Heute nach dem Spaziergang mit dem Hund war ich auf dem Nachhauseweg.
Plötzlich ein Duft in der Nase. Grillhähnchen.Da war der Verkaufsstand noch garnicht zu sehen. Speichelfluss
noch mehr
Ohne die Augen zu schließen sah ich die herrlich gebratenen Hähnchen vor mir.Also gönnte ich mir ein halbes zum Frühstück ![]()
Diese Verknüpfungen bestehen in unserem Gehirn zu allen Gerüchen, Geschmäckern etc.
Die Parallelen zu meiner Alkoholkrankheit liegen auf der Hand. Krieg ich den Geruch, gar den Geschmack, oder den Gedanken an Alkoho in den Kopf beginnen diese alten Verbindungen auch zu arbeiten. Gegen mich.
Wenn ich dann hier in meiner Gruppe lese,das Veranstaltungen und Feierlichkeiten aufgesucht werden, bei denen ganz sicher diese Gedanken an Alkohol eine Rolle spielen ist es nicht verwunderlich, daß dies was mit mir macht.
Die Empfehlung, im ersten Jahr der Abstinenz solches zu meiden sind nicht umsonst.
Das nur mal so,ausgelöst durch einen mir wohlvertauten Geruch.
L Bolle