Mein Mann ist trockener Alkoholiker, aber die Probleme bleib

  • Servus Juliane,
    Du schreibst leider nicht viel zur Vorgeschichte, daher wird meine Antwort vielleicht nicht unbedingt befriedigend ausfallen. Was mich sehr beunruhigt ist die lange Zeitspanne zwischen Trockenheit und "Aufkommen" der "Altlasten". Grundsatz jeder Therapie(-form) ist die bedingungslose Ehrlichkeit, gewünscht wird auch Offenheit mit dem Partner. Beides scheint mir hier nicht der Fall zu sein. Redet ihr nicht miteinander über Dinge des Alltags (dazu gehören auch Finanzen), oder hat jeder von Euch "seinen" Verantwortungsbereich, den er/sie stillschweigend "erledigt"? Beides wäre kontraproduktiv. Oder ist das jetzt "die Spitze eines Eisberges"?
    Wenn Dein Partner am Mittwoch zu Dir kommt, solltet Ihr darüber reden, wie ihr in Zukunft miteinander umgehen wollt - auch und besonders, was die Kommunikation betrifft. Mir scheint da sehr viel unausgesprochenes zwischen Euch zu sein.
    Aber bitte, nochmal: auf Grund Deiner vagen Sachverhaltsbescheibung kann ich mir unmöglich ein Bild von der Situation machen.
    Vielleicht willst Du ja nochmals etwas genauer auf Deine Situation eingehen, damit "das Bild rund wird"?
    Auf jeden Fall viel Kraft auf Eurer beiden "trockenem" Weg,

    LG
    Spedi

  • Hallo Juliane,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Wenn du denkst, das Du einen Fehler gemacht hast , solltest Du auch danach handeln.
    Abgesehen davon ist mir schleierhaft, wie das ganze auf so lange Zeit unbemerkt geblieben ist.
    Offensichtlich lebt Ihr nicht miteinander sondern nebeneinander. Ihr solltet das zum Anlass nehmen und Euch mal richtig aussprechen.
    Was kann ich mir denn darunter vorstellen:

    Zitat

    habe ich ihm unmissverständlich gesagt, dass er das in Ordnung bringen muss, sonst verlasse ich ihn.


    da sich die Schulden nicht von heute auf morgen auflösen werden, musst Du Ihn wohl jetzt verlassen. Oder wie soll ich das jetzt verstehen???Eigentlich hast Du doch jetzt was du wolltest.

    Gruss

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

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