Suche Hilfe , Ratschläge und Unterstützumg?

  • Hall Ilka,

    willkommen hier bei uns.
    Es sollte Dir doch eigentlich gutgehen.
    Einen richtigen Grund zum trinken,hast Du doch eigentlich nicht.
    Du willst weg vom Alkohol,aber Du musst auch etwas dafür tun.
    Getan hast Du schon etwas,indem Du hier schreibst.
    Wieviel trinkst Du und hast Du schon etwas dagegen unternonmmen?
    Wir helfen Dir gern auf den Weg zur Trockenheit.

    LG Peter Pan

  • Hallo Ilka

    und Herzlich Willkommen hier im Forum und unserer SHG

    Schön, das Du hergefunden hast. Hilfe und Unterstützung kannst Du hier gern bekommen. Dazu gehört aber auch, uns zu vertrauen und Ratschläge anzunehmen, auch wenn sie Dir nicht so besonders gefallen werden.

    Siehst Du Dich bereits als Alkoholikerin oder stufst Du Dich noch eher unter "gefährdet" ein?
    Es gibt hier einen "Alkoholiker-Test" unter "Navigation", vielleicht möchtest Du den gern mal machen? Das könnte Dir etwas Klarheit verschaffen, aber Du solltest möglichst ehrlich antworten, für Dich selber. Denn nur Du machst ihn, für Dich.

    Hast Du konkrete Vorstellungen, auf welche Art Du Dein Problem angehen möchtest? Jeder findet seinen eigenen Weg, trocken zu werden, es gibt keinen allgemeingültigen, aber sehr wohl bestimmte Regeln, an die man sich dringend halten sollte. Lass mal bitte hören, was Du so für Vorstellungen hast, okay?

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

  • Hallo Ilka,

    diese Schlafstörungen und morgendliche Panikgefühle kenne ich NUR zu gut! Diese Schlafstörungen kommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von Deiner Schichterei.

    Ich habs hier schon an anderer Stelle geschrieben: Nach meiner Entgiftung (stationär) waren diese Beschwerden wie weggeblasen! Ich will damit sagen, dass Du vielleicht nochmal zum Arzt solltest und Dich mit ihm über eine evtl. Entgiftung unterhältst.

    Viel Erfolg!

    Liebe Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Liebe schuppi,
    mal eins vorweg, bei Deinen Problemen hift mit Sicherheit nicht, morgens im Bett autogenes Training zu machen, obwohl ich sehr viel von AT halte, wird es hier nicht nützen.

    Ich sag Dir mal, was mit Dir los ist, Du bist relativ eindeutig alkoholabhängig. Du bekommst morgens die Panik, weil Du Entzugssymtome bekommst. Das einzige, was Dir momentan dagegenhilft, ist wieder zu trinken. So gerätst Du immer mehr in diesen Abhängigkeits-Teufelskreis. Da kommst Du allein wohl nicht mehr raus. Du hast Dir aber hier Hilfe gesucht, was war richtig und gut. Wir alle kennen diese morgendliche Panik, den Gedanken, den Tag nicht ohne Alk überstehen zu können. Kommt Dir das bekannt vor?

    Du hast höchstwahrscheinlich keine Schlafstörungen wegen Deiner Schichtarbeit, sondern weil Du alkoholabhängig bist. Mir ging das genauso, am Ende konnte ich keine Nacht mehr durschlafen, ich mußte auch dann nachkippen, weil ich derart süchtig nach Alkohol war.

    Deine Befürchtung, Deinen Arbeitsplatz und Deine Kinder zu verlieren, ist NICHT unbegründet. Keine Angst, Deine Kollegen wissen das wahrscheinlich eh schon, ne Bierfahne lässt sich nicht allzugut vertuschen. Sie mögen meist nur nichts sagen, weil es ohnen peinlich ist, sie wollen Dich sicher auch nicht kränken, Ich weiß, das wirst Du jetzt nicht gern hören, aber iss so.
    Wenn Du Deine Kinder liebst, werde besser trocken. Aber der Hauptgrund sollte sein, das Du es willst, für Dich. Sonst schaffst Du das nämlich nicht.
    Weißt Du, wie es für Kinder ist, wenn ein Elternteil säuft? Lies mal in CO-Bereich, es ist schrecklich. Deine Kinder werden sich irgendwann von Dir abwenden, weil sie sich zu sehr für Dich schämen. Das willst Du sicher nicht, oder?

    Ich fühlte mich auch immer leer, ausgebrannt und müde, am Ende meiner "Alkoholkarriere" wollte ich sogar lieber sterben, als so weitermachen. Laß Du es besser nicht so weit kommen, unternimm jetzt was.
    Mache am besten kurzfristig einen Arzttermin und berate Dich mit Deinem Arzt, ob Du einen Entzug machen kannst, das wäre mit Sicherheit das beste. Könntest Du denn Deine Kinder für ne Woche irgendwo unterbringen? Nach der Entgiftung siehst Du weiter, ob Du noch eine Therapie brauchst oder eine SHG. Wir hier sind übrigens auch eine SHG und haben 24 Stunden geöffnet :lol:

    So, liebe Ilka, das waren jetzt ein paar harte Worte, aber gut gemeint. Denk mal drüber nach und lass bitte hören, was Du davon hältst ?

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

  • hallo schuppi,
    lilly12 hat vollkommen Recht; all das, was du beschreibst (Panik, Schlafstörung, etc.) hatte ich auch und es wurde mit jedem Tag schlimmer, bis ich erkannte :"so kann´s nicht weitergehen".
    es ist kein einfacher Weg, aber du kannst ihn auch gehen und es LOHNT sich :)

  • Hallo liebe schuppi,
    herzlich Willkommen hier bei uns om Forum und unserer SHG!
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen,Du solltest schnellstmöglichst einen Arzt konsultieren,und eine Entgiftung anstreben,denn so wie Deine jetzige Lage ausschaut kommst Du da so nicht wieder raus.Was die verordneten Medikamente deiner Psychologen angeht dazu kann ich immer wieder nur sagen lasst die Finger davon,da diese die Lage immer nur noch verschlimmern,statt sie zu verbessern.Wenn Du jetzt nicht so schnell wie möglich etwas unternimmst
    dann wirst Du mit Sicherheit deinen Arbeitsplatz in naher Zukunft verlieren.Wie Lilly es schon sagte deine Kollegen wissen längst das Du trinkst,und das ist ja das fatale an der ganzen Sache Sie decken dich statt Dich einmal damit zu konfrontieren und Dich auf Dein Fehlverhalten anzusprechen decken Sie es so das Du für dich immer in den Glauben bist das Sie es wenigstens nicht mitbekommen.Und denke bitte daran wenn Du jetzt nichts unternimmst,dann können Sie dir im Härtefall sogar die Kinder entziehen,und ich glaube das ist das schlimmste für eine Mutter
    wenn man ihr die Kinder wegnimmt.Lasse es bitte nicht soweit kommen und unternimm etwas und mache deine Abhängigkeit bei deinem Arbeitgeber publik,er wird Dir nicht den Kopf abreißen im Gegenteil die meisten Firmen und Arbeitgeber geben sogarv sehr gute Stützen um Dir zu helfen.Nur eines ist wichtig,du mußt dazu stehen.Vieleicht solltest Du nach der Entgiftung eine Mutter Kind Kur beantragen,dieses natürlich nur wenn keine Therapie für Dich mehr von nöten erscheint.Lehn Dich mal zurück,und überlege mal,Du hast alles,Du hast eine Wohnung eine Arbeitsstelle deine 2 Kiddys,Du hast mehr als wie so manch anderer willst Du das alles aufs Spiel setzen??Tue es nicht,denn was Du einmal verloren hast ,kommt so schnell nicht wieder,also handel jetzt und nicht erst wenn alles zu spät ist.Werde trocken alles andere regelt sich von selbst.

    Lass mal wieder etwas von Dir hören,würde mich freuen!
    Liebe Grüße sendet Dir,Andi

  • Liebe Schuppi,

    zur Suchtberatung zu gehen, ist doch schon mal ein ganz wichtiger Schritt, um etwas für Dich zu tun.

    Deinen Arbeitgeber geht es nichts an, weshalb Du krank geschrieben bist, Du bist nicht im Geringsten verpflichtet, ihm über die Art Deiner Krankheit zu sprechen. Krank ist krank.

    Rede wegen Deiner Hündin doch einfach mal mit den Nachbarn, ansonsten nehmen z.B. Tierheime auch Tiere gegen eine Gebühr in Pension. Oder frag in der Suchtberatung mal nach, vielleicht hat man dort ja eine Idee, dort kennt man doch die Problematik eines alkoholkranken Menschen.

    So schnell wird man Dir die Kinder nicht wegnehmen. Außer Dir weiß ja niemand, wie es wirklich um Dich steht - und diejenigen, mit denen Du in der nächsten Zeit darüber sprechen wirst, unterliegen mit größter Wahrscheinlichkeit der Schweigepflicht.

    Es liegt jetzt an Dir. Ich wünsche Dir ganz viel Mut dafür.

    LG, Meni

  • Hallo schuppi!!
    Das ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung mit der Caritas.
    Natürlich haben black billy und meni Recht wenn Sie sagen das Du in keinster Weise verpflichtet bist das Du deinem Arbeitgeber mitteilst das Du ein Alkoholproblem hast.Ich kann da auch nur von meiner Einstellung zu dem ganzen sprechen und meine Erfahrung weitergeben,und ich habe damit nur positive Erfahrungen machen dürfen,da ich an hochtechnischen Anlagen arbeite und ein sehr hohes Gefahrenrisiko besteht,war mein Arbeitgeber doppelt motiviert mich zu unterstützen,nun habe ich gelesen das Du Intensivschwester bist,das setzt den ganzen natürlich die Krone auf,das bedeutet ja gerade zu das Du auch noch für anderer Menschen Gesundheit verantwortlich bist und möglicherweise auch dementsprechend reagieren musst wenn kritische Situationen auftreten um eventuell Menschenleben zu retten.Ich für mich kann das somit noch schwieriger verstehen sich da nicht zu outen.Aber wie gesagt das musst Du selbst entscheiden,aber bedenke Du arbeitest in einer medizinischen Einrichtung wo Du für das Wohl anderer Menschen mitverantwortlich bist,und da kann mir niemand erzählen das wenn man sich in diesem speziellen Fall outet auf Mißverständnis stößt,Du müsstest es nur vernünftig argumentiert rüberbringen.Na ja ,jeder muß seinen Weg gehen den er meint gehen zu müssen.Auf jeden Fall wünsche ich Dir wie auch immer Du dich entscheidest viel Kraft und viel Glück auf deinem Weg!

    Liebe Grüße,Andi

  • Hallo Schuppi,

    was haben die denn gesagt, wann ein Platz frei wird? (normalerweise werden doch fast jeden Tag Leute entlassen)

    Du musst ja auch nicht unbedingt in ein 'normales' KH. Ich z.B. war in einer psychiatrischen Landesklinik, die auch eine Entgiftungsstation haben. War sehr gut dort. Frag doch Deinen Arzt nochmal.

    Liebe Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Hallo Schuppi !

    Lese seit ein paar tagen hier mit.
    Nun denke ich hast du was unternommen, aber etwas halbherzig. das problem mit einem entgiftungsplatz hatte ich auch. bin von einer klinik zur nächsten gefahren um dann wieder weitergeschickt zu werden. schliesslich müssen die dich aufnehmen, wenn du eine einweisung hast. Sprich mit deinem Arzt das er eventuell in der klinik anruft, wirkt manchmal wunder. auf jedenfall nicht nachlassen. auch du kannst es schaffen.

    viele liebe grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

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