Hab Vertrauen in deinen Prozeß.
Und die Dissoziation hat mir geholfen meine Kindheit im Elternhaus zu überstehen. Jahre später war sie immer noch da und ich fühlte mich ihr völlig ausgeliefert. Was mich den Kontrollverlust hat überleben lassen, fühlte sich zwischenzeitlich selbst wie Kontrollverlust an. Schräg.
Inzwischen kann ich sie wie eine Art eingebautes Barometer ansehen. Wenn ich merke, daß sie sich wie ein Nebel über alles zieht, dann ist es wie ein Alarmsignal: Aufpassen, Abstand verändern. Was genau ist gerade identisch oder nur ähnlich wie früher?
Geringe Dosen, vielleicht irgendwann sogar nur noch homöopatische Dosen sind völlig o.k.
Bei deiner Mutter "hängt die Schallplatte", so kommt es mir beim Nachlesen in deinem Thread vor. Das ist nicht despektierlich gemeint. Eher so, daß sie in ihrer Endlosschleife festhängt und sie darin unerreichbar ist. Da hilft nur Abstand. Jeder Appell, jedes Angebot, nichts kommt durch. Ich kenne das gut, da hilft nur Abstand verändern und sich nicht als Mülleimer, Therapeut, Beratungsstelle oder sonstwas benutzen lassen.
LG, Linde