Mein Mann ist alkoholkrank und weiß es auch. Er trinkt jeden Tag große Mengen und das seit Jahren. Er sagt, er trinkt, weil es ihm schmeckt und er hätte es im Griff. Schließlich geht er ja jeden Tag arbeiten und hat wegen des Alkohols noch nie blaugemacht. Rechtfertigt das einen Alkoholkonsum von täglich 8 halben Bier und manchmal noch einen Whysky/Cola? Wenn er frei hat, trinkt er schon morgens und liegt dann am Nachmittag im Bett Am Arbeitsplatz trinkt er keinen Tropfen (noch nicht!!!). Wenn er aber heim kommt, ist er noch nicht ganz zur Tür rein und hat schon die erste Flasche Bier in der Hand. Ich bin mit dieser Situation sehr unglücklich, weiß aber nicht, wie ich sie ändern kann. Gibt es jemanden, dem es änlich geht?
Meine große Liebe ist Alkoholkrank
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speedy53 -
10. Oktober 2006 um 08:34
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Hallo und willkommen hier im Forum ,es gibt jemanden der diese Situation ändern kann,er selbst. Wie du schreibst "noch trinkt er keinen Alkohol am Arbeitsplatz",dies ist eine Frage der Zeit. Mir ist es so ergangen.
Dein Mann muss einsichtig werden. Ist natürlich für einen Alkjoholiker,der seinen Tiefpunkt noch nicht erreicht hat,schwierig.
Wünsch dir alles GutePeter . Pan
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@Luzi"Ich bin mittlerweile schon soweit,dass ich mir manchmal wünschte,er wäre tot"
Ich kann dich voll und ganz verstehen,viele Angehörige hatten mit Sicherheit schon diese Gedanken.
Diese Krankheit zerstört nicht nur un,sondern ganze Familien.
Wenn ich auf meine nasse Zeit zurück sehe,es vergeht nicht ein Tag wo ich ein schlechtes Gewissen bekomme und ich mich für meine Taten zu grund auf schäme.
Ich bin sehr froh,dass meine Frau in dieser schwierign Zeit zu mir gestanden hat. Was hatte ich alles in dieser Zeit versprochen, oh je..!
Als ich meinen persönlichen Tiefpunkt hatte,wäre ich ohne ihre Hilfe nicht mehr am Leben.Ich bin heute auf den Tag mit ihr 25 Jahre verheiratet.Vor ein paar Wochen sagte sie zu mir."In Wirklichkeit bin ich nur 15 Jahre mit dir verheiratet,die anderen Jahre waren keine Ehe"
Ich wünsche dir und Grmblfix alles erdenklich Gute.LG Peter.Pan
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Hallo Luzie,
danke für Deine Zeilen. Ich glaube, ganz so schlimm, wie bei Deinem Mann ist es bei uns noch nicht. Obwohl ich das schon viele Jahre länger mitmache. Er hat sich immer noch gut unter Kontrolle, ist gepflegt und geht arbeiten (noch). Und er kann seinen Alkoholkonsum vor anderen gut verheimlichen. Aber auch ich werde immer aggressiver (innerlich). Ich ziehe mich dann zurück.Gerne würde ich helfen, geht aber nicht.
Bin mit meinem Latein am Ende!!!
liebe Grüße und viel Kraft
Grmblfix -
Hallo Grmblfix,
Herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.
Tja, das hört sich nicht gut an, was Dein Mann da treibt, für mich ist er eindeutig alkoholkrank. Noch trinkt er nicht am Arbeitsplatz (bist Du sicher? ) aber das kann noch gut so kommen.
Es gibt hier ein Unterforum für CO-Abhängige, wo sich Angehörige von Alkoholikern austauschen, vielleicht magst Du da auch mal reinschauen oder hast es vielleicht schon getan?
Du bist sicher nicht die einzige, der es so geht. Hast Du schon einmal über eine Trennung nachgedacht? Wie äußert er sich denn über seinen Alkoholkonsum? Würde mich freuen, noch mehr von Dir hier zu hören.
Lieben Gruß
Lilly -
Hallo Lilly,
danke für die Zeilen. Mein Mann findet es völlig legitim zu trinken, denn schließlich arbeitet er ja auch fleißig. Während der Arbeit trinkt er nicht, das weiß ich genau. Aber zuhausehabe ich jetzt schon das 2. Mal eine versteckte Whiskyflasche gefunden.
Er belügt mich und sich selber.Liebe Grüße
Grmblfix -
Hallo Grmblfix,
natürlich muss ER etwas gegen SEIN Problem unternehmen. Aber auch du kannst deinen Teil dazu beitragen! Akzeptiere seine Trinkerei nicht weiterhin, wenn es dir so schlecht dabei geht! Du kannst ihm klare Grenzen setzen - aber nur, wenn du weißt, dass du sie durchhältst und nicht wieder einen Rückzieher machst! Ansonsten drehst du dich im Kreis! Viel Glück und Kraft wünsche ich dir für euren/deinen weiteren Weg! -
Hallo Ayki,
Ich weiß, daß nur er etwas tun kann. Aber Du schreibst, ich solle ihm Grenzen setzen. Wie soll ich das machen, er hört doch nicht auf mich und ist kein bißchen einsichtig. Versuche ich mit ihm über Alkohol zu reden, lenkt er ab oder fühlt sich von mir gegängelt. Zur Zeit ist es so, daß ich mich einfach zurückziehe, weil mir einfach die Kraft fehlt für die ewigen Auseinandersetzungen. Nur dieses Forum hilft mir im Moment, den ich sehe, daß es sovielen ähnlich geht, wie mir!
LG Grmblfix
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Hallo, bin schon wieder hier!
Gestern war es wieder mal soweit. Er hat sich zu seinen obligatorischen 8 Bieren auch noch ein doppelstöckigen Whisky reingezogen. Ist um 19.30 uhr ins Bett und heute morgen um 6.00 uhr mit dem Auto zur Arbeit. Kann mir nicht vorstellen,, daß er schon wieder nüchtern war. Er sagt, er fühlt sich fit. Mein Einwand, daß ich mit seinem Verhalten auch meinen Führerschein riskiere, fegt er einfach vom Tisch, "Was soll auf der kurzen Strecke (3 km) schon passieren? Und dann um diese Uhrzeit! Aber ich mache mir große Sorgen,
was ist, wenn er einen Unfall baut und vielleicht sogar Menschenleben dabei gefährdet. Nicht auszudenken!!!! Habe gestern abendim Chat viele Meinungen gehört, die eigentlich alle auf das gleich herausgehen: Trenne Dich von ihm!!!! Wenn das so leicht wäre......!Danke für's zuhören/lesen. Tut gut darüber zu sprechen/schreiben!
LG Grmblfix
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Hallo Karsten,
habe schon mit dem Gedanken gespielt, die Polizei zu informieren, weiß aber nicht, wie lange er braucht, den Alkohol abzubauen. Er ist ja ziemlich früh ins Bett und hat übrigens nach dem Alkoholkonsum noch gut gegessen. Macht er immer so, erst trinken dann essen!
Gruß Grmblfix
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Hallo Grmblfix!
Du kannst dir nicht sicher sein,ob er auf der Arbeit trinkt.Ich hab das auch mit Fahne immer abgeleugnet.
Wenn er noch nicht dort trinkt,ist es eine Frage der Zeit.
Ich kann mich dem Beitrag von Karsten nur anschliessen.Liebe Grüsse
Peter Pan
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bei der Menge an Alkohol kommt man locker auf ~20 Stunden zum Abbau desselben, also wenn er nicht schon um 10 Uhr morgens angefangen hat, war er am nächsten Morgen um 6 nicht nüchtern; gar nicht auszudenken, wenn er jemand verletzt

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Hallo esgehtanders,
habe mir mal im Intenet einen Alkoholtest geholt.
Er fängt um 15.00 Uhr an und ist spätestens um 20.00 "fertig". Laut Test hat er dann 2,5 Promille und braucht wieder bis 14.Uhr nochwas bis er auf 00 o/oo ist. Ich habe ihm dies auch gesagt. Aber er glaubt mir nicht. Er fühlt sich nüchtern und absolut fahrtüchtig!!!LG Grmblfix
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hallo lotte,
einen Test findest du z.B. unter promillerechner.de;
grmblfix, soll er doch glauben, was er will, man braucht nun mal ca. 1 Stunde um 0,1 Promille abzubauen oder mal praktisch gesehen ungefähr 2,5 Stunden für eine Flasche Bier (und das betrifft eine gesunde Leber)
[/u] -
Hallo lotte,
Diesen Test habe ich nur eigegeben unter "Promillerechner" google sucht dir dann alles raus und Du kannst Dir aussuchen, wo Du dabei bleibst. Es gibt mehrere Anbieter!!
Gruß Grmblfix
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Hallo,
habe mich schon einige Zeit nicht gemeldet, da ich eigentlich im Co-Forum schreibe. Heute möchte ich mich aber dennoch einmal dazu äußern; Mein Mann sagt mir, er hätte alles unter Kontrolle. Doch wie ich inzwischen weiß, gibt es kein kontrolliertes trinken. Er sagt, er hätte alles im Griff, doch das sagen wohl alle nassen Alkoholiker. Ihm geht es ja auch gut, weil ich Doofe ihm den Rücken frei halte (bewußt oder auch unbewußt). Es läuft alles so, wie er sich das vorstellt. Ich wasche, koche und halte die Wohnung sauber und er......trinkt!! Schließlich geht er ja auch treu und brav arbeiten und versorgt mich gut, da hat er sich doch sein Feierabend-Bier verdient!! Ich gehe aber auch arbeiten, doch nur Halbtags. Und manchmal wirft er mir das vor. Was wärest Du denn ohne mich: von Deinen paar Kröten könntest Du Dir ja nicht mal die Wohnung leisten. Mittlerweile stelle ich meine Ohren bei solchen Bemerkungen auf Durchzug, denn ich weiß ja, daß es eigentlich reine Hilflosigkeit ist. Er weiß, da er ein Problem hat, aber er sieht nicht die Notwendigkeit, irgendetwas zu ändern. Vielleicht muß wirklich erst mal der körperl. Absturz kommen? Ich würde ihm wirklich sehr gerne helfen, doch ich weiß, daß er nur sich selbst helfen kann!!! Und solange die Einsicht fehlt...?
Aber ich will nicht klagen, schließlich habe ich es in der Hand, etwas zu ändern. Bis heute habe ich den Absprung nicht geschafft
Ist ja auch nicht so leicht, denn eigentlich liebe ich ihn trotz Allem und 23 Jahre sind eine zu lange Zeit um einfach aufzugeben.Nun habe ich mir mal wieder einige von der Seele geschreiben und das tut mir immer sehr gu. Ich bin froh, in diesem Forum gelandet zu sein.
Bis bald mal wieder

LG Speedy
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hallo speedy
du hast recht du hast es in der hand, ich habe auch gedacht ich kann 20 jahre ehe nicht einfach wegschmeißen, bis mir klar wurde das 20 jahre hölle genug sind. aber wie sagt meine mama immer so schön, wenn die liebe im kopf ist ist der verstand im arsch. er wird sich nicht ändern solange du funktionierst, und er kommt schon runter von seinem hohen roß wenn er sieht was er dir an unterhalt zu zahlen hat, von wegen du kommst allein nicht klar. wird dir dann möglicherweise sogar besser gehen, denn das geld wird ja nicht mehr versoffen.
denk mal darüber nach.gruß doro
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