Bin Neu und möchte es schaffen,

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo alle zusammen,bin neu hier habe heute zum ersten mal nach so einem
    Forum gesucht und gefunden.Bin 44 Jahre und es kostet mir Überwindung
    hier rein zu schreiben,ich bin in Psychologischer Behandlung und habe zu meiner Therapeutin gesagt das ich ein Alk.Problem habe darauf haben wir vereinbart 6 Wochen ohne... habe es 3Wochen geschafft und dann fehlte mir wieder etwas und habe meine Flasche Sekt getrunken, habe es hinterher sehr bereut aber nunja ,es geht jetzt schon ein viertel Jahr so das ich das verlangen habe, mir aber heute gesagt so geht es nicht weiter und habe mir
    einen Termin zu einer Beratungsstelle geholt, werde da am Dienstag hingehen,habe Angst das ich noch tiefer falle,
    Meine Frage ist was passiert da und wie geht es weiter in so einer Beratungsstelle,
    Gruss Sari

  • Hallo Sari ...
    und herzlich willkommen im Forum,


    der erste Weg, wie du hier immer wieder lesen wirst, ist der zum Arzt.
    Ganz wichtig!
    Auch eine evtl. klinische Entgiftung sollte durchgesprochen werden.


    Deine Therapeutin empfinde ich als nicht geeignete Person bezüglich deiner Alkoholkrankheit, sollte sie dir eine 6-Wochen-Pause erst einmal angeraten haben, fachlich inkompetent.


    Gruß, Freund.

  • Hallo sari,


    dein Arzt wird dich beraten, dazu fehlt mir die Kompetenz.
    Allerdings ist von einem "kalten Entzug" abzuraten, da lebensgefährlich !!!
    Informationen hierzu kannst du auch im Forum nachlesen.


    Du musst nicht unbedingt dann in eine stationäre Therapie, kannst genauso über SHG`s und/oder unser Forum ein suchtfreies Leben in Trockenheit erlernen.


    Gruß, Freund.

  • Ich kann in keiner Klinik habe einen minijob der noch bis
    Juli läuft der wäre sofort weg und das Geld kann ich gebrauchen,und dann denke ich immer vielleicht schaffe ich es alleine aber ist auch affig ich schaffe es nicht alleine bin hin und her gerissen.ich trinke drei mal die Woche mein zeug dreimal zuviel
    Gruss Kerstin

  • Habe gestern 6 Stunden hier drine gelesen, es ging mir doch sehr nahe
    so einige Beiträge, und stelle fest das ich auch Betroffen bin.,habe mein
    Stiefvater immer gehaßt dafür das er soviel getrunken hat und er war dann so Agressiv meiner Mutter gegenüber.


    Ich selbst musste meinen Magen im November 03 hergeben(Magen CA)
    ich habe heute noch ein Problem ohne Magen klar zu kommen also noch ein Grund mehr: weg vom Alkohol.


    Schreibt mir doch mal wie es weiter geht wenn ich bei der Beratungsstelle war, möchte es gerne schon vorher wissen, habe ein bißchen Angst da hin zu gehen.
    Liebe Grüsse Kerstin

  • Hallo Sari,


    bezieht sich die angegebene Flasche Sekt auf den täglichen Konsum?
    Wie Freund schon geschrieben hat ist es unverantwortlich von Deiner Psycholgin Dir zu einem kalten Entzug zu raten ohne ärztliche Aufsicht. Einfach weglassen kann böse enden.


    Das gilt auch für jetzt. Der Weg zum Arzt wäre noch wichtiger als der Weg zur Beratungsstelle um die gesundheitliche Seite abzuklären.


    Ich könnte mir auch vorstellen das Du in der Suchtberatung gefragt wirst ob schon eine ärztliche Untersuchung erfolgt ist. Das hat aber keinen Einfluss darauf ob Du beraten wirst. Es ist vielmehr hilfreich für alle.


    Du befandest / befindest Dich in psychologischer Behandlung? Und jetzt ist das unterbrochen oder wie? Weil Du regelmässig trinkst ?


    Eine psychologische Behandlung macht auch wenig Sinn wenn der Patient unter Alkoholeinfluss steht.


    Das hat nichts damit zu tun ob Du mit Promille zum Gespräch erscheinst oder ob Du ein paar Tage nichts getrunken hast.


    Vielmehr ist es die Tatsache das Dein Bewusstsein durch den Alkoholkonsum noch verändert ist. Depressionen können eine Folgeerscheinung sein. Das wäre ein Kampf gegen Windmühlen für den Behandler.
    Also muss das erstmal abgeklärt werden...auch in Deinem eigenen Interesse.


    Was passiert am Dienstag?
    Nichts schlimmes auf jeden Fall. Was Ihr besprecht bleibt unter Euch. Vermutlich werdet Ihr mögliche Wege an- oder durchsprechen wie Du am besten weiter verfährst. Du wirst zu nichts gezwungen oder sogar gemassregelt. Das Gespräch dient eher zur Orientierung und evtl. besteht dann auch die Möglichkeit von dort aus weitere Massnahmen einzuleiten.



    Aber der Gang zum Arzt wird dadurch nicht ersetzt. Eine gesundheitliche Untersuchung erfolgt nicht.


    Wenn Du vor etwas konkret Angst hast solltest Du uns das fragen. Dann können wir Dir auch genauer antworten.


    Viele Grüsse


    White

    Ich bin Micha ,40,.Der lange Weg hat sich gelohnt.


    Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
    M.v.E. Eschenbach

  • @mrs.paty


    Zitat

    Und das Du nebenbei arbeiten gehst,daraus wird nix.


    Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht ganz richtig !!


    Es gibt durchaus sogar reichlich Tageskliniken, die im Rahmen der dort angebotenen Maßnahmen, auch Gruppentherapie und Einzelgespräche in den Abendstunden praktizieren.


    Gerade und darum, dass Betroffene auch noch neben ihrer Arbeit Therapien wahrnehmen können.


    Die Dauer dieser amb. Therapien in diesen Kliniken sind unterschiedlich.


    Ich selbst befinde mich in einer amb. Maßnahme in einer Tagesklinik, schon seit Ende letzten Jahres, noch bis Mai 07 und gehe auch noch nebenher ganz normal arbeiten!


    Gruß Heiko

  • Hallo White,
    ich bin in Psychologischer Behandlung nicht wegen des trinkens, habe der Therapeutin nur erzählt das ich wohl ein Problem mit dem Alkohhol habe sie meinte das der nächste Weg zur Beratungsstelle wäre und natürlich auch zum Arzt wo ich am Montag=Arzt und Dienstag= Beratungsstelle habe,und Sie sagte das ich nicht in einer Klinik müsste,dass man das so auch machen kann, ich werde ja sehen was am Montag bei der Ärztin raus kommt.
    Ich war noch nie mit einer Fahne bei der Therapeutin
    ich trinke nicht am Tag sondern nur abends und dann meist eine Flasche Sekt und das bestimmt 2-3 mal die Woche.
    Du sagst ich soll schreiben wovor ich Angst habe es hört sich bestimmt nicht gut an, aber wenn Feierlichkeiten sind kann man denn nicht mal 1-2 Gläser Sekt trinken.?
    und vielen Dank für Deine Antwort
    Gruss Kerstin

  • Hallo Sari,


    was könnte denn schlimmstenfalls passieren??
    Wovor hast Du so eine Angst?


    Wenn Du ein Alkoholproblem hast ist absolute Abstinenz ein Grundbedingung. Ohne die geht garnichts. Also auch keine ein bis zwei Gläser Sekt zu Feierlichkeiten oder Sylvester.
    Deine Gesundheit richtet sich nicht nach Feiertagen oder besonderen Anlässen.


    Gruss


    White

    Ich bin Micha ,40,.Der lange Weg hat sich gelohnt.


    Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
    M.v.E. Eschenbach

  • Ich weis auch nicht so recht, ich hin und her gerissen weiß nicht was ich Denken soll, es ist alles so ein durcheinander in meinem Kopf, ich weis was ich will aber wiederrum kann ich mir nicht vorstellen das ich kein Glässchen bei Feierlichkeiten mehr trinken sollte,
    Bin ich noch nicht soweit oder was ist mit mir los,ich habe es auch geschafft mit den Rauchen auf zu hören und das ist auch schon drei Jahre her,aber mit dem Sekt ist es anders.
    Was ist mit mir los???

  • Hallo Kerstin


    Auch ich hatte große Angst meinen Arzt und die Beratungsstelle aufzusuchen.
    War alles völlig unbegründet. Im Gegenteil, alle waren und sind sehr freundlich
    und aufgeschlossen mir gegenüber.
    Ich konnte dort die Last abwerfen, die ich mir selbst auferlegt habe.
    Ich habe in der Beratungsstelle eine Infogruppe besucht, einmal in der Woche
    wo ich sehr viele antworten auf meine fragen erhielt.
    Die Entgiftung in der Klinik hat mir sehr gut getan und hat mich einen großen
    Schritt weiter gebracht.
    Mittlerweile bin ich seit über vier Monaten ohne Alk. und nehme an einer
    ambulanten Gruppentherapie teil.



    Grüssle von Horst :wink:

    der weg zu dir selber hört nie auf,


    hinter dir gehts abwärts,


    und vor dir steil bergauf. (wolfgang ambros)

  • hallo sari!
    wenn du aufhören willst zu trinken, so muss dir klar sein,das du dem alk lebwohl sagen musst. der nächste schritt ist zum arzt um mit dem über dein problem zu reden. ist eine entgiftung notwendig so kannst du dies mit ihm/ihr besprechen ob ambulant oder stationär.
    dann in die suchtberatungsstelle und dir dort informationen holen wie dein weiter weg sein könnte.
    dort wird durch einen sozialplan entschieden ob ambulante oder stationäre thera.
    dann in eine SHG und dort mit betroffenen reden die das gleiche problem haben wie du.
    ich kann dich verstehen das du dir ausreden suchst warum du das oder das nicht machen kannst. sei es wegen der arbeit und wegen dem geld,hier zählt erst einmal deine gesundheit und die hat vorrang.
    deine ausreden helfen dir nicht weiter sondern verlängern nur deinen leidensdruck.
    solange du nicht kapitulierst und ohne irgendwelche forderungen die hilfe nicht annimmst die dir geboten wird, musst du eben noch weitertrinken bis du bereit bist was für deine gesundheit zu machen.
    mir wurde vor langer zeit 2/3 vom magen weggenommen, welches ich heute auf meine sauferei zurückführe. ich habe danach auch noch weitergesoffen und immer wieder mit magenproblemen zu tun.
    seid ich nicht mehr saufe habe ich keinerlei beschwerden mit meinem restlichen magen. man betrücksichtigt bei der ganzen sauferei nicht die gesundheitlichen folgen die später auftreten. ich habe einige davon und muss heute damit zurechtkommen,denn daran kann ich nichts mehr ändern.
    frage dich mal was dich daran hindert mit dem saufen aufzuhören und was für deine gesundheit zu machen.


    wünsche dir ein frohes wochenende


    herzlichst heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo Heinrich Deine Worte sind Hart aber Du hast schon Recht,


    Hallo Karsten ich werde erstmal am Montag zur Beratungsstelle gehen und dann werde ich weiter sehen,
    liebe Grüsse nach Eberswalde es ist ja gleich um die Ecke
    und Euch beide und alle anderen ein schönes Wochenende
    Gruss Kerstin

  • Hallo Sari,


    ob Therapie, stationär oder ambulant, ob SHG, ob hier Forum, du musst dein Leben fern des Alkohols strukturieren und daraus schöpfen.
    Du musst eine glückliche und zufriedene Trockenheit erlernen, ES GEHT !


    Gruß, Freund.

  • Meine Schwester ist gerade auf Besuch bei mir und ich habe ihr erklärt was für ein Schritt ich vor habe, sie meinte das ich es nicht nötig hatte, aber ich weiß doch was ich trinke und was nicht sie meinte das wir alle mal was trinken würden usw.das verunsichert mich schon wieder aber es ist nicht gut für mich.
    kerstin

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