• hallo immerdrauf

    hast du denn schon mal konkret mit deinem sohn über die situation gesprochen? wie fühlt er sich denn, wenn er sagt, papa ist bestimmt bier trinken? warum hast du angst, dass er nicht mit dir geht?

    eigentlich weißt du ja was du machen willst. nur die umsetzung fehlt noch. warum? geld ist in meinen augen kein großes hindernis, du kriegst unterhalt, kannst wohngeld und sozialhilfe beantragen, halbtags nen job suchen. gibt es noch andere gründe?

    wie schauts eigentlich bei deinem mann genauer aus? geht er zur selbsthilfegruppe oder ähnliches, wie oft und wieviel trinkt er? wie ist er dann zu dir und eurem sohn?

    liebe grüße

  • Hallo Immerdrauf,

    ich hab mir Deine letzten Postings mal angesehen und es hat sich ja eigentlich nichts getan. Ausser das die Situation sich zunehmend verschlimmert-

    a: weil Dein Leidensdruck immer weiter ansteigt
    und
    b: weil Dein Sohn immer älter wird

    Dein LG nimmt den Alkohol keinesfalls ernst, trotz der Erfahrungen die er ja nun unzweifelhaft hat. Er war ja schon in Massnahmen und weiss deswegen auch das er Alkoholiker ist .

    Schon vor einem Jahr warst Du sehr verzweifelt und hast eigentlich nur noch auf das Wunder gehofft eines morgens aufzuwachen und die Sonne scheint und Dein LG ist wieder wie früher , vor dem Alkohol.

    Du lässt Dich immer zur "Maus" machen und hast nicht einen Satz über deine eigenen Bedürfnisse verloren.

    Ich hoffe wir können Dir hier helfen "Deine" Entscheidung zu treffen die Du ja schon mehrfach angeschrieben hast und bei der Du Dir selbst im Weg stehst.
    Erfahrungen gibt es hier genug, Tips und Tricks, Zuspruch und Austausch über die Ängste und Abläufe auf diesem Weg.

    Ich möchte Dich ermuntern mehr zu schreiben über Dich und Deine Erfahrungen, damit sich Stck. für Stck. Deine Gedanken sortieren und sich im Erfahrungsaustausch ein Weg herauskristallisiert für den Du Dich entscheidest.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und den Mut etwas zu ändern.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo Immerdrauf,
    ich kann dir nur als alleinerziehnde Mutter antworten... Das Geld und eine Unterkunft sind nicht so schwer zu bekkommen, es ist ein etwas zeitraubender Akt..... aber am Ende hast du genug Geld um auszukommen und ihr beide werdet satt.
    Ich habe mich damals auch von meinem mann getrennt - er war nicht alki, aber die übergriffe waren nicht mehr tragbar..... ich bin den Schritt gegeangen, weil ich feststellte " Mann, du hast nur ein Leben lunasole, leb es!!!"
    Du wirst sehen wieviel unterstützung du aufeinmal bekommst, du mußt die Hilfe dann nur annehmen, das hat dann nichts mit Schwäche zu tun!!!
    Und meine beiden schaffen auch ein Leben ohne Pa - der ist nämlich untergetaucht und selbst wenn deiner nicht bezahlen sollte - es geht. Ich bekomme keinen Cent und wir schaffen es auch!
    Mir wurde die letzten Tage auch immer gesagt " Achte auf deine Kidis !!!" Und sie hatten alle Recht!!! Ich versuche meine Konzequenzen jetzt zu ziehen..... so eine kleine Kinderseele ist zuu wertvoll als das sie vernarbt!
    Weißt du was meine Maus ( 8 Jahre) immer sagt: "Mami, ich KANN das!"
    Diesen Satz denke ich mir immer, wenn ich glaube es wird für mich zu düster...
    Dir ganz ganz liebe Grüße
    lunasole

  • hallo immerdrauf

    sorry das ich das etz so schreibe, aber dein mann hat wirklich gar nix begriffen. er gibt dir die schuld, dass euer sohn durcheinander ist? also wenn da schon das verständnis für die lage eures sohnes fehlt, mamamia!

    kann dir wirklich nur empfehlen mit deinem sohn euren eigenen weg zu gehn, es wird am anfang schwer sein, aber es wird besser werden. wenn dein sohn sich schon selber schuldgefühle macht ist es am besten ihn da rauszubringen, ich bin mir sicher, dass er mitgeht, auch wenn er den papa liebhat.

  • Hallo immerdrauf,

    Zitat

    sorry das ich das etz so schreibe, aber dein mann hat wirklich gar nix begriffen. er gibt dir die schuld, dass euer sohn durcheinander ist? also wenn da schon das verständnis für die lage eures sohnes fehlt, mamamia!


    Genauso sehe ich das auch! Du musst dringend etwas unternehmen. Hab keine Angst vor der Zukunft. Sie kann - ohne deinen LG - nur besser werden, auch wenn du dir das zur ZEit nicht vorstellen kannst! Man schafft viel mehr, als man sich das zutraut. Man muss nur den ersten Schritt tun, und dann kommt alles andere so peu à peu. Du hast dich schon dafür entschieden, dass du so nicht weitermachen willst. Also tu auch was dafür! Es wird dir nicht in den Schoß fliegen... Eine Veränderung - und besonders eine solche große Veränderung - bringt immer Angst mit sich! Aber diese kannst du überwinden, indem du dich nur auf dich konzentrierst, dein Leben und das deines Sohnes selbst in die Hand nimmst und es von niemandem mehr bestimmen lässt!

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