hallo ronja
meine güte watt ein haufen fragen, aber völlig normal. na dann will ich mal sehen was ich für dich tun kann.
was dort passier kommt ein bischen aufs kh und den zustand von deinem ex an, in der regel gibt es medikamente die beruhigend wirken, jeden tag etwas weniger, zusätzlich wird puls und blutdruck konntrolliert.
zum telefonieren, das kommt ebenfalls aufs kh an, da mußt du dich dort erkundigen, ich war in einem allgemeinen krankenhaus und da war das kein problem.
für die besuche gilt das gleiche, auch das ist klinikabhängig.
nach meiner entlassung konnte ich bei der suchtberatung an den treffen einer so genannten auffanggruppe teilnehmen bis die therapie anfing. aber wie du dir sicher denken kannst gibt es auch hier unterschiede.
in der regel ist schon gesprächsbedarf da, du solltest aber vorsichtig sein, er ist dann nur entgiftet und noch nicht wirklich trocken.
mir tat es sehr leid was ich im suff so alles angerichtet hatte ich habe mich sehr geschämt, und das geht eigentlich allen so.
mit der wut ist das so eine sache, es ist sehr schwer anzufangen seine probleme und all die anderen dinge die der suff so mit sich bringt aufzuarbeiten. die eigentliche arbeit an der trockenheit fängt erst nach der entgiftung an.
welche therapieform gewählt wird ist auch sehr individuell, hier muß der betroffene mit dem arzt entscheiden wie es weiter geht.
das du dich getrennt hast kann ich sehr gut nachvollziehen und ich denke die meisten alkis hier auch. ich bin auch der meinung das du nicht zu schnell wieder zu einer zweisamkeit zurück solltest, die trennung war für ihn vielleicht der ansporn zur entgiftung zu gehen, das heißt aber nicht das er auch trocken wird. biete ihm hilfe wenn er sie braucht, aber halte sonst etwas abstand, beobachte die sache, wenn er ernsthaft an seiner trockenheit arbeitet kannst du immer noch einen neuanfang starten.
gruß doro