Finemeow - Mein Partner hat immer wieder Rückfall

  • Hallo mein Partner hat immer wieder Rückfälle wir haben uns vor 2 Jahren in der Psychiatrie kennengelernt und dort war er 6 Wochen für die Alkoholtherapie. Danach ist er ziemlich schnell zu mir gezogen und war auch die ersten 2-3 Monate trocken tja dann kamen vereinzelt Rückfälle und das kiffen fing wieder an. Dann haben wir zusammen eine Ausbildung als Pflegende angefangen und mit Beginn der Ausbildung wurde es extrem viel mehr 1-3 wöchentlich und nur ein paar Tage trocken. Ich habe schon so oft angedroht ihn zu verlassen weil ich selber nicht mehr zurecht komme. Er sieht es auch ein wenn er nüchtern ist und geht zur Caritas deswegen aber in den 2 Jahren waren 14 Tage das längste was er trocken war. Er hat viele Ängste durch zb seine gutartige Krebserkrankung die vor nen halbem Jahr rauskommt mit op und allem. Er sagt auch das er mir wirklich dankbar ist das ich noch bei ihm bin und wir uns oft streiten deswegen. Ich habe seine Mutter mit ins Boot geholt und ihr alles erzählt was so passiert ist ( sie weis von seinem Alkoholabusus) aber er wollte es ihr nicht erzählen da er früher deswegen schon Studium etc. verloren hat. Aber ich komm mir selber schon vor wie seine Mutter 😮‍💨💀. Er würde auch gerne in ne Klinik gehen aber aufgrund der Fehlzeiten der op ist die Ausbildung eh schon gefährdet. Finanziell ist es auch super schwierig weil er für Gras locker 200-300€ pro Monat ausgibt plus Alkohol. Also sind wir im chronischen minus . Mich macht das alles so wahnsinnig weil ich selber keine Rücklagen aufbauen kann und es mich überstrapaziert. Bin selber an wiederkehrenden Depressionen und BPS und KPTBS erkrankt und war vor ein paar Wochen in akut geschlossenen Bereich zum Gespräch weil ich Nervenzusammenbruch hatte aber nicht nur wegen ihm. Ich liebe ihn trotzdem und wenn er nüchtern ist dann ist er mein bester Freund und Partner aber ich bin mit meinen Latein am Ende.

  • Hallo Finemeow,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Seine Sucht ist seine Sache und er muss es auch wollen sonst kannst du als Angehörige überhaupt nichts erreichen. Im Gegenteil die Suchtspirale dreht sich immer mehr nach unten und wird dich mitreissen wenn es dir nicht gelingt auszusteigen.

    Du bist doch schon psychisch krank und solltest sehr gut auf dich abgeben.

    Er würde auch gerne in ne Klinik gehen aber aufgrund der Fehlzeiten der op ist die Ausbildung eh schon gefährdet.

    Reden kann er viel und ob er unter diesen Kriterien seine Ausbildung überhaupt schafft ist fraglich. Als Pflegende/r hat man auch eine hohe Verantwortung und wer Alkohol und Drogen konsumiert ist da fehl am Platze.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Marie04 31. Juli 2026 um 15:21

    Hat den Titel des Themas von „Mein Partner hat immer wieder Rückfall“ zu „Finemeow - Mein Partner hat immer wieder Rückfall“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Finemeow.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

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