Was wird nur aus dem Alkoholabhängigen?

  • Hallo traurigewahrheit,

    doch...Du kannst ihn aufgeben, schon deinem Kind zuliebe! Du bist nicht schuld an seinem Alkoholkonsum und helfen kannst ihm auch nicht.
    Er muss sich selbst helfen. Wahrscheinlich muss er wirklich erst ganz unten sein, um zur Einsicht zu kommen.

    Du darfst Dich nicht mit runterziehen lassen, denn es ist Dein Leben. Und Du solltest es auch Deinem Kind nicht zumuten, bei einem Alki groß zu werden.

    Hier stehen viele Geschichten von Kindern alkohlkranker Eltern. Lies Dich mal durch und Du wirst erkennen, wie schlecht es ihnen geht.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht.

    Liebe Grüße
    Speedy53

  • Hallo traurigewahrheit,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier :D

    Wie willst Du Deinem Freund denn noch helfen ? Ich denke mal, Du hast schon alles mögliche versucht.

    Auch wenn wir es gar nicht hören möchten traurigewahrheit - Tatsache ist, Dein Freund kann sich nur selber helfen. Und wenn Du nicht mehr um ihn bist, dann wird er hoffentlich "wachwerden" und sich Hilfe suchen. Natürlich kann es passieren, dass er erstmal noch ein Stück weiter abrutscht, aber er wird auch merken, dass er nun auf sich allein gestellt ist. Ihm geht es doch gut, solange Du alles händelst.

    Du musst jetzt erst mal an Dich und vor allem an Dein Kind denken. Du darst Dich nicht für ihn aufgeben. Du wirst ihm am allermeisten damit helfen, dass Du Dich abgrenzt. Er muss lernen, dass er für sich selber verantwortlich ist.

    Eine räumliche Trennung muss ja nicht bedeuten, dass man den Partner ganz aufgibt. Aber Du solltest ihm wenn er nüchtern ist klar und deutlich sagen, dass Du so nicht mehr mit ihm weiterleben kannst und willst.
    Im Gespräch kannst Du ihm doch sagen, dass Du immer für ihn dasein wirst, wenn er nüchtern ist und bleibt.

    Lies mal ein wenig hier im co-Bereich - Du wirst sehen, viele andere hier haben das gleiche Problem und viele arbeiten an der Lösung.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft - denke an Dein Kind und an Dich - das ist sehr sehr wichtig.

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Hallo traurigewahrheit,

    herzlich willkommen hier bei uns im Forum.
    Viele haben das gleiche Problem wie Du.
    Du solltest etwas Abstand zu Deinem Freund gewinnen und sehen wie sich die Lage entwickelt.
    Sprich mit ihm über Deine Sorgen und Ängste wenn er nüchtern ist.
    Viel mehr kannst Du nicht tun,um ihm zu helfen.
    Du musst auch an Dich und Euer Kind denken.

    Liebe Grüsse Peter Pan

  • Hallo Traurige Wahrheit,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

    Ich kann mich meinen Vorpostern nur anschliessen, evtl kommt er ja auch dadurch wieder zur Vernunft. Du schreibst

    Zitat

    ihm zuzusehen dass er immer tiefer rutscht?

    Ob er immer tiefer rutscht, liegt in seiner Hand. Ob Du mitrutschst liegt in Deiner. Nur er kann etwas gegen seine Krankheit unternehmen.

    Du solltest Dich zumindest soweit distanzieren, das Du für Dich und das Kind ein gesundes Umfeld gewährleisten kannst.
    Auch wenn sich das hart anhört, es ist nicht Deine Krankheit, und Du bist auch nicht der Grund dafür.
    Helfen kannst Du ihm dann, wenn ein klarer Wille und ein klarer Weg ersichtlich sind.
    Und selbst dann bist du nur Statist.

    Bleib stark, ich wünsche Dir diese Kraft

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo traurigewahrheit,

    wollte eigentlich ins Bett, muß aber schnell noch ein paar Worte schreiben.

    Glückwunsch zu Deinem Entschluss! Muss ja nicht endgültig sein

    Zu seinen Besuchen am Wochende, würde ich ihm sagen, dass er nur kommen soll wenn er nüchtern ist. Du möchtest nicht, dass Euer Kind einen betrunkenen Vater um sich hat.

    Wirst sehen, wie er reagiert. Würde aber trotzdem konsequent bleiben. - Nur NÜCHTERN -

    Alles Liebe für Dich und lass Dich mal virtuell drücken!

    Gruß Speedy53

  • Guten Morgen traurigewahrheit,

    wenn Du es nicht riechst, Dein Kind wird es riechen.

    Du kannst ihm doch sicher aus anders anmerken, ob er getrunken hat odernicht. An der Sprache oder den Augen.

    Ich merke meinem Mann jedes Bier an, sogar am Telefon.

    Er ist dann immer ganz verwundert. "ich habe doch erst 1 Bier". Aber bin schon so sensibel auf Alkohol, dass er vor mir nichts mehr verheimlichen kann. Da helfen auch keine Kaugummis oder Pfeffeminzbonbons.

    Für Dich trotzdem einen schönen Tag und ein noch schöneres Wochende.

    Liebe Grüße
    Speedy53

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