hallo miteinander

  • Hallo banananas,
    und herzlich Willkommen hier im Forum,und unserer SHG.

    Wenn Du dich selbst als recht massiv abhängig einstufst,dann ist es wohl auch an dem.

    Vieleicht solltest Du,daß Stadium deiner Alkoholkrankheit,weniger an Hand von Test's versuchen zu ermitteln,sondern eher davon abhängig machen,wo Du dich selbst siehst,und einschätzt.


  • Hallo banananas,

    Zitat

    Gibt es ein Zurück in das Stadium des kontrolliert Trinken könnens?

    Ein ganz klares Nein :!:

    Versuche erst gar nicht,dich in diesen Gedanken zu verlieren!

    Für uns Alkoholiker,gibt es kein kontrolliertes Trinken :!:

    Zitat

    Ich frage mich nur, ob ich dem gesellschaftlichen Druck standhalten kann, ob ich neben meiner Frau und Freunden nichts trinken kann, wenn der Alkohol fließt.

    Von welchem gesellschaftlichen Druck sprichst Du?
    Führen Dir deine Freunde,oder gar dene Frau,Dir das Glas zum Munde?
    Ich denke nicht!

    Als ich für mich beschloss,dem Alkohol gänzlich zu entsagen,hatte ich meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht,und kapitulierte gänzlich vor der Droge Alkohol!

    Auch trennte ich mich von "Freunden"die nicht mit meiner Entscheidung komform gingen,und noch nicht einmal bereit waren,in meiner Gegenwart,für den Moment des Zusammensein's auf den Alkohol zu verzichten!

    Ferner hielt,und halte mich immer noch fern,von Veranstaltungen,und Plätzen,wo vordergründig gesellschaftlich Alkohol konsumiert wird/wurde.


    Ich orientierte mich neu!Ich baute mir einen neuen Freundeskreis auf,fernab vom alten und gewohnten nassem Umfeld.

    Heute,kann ich meine wahren Freunde,an einer Hand abzählen,aber besser so,als wie nur Saufkumpanen zu haben,die der Droge Alkohol weiter fröhnen!

    Du hast doch das beste Beispiel vor Augen,deinen Bekannten,der es jetzt anders macht,besser aussieht,und mit dem Alkohol bereits abgeschlossen hat.

    Mache es doch genauso!Hast Du schon einmal ein Arztbesuch in Erwägung gezogen?

    Gruß Andi

  • Hallo bananas,

    Zitat von banananas

    Heißt das, ich muss so lange weitersaufen, bis es mir echt dreckig geht oder hab ich auch eine Chance, ohne schon am Boden zu liegen?
    Eigentlich würde ich das Problem gerne in den Griff bekommen, bevor es so weit kommt, dass ich meinen Tiefpunkt erreicht habe.

    Mein Wunsch wäre, dieses durch Reduktion erreichen zu können.
    Aber wenn das Ziel so nicht erreicht werden kann, dann ist mein Wunsch absolute Trockenheit.

    Bei einem Tiefpunkt musst du nicht am Boden liegen.
    Du musst nur keine anderen Alternativen mehr zulassen.

    Dein Wunsch nach Reduktion zeigt mir aber, dass du noch fern eines Tiefpunktes bist, den Traum eines jeden Alkoholikers noch träumst.

    Gruß, Freund.

  • Hallo banananas,


    Zitat

    Aber wenn das Ziel so nicht erreicht werden kann, dann ist mein Wunsch absolute Trockenheit.

    Es gibt nun mal keine Alternativen :!:

    Danach haben wir alle gesucht,und nie gefunden :!:

    Entweder,oder :!:

    Und nur so geht es!

    Gruß Andi

  • Hallo banananas,

    ich kann dich nicht zu deinem Tiefpunkt führen, ihn dir suggerieren.
    Du musst mit dem Alkohol für immer, ohne Kompromisse und Alternativen, abschließen wollen ... und dann aus dem Erfahrungsaustausch annehmen und umsetzen.

    Gruß, Freund.

  • Mein persönlicher Tiefpunkt war, dass ich nach mehreren Trinkpausen immer wieder genau an dem Punkt war, wo ich mich dazu entschlossen hatte ein Trinkpause einzulegen. Und bis auf wenige Ausnahmen ging es mir auch immer schlechter dabei. Sowohl körperlich als auch psychisch. Gut ich hätte wohl noch weitersaufen können, habe aber letzen Endes mich an dem Tag dazu entschieden mich ins PLK einweisen zu lassen. Dies war überhaupt keine leichte Entscheidung. Ich hatte zwar vorher schon psychosomatische Probleme (Ängste, Spielsucht), aber in einer Psycho-Klinik war ich bisher noch nicht gelandet.... Diese Hilfe anzunehmen war aus meiner Sicht wohl der entscheidende Schritt um trocken zu werden. Aber nicht nur das allein. In vielen vorbereitenden Gesprächen für diesen Tag X, den ich mit Suchttherapeuthen oder Ärzten geführt habe, habe ich mich unwideruflich dafür entschlossen an diesem Tag, wo für mich die Welt quasi untergeht Hilfe anzunehmen. Vielleicht habe ich mich sogar bewusst dahingetrunken, damit ich diesen Schritt gehen kann.

    Ich kann nur sagen, dass es mir seitdem besser geht und ich bereue meine Schritte auf keinen Fall. Und dass ich kontrolliert trinken könnte, dafür habe ich schon genug Erfahrungen gesammelt, dass genau dies nicht klappt. Sicher, ein paar Tage oder vielleicht sogar ein paar Wochen vielleicht, aber was kommt dann. Dann wäre ich genau da wieder, wo ich mich entschieden habe eine Therapie zu machen, nämlich am Tiefpunkt, der dieses Mal wohl noch tiefer ausfallen würde. Und deswegen habe ich ja die Therapie gemacht, um nicht wieder an dem (Tief-)Punkt zu stehen.

    Deswegen ist es aus meiner Sicht auch entscheidend solche Hilfe anzunehmen, wer schafft das schon alleine?

  • ich würde mich an Deiner Stellen nicht gleich reinsteigern und mir Vor-oder Nachteile dieser oder jener Therapierichtung auseinanderklabaustern.

    Wichtig ist, dass Du einen guten Therapieplatz findest und nun hierzu die ersten Schritte in die Wege leitest.

    Letzten Endes zielen ja auch alle möglichen Therapien mit unterschiedlichen Ansätzen in die gleiche Richtung.

  • gilt hier aber auch die Orgasmus-Theorie (meine eigene Wortschöpfung...)....

    :D

    gerade das was einem (vorher) am wenigsten gefällt, bringt einen am Weitesten...

    Dies war auch bei mir so. Ich habe nie gezeichnet oder gemalt und im Endeffekt wurde ich damit bei der Therapie jungfräulich konfrontiert und hat mir auch am meisten Spass gemacht. Dennoch gehört alles irgendwie zusammen. Die Gespräche mit den anderen Patienten. Die Erörterung Deiner eigenen Probleme (auch die alltäglichen Dinge) in der Gruppe, sowie im Einzelgespräch mit dem Psychologen. Das Erkennen neuer Hobbys für Dich und Deine Zukunft. usw. usf.

  • Hallo Bananas,
    jede Therapie, auf die du dich ganz einlässt, ist gut.
    Sie bietet dir auch die Chance ganz neue Seiten an dir zu erkennen.
    Du solltest dankbar sein, eine Therapie machen zu DÜRFEN. Ich habe in Therapien Menschen kennengelernt, die alles wissenschaftlich auseinanderpflücken wollten Auch ich habe einmal zu den Menschen gehört, die "schlauer" als die Therapeuten sein wollten. (Höherer Bildungsgrad = mehr Kompetenz ) Das Ergebnis war: 20 Jahre rumgeeiere.
    Das wünsche ich dir wirklich nicht.
    Ein Therapeut (trockener Alkoholiker) hat mir mal gesagt: Solange du nicht "demütig" sein kannst, wirst du immer wieder trinken müssen!
    Make it better
    Sweety

    Es ist keine Schande krank zu sein.
    Es ist aber eine Schande, nichts dagegen zu tun!

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