Mein Leben mit einem Alkoholkranken Partner

  • Hallo Soni,
    hall und Willkommen,hier bei uns im Forum,und unserer SHG.Nicht Du bist es die das Problem verkennt,sondern dein Partner.Als ich noch trank,habe ich mir,und meinen Partnerinnen ständig etwas vorgemacht,und Sie in die Rollen hineingedrückt,biß sie sich derer annahmen,bei einigen hat es funktioniert,aber einige haben mich erkannt,und sich von mir gelöst.Er redet wahrscheinlich nicht mit Dir,weil Du Ihm die Pistole auf die Brust gedrückt hast,Du hast Ihn erkannt!!Ich kann Dir nur folgenden Tip geben,lies doch einmal im Bereich für Co abhängige,dort wirst Du sicherlich einige Paralelen erkennen,und weitere Tips und Ratschläge von Betroffenen erhalten!

    Liebe Grüße,Andi

  • Alkoholismus führt in Krankheit und zum Tod.

    Du kannst keinem Alkoholiker helfen. Als ich noch nass war und mir hätte jemand die Pulle wegnehmen wollen, ich weiß nicht, was ich gemacht hätte. Für einen Alkoholiker ist in dieser Phase derjnige der ärgste Feind. Die Flasche steht IMMER an erster Stelle.

    In meiner SHG wird immer gesagt "Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben". Das gilt nicht nur für Alkoholiker.

    So wie du schreibst, hat dein Freund nicht die Absicht etwas zu ändern. Du hast die Wahl, willst du so weitermachen und vor die Hunde gehen oder selber ein zufriedenes Leben führen.

    Wenn du dich entscheiden solltest, ihn zu verlassen, wirst du, wenn der Trennungsschmerz mal abgeklungen ist erst merken, was diese Beziehung für eine Belastung war.

  • Hallo soni und finchen,
    bin Alkoholiker und seit 3 Wochen trocken. Muss mir ab und an die Co-Alkoholikerseite anschauen, da wird mir erst so richtig bewußt was ich meiner frau und Kindern angetan habe. Meine Frau hat mir auch immer wieder Chancen gegeben, da wurde es ein paar Tage bessere dann wieder derselbe Trott mit dem Saufen. Bis Sie mich entgütig verlassen wollte. Ich habs gespürt, sie hatte keine Kraft mehr, wenn man sowas auch 20 Jahre mitmacht. Wahnsinn!!Kann euchh nur raten holt den Holzhammer raus und stellt eure Partner vor die Wahl. Sie können es aber nur aufhhören wenn sie von inner raus wollen und sie brauchen Hilfe: Arzt, Suchtberatung, SHG,Therapie... allein schaffen es auf Dauer nur die wenigsten. Kann euch verstehen: Sie sind ohne Alkohol so nett und lieb weil Sie Schuldgefühle wegen des Saufens haben. Ich hatte die auch immer, die haben mich und meine Familie kaputtgemacht. Das schlimme an uns Alkoholikern ist, das wir unser ganes soziales Umfeld mit kaputtmachen. Ihr müsst auch den Alkoholismus als Krankheit akzeptieren. Es ist hart und bitter. Aber mir und meiner Familie geht es schon nach diesen 3 Wochen erheblich besser. Für uns hat ein neues Leben begonnen. Hoffe für euch, das es doch noch klappt. Es ist nie zu spät.
    Alles Gute
    Jürgen42

  • Hallo Jürgen

    Mir kommen die Tränen wenn du so schreibst. Wirklich .So eine Einsicht wüschte ich mir auch bin aber sitzen gelassen worden für den Kumpel Alkohol. Schnüff.(habe 3 Kinder)hoffe für euch das du es durchhälst denn ich weiß wie glücklich man wäre ,welche Sorge von einem abfällt.
    Bitte bitte bitte halt es durch für ein entspanntes ,gesundes, Leben.
    Alles Gute Funnie

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