• hallo schreiner,

    willkommen hier im forum.

    also, da du nicht viel schreibst, kann ich dir nur einfach mal einen der möglichen wege aufzeigen.

    normalerweise gibt es erst einmal ein gespräch mit dem hausarzt. der entscheidet auch, ob man zum entzug ins krankenhaus gehen sollte. ein kalter entzug zuhause kann tödlich enden, das solltet ihr garnicht erst in erwägung ziehen. danach eine suchtberatungsstelle. dort wird geschaut, was das beste für deine mutter wäre, eine ambulante oder eine stationäre therapie. dann muss oswas beantragtt werden, sie muss einen sozialbericht schreiben, dann wartet man auf die zusage vom versicherungsträger und dann kommt man irgendwann in eine therapieeinrichtung.

    es gibt aber auch zwischenformen, manchmal kann man das beschleunigen, sowas hängt alles von den gesprächen im vorfeld ab. hilft dir das ein bisschen? ansonsten müsstest du ein bisschen konkreter fragen.

    ausserdem schieb ich dich jetzt in die rubrik "kinder von alkoholikern", da bekommst du wahrscheinlich auch noch ein paar paar antworten von betroffenen.

    gruß

    lavendel

  • hallo schreiner

    also lavendel hat dir den weg schon mal sehr gut beschrieben.

    wie lange das dauert? also bei meiner mom hats 8 tage gedauert, das war aber auch schnell. ham aber des glück gehabt, dass in der klinik zu dem zeitpunkt massig therapieplätze frei waren, meine mom von anfang an mit dem blauen kreuz zusammen gearbeitet hat, die ham auch die ganzen anträge usw. ausgefüllt und ich dann ein paar mal bei der krankenkasse angerufen hab und denen druck gemacht hab, die ham mir dann versprochen sie bearbeiten es sobald der antrag da ist und dies dann auch gemacht. aber erkundigt euch diesbezüglich einfach mal bei eurem hausarzt.

    du schreibst nur kurz von deiner mutter. was mich mehr interessieren würde, wie gehts dir eigentlich? wenn ich dich richtig verstanden habe, wohnst du mit deinen eltern in einem haus, da kriegst du dann ja auch (leider) einiges mit.

    liebe grüße

  • also das mit dem hausarzt kannst ja probieren, aber vergiß bei der ganzen hilfeleistung für deine mutter bitte nicht dich selbst. wenn sie nicht will, kannst du sie nur weiter auf ihren abgrund zuschreiten lassen, das ist hart aber leider wahr. versuche dann dir gutes zu tun...

    grüßle

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