Etwas zu mir und Probleme

  • Hallo und herzlich willkommen Markus,

    wir sind keine Ärzte, wir sind ein Forum, dass Menschen aus der Alkoholabhängigkeit behilflich sein können.

    Wende dich unbedingt an Fachärzte.

    Siehst du dich als alkoholkrank, brauchst du Hilfe, dafür sind wir da.

    Gruß, Freund.

  • hallo markus

    willkommen hier bei uns.


    also, erst mal es gibt keine guten und schlechten alkis, es ist nur eine glücksfrage ob man es eher oder später einsieht das man krank ist. der weg ist für uns alle der gleiche. immer schön steil nach unten.

    und es gibt kein kontolliertes trinken!!! entweder oder. dazwischen ist rein gar nichts.

    das mußt du erst mal verstehen. wenn du abhängig bist ist jeder tropfen der weg zurück in die hölle, wenn du nicht abhängig bist brauchst du nichts zu kontrollieren.

    die entscheidung was du willst liegt bei dir.

    wir können dir helfen abstinent leben zu lernen, nicht mehr und nicht weniger.

    gruß doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Markus

    und Herzlich Willkommen hier im Forum.

    Du hast viel Elend auf Deinem Entzug gesehen, ja? Das kommt wohl daher, das Alkoholismus eine Krankheit ist, die unbehandelt tödlich endet. Und Entzüge sind sicher nichts lustiges, sie aber qualvoll zu nennen, kann ich so nicht bestätigen. Körperlich anstrengend aber sicher.
    40 Entzüge sind nicht der Normalfall, ich hatte nur einen und bin bis heut trocken.

    Alkoholiker können nicht kontrolliert trinken, könnten wir das, wären wir wohl keine geworden. 1 Glas Wein kann Dich durchaus in einen Rückfall führen, die wenigsten können wohl einen Rückfall dann noch stoppen.

    Unser Ziel hier ist, nie wieder in unserem Leben Alkohol zu trinken und wir wollen hier ein trockenes Leben erlernen. Darunter versteht man nicht, nur nicht mehr zu trinken, auch müssen viele andere Dinge geändert werden, es ist Arbeit an sich selbst und dem Umfeld nötig.

    Zu den Panikattacken kann ich nur folgendes sagen. Ich bekam sie, wenn ich auf Entzug kam, sie waren so heftig, das ich teilweise Todesangst bekam, am Ende konnte ich kaum das Haus noch verlassen, nur noch zur Arbeit, zurück, Stoff beschaffen und Saufen.
    Seitdem ich trocken bin, hatte ich nie wieder eine Panikattacke. Es lag bei mir eindeutig nur am Alkohol.

    Ich nehme an , Du siehst es als Verzicht, nie wieder Alkohol zu trinken, ist das richtig oder liege ich da falsch ?

    LG an Dich
    Lilly

  • Hallo Markus,

    wenn du 2 Jahre nüchtern warst und jetzt wieder gelegentlich deinen Alkohol trinkst, entspricht das schon klipp und klar einem Rückfall.

    Du hast mit Verzichtsgedanken nüchtern, ich sage bewußt nicht trocken, 2 Jahre gelebt. Du spielst dir scheinbar jetzt kontrolliertes Trinken vor, dass es nicht gibt und hier auch nicht diskutiert wird.

    Deine Alkoholsucht wird dich tiefer und tiefer in den Sumpf wieder zurückziehen.

    Wir verfolgen hier das absolut distanzierte Leben zum Alkohol mit verinnerlichenden Trocken- und Zufriedenheit.

    Hast du dieses Ziel, bist du hier richtig.

    Gruß, Freund.

  • Hallo Markus,

    alkoholkrank bist du zeitlebens. Du kannst nur mit absoluter Abstinenz diese Krankheit stoppen, zum Ruhestand bringen.

    Ab und zu, zu bestimmten Anlässen trinken, entspricht einem Rückfall und wird dich letztendlich wieder in die Sucht und den Entzug führen.

    Dieses Thema ist unerwünscht und entspricht nicht der Zielsetzung unserer Forenarbeit.

    Gruß, Freund.

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