Es hat sich nichts getan in den letzten Tagen. Alles beim Alten. Wir kommen ganz gut miteinander zurecht. Er gibt sich sehr viel Mühe, ruft mich ca. 5 Mal am Tag an. Und ich habe das Gefühl, er möchte einfach nur meine Stimme hören. Das wird mir langsam zu viel, und deshalb gehe ich auch öfter mal gar nicht dran... Wenn wir abends telefonieren merke ich oft, dass er wieder etwas getrunken hat, er raucht auch sehr viel - das ist mir aufgefallen. Er ist mit sich am Kämpfen, am Grübeln und viel am Nachdenken. Er hat sich sehr verändert in den letzten Wochen, das fällt mir sehr auf! Und das ist gut so! Es wäre schön, wenn es so bliebe... oder natürlich auch, wenn er endlich Einsicht zeigen würde. Aber das ist ganz alleine seine Entscheidung und es ändert nichts an meiner Trennung von ihm...
Alkohol, Ehe, Kinder
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Ayki79 -
18. September 2006 um 10:56
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Ich habe meinem Mann eine email geschrieben, in der ich ihn ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass er sich keine Hoffnungen machen braucht - und auch ein 2.12. (an diesem Tag wären wir 10 Jahre zusammen) nichts daran ändern würde. In den letzten Tagen hatte er oft diesen Tag erwähnt und es hatte den Anschein, als ob er sich vorstellen würde, dass dann "alles wieder gut wird". Ich hab ihm geschrieben, dass mir das alles wahnsinnig leid tun würde, und dass ich auch noch lange nicht damit abgeschlossen hätte, weil er ein sehr wichtiger Mensch für mich wäre, dass ich mir aber eine Ehe mit ihm nicht mehr vorstellen kann. Selbst wenn ich es wollte - alles in mir würde sich dagegen sträuben...
Dann kam seine Antwort. Das wäre genau das, was er natürlich nicht hören wollte. Er hätte mich in den letzten zehn Jahren keinen einzigen Tag richtig geliebt, weil es für ihn immer wichtigere Dinge gab, u. a. auch das Bier! Keine meiner Warnungen und Bitten hätte er ernst genommen. An seinen Selbstvorwürfen diesbezüglich würde er kaputt gehen.
Den Wunsch nach Freiheit und einem eigenen Leben, in dem er tun und lassen könne, was er wolle - ohne Kontrolle, ohne Rechtfertigung etc. den würde es nicht mehr geben. Sein Leben würde für ihn ohne mich einfach keinen Sinn mehr machen. Deshalb hätte er sich etwas für "uns" einfallen lassen - gemeinsam mit mir möchte er sich einer Alkoholtherapie unterziehen. Und zeitgleich auch eine Eheberatung machen. Ich hätte gesagt, dass nur der Alkohol an allem schuld sei, und damit hätte ich Recht. Wenn noch minimale Gefühle da wären, dann könnte man doch am 2.12. bei 0 anfangen... Da er es aus meiner Sicht nicht ohne Hilfe schaffen würde, wäre er bereit, diesen großen Schritt für uns zu gehen...
Hab ihm dann geantwortet. Dass genau da der Knackpunkt liegen würde: Er hätte immer noch keine Einsicht - und diese wäre der erste Schritt, diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Der Alkohol hätte zwar alles zerstört, aber eine Alkoholtherapie würde das Ganze auch nicht rückgängig machen und das wiederherstellen können, was einmal war... Ich habe ihm angeboten, die Therapie mit ihm durchzustehen, aber die Trennung würde trotz allem weiterhin bestehen bleiben. Und etwas anderes würde er von mir auch nicht hören! Eine Therapie wäre sicherlich angebracht nach all den Jahren und all den Selbstversuchen, die nur nach hinten losgingen... Aber es wäre seine Entscheidung, es ist sein Leben!
Nach meiner Email war er auch noch mal kurz hier. Wir haben uns ganz normal unterhalten. Er ist wirklich wie ausgewechselt. Nachdenklich. Emotional. Halt so, wie man auch ist, wenn man verletzt ist. Aber so eine Seite hatte er bisher nicht. Sonst war er wütend. Hat sich nicht mit den Dingen, über die er sich geärgert hat oder die ihn verletzt haben auseinandergesetzt, sondern ist in sein Büro gegangen und hat sich ein Bier nach dem anderen gezischt. Kann sein, dass es jetzt abends auch noch so ist. Aber er macht sich Gedanken (das hat er früher nicht), ihm geht es schlecht. Und er beschäftigt sich damit. Das ist gut, und es verändert ihn! Das freut mich, ich sehe Fortschritte
Ich glaube, er hat jetzt - mit 32 Jahren - das erste Mal erfahren, was Liebe bedeutet. Die "Mauer" ist gebrochen, dadurch, dass ich gegangen bin. Er ist nicht mehr eiskalt wie ein Stein (das habe ich ihm immer vorgeworfen). Es fällt ihm auf, wie wichtig seine Familie eigentlich doch immer für ihn war - er hat sie bisher nur mit Füßen getreten! Und das ALLES keinen Sinn macht, wenn man sich in seiner familiären Lage nicht wohl fühlt, nicht klar kommt mit den Menschen, nicht geliebt wird, nicht lieben kann. Kein Job, kein Geld der Wert stellt einen zufrieden, wenn man emotional einsam und unzufrieden ist!Das alles sind wichtige Dinge, die in seiner Entwicklung bisher fehlten. Viele Probleme, weshalb er sich zukippt mit dem Alkohol liegen meiner Meinung nach in seiner Kindheit und Jugend. Und das muss alles aufgearbeitet werden, indem er sich damit auseinandersetzt. Er ist auf einem guten Weg. Ich hoffe, er geht weiter. Ich werde es für mich auf jeden Fall tun....
Ich habe einen tollen Song von Rosenstolz gefunden, den ich ihm am 2.12. schenken werde:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…=owi9e2gBXwQ%3DDer ist auch toll:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…egen-76590.htmlSo, und jetzt werde ich mit meiner Tochter ein Filzstift-Bild malen, denn wir haben sturmfrei
mit Filzstiften malen darf sie nur, wenn ihr kleiner Bruder nicht da ist... -
Liebe Ayki,
ich habe alle Deine Threads gelesen und auch ich bin schockiert, denn alles was Du schreibst paßt haargenau auf jemanden, den ich kenne. Selbst euer Alter. Nur ich bin nicht die Ehefrau - ich bin 'die Geliebte', wie man es so schön nennt. Daher möchte ich Dir nun mal meine Version hier schrieben.
Als ich ihn kennengelernt habe , sagte er mir dass er 'in Trennung' lebt. Er habe oft Streit mit seiner Frau, es gäbe immer ein ständiges Hin und Her. Ich war dann erstmal ein wenig vorsichtig, habe mir Zeit gelassen, da ich dachte, vielleicht stecke er gerade in einer Ehekrise. Wir haben uns hin und wieder gesehn, aber es war eher distanziert. Ich habe ihn mehr oder weniger beobachtet. Er wirkte sehr in sich gekehrt. Das ist jetzt ca 1 Jahr her. Erst ungefähr im Sommer kamen wir uns näher, wir hatten das erste Mal Sex. Ich hatte nicht unbedingt das Gefühl, dass er sehr 'ausgehungert' sei. Das Ganze war ungeheuer krampfig und ich war zunächst einmal enttäuscht. Wir sahen uns dennoch immer öfter und es wurde immer intensiver. trotzdem ich mich ein wenig verliebt hatte blieb ich dennoch immer ein wenig auf Distanz. Weniger eigentlich wegen der Tatsache, dass er verheiratet ist-denn ich denke das liegt ja in seiner Verantwortung - sondern eher auf Grund seines teilweise merkürdigen Verhaltens. Das Trinken ist mir zuu Anfang garnicht mal so sehr aufgefallen und er hat versucht, es irgendwie zu vertuschen, wollte wohl den EIndruck erwecken, dass er nur am Wochenende mal was trinkt.
NAch und nach ist mir aufgefallen, dass er doch ziemlich regelmäßig trinkt und auch nicht allzu wenig. Wenn er betrunken ist merkt man es nicht unbedingt. Er torkelt nicht, er kann sich an alles erinnern, was ich sagte, und ruhig ist er ohnehin meistens. Dazu kenne ich ihn auch zu wenig , um einschätzen zu können wie sehr er betrunken ist..
Er sagte mir häufig, dass er seine Kinder vermisst. Nach und nach fing er an von seiner Frau zu erzählen. Ich habe immer versucht mich da nciht einzumischen. Er hat ein 5-jähriges und ein 2jähriges Kind. Dazu sagte er mir, dass er auch in Dänemark noch eine 3jährige Tochter hat von der seine Frau nichts weiß. Ich war ein bißcehn schockiert und dachte mir dann blos, dass die wohl schon seit langen Streit haben. Nach und nach habe ich bemerkt, dass er sich so richtig in alle möglcihe Scheiße reingeritten hat. Er wohnt ja offiziell schon seit langem nicht mehr bei seienr Faru, geht wohl aber dennoch hn und wieder zu ihr. Sie bekocht ihn dann und wäscht immer noch seine Wäsche. Ich frage mich dann natürlcih , warum sie das noch macht. Er ist eigentlich nur immer nachmittags bei ihr. Nachts kommt er meistens zu mir und schläft bis mittags/nachmittags seinen Rausch aus. Nach und nach erzählte er mir, dass er nur noch wegen der Kinder mit seiner Frau zusammen war und dass er so viele Probleme habe. Ich bemerkte, dass er irgendie nichts mehr auf die Reihe kriegt, die einfachsten Sachen nicht . Ständig verlor er etwas, seinen Pass, seine Kreditkarte, sein Hand, sein Telefonbuch etc. Er verpaßte wohl auch, irgendwelche Rechnungen zu zahlen, bekam Mahnungen usw. Immer wenn er von seiner Frau sprach, fragte ich mich wie sie das alles aushalten würde. Er meinte, dass sie ständig aufs neue anfing zu streiten, wenn er bei ihr war, um die Kinder zu sehen.
Einmal sei sie wohl auch total ausgeflippt und ist handgreiflcih geworden.
Er sagte mir dann, dass er es genau weiß, dass sie ihn zurück will, obwohl sie ihn rausgeschmissen hat und immer sagt, dass sie ihn nicht mehr liebt.
ich war etwas verwirrt und wußte auch nciht so recht was ich dazu sagen sollte. ich sagte ihm dann, dass ich den Eindruck habe, dass sie sich gegenseitig so sehr verletzen und irgendwann einer mal so richtig die Schnauze voll haben wird. Er meinte dann, er habe eh schon lange die Schnauze voll. Dann erzählte er mir eines Tages , dass sie eine größere Wohnung sucht. Irgendwie hatte ich plötzlcih schon eine komishce Ahnung. Und die bestätigte sich auch. Sie ist schwanger. Es muß kurz vorher passiert sein, bevor ich was mit ihm anfing. Sie ahben sich wohl auch über die Schwangerschaft gestritten, sie hat ihm vorgeworfen, dass er sie mit den ganzen Kindern im Stich lassen würde. ´Sie wolle ihn nicht mehr sehen. Ich sagte ihm aber, dass er sich irgendwie auf freundschaftlicher Ebene mit ihr einigen solle, was mit den Kindern geschieht. Denn ich habe nicht den EIndruck,dass er sich nciht um seine Kinder kümemrn will. Es sit wohl eher so, dass er sich ja nichtmal um sich selber kümmern kann, wie dann um seine Kinder? Seien Faru tat mir schon ein bißchen Leid undich habe es auch nciht verstanden, weiso sie in so einer an sich shcon kaputten beziehung noch eine Kinderwunsch verspürt. Nunja, dacht e ich mir.Das ist ihre Entscheidung und ob sie nun zwei oder drei Kinder alleine groß zieht ist vielleicht kein Unterschied für sie. Auf jeden Fall hat sie sich wohl selber in eine ziemlich dumme Situation begeben. Ich empfand das Ganze ziemlich verantwortungslos von beiden. Er erzählte auch, dass sie ständig zuhause sitzt und weint. Ich konnte mir das Ganze bildlich vorstellen. Ja, ich denke sie liebt ihn noch. Stellte mir so vor, dass sie sich an frühere bessere Zeiten erinnert und die Realität irgendwie nicht wahrnimmt. Für kurze Zeit habe ich mir gedacht, ob es besser wäre für alle Beteiligten, wenn ich mich nciht mehr mit ihm treffe. Aber ich bin davon überzeugt, dass es deren Problem nicht lösen wird. Er ist sehr attraktiv und wird sich sehr schnell eine andere suchen. Ich dachte mir nur, dass ich nciht in ihrer Haut stecken möchte und mich längst von ihm getrennt hätte. Anderereits habe ich mir immer vorgestellt, dass er vielleicht irgendwann, wenn sie dann mal nen neuen Partner hat plötzlcih durchdreht und sie weider ahben will. 7 Jahre Ehe sind doch nciht so schnell vergessen. Ich denke auch, dass man auch einenkleinen Seitenspring verzeihen kann. Aber ich bin nun schon einige Monate mit ihm. Sie weiß ncihts von mir, aber ich denke, dass sie nciht dumm ist. Und es sit nciht das erste Mal. Er hatte ja zwischendurch diese Frau in Dänemark , und dan auch noch ein Jahr lang eine andere freundin vor mir. Ich stelle mir nun natürlcih die Frage: Wer liebt hier wen? Liebt sie ihn wirklcih noch, oder kann sie einfach nciht loslassen? Will sie seien Gefühle erzwingen? Liebt er sie noch, wennja, warum tut er ihr das an? Wie soll ich mit all diesen DIngne umgehen. Bevor er nciht aufhört mit dem trinken ( und er kifft auch noch dazu) wird sich vermutlich nichts ändern. Ich versuche eher distanziert zu bleiben, damit ich nicht am Ende diejenige bin, die unter allem leiden muß. Denn auch ich habe gerade eine schrekcliche Beziehung hinter mir und will mich im Moment ohnehinnicht unbedingt binden, sonst hätte ich mir auch jemanden anderen ausgesucht. ich denke , dass mein freund mir sehr viel aus seinem Leben anvertraut hat, was seine Frau nicht weiß. Das wundert mcih, denn nach 7 Jahren denke ich, dass man sich doch in und auswendig kennen muß. Ich frage mich, wie diese Trinkerei angefangen hat, warum sie nicht schon Anfang was gemerkt hat. Um die ganzen Dinge etwas zu entschärfen meinte ich, dass er sich auf jeden FAll um seine Kinder kümmern solle. Das wollte er auch tun. Am letzten Wochenende sollte er ihr helfen die alte Wohnung zu streichen. Morgens um 7 Uhr kam er zu mir, ziemlcih betrunken und sagte, dass er bald wieder weg müsse. Er blieb dann bis nachmittags, wachte also erst um drei uhr auf. Dann brachte ich ihn zum 'renovieren'. Tja, da ist natürlich Ärger vorprogrammiert. Seitdem ist er nur noch schlecht drauf und ich brauche garnicht zu fragen warum. Sie hatten sicher wieder einen heftigen Streit. Und na klar- er ist Schuld. Sein Alkoholproblem.
Aus seinen gesprächen habe ich auch herausgehört, dass er immer noch bei seiner Faru geblieben ist oder auch zurückgekehrt ist, weil es wohl auch sehr bequem für ihn ist. Sie tut alles für ihn. Er hat keine wirklcihe Alternative, keinen Platz, den er sein Zuhause nennen kann. Auch nach außen hin fühlt er sich wohl , Ehemann, Familienvater zu sein. Er bräuchte aber auch seien Freiheit, fühle sich von ihr bevormundet und dominiert. Das verletzt wohl seinen Stolz als Mann. Noch dazu fühlt er sich ihr irgendwie auch verpflcihtet, da er ihr erster Mann war. Das beeindruckt ihn wohl besonders und man hat das Gefühl, dass er sie irgendiwe als sein Eigentum sieht und er sich so in Sicherheit sieht, weil sie ihn immer noch liebt, ihm hinterher läuft. Ich selber will mittlerweile on der ganezn geschicht eam liebsten garnicht mehr hören. Denn ich sehe einerseits wie diese Frau so leidet, ich ihn auch so als gemein ihr gegenüber empfinde, und andererseits ist sie in meinen Augen auch an ihrem Leid selber Schuld. Sie kann einfach nciht nein sagen, kann sich nicht trennen. Auch ich denke, der einzige Weg ihn je wieder zurück zu gewinnen ist ihn loszulassen. Ob da noch genügend Liebe ist ist natürlich auch ein Aspekt.
ich selber würde noch nicht von Liebe sprechen, da ich ihn noch nciht so lange kenne. Es ist einfach ein wenig Verliebtheit von beiden Seiten. mehr kann es auch nicht sein. Klar finde ich es auch nicht so toll, dass er trinkt.
Seine ganze Situation inclusive sein Gesundheitszustand sind eine Katastrophe. Was Du aber auch bei allem nie vergessen darfst. Dein Mann ist krank, alkoholkrank. Du darfst also nichts von ihm erwarten, denn Du wirst immer wieder aufs Neue enttäuscht und machst Dich damit selber kaputt. Woher auch immer seine Alkoholprobleme kommen. Im moment sind sie da. Was er dann redet und tut darsft DU nicht auf die Goldwaage legen. Er weiß vermutlcih in seinem Zustand nciht was er tut. Macht Dinge nur noch automatisch. Sein eigener Leidensdrang ist vermutlich auch noch nicht groß genug für eine Veränderung.
Aber grundsätzlcih ist es richitg , wie Du es machst. Setz ihm Grenzen. Tu es für Dich, nicht für ihn, denn sonst gehst Du dabei drauf.
Würde mich freuen von Dir weiterhin zuhören. -
Hallo Frozen Tears,
dein Thread hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und alte Dinge kamen sofort bei mir hoch. Am Anfang der Sätze dachte ich wirklich - ist SIE vielleicht wirklich seine Affaire vom letzten Jahr (denn die fing auch im Sommer an) - so gleicht sich deine Geschichte meiner... Aber da laut deiner "Story" seine Frau schwanger war und noch ein paar andere Dinge nicht übereinstimmten, kannst du es nicht sein
Das wäre ja auch was gewesen
ZitatAus seinen gesprächen habe ich auch herausgehört, dass er immer noch bei seiner Faru geblieben ist oder auch zurückgekehrt ist, weil es wohl auch sehr bequem für ihn ist. Sie tut alles für ihn. Er hat keine wirklcihe Alternative, keinen Platz, den er sein Zuhause nennen kann. Auch nach außen hin fühlt er sich wohl , Ehemann, Familienvater zu sein. Er bräuchte aber auch seien Freiheit, fühle sich von ihr bevormundet und dominiert. Das verletzt wohl seinen Stolz als Mann.
Mein Mann hat mir eine ganze Zeit lang immer und immer wieder auf die Butter geschmiert, dass er ja eh nur wegen der Kinder noch mit mir zusammen sei - und ein paar Mal hat er mir auch knallhart ins Gesicht gesagt, dass es wirklich einfach nur noch seine Bequemlichkeit wäre
Ja, lauter solche Unverschämtheiten kamen über seine Lippen, und immer und immer wieder hört man sie sich an, ist wütend, verletzt, streitet oder frisst es einfach nur noch in sich rein, weil man es nicht wahrhaben will - und nach ein paar Tagen gehts munter weiter. Und dann - wieder nach ein paar Tagen - geht alles von vorne los. Wie sehr ich es gehasst habe
Und alles nur, weil ihm immer wieder ein Furz quer saß, mit dem er nicht zurecht kam - und er hat einen Sündenbock gesucht, an dem er seinen Frust ablassen konnte...Ja, so war es - und so wird es bei mir NIE WIEDER sein... Es stimmt, wenn du sagst, dass man es auch selbst schuld ist, weil man sich einfach nicht trennt. Aber eine Trennung ist auch ein sehr großer Schritt, wenn man kleine Kinder hat und zur Zeit keinen Job (Elternzeit - so war es bei mir). Und dann ist da natürlich immer die Hoffnung, die einen nicht aufgeben lässt. Aber irgendwann ist auch die verpufft
ZitatEinmal sei sie wohl auch total ausgeflippt und ist handgreiflcih geworden.
Ich habe meinem Mann auch mal voll eine gepfeffert - ich war so wütend, das kann man gar nicht beschreiben. Aber wirklich eine totale Ohrfeige, richtig auf die Wange geknallt und so doll, dass mir fast die Hand abgefallen und ganz rot geworden ist. Am besten hätte ich ihm mit der Bratpfanne noch eins drüber gegeben - das hat er einfach nicht anders verdient, so wie er sich verhalten hat. Die ganze Wut, die muss einfach auch mal raus! Das heißt nicht, das ich Schlagen als richtige Lösung sehe. Aber es ging einfach nicht anders. Auch bei mir knallen irgendwann mal die Sicherungen durch - ich frage mich nur, warum das nicht eigentlich mal früher passiert ist
Wenn ich daran denke - das gibt es gar nicht, was in den Jahren alles passiert ist... darüber kann man wirklich einen Roman schreiben!Zitatundich habe es auch nciht verstanden, weiso sie in so einer an sich shcon kaputten beziehung noch eine Kinderwunsch verspürt
Vielleicht war es ja gar nicht ihr Wunsch... ich hätte mir ihm NIEMALS ein drittes Kind bekommen. Habe zwischendurch auch einmal gedacht, ich sei noch einmal schwanger. Da war mein Sohn gerade mal 1/2 Jahr alt. Ich bin sofort in die Apotheke, hab mir einen Test besorgt. Und noch mal zur Sicherheit zum Frauenarzt. Hab trotz Verhütung immer wieder gedacht, ich hätte Bewegungen gespürt - total bescheuert war das - wahrscheinlich war das einfach nur die große Angst davor, noch ein Kind von ihm zu erwarten. Das wäre eine Katastrophe für mich gewesen...ZitatEr erzählte auch, dass sie ständig zuhause sitzt und weint.
Ich habe jahrelang nur geweint, war unglücklich bis zum "geht nicht mehr". Immer wieder bin ich mit dicken Augen aufgewacht und konnte es auch oft nicht verbergen, weil ich Termine hatte usw. Es war furchtbar. Und das Schlimmste ist die Einsamkeit. Man ist verheiratet, fühlt sich aber nicht so! Also, ich kann nicht behaupten, dass ich die letzten Jahre verheiratet war. Davon habe ich nichts gemerkt. Traurig aber wahr
Und noch trauriger finde ich die Tatsache, dass ich ihn nach wie vor liebe. Das sagt mir mein Herz! Ich kann mich selbst nicht verstehen, aber es ist so! Er ist ein sehr liebevoller Mensch, wenn er nicht getrunken hat, ein wundervoller Vater. Seine Kinder vergöttern ihn! Und er kann so lustig sein und so unbeschwert – wenn er mal einen guten Tag hat... Die Kehrseite ist das genaue Gegenteil: kaltherzig, egoistisch, unverschämt und gefühllos – unberechenbar, von einer auf die andere Minute ein anderer Mensch. Das ist die Krankheit, gegen die die Liebe einfach keine Chance hat, wenn man ihr keine gibt... Wenn er selbst nicht für ein Leben ohne Alkohol kämpfen möchte, dann ist das so! Es ist seine Sache.
ZitatIch versuche eher distanziert zu bleiben, damit ich nicht am Ende diejenige bin, die unter allem leiden muß.
Dazu kann ich dir auch nur raten! Wenn du erst mal drinhängst in dem ganzen Schlamassel, dann wirst du nicht so schnell wieder da raus kommen... Zieh die Bremse! Und such dir einen Mann, mit dem du dir dein Leben gemeinsam aufbauen kannst. Auf einen Alkoholiker kannst du nicht bauen, und das weißt du auch... -
Du hast ja ganz schön schnell geantwortet! Mir ist es ganz genauso gegangen, als ich Deine Threads gelesen hatte. Ich dachte Du könntest es sein, seine Frau. Alles- und das ist eigentlich garnicht mal sehr viel, was er mir über sie gesagt hat - paßte bis auf die Schwangerschaft.
Ich denke aber , dass Du es sicher erwähnt hättest. Denn wenn ich wüßte, dass Du diejenige wärst hätte ich mich niemlas bemerkbar gemacht. ich möchte auf gar keinen Fall, dass seine Frau von mir erfährt. Sicher kann sie es sich denken, dass da noch jemand ist. Denn seit langem schläft er nciht mehr zuhause. Aber dennoch ruft sie sehr oft gegn 12 Uhr an und er geht nicht an sein HAndy, wenn er bei mir ist. Aber nachdem er dann ausgeschlafen hat wird er dann ganz hektisch und nervös. Ich dachte früher immer, dass er dann geht , um sie zurück zu rufen. Kann ja auch mal irgendwas mit den Kindern sein. Aber tut er nicht. Er steht auf und manchmal habe ich ihm angebotenihn irgendwo hin zu bringen, da ich auch noch einkaufen muß ( war nur ein Trick von mir). Normalerweise läßt er sich gerne zu seiner Familie von mir mit dem Auto bringen, da die ein wenig außerhalb wohnen. Aber er fährt dann immer zu einem seiner Kumpel, die natürlcih auch trinken und kiffen.
Von den Anrufen seiner Frau ist er auch irgendwie genervt, weil er sich kontrolliert fühlt. Ich selebr kenne das auch aus der anderen Position, mein Ex hat mich nämlcih auch betrogen, war aber kein Alkoholiker.
Aber ist dann auch nie ans Tele, oder hat so getan als ob er noch schläft.
Naja, jedenfalls will ich mich nicht in deren Eheprobleme einmischen. Zudem respektiere ich auch ihre Schwangerschaft und will nicht , dass sie deswegen irgendwelche noch größeren Probleme bekommt. Immerhin hatte sie schonmal von der früheren freundin von ihm heruasgefunden. Diese Geschichte ging über ein Jahr und sie hat dann riesigen Ärger gemacht mit der Frau, ist zu ihrer Arbeitsstelle (eienr Bankfiliale)gegangen und hat sie in aller Öffentlichkeit zur Schnecke gemacht, so dass ihr das Konto gekündigt wurde und sie Hausverbot erhielt. Soweit möchte ich es nicht kommen lassen. Denn ihr Verhalten und ihre Emotionen kann ich auch verstehen. Auch von der anderen Frau mit dem zweiten Kind hat sie von ihrer Schwägerin gehört, aber hat es nciht so richitg geglaubt. Daher lebt mein freund auch irgendwie mit einem schlechten Gewissen. Dennoch steht er dazu was er tut. ich fragte ihn mal, was er denn an ihrer Stelle machen würde. Und er sagte, dass er sich trennen würde. Und auf die Frage, was er denn eigentlich will, sagte er 'eine vernünftige Frau.' Ich an ihrer Stelle hätte mcih längst getrennt. Frühestens , als ich von der anderen Beziehung erfahren hätte. Denn sowas ist kein Seitensprung , sondern schon was anderes. Ich selebr habe auch ein Kind und habe den Vater kurz nach der Geburt endgültig verlassen. Denn diese ganze Nerverei und Streiterei wollte ich meinem Kind nciht antun. Ich bereue das auch keine Tag. Denn sie ist auch ohne Vater gut aufgewachsen. Und der VAter , den wir vor kurzen nach vielen Jahren wiedergetroffen haben hat sich kein bißchen verändert. Hat mittlerweilen 5 Kinder mit 5 Frauen und ist mit keiner mehr zusammen. Absolut beziehungunfähig. Damals habe ich sehr gelitten und sehr geweint. Ich hatte mcih abslout dagegen gesträubt, dass mein Kind nciht in einer intakten Familie aufwachsen wird. Und unser Kind war noch dazu geplant. Er war einverstanden und dann sowas. Naja lang ists her und vergessen. ich bin drüber weg. Ich kann Dir auch nur sagen, dass Dein Mann auch falls es doch zu einer Trennung kommen wird immer ein guter Vater bleiben wird, wenn er es jetzt schon ist. Du mußt da eben zwei Dinge auseinander halten. Er ist auf der einen Seite der Vater Deienr Kinder und auf der anderen Seite Dein Ehemann. Gewissermaßen wirst Du immer was mit hm zu tun haben. Aber wenn Eure Partnerschaft nicht mehr klappt, solltest Du ihm als Vater keine Steine in den Weg legen. Allein wegen Deiner Kinder. und möglciherweise wird die ganze Sache entspannter, wenn euer Verhältnis besser geklärt ist. Ich bin der Meinung, dass Kinder neimals darunter leiden sollen. Daher respektiere ich Dich sehr für Deine Entscheidung, dass Du Dich entschlossen hast ihn rauszuschmeißen , um somit auch ein ruhigeres Leben mit Deinen Kindern zu haben. Ewiger Streit vor den Kindern ist nicht gut und läßt sich aber oft nicht vermeiden. Besonders wenn die klein sind und einem immer hinterherdackeln. Kinder können von so zerrütteten Verhältnissen mehr Schaden davon tragen als bei einer Trennung.
Da seine Frau nun schwanger ist passe ich natürlcih besonders auf, dass sie im moment nichts erfähr. Sage ihm sogar, dass er viel zu seinen Kindern gehen soll. So dass sie noch ein bißchen in der Illusion lebt. Inder öffentlichkeit ignorieren wir uns sogar. Gehen aneinander vorbei, als würden wir uns nicht kennen. Unsere Stadt ist klein undich will nicht, dass sie etwas von Dritten erfährt. Nicht jetzt. Wenn, dann müßte ER es ihr sagen. Das wird er natürlich, wie ich ihn kenne nicht tun. Denn er vermeidet ja jede Konfrontation mit ihr. Und wird sie mich mal mit ihm shen ode sowas, dann werd ich mir irgend eine Ausrede einfallen lassen, wer ich bin. Denn ich finde, das ist seine Sache.
oftmals habe ich mich natürlcih gefragt, warum sie ihn so liebt nach dem was er alles mit ihr anstellt, sie doch verarscht , alleineläßt und so weiter. Aber es geht ihr sicher so wie mit Dir. Er hat eben auch seine Kehrseite, ist also auch ein sehr lieber, einfühlsamer und sensibler Mensch. Das sit es ja letzlich auch genau das, was ich an ihm mag. Nur ich habe ihn so kennegelernt wie er jetzt ist. Ein Chaot, irgenwie ien Außerirdischer, der nix auf die reihe kriegt. Nichts desto Trotz ein liebevoller Mensch. Und zu mir ist er merkwürdigerweise ehrlich. zunächst war es sicher nur etwas sexuelles, aber nach einiger Zeit haben wir auch eine she enge Freundschaft aufgebaut. Ohne Erwartungen, ohne Zwänge. Gewissermaßen wollen wir beide im Moment keine richtige Beziehung. Ich , weil ich eben noch mit meinem Ex zu knappsen hab, er weil er auch noch verheiratet ist. Zudem weiß ich ja auch nciht , ob er sich vielleicht gerade wegen ihrer Schwangerschaft auf mich eingelassen hat. Naja, das machen ja viele Männer während der Schwangerschaft.
Mir ist auch klar, dass so wie er ist auch keine Beziehung mit ihm in dem Sinne machbar ist. Zu seiner Trinkerei hab ich ihn dannmal getestet, wie er eigentlcih selber drüber denkt. Ich habe ihm gesagt, dass ich wohl was zu trinken zu hause habe , aber nichts wirklich hartes. Und dann meinte ich so halb provokativ: Nicht dass nachher gesagt wird, dass ich dich zu nem Alkoholiker machen würde. Er meinte dann: Alkoholiker. Ich? Auf gar keinen Fall. Nie im Leben. Und lachte dann so halblaut vor sich hin. So ist es. Er selber sieht sich nicht als Alkoholiker. An einem anderen Tag jedoch gesteht er dann schon, dass er zumindest nicht schafft aufzuhören.
Niemals würde er sich jedoch einen Therpeuten suchen. Er ist nciht so ein Mensch, der zum Arzt rennt und dann noch über seine Probleme redet. Es dauert eh sehr lange bis er einal offen redet. An manchen Tagen kommt es über ihn und es belastet ihn wohl so sher, dass er anfängt zu reden. meist über seine Frau, oder dass er seien Kinder vermisst. ich bedränge ihn aber nie mit fragen. ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe seien Eheprobleme zu besprechen. In meinen Augen und nach meinen eigenen Lebenserfahrungen ist seine Ehe kaputt. Es hat so viele Vertrauensbrüche gegeben und der Respekt ist so verloren, dass ich da wenig Chancen sehe. Aber da müssen die beiden selber hinter kommen. Ich an ihrer Stelle könnte ihm das auch niemals verzeihen. Ich denke, dass die beiden viel zu früh geheiratet haben. Und auch die Kinder kamen sehr früh. In einer Zeit, wo man normalerweise seine Lebenserfahrungen sammelt.
Und da kommt es eben in einer Partnerschaft oft vor, dass mindestens einer der beiden Partner seine Freiheit haben will. Auch wenn ich so an ihrer Stelle wüßte, was ich mit ihm für eine Beziehung habe. das könnte ich nie akzeptieren. Dann würde ich ihn gehen lassen. Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen oder sich Liebe erzwingen. Aber es hat ja auch alles nicht nur mit Liebe zu tun , sondern auch Verantwortung, Vertrauen, Respekt und natürlcih auch Sexualität. Aber das würde ich in keiner Beziehung in den Vordergrund stellen.
Hast Du Dir für Dich schonmal überlegt, wei Du mit alledem umgehst. Mit den Seitensprüngen zum Beispeil auch. Kansnt Du ihm solche Dinge verzeihen, ohne es ihm in Zukunft wieder vorzuwerfen usw. hast Du noch vertrauen zu ihm? Respektiert ihr euch noch gegenseitig?
mein Freund hat auch vor sich selbständig zu machen. Ich traue es ihm im Moment überhaupt nicht zu. Da er nicht mal die einfachsten Dinge geregelt kriegt.
Was Dich angeht, ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwer ist für Dich. Aber vielleicht beruhigt es dich, dass auch in anderen 'Musterehen' vieles dennoch an der Frau hängen bleibt. Besonders was die Kinder
angeht. Finanziell solltest Du doch eigentlich einigermaßen versorgt sein.
verusch dich aber weitgehends unabhängig von ihm zu machen. Injeder Hinsicht. Dann wird dir alles einfacher fallen. Auch seine selbständigkeit birgt doch sicher immer ein gewises Risiko, wenn er trinkt , oder? Kann man darauf bauen?
Noch ne andere Frage: hast Du nie bemerkt wie es irgendwann mal anfing mit seinem Trinken? Kennst Du die Gründe oder hast Du Vermutungen?
Generell ist es sicher so, dass Alkoholiker meist sehr sensible Menschen sind. Bei meinem Freund ist es auch so. Man muß ihn shcon mit Seidenhandschuhen anfassen. Er ist sehr leicht beleidigt und versucht es zu überspielen. Er sagt auch oft nicht direkt , was ihn bedrückt und sieht überall komische Dinge, also denkt irgendwie eher negativ.
Morgens wacht er auf und das erste was ich höre ist: scheiße.
Ehrlich gesagt, wenn er mir nicht erzählt hätte, dass er verheiratet ist und Kinder hat würde ich es ihm nie zutrauen. Denn irgendwie, wenn er manchmal vor mir steht wirkt er selber noch so wie ein Kindergartenkind.
Ich glaube, dass er daher auch wiederum eine große Affinität auf Frauen hat. Schon alles komisch. -
Zitat
Ein Chaot, irgenwie ien Außerirdischer, der nix auf die reihe kriegt.
Das ist genau der richtige Ausdruck
Kann leider jetzt nicht so viel antworten, mein Sohn ist krank. Er hat sich die ganze Nacht übergeben
So ist das halt... Ich melde mich später mal... -
So, jetzt habe ich auch mal wieder Zeit zum Posten...
Gestern Abend war ich auf einem Geburtstag eingeladen. Zum Schlittschuhlaufen
Das war einfach nur super, und hat mich total abgelenkt von den ganzen Problemen zur Zeit! Einfach mit netten Leuten plaudern, Spaß haben und die Luft genießen!! Toll!Danke, Elfi für deinen Zuspruch! Irgendwie tut so etwas immer gut, auch wenn einem die Entscheidung nicht leicht gefallen ist und man sich total unwohl in seiner Haut fühlt!
Nun zu dir, Frozen Tears.
ZitatVon den Anrufen seiner Frau ist er auch irgendwie genervt, weil er sich kontrolliert fühlt.
Komisch
Frühe habe ich meinem Mann auch ständig hinterher telefoniert. Er hat mich beleidigt, einfach weggedrückt oder sonst was, und ich hab immer und immer wieder angerufen. Heute frage ich mich auch, wieso ich das gemacht habe - damit tut man sich doch nur selbst weh...ZitatIch an ihrer Stelle hätte mcih längst getrennt.
Das ist immer so leicht gesagt. Jeder Außenstehende, der nicht involviert ist, redet so! Aber wenn man in diesem Teufelskreis einmal drinsteckt, dann ist das nicht so einfach!ZitatIch hatte mcih abslout dagegen gesträubt, dass mein Kind nciht in einer intakten Familie aufwachsen wird. Und unser Kind war noch dazu geplant. Er war einverstanden und dann sowas.
Ja, so etwas kann man nicht verstehen...ZitatIch kann Dir auch nur sagen, dass Dein Mann auch falls es doch zu einer Trennung kommen wird immer ein guter Vater bleiben wird, wenn er es jetzt schon ist. Du mußt da eben zwei Dinge auseinander halten. Er ist auf der einen Seite der Vater Deienr Kinder und auf der anderen Seite Dein Ehemann. Gewissermaßen wirst Du immer was mit hm zu tun haben. Aber wenn Eure Partnerschaft nicht mehr klappt, solltest Du ihm als Vater keine Steine in den Weg legen. Allein wegen Deiner Kinder. und möglciherweise wird die ganze Sache entspannter, wenn euer Verhältnis besser geklärt ist. Ich bin der Meinung, dass Kinder neimals darunter leiden sollen. Daher respektiere ich Dich sehr für Deine Entscheidung, dass Du Dich entschlossen hast ihn rauszuschmeißen , um somit auch ein ruhigeres Leben mit Deinen Kindern zu haben. Ewiger Streit vor den Kindern ist nicht gut und läßt sich aber oft nicht vermeiden. Besonders wenn die klein sind und einem immer hinterherdackeln. Kinder können von so zerrütteten Verhältnissen mehr Schaden davon tragen als bei einer Trennung.
Genau so sehe ich die ganze Sache auch! Ich werde ihm auf keinen Fall Steine in den Weg legen, solange er sich an gewisse Dinge hält und zuverlässig ist (in Bezug auf die Kinder). Ich finde es sehr wichtig, dass sie ein gutes Verhältnis zu ihm aufbauen können. Und je älter sie werden, desto eher bilden sie sich eh selbst ihre eigene Meinung und machen sich ihr eigenes Bild über ihn... Ich rede vor ihnen absolut nicht schlecht über ihn - im Gegenteil!ZitatNiemals würde er sich jedoch einen Therpeuten suchen. Er ist nciht so ein Mensch, der zum Arzt rennt und dann noch über seine Probleme redet.
Das habe ich bei meinem Mann auch immer gedacht. Bis er seine Verhaltenstherapie vor ca. 3,5 Jahren begonnen hat (die er auch nicht lange durchhielt). Ich bin mir sicher, dass er seine Probleme sieht! Jedoch ist der Schritt in Richtung Hilfe natürlich auch ein sehr großer!ZitatKansnt Du ihm solche Dinge verzeihen, ohne es ihm in Zukunft wieder vorzuwerfen usw. hast Du noch vertrauen zu ihm? Respektiert ihr euch noch gegenseitig?
Das mit dem Seitensprung habe ich ihm fast schon verziehen. Es ist absolut nicht so schlimm für mich gewesen, wie andere Dinge, die bzgl. des Alkohols passiert sind. Und ich bin mir sicher, dass es eine Flucht war. Und absolut nichts mit Liebe zu tun hatte! Ich respektiere ihn und er mich. Das denke ich schon!Zitatverusch dich aber weitgehends unabhängig von ihm zu machen. Injeder Hinsicht.
Das werde ich - bin schon mit meinem Arbeitgeber im Gespräch bzgl. der Arbeit nach der Elternzeit.ZitatAuch seine selbständigkeit birgt doch sicher immer ein gewises Risiko, wenn er trinkt , oder? Kann man darauf bauen?
Er trinkt nicht, wenn er arbeitet. Dieses Verantwortungsbewußtsein hat er anscheinend (noch).Zitathast Du nie bemerkt wie es irgendwann mal anfing mit seinem Trinken? Kennst Du die Gründe oder hast Du Vermutungen?
Er war von Anfang an so - hat immer übermäßig viel getrunken. Seit dem Tag, an dem ich ihn kennengelernt habe. Ich habe immer gedacht, es ändert sich irgendwann. Und er wird endlich erwachsen... hab ich mir wohl eingeredet, um alles etwas runterzuspielen. Ich weiß es nicht. Die Gründe liegen mit Sicherheit in seiner Familie und dem Verhältnis untereinander. Oberflächliches Getue und Scheinheiligkeit! Immer eine heile Welt vorspielen. Nicht über Probleme reden. Kein schönes Eltern-Kind-Verhältnis. Das ist trotz allem kein Grund, das Trinken anzufangen meiner Meinung nach. Jedoch können manche einfach nicht damit umgehen und fühlen sich so dermaßen schlecht, und ich glaube mein Mann war einer von denjenigen, die nicht anders damit umgehen konnten. Harte Schale, weicher Kern - so ist er!Zitatirgendwie, wenn er manchmal vor mir steht wirkt er selber noch so wie ein Kindergartenkind.
So ist es! Mein Mann war in vielen Dingen wie ein drittes Kind für mich - und daher war mein Leben - als er noch hier war - sehr viel anstrengender als zur Zeit. Ich hatte einfach nicht mehr die Kraft, für eine dritte Person zu denken, zu handeln und die Verantwortung zu übernehmen. Das ist auch nicht meine Aufgabe!Heute ist der besagte 2.12 - wäre unser 10. Jahrestag gewesen. Er hat mir ne SMS geschrieben: "Alles Liebe zum 10jährigen. Er fände es immer noch schade, dass alles so kommen musste." Ich hab nur geantwortet: "Ich auch". Ja, was soll ich sonst dazu sagen...
Morgen sehen wir uns, weil wir zur gemeinsamen Nikolausfeier des Kinderturnens gehen. Ich bin mal gespannt, ob er wirklich kommt, so wie abgemacht. Wäre ja nicht das erste Mal, dass er sich nicht an eine Abmachung hält. Aber warten wirs mal ab. Hab den Kindern mal nichts von ihm erzählt - sonst wären sie evtl. hinterher enttäuscht... Hab ein komisches Gefühl, weil er ja - aus seiner Sicht - auch wieder enttäuscht wurde. Denn vom 2.12. hat er sich einen Neuanfang erhofft. Naja, ich mache mir jedenfalls mit den Kindern einen schönen Tag. Ob er nun mitgeht oder nicht. Ich gehe mal davon aus.
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Dieses hinterher telefonieren übrigens hab ich bei einem meiner exfreunde auch schonmal gemacht. Ich war mir eigentlih ganz sicher, dass er ne andere hatte. Ich glaube es war dann so, dass ich mcih irgendwie abreagieren mußte in meiner Hilflosigkeit. Ich wollte einfach irgend etwas tun. Obwohl ich wußte, dass es ncihts bringt. Ganz im Gegenteil. Ich habe auch irgendwie nach einer Bestätigung dessen gesucht, was ich immer vermutet hatte. Man tut sich tatsächlich immer wieder aufs Neue weh. Und doch tut mans. Komisch, nech?
Naja , und dann hat meine schwester ihn erwischt . Arm in Arm mit diesem Mädchen. Das war ihm total peinlich und er hat mir so eine blöde Geschichte aufgetischt. Aber mein leid war offensichtlich immer noch nciht groß genug. ich hatte ihm verziehen und dann haben wir einen Neuanfang gestartet, der nicht lange andauerte. Das Problem war eigentlcih, dass er nichts zugegeben hat. Und das vertrauen war dann endgültig kaputt von meiner Seite. Ich habe dann ganz lange ganz üble Depressionen bekommen. Während unserer Streitphase wäre ich selber fast dem Alkohol verfallen. Ich habe mich mehrmals einfach so betrunken. Immer von dem was er sich gekauft hat. Seir dieser Geschcihte fühle ich mich so abgestumpft. Daher mach tmir das jetz alles nicht so viel mit meinem neuen Freund. ich habe das Gefühl, es kann mir nichts schlimmeres mehr passieren. Und für seine Frau kann ich auch nur wünschen, dass ihr bald die Augen geöffnet werden wie bei Dir. Ich wünsche ihr das aber nciht, weil ich jetz was mit ihrem Mann habe, sondern wirklcih , weil si mir echt leid tut und ich doch halbwegs durch seine Erzählungen mitbekomme wie sie leidet. Ich hab jetz auch shcon so viel gelesen über das Verhalten von Alkoholikern. Sie suchen sich immer den bequemen Weg. Daher hat er kaum Chancen. Wenn sie ihn unter Druck setzt beeindruckt ihn das wol überhaupt nicht. Sie hat ihn wohl schon mehrmals rausgeschmissen und dann telefoniert sie ihm wieder hinterher. Sie ist wohl nie konsequent gewesen. So hat sie schon ziemlich alle Chancen vertan ihm irgendwie helfen zu können, denke ich. Sie ist nicht mehr die einzige, die ihm Halt gibt. Und er läßt sich von ihr nichts sagen. Ich glaube sie ist richitg so , wie hier die Coabhängigen beschrieben werden, gewissermaßen scheint es mir als ob sie regelrecht von IHM abhängig ist, also gefühlsmäßig jedenfalls. Ich glaube, wenn man so in einer Art Teufelskreis steckt kann man sich nur noch trennen. Möglicherweise wird er dann von selber einsichtig und fängt auch mal ein anderes Leben an. ich glaube erst dann, wenn sie sich vollkommen befreit hat von ihm könnten die beiden vielleicht irgendwann später mal wieder zusammen kommen. Aber so wird es nie klappen. Es wird ein böses Ende nehmen, das weiß ich jetzt schon. Denn sein gesundheitlciher Zustand ist schon ziemlcih bedenklcih , meine ich. Er ist schon so richitg abgemagert. Es ginbt ja auch Alkoholiker, die eher aufdunsen , enn dicken Bauch kriegen usw. Er nicht. Weiß nicht, obs noch an den anderen Drogen liegt.
Du bist da scheinbar schon einen Schritt weiter. Ich glaube je schneller Du es durchziehst umso größere Chancen hast DU, dass er sich ändert. Ich denke mal, dass Du als PArtnerin eh nichts wirklcihes von ihm kriegts, stimmts? immer wieder nur Enttäuschungen, und du gehst bei drauf. Die einzige Chance oder das eizige Ziel , was DU jetz vor Augen haben kannst ist, dass er es schafft unter deinem Druck ne Therapie zu machen und ihr dann erstmal überhaupt ein freundschaftliches Verhältnis wieder aufbaut. habt ihr denn sonst eigentlcih gemeinsame Interessen?
mein freund zum Beispiel hat überhaupt keine Interessen auße Fußball. Er hat früher mal gespielt. jetz guckt er nur ncoh. aber wohl auch sehr viel, sagt er. Dann will er seine Ruhe haben. Manchmal scheint es mir bei ihm, als ob er eigentlich drunter leidet, dass er nciht so viel zu sagen hat in sienem Leben. Keienr respektiert ihn wirklich. Was wiederum ja auch an ihm liegt. Er macht sich immer vor, dass er so stark ist und alle ihm mal den Puckel runterrutschén können. Auch mir gegenüber tut er so. Erzählt mir, dass er nciht eifersüchtig ist. ich habe ihn mal gefagt, wiel er immer meint, seine Frau sei so übertriebn eifersüchtig. Naja, sie aht ja auhch allen Grund dazu. Er hat in dieser relativ kurzen Zeit seit wir uns kennen jetzt schon das zweite MAl mir irgendwelche Unterstellungen gemacht.
Ich glaube der schließt er von sich auf andere. Und wenn er dann sich so Sachen einbildet, dann dauert es erstmal ne Zeit bis es raus ist. Erst kommt er und redet nicht mit mir. Ich weiß nciht warum. Dann kommt er garnicht, wartet wohl dass ich ihm hinterher telefoniere. Tuich aber nciht. und dann am nächsten Tag total gewandelt . Und fängt plötzlich an komische Andeutungen zu machen. Bis ichs dann erstmal verstanden habe. Er kann nie seine Gefühle klar ausdrücken. Und dazu widerspricht er sich auch noch. Widerlegt srändig seine eigene Meinung. Mal meitn er es gäbe keine Liebe. Am anderen Tag fragt er mich, ob ich meinen Ex noch liebe. Alles so komische Dinge. Ich glaube, das könnte auch damit zu tun haben, warum er trinkt. Er kann irgendwie Problem nicht bezeichnen, nicht ausdiskutieren, dass man zu irgendeinem Resultat kommt. Dann läßt er sich auch noch sehr leicht beeinflußen.
ich habe es jetzt schon etliche Male bemerkt, dass er ungefähr nach ein paar Tagen genau das als 'seine Meinung' wieder gibt, was ich ihm gesagt habe. ich könnte mir auch vorstellen, dass er sich irgendwie als versager fühlt, der ncihts auf die Reihe kriegt und sich selbst immer mehr unter Druck setzt. Wie sieht es denn bei deinem Mann aus mit der Selbständigkeit. Läuft es denn da wenigstens gut. Es hört sich doch jedenfalls gut an, dass er auf der Arbeit nciht trinkt und sich da vernatwortungsbewußt verhält. Dann hat er doch imemrhin ein gewisses MAß an Disziplin, kann Zeiten einhalten usw. Das kann mein Freund schon ncit mehr. ich könnte mir jetz nicht mehr vorstellen, dass er irgendeinen Job anfangen können würde. Er hat es jetzt schon mehrmals bewiesen, dass er zu ganz wichtigen Terminen morgens nciht hoch kommt.
Ich wünsche Dir, dass Du stark bleibst. und vergiß aber auch nciht, dass dieser Alkoholkonsum eine Krankheit ist. Das ist schwer zu akzeptieren, dass sich dein Mann so verhält. Aber du hast ihn ja auch mal anders gekannt, als er ncoh 'normal' war. Ich glaube ihr beide könntet es noch schaffen, wenn Du mit Dir selbst Frieden schließt und aber auch mit ihm.
Und habe ich das richtig verstanden , arbeitest Du für ihn , für seinen selbständigen Beruf? -
Hallo Frozen Tears,
Zitathabt ihr denn sonst eigentlcih gemeinsame Interessen?
mein freund zum Beispiel hat überhaupt keine Interessen auße Fußball.
Noch eine Gemeinsamkeit! Mein Mann hatte auch nie andere Interesse außer Fußball und Saufen! Furchtbar langweilig - zu nichts konnte man ihn bewegen, aber sobald jemand von seinen Kumpels anrief stand er sofort zur Stelle... Er hat auch früher gespielt. Dann musste er bzgl. einer Knie-OP aufhören. Gott sei Dank - denn dort im Fußballverein wurde auch nur gesoffen!ZitatManchmal scheint es mir bei ihm, als ob er eigentlich drunter leidet, dass er nciht so viel zu sagen hat in sienem Leben. Keienr respektiert ihn wirklich. Was wiederum ja auch an ihm liegt.
Das ist auch immer das Problem meines Mannes - er denkt ständig, er hat nicht viel zu melden. Er wird bevormundet, rumkommandiert und muss sich für alles rechtfertigen. Ganz schlimm! Denke das ist auch ein Grund für seine Selbstständigkeit, denn so muss er sich von niemandem mehr reinreden lassen...ZitatEr macht sich immer vor, dass er so stark ist und alle ihm mal den Puckel runterrutschén können.
So ist es - das machen sie sich vor. Denn eigentlich sieht es innerlich völlig anders aus! Es macht ihm sehr sehr viel aus! Und das verdrängt er mit der Mauer, die er um sich aufbaut!ZitatEr kann irgendwie Problem nicht bezeichnen, nicht ausdiskutieren, dass man zu irgendeinem Resultat kommt. Dann läßt er sich auch noch sehr leicht beeinflußen.
Das gehört zu den Stimmungsschwankungen beim Alkoholismus. Die können sich nicht entscheiden. Die Meinungen ändern sich von einer auf die andere Minute. Und das mit dem Beeinflussen, das kenne ich nur allzu gut. Leider war es bei meinem Mann immer so, dass er sich von den falschen Leuten beeinflussen lies, die ihm überhaupt nicht gut taten...Ja, ich habe ein paar Aufgaben für das Gewerbe übernommen. Das haben wir schriftlich festgelegt, und das ist für mich auch OK. Da ich es gerne mache! Bis Februar - und dann sehen wir weiter, wie die Situation ist..
Ich glaube nicht, dass es für uns noch eine gemeinsame Chance gibt. Dafür ist zu viel passiert. Ich kann es mir einfach nicht mehr vorstellen.
Ich finde es wirklich wahnsinnig, wie viele Parallelen es zu deinem Freund gibt!
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Wir hatten einen wirklich schönen Tag. Mein Mann war von morgens bis abends - außer einer kleinen Unterbrechung bzgl. der Arbeit - mit dabei, und wir haben uns super verstanden. Er hat dann auch noch mit hier zu Abend gegessen. Die Kinder haben es genossen, ihn einen ganzen Tag für sich zu haben!!! Und ich fand es zum ersten Mal seit langem auch wieder schön, ihn um mich zu haben! Bisher hat er mich immer nur aufgeregt und oft auch genervt, weil ich auch meine Ruhe haben wollte. Heute war das anders. Ich hab mich wohl gefühlt in meiner Haut – anders als sonst!
Gerade haben wir ca. 2 Stunden lang miteinander telefoniert. Er hat angerufen. Und ich fass es echt nicht. Ich kann nicht glauben, was er alles erzählt hat. Er hat vor, morgen bei den Caritas anzurufen, um mit ihnen über eine ambulante Therapie zu sprechen. Er hat gesagt, dass ich ihm meine Unterstützung diesbezüglich angeboten hätte, und die bräuchte er dafür auch ganz dringend, um das alles zu schaffen! Er hat selbst zugegeben, dass - wenn ich auf die Sache mit dem 1 Jahr lang nichts trinken, aber dafür wieder zu Hause einziehen - eingegangen wäre, das hätte er vielleicht eine Woche durchgehalten, aber niemals ein ganzes Jahr... Er hat über seine Gefühle gesprochen, er hat geredet und geredet, von seinen Wünschen, seinen Vorstellungen von dem Familienleben OHNE Alkohol, so wie er es sich vorstellen könnte. Was er alles bereut und was er anders machen würde. Dass er einsehen würde, dass der Alkohol alles "Schuld" gewesen wäre, und dass es mit Sicherheit ohne den Alkohol anders wäre! Das wir ihm 100.000 Mal mehr wert wären als das Bier - das würde er mir schwören! Ohne uns hätte selbst sein Gewerbe keinen Sinn für ihn. Ohne mich! Das hat er extra betont. Sonst waren es immer die Kinder, die er vorgeschoben hat. Aber jetzt hat er klipp und klar gesagt, dass ICH es wäre, die ihm wahnsinnig fehlen würde... Ihm würden Dinge durch den Kopf gehen aus den letzten Jahren, die ihm vorher überhaupt nicht wichtig erschienen. Er würde von Urlauben träumen (auf die er nie Bock hatte - und es hat mich immer so eine Überredungskraft gekostet, dass er sich dann doch mit angemeldet hat), von schönen Begebenheiten, die ihm vorher nie etwas bedeutet hätten. Er hat Gefühle zugelassen und darüber geredet... Ich glaube ihm das alles - aber ich muss das erst einmal verarbeiten. So ein Gespräch gab es noch NIE!
Er war total nett - wie verwandelt einfach! Ich glaube, er ist auf einem guten Weg, und das habe ich ihm auch gesagt.
Ich freue mich darüber - ganz ehrlich - und das hat nichts damit zu tun, dass ich mit wieder Hoffnungen mache. Meine Trennung hat einfach gefruchtet - für ihn! Sie hat das bewirkt, was ich 10 Jahre lang auf eine Art und Weise versucht habe, die mich fast zugrunde gerichtet hätte, weil ich mich selbst damit kaputt gemacht habe. Am Ende war ich kraftlos, ausgelaugt und einfach nur noch fertig! Und er hatte sich kein Stück verändert in seinem Verhalten und seiner Denkweise...In diesen zwei Monaten Trennung hat er sich so mit sich selbst beschäftigt... anders wäre es nicht dazu gekommen. Er hat sich selbst "auseinandergepflückt", macht sich Gedanken. Und zeigt so langsam wirklich DIE Einsicht, die er braucht, um alle weiteren Schritte einzuleiten! Es ist jetzt jedoch ganz wichtig, dass er sich professionelle Hilfe sucht. Denn alleine wird er es nicht schaffen, dazu ist er einfach zu labil! Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass er morgen wirklich bei den Caritas anrufen wird, denn ich kann mir wirklich vorstellen, dass das ein ganz großer Schritt für ihn ist, der sehr viel Mut fordert! Und ich weiß nicht, ob er schon so weit ist, dass er diesen Schritt geht. Wir werden sehen...
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Ich bin echt platt. Ich sehe auch diese parallelen. Witzig ist auch, dass mein freund sich das ganze Wochenende nicht bei mir gemeldet hat und auch in seinen üblichen Lokalen nicht anzutreffen war.
Ich habe mir gleich gedacht, dass er dann wohl bei seien Frau ist. Auch er hat sie ja einige Zeit nciht gesehen. Nun ist sie ja aber gerade am Umziehen und er hat ja einbißchen schon mitgeholfen gehabt. ich vermute auch, dass sie ihm jetzt die Pistole an den Kopf gesetzt hat und gesagt hat, dass er sich jetzt entgültig entscheiden soll. Sicher wird er ja auch ein paar sachen noch bei ihr haben und durch solche Aktionen wird dann ja einiges bewußt. ich hoffe auch, dass es ihm so geht und er endlich mal Klarheit kriegt, was er eigentlich will bezüglich seiner Frau. Daher rufe ich ihn auch nicht an bis er sich wieder meldet. Ich will, dass er das ganz alleine durchsteht. Unsere Situation spitz sich irgendwie insgesamt zu. Es ist garnicht mal so, dass ich ihm Druck mache. Ich spüre wie er sich innerlich selber unter Druck setzt. Ich merke, dass seine Gefühle zu mir doch auch intensiver geworden sind. zunächst war es sicher einfach eine Affaire. Natürlich hat er versucht das alles vor seiner Frau zu verheimlichen. Das die nicht doof ist ist mir klar . Sicher wird sie wissen was los ist, wenn er wochenlang nicht nach hause kommt.
Jetzt vor ein paar Tagen kam er ein paarmal zu mir und hat überhaupt nciht mit mir geredet. Morgens ist er gegangen ohn e sich zu verabschieden. Hatte vermutet, dass er wieder mal mit ihr gestritten hatte. Aber dann kam raus, dass er eifersüchtig ist. Hat er sich plötzlcih eingebildet, dass ich ncoh nen anderen habe. Das ist natürlcih unsinn. Abe res aht ihn sehr beschäftigt. Ich denke, dass es ihm plötzlcih bewußt geworden ist, dass ich ja jederzeit gehen kann- dass ich nciht so abhängig bin wie seine Frau. Das ist für ihn aber auch irgendwie ein Liebesbeweis. Ich denke, es sit ihm gerade bewußt wie sehr er sie doch 'sicher' hat. Und wie unsicher ich doch bin, denn er kann sich doch denken, dass ich nciht dauerhaft mit einer geheimnisvollen Affaire zufrieden sein werde und mir früher oder später auch jemanden suchen werde, der so richtig für mcih da ist. Wir haben nie darüber so gesprochen, wie ich es formuliert ahbe. Aber ich denke schon, dass es ihm mit seinen Fantasien so durch den Kopf gegangen ist. ich glaube unbewußt setzt er sich selebr unter Druck, dass er sich entscheiden muß. Jeder Mensch merkt, wenn plötzlcih Gefühle nciht mehr kontrollierbar werden. ich glaube er kann seine jetzt nicht mehr klar kontrollieren.
Und seine Frau ist vielleicht jetzt mittlerweile auch stärker geworden.
Auch bei mir ist es ja so, dass ich immer meine gefühle unter Kontrolle haben muß. Ich genieße zwar die Zeit mit ihm, aber wenn er dann weg ist, ist er weg. Geht ja auch nicht anders. Er selber hat sich übrigens vorgenommen dass er nächstes Jahr eine Veränderung machen will. Dass er sich dann selbständig machen will. Naja, mal sehn.
Wer weiß, ob er nicht vielleicht auch schon zu einer Therapie angemeldet ist. Ich glaube auch es sit wie bei deinem Mann. er will sich selbständig machen, weil er sich von niemandem was sagen lassen will. weil er so verletzlcih ist. er hat mir mal erzählt,dass er so einen Gabelstaplerschein gemacht hatte früher. Und dann hatte er irgendwie ärger mit seinem chef gehabt. Und da hat er sich den Schein nicht abgeholt, obwohl der ihm zusteht. ist doch dumm,oder?
Diese Parallelen mit dem Fußball sind ja auch witzig.
Aber ist Dein Mann denn ein Familienmann? Mein frend hat beispielsweise mal gesagt, dass er es nciht aushalten würde immer ständig mit der Familie und Frau zusammen zu sein. Er will eben auch viel mit seinen Freunden zusammen sein. Mit seiner Frau nur ab und zu.
Für meinen freund wäre es das Beste , wenn er sich mal ne eigene Wohnugn suchen würde und sich selber um alles kümmert. Selebr kocht, wäsche wäscht etc. ich glaube, das hat er bis heute nciht. und ich habe auf sowas auch keine Lust, dass ich dann die Rolle seiner Frau übernehmen sollte. Ich denke, er hat auch schon gemerkt, dass ich viel selbständiger bin. Ich bin ihm auf jeden Fall überlegen. Und seiner Frau gegenüber fühlt ER sich überlegen. Das ist schon ganz schön schwierig für ihn. Ihrer ist er sich so 100% sicher. Bei mir ist es anders.
Ich vermute schon, dass er seine Bequemlichkeit nicht so gerne aufgibt. Im Moment sind es ja seine Cousins, Brüder ; Freunde , die alles für ihn tun. Da wohnt er, da ißt er, da hat er seine Wäsche.
Ich kann es auch gut von seiner Frau verstehen, wenn sie jetzt Klarheit haben will. Genau wie Du. Ich habe diese Situation immer schon kommen sehen, habe schon früher drauf gehofft.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass er jetzt Panik bekommt und wieder mit ihr in die neue Wohnung zieht. Und dann wird der Stress wieder von Neuem losgehen. ich glaube Dein Mann ist schon einen Schritt weiter in Richtung Therapie. Bei meinem Freund ist es noch nicht krass genug und er ist noch zu labil sich zu verändern. Ich sehe es auch schon voraus, dass irgendwann seine Frau es so satt hat, dass SIE ihm sagt, dass es endgültig ist und es auch so meint. Ich kenne es von mir selber, dass ich lang leiden kann. Aber wenn der Punkt gekommen ist, wo ich damit durch bin gibt es kein Zurück für mich.
Gewissermaßen kannst Du ja auch froh sein, dass es bei Dir zur Zeit keine 'andere' gibt. Dann ist es ja zumindest nur das Alkoholproblem, was zu lösen gilt.
Du selbst hast mir ja auch geraten, dass es keine Zukunft mit einem Alkoholiker gibt. Sicher hast du da recht. Das schützt ein ja aber nciht davor, dass ich mich nciht in eien verlieben kann. ich habe es ja zu Anfang nciht einmal bemerkt. Ebenso liebst Du ja deinen MAnn trotz Alkohol. Auch die Frau meines Freundes liebt ihn ja dennoch. Also ist es ja auch nicht einfach irgend jemanden aufzuhören zu lieben auf Grund des Alkoholkonsums. ich kenne ihn ja schon so wie er jetzt ist und er ist ja trotz aller Probleme auch ein sehr liebevoller und liebenswerter Mensch.
Ich kann schon so meinen Spaß mit ihm haben, aber ich könnte jetz t auch nciht einfach so mit ihm zusammen ziehen. Da hätte ich gar keine Lust drauf. Wir brauchen immer auch einen gewissen Abstand zueinander.Mein freund ist auch noch nciht so weit, dass er einsieht, dass er Alkoholiker ist. Er weiß zwar dass er unendlcih viele Probleme hat, aber dass es mit seinem Alkohol zu tun hat sieht er nciht. Er sieht nur, was ihn sonst noch so stresst.
Würdest Du Dich selber eigentlich als Co-Alkoholikerin bezeichnen? -
Hi Frozen Tears,
ZitatWürdest Du Dich selber eigentlich als Co-Alkoholikerin bezeichnen?
Nein, ich denke das bin ich nicht mehr! Das war ich aber eine sehr lange Zeit! Und ich habe viele Bücher gelesen, die mich aus der Co-Abhängigkeit befreit haben! Ich übernehme keine wichtigen Dinge mehr für ihn, ich helfe ihm zwar, aber nur, wenn ich merke, dass er Interesse zeigt, es selbst zu "lernen" und es wirklich nicht kann - anstatt meine Hilfe nur aus Bequemlichkeit anzunehmen und weil ihm ein Abend mit seinen Freunden wieder wichtiger ist als wichtige Dinge zu erledigen (die ich sonst übernommen habe). Das ist zB. eine der vielen Sachen, die ich nicht mehr mache... Ich habe einfach gelernt NEIN zu sagen, was ich lange lange nicht konnte, weil ich mich immer für seine Dinge verantwortlich gefühlt habe. Das ist nicht mehr so!So, muss jetzt die Kinder in den Kindergarten fahren...
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Hui. So langsam kann man wohl schon eine Art Alkoholikerprofil erstellen.
Die Tatsache , dass Partner ihren Lebenspartner betrügen hat ja nun nicht unbedingt etwas mit Alkohol zu tun.
Das ist ja ein generelles Problem, dass in einer Beziehung noch dazu kommt. Möglciherweise ist es bei einem Alkoholiker so, dass er durch seinen Alkoholgenuss etwas ungehemter ist und es so leichter zu einem Seitensprung kommen kann. Aber ich denke, dass die richitgen Alkoholiker mehr das Trinken als Frauen im Kopf haben. Es gibt halt sone und solche.
Bei mir war es jedenfalls nciht so, dass er in seinem Alkoholrausch auf mich zukam und sagte: hey Baby wie wärs mit uns beiden. Ganz im Gegenteil. Ich habe ihn an einem Abend gesehen und er wirkte überhaupt nciht wie ein Frauenaufreisser, was ich gerade sehr sympatisch an ihm fand. Vorher hatte ich ihn auch schon ein paarmal gesehen. Immer kam er als ruhiger eher verträumter Typ rüber. An dem Abend habe ich zufällig einen Freund von ihm kennengelernt. Das wußte ich aber nciht, dass es ein Freund ist. Er bemerkte wohl, dass ich ihn ganz gut fand und hat dann 'ausgecheckt' , ob das auf Gegenseitigkeit beruht.
Also sind wir gewissermaßen verkuppelt worden. Naja, dann beim nächsten Mal mußte er schon den esten Schritt tun.
Er kam zu unserem Tisch und stellte sich vor und irgendwie mußte ich lachen, weil er one witzige Stimme hatte und ich ihn noch nie lächeln gesehen habe. Er starrt sonst immer ganz ernst vor sich her. Er trank Sekt mit uns an diesem Abend und zu dem Zeitpunkt wäre ich nie drauf gekommen, dass er Alkoholiker ist.
Ich weiß nicht warum, aber ich war irgendwie verklemmt und ließ ihn einfach stehen. Das nächste Mal wollte er mit mir tanzen und wieder lies ich ihn abblitzen. Das hat er überhaupt nciht kapiert. Ich auch nicht. Dann ging ich zu ihm und er tat beleidigt. etwa zwei Monate! lang ging es so.
Achso, sein Freund sagte mir bereits vorher, dass er wohl im moment keine feste Beziehung will. Okay, dann ging eine Freundin von mir zu ihm. Mittlerweile hielten wir uns gegenseitig für sehr arrogant und komisch.
Dennoch war igendwie eine Anziehungskraft da. Er sagte dann meiner Freundin , dass er mich mag. Die ganze Situation wurde immer krampfiger und ich kam mir vor wie ein 14-jähriger Teenager.
Dann eines Tages war es so weit. Wir verabredeten uns. (Zu ungefähr dieser Zeit muß dann seine Frau schwanger geworden sein.) Die ersten Male waren auch so richtig blöde. irgendwie war er so nörgelig. Er war beleidigt, dass ich ihnnicht mit zu mir nahm. Wir trafen uns dann einmal bei seinem Cousin und da sah ich, dass er einen kleinen Flachmann bei sich hatte. Den hat er immer versteckt, trank also heimlcih und halt auch Korn. Da kam mir das erste Mal die Vermutung, dass er abhängig ist.
Das nächste Mal bemerkte ich auch dass er ein Getränk nach dem anderen trank und er sich mit mir in soner Billigkneipe treffen wollte. Ich fand da richtig niveaulos und unromantisch.
Als ich ihn dannmal drauf ansprach, dass er ja ganz schön viel trinkt, meinte er, er trinkt nur am Wochenende zum Party machen. Richtig geöffnet hat er sich erst als ich ihn dann doch letzlich doc zu mir eingeladen hatte. Wir sahen uns immer öfter, er redete mehr und mehr , über seine Probleme allgemein, über seine Frau. Ich empfand letzteres immer als unangenehm. Irgendwie hat er so ein Vertrauen zu mir, dass er mir alle seine Geheimnisse anvertraut, alels was er auch seiner Frau nie erzählt hat. Wahrscheinlich, um sie nciht zu verletzen. Ich sagte ihm dann, dass es ja auch kein Wunder ist, dass sie immer Eifersuchstszenen macht, sie habe ja auch allen Grund dafür.
Er ist so ein Typ, der immer abhaut, wenn es heikel wird. Sich dann wohl mehrere Wochen nciht blciken läßt. Sie telfoniert ihm dann nach eienr gewissen Zeit hinterher , heult sich zuhause die Augen aus. Dann geht er wieder zu ihr. Er meint, dass sie dann immer wieder anfängt zu streiten und ihm Vorwürfe macht und er es dann weder nicht aushält. Er geht dann nur zu ihr wegen der Kinder. Dann eskaliert es und er haut wieder ab. Das geht wohl schon seit Jahren so. Sicher kommt dir das auch alles bekannt vor. Ich schreib das jetz nur mal so aus 'seiner ' Sicht.
Obwohl er ja anfangs keine Beziehung wollte sind seine Gefühle immer intensiver geworden. Erst hat er es mir nie gesagt, aber jetz schon.
Irgendiwe sitz er zwischen zwei Stühlen. Obwohl es ja mit seiner Frau nciht gut läuft hängt er sicher doch auch an ihr, an den Kindern usw.
7 Jahre sind ja nciht einfach so weggewischt.
Er hat es sich sicherlcih so einfach vorgestellt. Dort die Frau und da die Geliebte. Dass die Frau Stress macht , kennt er ja schon. Dass die Geliebte keinen Stress macht findet er sicher einerseits angenehm, hat es aber bestimmt nicht so erwartet. Dass er sich selber verlieben wird und er selber nun eifersüchtig ist und garnichts mehr unter Kontrolle hat ist jetzt richtig schwierig für ihn. War es doch bisher so, dass ihm die Frauen hinterherrannten und er die Oberhand hatte.
Bei seine eigenen Frau ist er sich ja zu 100% sicher, dass da nichts anderes läuft, erstens wegen der Schwangerschaft, zweitens weil sie ihm ja immer hinterher läuft. Daher denkeich auch, dass eines Tages ER derjenige sein wird, der verletzt ist. Nämlich genau dann, wenn SIE nicht mehr will und nciht mehr kann. Aber das wird wohl noch einige Zeit dauern. Natürlich ist mir klar und ihm wahrscheinlcih auch, dass das keine gute Basis ist für eine richtige Beziehung. Selbst, wenn er sich räumlcih von seiner Frau getrennt hat wird er innerlich noch nicht damit 100% durch sein. Und auch er muß jeden Tag damit rechnen , dass ich jemandne anderes kenen lerne.
Also - seinen Partner zu betrügen ist nicht immer nur was tolles, sondern kann auch richtig Stress bedeuten. Und diesen Stress macht er sich selber.
Da ich nun diese ganzen Sachen aus beiden Positionen kenne, kann ich nur sagen: Die Position der 'Geliebten' ist für mich eindeutig die bessere, angenehmste. Ich habe mir früher oft schon Gedanken darüber gemacht.
In der Rolle der Ehefrau ( oder auch 'festen' Partnerin ) zu stecken und sich für den Mann aufzuopfern, allen 'scheiß' für ihn erledigen und dann zum Dank legt er sich eine Geliebte zu. Nein danke, nicht mehr mit mir.
Wäre ich die Frau meines Feundes und genau wissen was läuft zwischen mir und ihm würde ich sofort Schluß machen und mir nen anderen suchen. Keine Träne würde ich für ihn vergießen. Er sollte mir auf allen vieren hinterhergekrabbelt kommen und mich anflehen.
Und so solltet ihr es auch machen, statt euch demütigen zu lassen.
Manch einer sagt jetzt vielleicht: Meine Güte, ist doch klar, der will dich nur für Sex. Das hört sich immer so an, als ob Sex was schlimmes ist und es nur dem Mann Spaß macht. Aber ich muß jetz ehrlich mal sagen, dass ich mit meinem Freund so richtig guten Sex habe- trotz Alkohol.
Und vor allem : Ich brauche dafür nicht seine Hemden bügeln, sein Süppchen kochen, seine Kinder groß ziehen, zuhause sitzen und mir Sorgen machen, wann er nach hause kommt. Ich kann auch sagen: heute habe ICH keine Zeit. Daher kann ich nur jeder Ehefrau raten einfach etwas selbstbewußter aufzutreten. Weil ihr es euch WERT seid. Verloren hat sie ihren Mann eh schon. Was tut er noch für die Frau? Kannman einen Mann noch weiter verlieren als an den Alkohol und an eine Geliebte.
Ich habe das einmal in meienm Leben gemacht, einem Mann so hinterhertelefoniert , hinterhergelaufen usw. Er hat einfach nur aggressiv reagiert . Es war immer wieder aufs Neue ein Schlag ins Gesicht.
Ich habe geheult, Depressionen bekommen, konnte nicht mehr arbeiten , nicht mehr zuhören, habe mich nicht mehr richtig um mein Kind kümmern können. Nie wieder werde ich mich von jemandem so demütigen lassen.@age
wie du siehst läuft es ja irgendwie bei allen verblüffend ähnlich. Ob gleich die scheidung das Richtige ist weiß ich nicht. Kannst du nicht erstmal ausprobieren, dass du ganz konsequent alleine lebst. Oder bringt dir die Scheidung irgendwelche Vorteile?
Wie ich oben schon erwähnt habe ist so ein Seitensprung, eien Affaire ein ganz anderes Thema für das man sicher eine ganz neues Forum eröffnen kann, wenns das nicht schon gibt. Selbst wenn dein Mann es schafft vom Alkohol wegzukommen dann heißt es lange noch nicht, dass er dir dann auch immer treu ist oder dich nie belügt. diese Garantie hast du ja bei niemandem. und das sieht man jemandem auch nciht an der Nasenspitze an. Auch weißt du nicht , ob es in dieser Hinsicht vielleicht bei deinem nächsten Partner noch schlimmer wird.
Aber ihn erstmal links liegen lassen ist schon recht gut.
Es gibt so ein Buch: Wenn Frauen zu sehr lieben heißt es glaube ich. Das kann ich nur mal jeder empfehlen. -
@Age
Ich glaube, dass mein Mann diese "Phase" letztes Jahr schon hinter sich hatte (mit dem Fremdgehen). Genauso wie bei deinem Mann war es letztes Jahr bei meinem. Ich glaube, dass meiner schon einen Schritt weiter ist als deiner.Er hat heute bei den Caritas angerufen, die melden sich am Mittwoch, um ihm einen Termin durchzugeben. Ist schwer zu glauben, und es ist seine Sache! So sehe ich das. Wenn er einen Termin macht - OK - wenn nicht - auch OK. Er muss das mit sich selbst ausmachen. Und ich hake da auch nicht nach, nur wenn er darüber reden möchte.
Wir haben heute viel Zeit miteinander verbracht. Er war beruflich im Büro und deshalb laufen wir uns ständig über den Weg. Außerdem brauchte ich auch noch ein paar Unterschriften und wir haben dann in einem Aufwasch alles erledigt.
Auf der einen Seite fühle ich mich wohl in seiner Gegenwart, auf der anderen Seite habe ich sehr viel Respekt vor der ganzen Situation!
Age, ich wünsche dir viel Glück für deinen weiteren Weg! Du machst es richtig! Halte durch!
@FrozenTears
ZitatDie Tatsache , dass Partner ihren Lebenspartner betrügen hat ja nun nicht unbedingt etwas mit Alkohol zu tun.
Das ist ja ein generelles Problem, dass in einer Beziehung noch dazu kommt. Möglciherweise ist es bei einem Alkoholiker so, dass er durch seinen Alkoholgenuss etwas ungehemter ist und es so leichter zu einem Seitensprung kommen kann. Aber ich denke, dass die richitgen Alkoholiker mehr das Trinken als Frauen im Kopf haben. Es gibt halt sone und solche.
Das sehe ich etwas anders. Ich denke, gerade das Fremdgehen hat sehr viel mit der Krankheit Alkoholismus zu tun - denn so holen sich die Alkoholiker ihre Bestätigung, die sie zu Hause und auch sonst wo nicht bekommen! Warum auch - bei dem miesen Verhalten! Es ist eine Ablenkung, eine Flucht. In meinen Augen! Denn so müssen sie sich nicht mehr mit dem eigentlichen Problem auseinandersetzen - sie rennen davor weg! Und schaffen sich direkt noch zusätzlich ein Neues! So werden sie aber mit dem HAUPTPROBLEM ALKOHOL nicht damit konfrontiert! Sie machen einfach, was sie wollen... weil sie nicht anders können...ZitatIn der Rolle der Ehefrau ( oder auch 'festen' Partnerin ) zu stecken und sich für den Mann aufzuopfern, allen 'scheiß' für ihn erledigen und dann zum Dank legt er sich eine Geliebte zu. Nein danke, nicht mehr mit mir.
Das wäre nichts für mich! Immer nur "Geliebte" sein, das ist doch keine Lösung für immer... Nur, weil man nicht verletzt werden möchte... Eine Ehe/Beziehung muss ja nicht immer so negativ verlaufen, wie du es erlebt hast. Das Risiko, Nähe zuzulassen und dann verletzt zu werden, ist immer da... aber was wäre das Leben ohne Risiko
ZitatKann man einen Mann noch weiter verlieren als an den Alkohol und an eine Geliebte.
Da hast du Recht - das ist absolut nicht schön! Aber genauso wie die Sucht ist die Co-Abhängigkeit eine Krankheit, die man erst einmal erkennen muss, damit man sich befreien kann.ZitatSelbst wenn dein Mann es schafft vom Alkohol wegzukommen dann heißt es lange noch nicht, dass er dir dann auch immer treu ist oder dich nie belügt.
Klar gibt es auch viele andere Gründe für den Seitensprung. Trotzdem gibt es da mehr Zusammenhänge als man denkt!ZitatEs gibt so ein Buch: Wenn Frauen zu sehr lieben heißt es glaube ich. Das kann ich nur mal jeder empfehlen.
Hab ich auch - ist sehr gut! -
Ist die Co-Abhängigkeit tatsächlich eine Krankheit?
Ich habe eher gedacht, dass man da so mehr oder weniger automatisch reinschlittert, wenn man mit einem Abhängigen zusammen ist. So stell ich mir das vor. So wie jetz in Deinem Fall ist es doch ertsmal verständlcih, dass Du Deinem Mann helfen willst. Auch wenn er Alkoholkrank ist. Weil Du ihn liebst . Du lügst dann Beispielsweise und entschuldigst ihn bei seinem Chef, dmait er nach außen hin sein Gesicht bewahrt. Das sit für mcih eigentlcih auch ein Stück Loyalität und das macht man ja auch als ehrenwerte Person in anderen Situationen. Zum Beispiel als CHefsekretärin in eienr Firma mußt Du auch ständig Ausreden für DeineChef parat haben. Nur eben ist es da DeinJob. und DU wirst dafür bezahlt. Als Lebenspartnerin machst Du es eben freiewillig aus Liebe. Dass man damit wohl genau das Gegenteil bewirkt ist mir schon klar. Aber dennoch denke ich muß man auch ien bißchen abwägen. Wenn die Firma den Bach runter geht , weil dein besoffener Mann was verpennt hat, dann finde ich es okay , wenn Du das stattdessen machst. Man muß ihn ja nciht unnötig in Schwierigkeiten bringen und auch noch andere Leute mitleiden lassen, die dann ihren Job verlieren würden. Es ist für mich eher die Frage: was kann ich machen, was sollte ich lieber lassen. Was mir nciht genau klar ist und ichhier im Forum auch ncoh nciht gefunden habe ist die Frage nach dem Punkt, wo ein Alkoholiker sagt: So jetzt reichts. Wie sieht dieser Punkt aus? Wo ist der sogennante Leidensdruck so groß, dass er nciht mehr erträglcihist. Muß ein Alkoholiker dafür draussen in der Gosse liegen? Muß ihn seine Familie dafür verlassen haben? Wenn ich jemandem als CO-Alkoholiker sozusagen das Leben noch angenehmer machen, dann kann ich ja auch umgekehrt seinen Leidensdruck noch ien wenig verstärken, um ihm zu helfen? Ich hau also noch ein drauf. Schenk ihm noch ein paar stärkere Flaschen, damit es schneller geht. Es gibt sicher noch ein paar Wege, wie man einem Alkoholiker das Leben schnell zur Hölle machen kann.
Aber wenn Co-Alkoholiker auch ne Krankheit ist, ist es dann nicht so, dass man sich den Alkoholiker bewußt aussucht oder wie? Nunja, es ist vielleicht eine Schwäche, dass man diesen Mann nicht loslassen kann, obwohl der einem nichts gutes mehr bringt. Aber andererseits- ich lebe mit einem Mann zusammen, er wird so allmählich krank, alkoholkrank. Und ich kann ihm nur helfen , indem ich ihm nicht helfe? Das ist schwer zu verstehen für jemanden , der sich mit dieser Krankheit nciht auskennt. Nicht jede Ehefrau ist ja gleichzeitig Therapeutin und hängt an ihrem Mann, will ihm helfen, will Schlimmeres verhindern. Das ist für mich jetzt erstmal kein krankes ,sondern ein ziemlich normales und auch unbewußtes Verhalten.
Sie kann doch erst darauf aufmerksam gemacht werden, wenn sie sich selber mit dieser Krankheit 'Alkohol' auskennt, sich selber damit auseinander gesetzt hat. Wird man automatisch krank, wenn man mit einem Alkoholiker zusammen lebt? Wenn man einen Mann mit ner anderen Krankheit hat- z.B. bluthochdruck, dann gibt man auch weniger Salz in die Suppe, oder kocht ein Diätessen , weil der Mann übergewichtig ist. Soll er sich doch auch vollstopfen bis er platzt und nciht mehr in die Hose paßt oder seinen ersten Herzinfarkt kriegt. Süßigkeiten fressen ist doch auch ziemlich süchtig und er/sie ist auch selber Schuld dran oder frißt, weil er gerade frustriert ist und sich nicht mit seinen eigentlichen Problemen konfrontiert.
Also ich weiß auch, selbst bei Kindern, dass es nie gut ist jemanden zu sehr zu bemuttern und zu betüdel und jemandem alles aus der hand zu nehmen. Aber das als krank zu bezeichnen-hm.Nochmal zur Geliebten: Das ist für mcih auf keine Fall ein Zustand , den ich mir auf Dauer wünsche. aber ich habe es heir ja als Vergleich zur Rolle der betrogenen Ehefrau angebracht. So als Vergleich. und da ziehe ich die Rolle der Geliebten vor. Nicht jede Beziehung muß ja gleich in der Ehe enden. Den richtigen für sich zu finden ist ja garnciht mal so einfach. Ich dachte ja auch schon mal, dass ich im Leben den richtigen gefunden hatte. Und war kurz vor der Hochzeit. Da hat er sich plötzlcih wie total umgedreht. Alles was Du da in Jahren mit Deinem Mann erlebst habe ich innerhalb weniger Monate mit ihm in Höchstform durchgemacht. Alkohol, fremdgehen, Wegbleiben von zuhause, Keine Verantwortung mehr , sich absolut gehen lassen. Natürlcih war es bei ihm wohl eher eine Art Rückfall, als er wider mit seinen alten Leuten zusammen kam. Nur kannte ich seine früheres Leben nciht . Hatte mit ihm zusammen gelebt. Alles war in Ordnung. Wirklich alles. Scheinbar. Man kann nie in einen Menschen reingucken. Er hatte wirklcih ein gutes schauspielerisches Talent oder hatte sich tatsächlich 2 Jahre lang verändert. Jedenfalls entpuppte er sich plötzlich als absolute Suchtperson: Spielsucht, Streitsucht, alkohol, drogen, sex, Porno. Dieser gegensatz war schon ziemlich krass. Ich habe das 4 Monate lang ertragen und bin dann aus meine eigenen Wohnung geflüchtet. Der Alkohol war da garnicht mal das Hauptproblem. Er hat sich zudem noch als absoluter Tyrann entwickelt. Selbst jetzt nach mehr als einem Jahr, wo ich keinen Kontakt mehr zu ihm habe, ruft er mich aus heiterem Himmel an und schrie einfach drauf los, beschuldigt mich für irgendwelchen dummen Dinge. ich habe einfach aufgelegt und ihm eine mail geschrieben, dass er mich nicht mehr anrufen soll, wenn er nicht im Stande ist vernünftig mit mir zu reden. Ja, auch e war ein liebenswerter Mann. Hat alles für mich getan wie man es sich nur vorstellen kann. Bis sein Schicksal ihn eingeholt hat. Nun ist er zu seiner Exfreundin zurückgekehrt, die gerade vor einem Jahr geheiratet hatte. Sie ist ebenfalls Suchtperson ( Kokain) und hat ihn sich gleich mit einem Kind versucht festzunageln- trotz Ehemann. Alles ganz schön verrückt.
Seitdem ziehe ich erstmal das Leben 'ohne Beziehung' vor und genieße meine Affaire mit meinem anspruchlosen Alkoholiker, hihi. Ich habe mir das so als Alternative auch nicht gewünscht, aber irgendwie ist es erholsam für mich, ob Du es mir jetzt glaubst oder nicht. Er ist ruhig, redet nicht viel, nervt mich nicht. Ißt nichts, trinkt nichts- nur Wasser. Zum Frühstück trinkt er auch nur Wasser oder Tee, ißt nichts. Das ist schon was , worüber ich mir Sorgen mache, da ich schon finde dass er ein bißchen eingefallen ist für sein Alter. Selten trinken wir mal zusammen ein bißchen Alkohol.
Ich glaube, obwohl ich ja längst bescheid weiß schämt er sich vor mir zu trinken. Er trinkt halt mit seinen Kumpels. Achja, ist Dein Mann auch morgens (bzw mittags, wann er endlich seinen Rausch ausgeschlafen hat) , wenn der Alkohlopegel wieder unten ist so rastlos, nervös und entwickelt so einen Drang, ich weiß net wonach, wahrscheinlich wieder zu trinken. Mein Freund ist dann total hibbelig. -
@FrozenTears
ZitatDu lügst dann Beispielsweise und entschuldigst ihn bei seinem Chef, dmait er nach außen hin sein Gesicht bewahrt. Das sit für mcih eigentlcih auch ein Stück Loyalität und das macht man ja auch als ehrenwerte Person in anderen Situationen. Zum Beispiel als CHefsekretärin in eienr Firma mußt Du auch ständig Ausreden für DeineChef parat haben. Nur eben ist es da DeinJob. und DU wirst dafür bezahlt. Als Lebenspartnerin machst Du es eben freiewillig aus Liebe.
Das kann man doch absolut nicht miteinander vergleichen. Denn bei einer vorliegenden Alkoholabhängigkeit ist das ein völlig falsches Verhalten! In Bezug auf die Arbeit ist es Mittel zum Zweck.ZitatMan muß ihn ja nciht unnötig in Schwierigkeiten bringen und auch noch andere Leute mitleiden lassen, die dann ihren Job verlieren würden.
"Man" - ich würde eher sagen ER bringt sich damit selbst in Schwierigkeiten - sonst niemand!ZitatWas mir nciht genau klar ist und ichhier im Forum auch ncoh nciht gefunden habe ist die Frage nach dem Punkt, wo ein Alkoholiker sagt: So jetzt reichts. Wie sieht dieser Punkt aus? Wo ist der sogennante Leidensdruck so groß, dass er nciht mehr erträglcihist. Muß ein Alkoholiker dafür draussen in der Gosse liegen? Muß ihn seine Familie dafür verlassen haben? Wenn ich jemandem als CO-Alkoholiker sozusagen das Leben noch angenehmer machen, dann kann ich ja auch umgekehrt seinen Leidensdruck noch ien wenig verstärken, um ihm zu helfen? Ich hau also noch ein drauf. Schenk ihm noch ein paar stärkere Flaschen, damit es schneller geht. Es gibt sicher noch ein paar Wege, wie man einem Alkoholiker das Leben schnell zur Hölle machen kann.
Kannst ja einen neuen Thread eröffnen.ZitatAchja, ist Dein Mann auch morgens (bzw mittags, wann er endlich seinen Rausch ausgeschlafen hat) , wenn der Alkohlopegel wieder unten ist so rastlos, nervös und entwickelt so einen Drang, ich weiß net wonach, wahrscheinlich wieder zu trinken. Mein Freund ist dann total hibbelig.
Er hat bisher immer alles gemacht, getan, erledigt, damit er dann abends sagen konnte "Jetzt hab ich so viel geschafft, jetzt darf ich mir auch mein Bier gönnen". -
Zitat
Ich wollte das wir unsere probleme in den Griff bekommen und er ließ mich damit sitzen und brach aus.
Genauso war es bei uns auch!Zitatdas mit dem fremdgehen war bei meinem Mann auch etwas anderst. ich erklärs mal kurz: S** hatte er mit mir und die Bestätigung hat er sich bei anderen gesucht. Ist schon ein seltsames fremdgehen.
Meinst du, das ist wirklich die Wahrheit? Meiner hat das auch immer erzählt - er hätte ein "freundschaftliches" Verhältnis - da wäre ansonsten nichts dabei. Und hinterher hat er mir doch gebeichtet, dass er 3x mit ihr geschlafen hat. Ich möchte dich ja nicht noch mehr verunsichern - aber einem Alkoholiker kann man wirklich NICHTS glauben - die schlängeln sich einfach durchs Leben und picken sich immer die für sie bequemsten Dinge raus...ZitatNa ja, ich muss sagen, der S** in der Zeit war bombastisch mit ihm und ich dachte he, das kann doch nicht vorbei sein!
Das kenne ich nur allzu gut...Du bist auf einem guten Weg, dich unabhängig zu machen! Geh weiter, es wird dir besser gehen...
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@age
das mit der backmischung find ich gut, hab mich echt mal wieder so richtig schlapp gelacht. Tut gut bei all dem frust, den man hier liest auch mal zwischen durch was lustiges.@
sex mit ihm war mal wieder bombastisch. Das glaube ich dir egrne. Dazu kann ich dir auch mal ein kleines Geständnis aus meiner Vergangenheit berichten. ich war mal drei Jahre lang mit einem Typ zusammen, schon sehr lang her und Sex war okay, aber mittlerweile schon etwas langweiliges, normales geworden. Dann hatte ich eine einmalige Affaire mit einem Studenten. Das war super, aber ich hatte ein total schlechtes gewissen. So hab ich meinem Typ ne rote Rose gekauft und wir hatten zuhause so richitg heißen Sex. Also- ein Seitensprung kann die Hormone auch wieder in Gang setzen! Leider hat es nciht lange angehalten und der alte Trott kam dann wieder. Wir hatten uns damals gegenseitig oft betrogen. Auch als er mir einmal sein Fremdgehen gestand lief es ähnlcih ab. Wir haben uns regelrecht geprügelt und dann ab ins Bett.
Naja, so würde es bei mir heute auch nciht mehr ablaufen.Aber dieses rein freundschaftliche würde ich auch niemandem mehr abkaufen.
Man sollte aber den Sex auch nicht überbewerten, der gehört zum Leben dazu. Mir wäre es am liebsten, wenn mein Mann mich shcon betrügt, wenn ich es dann nicht erfahren würde.
Aber ne andere Sache- habt ihr bei alle dem nicht auch Angst vor Krankheiten? Leider ist es selbst heute so, dass viele Männer ja freiwillig nie nen Kondom benutzen würden, wenn man selber nicht drauf besteht.
Okay, wenn sich der Mann in eine andere Frau verliebt hat, dann kann man eh kaum was machen, denke ich.
Mit der Liebe ist es eh ein schwieriges Thema, weil man sie nicht so genau definieren kann.
Würde Dein Mann Dich lieben, wie könnte er Dich dann so verlezten. Diese Frage muß man auch mal überdenken.
Aber so einfach ist es ja auch nciht. vielleicht müßte man auch so fragen: wenn Dein Mann sich selber liebt, wie kann ER SICH das alles nur antun? Und dann als nächstes: Wie kann ein Mensch einen anderen Lieben,wenn er sich selbst nicht liebt. Das trifft es dann wohl eher. ich meine, dass Liebe auch sehr von Kopf ausgeht und der Situation, in der man sich befindet. Und wenn jemand mit sich selbst nicht klar kommt ist 'Liebe' immer wackelig. Liebe heißt jedenfalls für mcih auch : Geben ohne Bedingungen und Erwartungen. Was hat jemand schon großartig zu geben, der im Leben nicht klar kommt. Der kann eben nur nehmen.
Und so ist es bei meienm Freund auch- ich erwarte eben nichts von ihm, weil ich weiß da ist ncihts. Das einzige, was eben gut und auch von seiner Seite nciht egoistisch abläuft sind unsere 'romantischen freundschaftlichen Begegnungen'.
Aja, nochmal zu euren Männern mit den kleinen 'Freundinnen'. Sicher erzählen sie es Euch auch so als freundschaft, weil sie euch nciht verlezten wollen und können. Ich hab mal gelesen, dass es einen Mann mehr verletzen würde, wenn er erfährt, dass seien Faru Sex mit einem anderen hatte als wenn sie sich verliebt. Bei der Frau soll es umgekehrt sein. Könnte was dran sein. Auch nachdem was ihr so geschrieben habt und was ich so bei Gesprächen mit Männern herausgehört habe.Im Grunde ist es doch sehr viel gefährlicher, dass man seinen Mann an eine Frau verliert mit der er ein freundschaftliches Verhältnis hat, sich gut versteht und dann später mehr draus wird, statt einfach purer Sex und dann tschüß, oder?
Und darum geht es ja letztlich. Eifersucht kommt ja immer aus der Angst jemanden zu verlieren. Die Frage bei eienm Alkoholiker ist ja aber eigentlcih schon, ob man ihn nicht eh schon verlorenhat und nur noch einer Illusion von dem nachtrauert, was er früher mal war.Daher meine Frage: was habt ihr eigentlich JETZT noch von eurem Mann, außer schöne Erinnerungen? Was gibt er euch jetzt noch?
Und das was er euch ncoh gibt: reicht euch das?Bei mir ist die Situation ja vollkommen anders: Ich habe mir selber diese Frage auch gestellt. Ich habe eine Affaire, so drück ich das jetzt mal aus. Und das reicht mir im Moment, aber nicht auf lange Sicht.
Es ist okay für mich solange wir beide Spaß dran haben und solange kein anderer Mann ins Spiel kommt. Wenn ich mich morgen neu verliebe würde ich Schluß mit ihm machen, das weiß er auch, trotz Alkohol.
Aber so ist es eben eine Art Übergangslösung und ich bin im Moment auch nicht so scharf drauf wieder so einen 'verbindlichen' Mann und schon gar nicht bei mir zuhause zu haben. Später vielleicht mal wieder. Sowas plant man ja nicht, das passiert eben einfach. Und deswegen leide ich auch nicht, ich weiß genau was ich will. Bei mir ist es so: ER tut mir irgendwie leid, und auch seine Frau und besonders die Kinder. Was ich bisher noch nicht erwähnt habe ist, dass mein Vater auch Alkoholiker war, bin quasi damit groß geworden. Und ich habe mir jeden Tag gewünscht, dass meine Mutter sich von ihm trennt, denn sie hat so schrecklich gelitten, wurde ncoh dazu immer geschlagen usw. Dieser ewige Streit, besonders nachts. ich hatte immer Angst um meine Mutter. Jeden Tag.
Daher würde ich jemanden, der zu mir kommt um zu stänkern - egal ob mit oder ohne Alkohol- sofort rausschmeißen. Und über Gewalt wollen wir erst garnicht reden. ich hoffe mal , dass es bei euch nicht so eskaliert ist.Trotzdem nochmal zu dem Thema Co-Alkoholiker.
Ich sehe dieses Thema eher so, wie wenn man verliebt ist und sich was vormacht, also jemanden nur anhimmelt und dir schlechten Seiten usw nciht 'realisiert'. Und wenn man in einer Beziehung lebt und den Partner liebt, dann ist es doch absolut natürlcih, dass man für ihn auch lügt usw. Also ist derjenige, der das tut doch nicht krank. Er macht das ja auch bewußt, um nach außen hin eine scöne Fassade zu bewahren.
Dass er damit seinem alkoholkranken Partner nichts gutes tut, ist mir schon klar, aber das wissen viele ja in dem Moment nicht.
Wir haben früher zum Beispiel auch erstmal vor Freunden versucht zu vertuschen, dass Vater säuft. Aber eben auch um unser eigenens Gesicht nciht zu verlieren und nicht in Verrufung zu geraten. Aber waren wir alleine, dann konnte er uns mal den Buckel runterrutschen. ich habe meinen Vater zeitweilig gehaßt, dass ich ich hätte umbringen können. ich habe es mir regelrecht gewünscht, dass er sich totsäuft, weil er so mies war. Wir waren ja hilflos als Kinder, konnten nicht weg. Später schon,mit 18 hab ich mein Abi gemacht und bin abgehauen. Mein Vater hatte damals Kirschkerne in die Schlüssellöcher gesteckt, damit ich nciht mehr reinkonnte. Das muß man sich mal vorstellen.
Kurz vor seinem körperlichen Ende hat er schließlich einen Entzug gemacht. Seitdem trinkt er nicht mehr. Mittlerweile wohl mehr als 25 Jahre nicht mehr. Zum Glück sind meine Eltern auch umgezogen.
Freunde von ihm sind dann wohl so nach und nach bei draufgegangen.
Jedenfalls war es nicht meine Mutter, die ihn unter Druck gesetzt hatte,irgnedwie kam es so nach ernsthaften Gesprächen mit dem Hausarzt, so hab ich das noch in Erinnerung oder vielleicht auch ne Zwangseinweisung, weil er nachts im Schnee schon im Pyjama rumlief, um weiße Mäuse zu fangen.
Jetzt ist mein Vater wieder so ein 'normaler 'Familienvater, alle haben ihm verziehen und man redet nicht mehr drüber. Auch er hat dadurch gelernt und ist anderen Menschen gegenüber offener und verständnisvoller geworden. Aber dennoch hätte ich mich an Stelle meiner Mutter getrennt.
Denn diese unzähligen Jahre an Leid gibt ihr niemand mehr zurück.
Vielleicht wäre dann alles schneller gegangen, vielleicht wäre ja die Trennung nicht für immer gewesen. Jedenfalls haben wir auch alles - unser Haus - einfach alles dadurch verloren.
Vielleicht wären wir dadruch selbstbewußter geworden und würden uns jetzt auf solche Beziehunge garnicht mehr einlassen.
Jedenfalls wünsch ich das keinem von euch, dass es bei euch so weit kommt, besonders den Kindern nicht. Wenn ich meinem Freund immer sage: Kümmer dich um deine Kinder, aber geh lieber wenn es schlimm wird und streite dich nicht vor ihnen, dann ist es auch etwas, was ich gerne meinem Vater damals gesagt hätte.
Und möglicherweise sehe ich auch wie schwach seine Frau ist, dass sie sich nicht trennen kann, genau wie meine Mutter es nicht geschafft hat, was für uns alle die Hölle war. Alles natürlich unter dem Deckmantel der Liebe und der ehrenwerten treuen Frau, die doch ihren Mann nicht im Stich läßt. Ich frage mich nur: Wer hat sie währenddessen geliebt? Wer hat ihr überhaupt zugehört, wenn sie stundenlange Selbstgespräche in der Küche geführt hat? Meine Mutter hat viele Jahre ihres und auch unseres Lebens weggeschmissen. Tut ihr es nicht!Das ganze hat mich wahrscheinlich gegenüber alkoholkranken Menschen gleichgültig und abgestumpft gemacht , nur so konnte ich ja selber überleben. Wir haben nicht diese typischen Merkmale eines Co-Alkoholikers übernommen. Wir Kinder sind abgestumpft. ich weiß nicht mehr genau, wie es bei meiner Mutter war. ich glaube erstmal anders.
Dann aber auch abgestumpft.Also, ich kann nur jeden ermutigen die Dinge in die Hand zu nehmen und konsequent zu sein. dennoch könnt ihr ein Auge drauf werfen, dass es eurem Partner zum beispiel finanziell oder so nicht absolut den Berg runter geht und auch gesundheitlich. ich finde das irgendwie menschlich. Ich meine, das ist nur ein vernünftiges und verantwortungsbewußtes Verhalten und man kann das alles regeln. Auch wenn er weiter säuft.
Vielleicht hilft sogar in manchen Fällen eine Entmündigung. Dann steht er auch dumm da.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sowas in einer Therapie auch stattfindet. ( soziale Unterstützung) Doch wieso soll man einem Menschen erst einen riesen Schuldenberg anhäufen lassen, bis er selber in jeder Hinsicht ruiniert ist und er zur Einsicht kommt, dass er hilfe benötigt.Und dann versuchen ihn wieder auzupeppeln und zur Schuldnerberatung zu schicken. ich meine, Alkoholsucht ist doch eben eine Krankheit und wenn ein Kranker es alleine nicht schafft sich um seine Angelegenheiten zu kümmern, wieso wird dann geraten ihn zu Grunde gehen zu lassen, um ihm letzen Endes zu helfen? -
Zitat
Aber so ist es eben eine Art Übergangslösung und ich bin im Moment auch nicht so scharf drauf wieder so einen 'verbindlichen' Mann und schon gar nicht bei mir zuhause zu haben.
Das wissen wir ja jetzt mittlerweile.Zitatdennoch hätte ich mich an Stelle meiner Mutter getrennt.
Das kannst du so gar nicht behaupten, denn du warst nie in ihrer Position. Jeder normal denkende Mensch sagt, dass er sich dann getrennt hätte... Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man nicht selbst drinsteckt!ZitatMeine Mutter hat viele Jahre ihres und auch unseres Lebens weggeschmissen. Tut ihr es nicht!
Deshalb habe ich mich ja getrennt!ZitatIch meine, das ist nur ein vernünftiges und verantwortungsbewußtes Verhalten und man kann das alles regeln.
Nein! Das kann man im Zusammenhang mit Alkoholsucht nicht! So würde man nicht die Rolle des Co-Abhängigen verlassen, sondern sich immer noch für ihn verantwortlich führen. Ein in meinem Fall 32jähriger Mann kann selbst darauf achten, ob er finanziell und auch sonst klarkommt. Und wenn nicht, dann ist das seine Sache. Und sein Pech!
Klar, soziale Unterstützung - aber nur OHNE ALKOHOL!ZitatDoch wieso soll man einem Menschen erst einen riesen Schuldenberg anhäufen lassen, bis er selber in jeder Hinsicht ruiniert ist und er zur Einsicht kommt, dass er hilfe benötigt.
Weil "manche" so tief rutschen müssen, damit sie Einsicht bekommen. Und Einsicht ist der erste Schritt in ein Leben ohne Alkohol! Oft geht es nicht anders! -
Hi Pauli,
kein Problem. Bin ganz deiner Meinung! -
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