht die Abhängigkeit / Paartherapie ?

  • Hallo,


    ich bin männlich, 52Jahre, Co-Abhängig über die Frau. Seit 14 Jahren lebe ich mit einer Frau zusammen für die Wein & Sekt zum normalen Umgang gehören. Sie ist damit groß geworden. Zudem ist es mir irgendwann bewusst geworden, dass Sie kein Ende kennt beim Wein trinken (Durchschnittlich 2 Gläser pro Tag...hochgerechnet am Monatskonsum)


    Mein größtes Problem ist es bei Treffen im Kreise ihrer Familien (zb: Geburtstag, Weihnachten, etc) MITANSEHEN ZU MÜSSEN dass Sie trinkt ohne Ende....und ich habe große Probleme gehabt ihr das zu sagen. Sie ist damit auf dem Lande groß geworden wo jede Feier feucht fröhlich endete. Dies vermute ich als ausschlaggebend.
    Nachdem ich es ihr gesagt habe ist die "Bombe geplatzt". Ich bin aus dem Schlafzimmer ausgezogen, habe die Klamotten ins Gästezimmer gebracht wo ich lange geschlafen habe. Jetzt wollte ich mich eigentlich trennen...habe begonnen mich nach Wohnungen umzusehen und merke jedoch wie ich mich von den Gefühlen immer hin und her gerissen fühle. Dann habe ich versucht sie zu einer Paartherapie zu bewegen......merke jedoch in den Gesprächen mit ihr dass sie da schon abblockt ...nach dem Motto...ihre Worte"...wenn das der alleinige Grund ist warum wir das machen sollen...kannste vergessen...Das Trinken wird sich nie ändern. Ich möchte dabei auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Nimm mich wie ich bin oder lass es "


    Mein großes Problem diese ständigen Gefühlschwankungen

  • Hallo Nils,


    herzlich willkommen bei uns im Forum.


    Zitat

    Mein großes Problem diese ständigen Gefühlschwankungen


    Aus meinen Erfahrungen heraus kann ich dir sagen, dass diese Geühlsschwankungen "normal" sind.
    Ein CO geht ja nicht leichtfertig, er überlegt hin und her. Schon alleine diese Grübeleien können zu den Schwankungen führen.
    So lange sie keine Krankheitseinsicht hat, und weiter trinkt bringt auch eine Paartherapie nichts, denn dazu braucht sie einen klaren Kopf.
    Ihre Worte waren ja in dem Fall klar genug, sie will nicht aufhören
    Mach dein Handeln nicht von ihr abhängig, ich weiß dass ist sehr schwer, aber sonst nimmt die Achterbahn der Gefühle immer mehr Fahrt auf.





    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

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