Bin ich abhängig???

  • Hallo Jacki,

    herzlich willkommen hier in unserem Forum und SHG.

    Hmm, für mich scheinst Du noch kein hochgradiger Alkoholiker zu sein, zumindest scheint mir noch keine körperliche Abhängigkeit vorzuliegen. Aber Du scheinst gerade stramm dabei zu sein, diese Schwelle zu überschreiten!
    Ich würde Dir raten, Deinen Hausarzt aufzusuchen, und alles ganz offen mit ihm zu besprechen. Er kann Dir dann sagen, was zu tun ist.
    Ganz sicher kann ich Dir aber sagen, dass Du mit dem Trinken aufhören solltest. Du hast Dich hier ja schon eingelesen, weißt also, was alles auf Dich zukommen kann.
    Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung aber auch falsch. Da werden sicherlich die 'alten Hasen' hier noch was dazu sagen.

    Jacki, wenn Du vom Alkohol loskommen willst, dann ist, neben dem Besuch Deines Arztes, unsere SHG sicher eine gute Anlaufstelle für Dich.

    Viele Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Hallo Jacki,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Du hast ja, wie Du schreibst, schon ein paar Threads gelesen. Und Du bist nicht ohne Grund auf diese Seiten gekommen. Du hast wie wir alle hier gemerkt, das der Alkohol ein Problem darstellt und Du irgendwie nicht die Finger weglassen kannst.

    Jetzt fragst Du uns, ob wir finden das Du abhängig bist .
    Welchen Stellenwert hat eine konkrete Aussage ob ja oder nein für Dich??
    Wenn 4 Leute schreiben "ja "und 6 Leute schreiben "hart an der Grenze", trinkst Du dann weiter??
    Die Trinkmengen, das Trinkverhalten, die Alkoholarten ( Bier, Wein ,Schnaps, Whisky.....) sind bei jedem verschieden. So verschieden wie die Strukturen der Menschen und Ihre Beweggründe.
    Wir haben hier im Portal einen Alkoholiker-Test mit dem Du Deine Gefährdung evtl. besser einschätzen kannst. Das wichtigste ist dabei die Ehrlichkeit, vor allem Dir gegenüber.
    Wenn Du aufhören willst zu trinken, es aber nicht schaffst , das Verlangen stattdessen immer mehr wird ( freuen auf "Freitag", zuhause einschliessen und trinken....endlich Zeit und Ruhe dafür), solltest Du davon ausgehen das Du abhängig bist.

    Der beste und sicherste Weg ist immer der zum Arzt. Mit Ihm kannst Du durchsprechen was und wie zu tun ist.
    Angst davor ist absolut unbegründet da Ärzte unter Schweigepflicht stehen. Da aber die Entzugssymptome (Stichwort kalter Entzug, findest Du hier im Forum überall ) lebensbedrohlich werden können wird Dir da jeder Arzt helfen.

    Das wichtigste: Du musst aufhören wollen.
    Nur ein bißchen aufhören geht nicht, aber das wirst Du wohl selber schon gemerkt haben.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!