Beiträge von Bolle

    Vielleicht eine mögliche Antwort deinerseits

    "Ich trinke schon einige Zeit keinen Alkohol mehr und das tut mir richtig gut"und Ausnahmen mache ich keine"

    Dem Gegenüber dabei in die Augen schauen zeigt das du es ernst meinst.

    Kostet am Anfang Überwindung und Mut,aber sehr bald weiß jeder Bescheid das du keinen Alkohol trinkst

    Warum,geht keinen was an.

    LG Bolle

    Der Ablauf im Regelkrankenhaus,also nicht spezifisch für Sucht, ist ähnlich wie in einer Suchtklinik.

    Medikamentöse Unterstützung bei der Entgiftung.

    In der Suchtklinik kommen noch Gruppensitzungen und verschiedene Therapie Angebote dazu.

    Angebote über die Nachsorge gibt es auch z.b.vom Sozialdienst ,wo du dich informieren kannst was nach der Entgiftung weiter möglich ist.

    Gruppen, Therapie etc.

    Aber ein Schritt nach dem anderen

    LG Bolle

    Hallo Dulcinella

    Mit sich selbst allein auszukommen,mit sich selbst allein zu sein ist anfangs für mich auch schwierig gewesen.

    Die Tagesstruktur bestimme ich schon lange selbst und zwar wie sie mir gefällt. Durch meinen Hund ist das leichter. FB oder ähnliche Kanäle sind keine erfüllende Optionen. Gelöscht.

    Dort kann ich wohl in anderer Leute leben reinschauen und angucken was die Welt so treibt. Was bringt mir das? Nix.

    Also überlege ich täglich:was mache ich heute, was tut mir gut,was möchte ich erledigen, und vorallem was koche ich ,oder koche ich überhaupt.

    Saufgedanken kommen nicht mehr auf,warum auch.ich trinke keinen Alkohol (mehr)Basta.

    Das blocken solcher Gedanken ist routine geworden.

    Am Anfang ist das nicht leicht, aber steter Tropfen etc.

    Tag für Tag, Woche für Woche,Monat für Monat

    Hier im Forum zu lesen gehört mit zum Tagesgeschäft.Das trockene Leben von vielen zeigt wo Möglichkeiten für mich liegen. Gibt Anregungen oder auch nur das Gefühl:du bist nicht allein

    LG Bolle

    Damit die Entscheidung nicht so bitter wird, improvisieren.

    Dauerkarte verkaufen, da gibt's bestimmt Abnehmer. Erlös in einen Bezahlsender investieren, schwarz-gelbe Bettwäsche besorgen.

    Gemütlich zu Hause mitfiebern evtl mit jemandem der auch mit Saft und Wasser Fan sein kann. 😉

    Vielleicht kann er ja auch was lernen von dir.

    In Büchern und Lehrplänen steht ja allerhand, aber Erfahrung ist am besten.

    Auch Ärzte können (sollten) sich weiterbilden.

    Kann eine gute Zusammenarbeit werden

    45 Tage unter diesen Umständen ist schon ein Kampf, ein Durchhalten.

    Was das mit dir macht merkst du ja selbst.

    Wie lange hält man das aus,durch???

    Nun sind es 6 Wochen, es werden noch viele kommen.

    Ich habe mich für Das entschieden, auch wenn es meinen Weg schwerer macht, als er sein müsste.
    Aber noch mehr habe ich mich für meine Abstinenz entschieden! Und da kann keiner mehr dran rütteln!!!

    Das könnten meine Worte sein,vor langer Zeit.

    Die Sucht kann abwarten, Wochen, Monate und zum gegebenen Zeitpunkt, wenn du auf mehr als 180 bist,kommt sie hammer hart.

    Meiner Meinung nach ist das ein Tanz auf dem Vulkan, fragt sich nur wann er ausbricht und ob du noch draufstehst.

    Deine Entscheidung, dein Leben

    LG Bolle

    Richtig abgebogen

    Das hast du sehr gut gemacht, Hilfe angenommen und deine Situation entscheidend verbessert :thumbup:Hut ab.

    Freu dich auf die freien Wochen, die (Arbeits)Welt dreht sich auch ohne dich weiter

    Ich stelle mir dann vor,wenn ich nun einen Oberschenkelbruch hätte, würden die auch zurechtkommen

    LG Bolle

    Auf das Auftreten kommt es an,wenn ich zum Arzt gehe und sage ich bin Alkoholiker, dann hab ich die Diagnose. Trockenheit und Rückfälle erwähnen dann schreibt er das hin und die Diagnose steht.

    Wie hier schon oft erwähnt:tun muss man tun

    Daumen sind gedrückt ✊️✊️

    In der Reha in der ich war,gab es auch Mütter mit Kindern.

    Während die Kinder im Kindergarten waren hatte Mama Therapie.

    Als bekennende Alkoholikerin mit Rückfall und familiären Problemen, die deine neue Abstinenz gefährden hast du meiner Meinung nach sehr große Chancen auf eine Reha.

    Kannst du ja mal bei der Suchtberatung und dem Arzt fragen, besser noch fordern,dh mit Nachdruck und Dringlichkeit

    Hallo Steevie

    Du schreibst selbst, das du auf dich schauen möchtest.

    Deine Träume und die Angst kommen nicht von ungefähr, sondern von der täglich Konfrontation mit Alkohol. Von dem täglichen zusehen, erleben wie sich jemand in deinem Beisein zuschüttet.

    Erwartungen das sich was ändert sind umsonst.

    Ausser du änderst etwas für dich,für deinen eigenen Schutz.

    Was das ist,steht in den Grundbausteinen.

    Wenn du länger abstinent bleiben willst, wirst du Entscheidungen treffen müssen. Mit oder ohne deinen Partner.

    Alles Gute

    Bolle

    Tochter findet es ganz toll das ich trocken bin, hätte sie nie gedacht. Hatte ja auch dutzende Rückfälle und sie sagte das schafft er nie.

    Hallo

    Das ist noch ein zartes Pflänzchen und wird nur wachsen wenn du konsequent weiter abstinent bleibst. Das braucht sehr viel Zeit.

    Die Erfahrung der letzten Jahre steckt verständlicher Weise sehr tief. War bei mir nicht anders. Noch nach mehr als einem Jahr kamen von sohnemann noch zweifelnde Blicke.

    Heute nicht mehr. Vertrauen und Respekt sind wieder da.langer Weg,eben ein Marathon.

    Hallo Hannah

    Du machst das richtig, reflektieren und handeln, Schritt für Schritt :thumbup:

    Letztens als sich ein lockeres Gespräch mit einem Bekannten ergab, kam die Rede auch auf Alkohol und Konsum.

    "Ich trinke keinen Alkohol, denn ich habe gemerkt, dass es mir ohne sehr viel besser geht, sowohl körperlich als auch mental."

    "Und wenn man es genau nimmt, und das mache ich,ist Ethanol ein Zellgift ,das sich schön im ganzen Körper verteilt und eben auf alle Zellen wirkt. Wenn dann mache Zellen eben keine Lust mehr drauf haben mutieren sie.Das nennt man dann Krebs. Braucht kein Mensch."

    Kurzes stutzen auf der anderen Seite und Kopfnicken, mehrmals, So habe ich das noch gar nicht gesehen, sagte er dann.

    Ein Statement mit Erklärung, denn ich binde nicht jedem auf die Nase, das ich Alkoholiker bin, warum auch.Die allermeisten haben eben keine Ahnung und nur irgendwelche Bilder im Kopf, die schlicht nachgeplappert werden.

    Mach weiter so ;)

    LG Bolle

    Hallo Hannah

    Willkommen hier

    Meine Gedanken dazu

    Vielleicht ist es möglich mit deiner Pflegedienstleitung oder dem Chef/Chefin ein vertrauliches Gespräch zu führen, in dem du deine Situation, wie sie sich gerade darstellt zu besprechen.

    Gute Leute will man ja auch halten und Fürsorge damit das auch so bleibt ist auch in deren Sinne.

    Das ist zwar nicht leicht für dich, dich zu deiner Krankheit zu bekennen, aber eine Riesen Erleichterung.

    Ebenenso,kann von dort aus auch die anruferei im frei gestoppt werden.

    Ein Spruch hier in der Gruppe ist:Tun muss man tun.von selbst ändert sich nichts

    Du hast dir hier und bei deiner Ärztin Hilfe geholt, auch auf der Arbeit wirst du sie bekommen ;)

    Das Argument mit dem eventuellen Arbeitsplatzwechsel auf jeden Fall andeuten

    Du packst das:thumbup:

    LG Bolle