keine kraft mehr...

  • Hallo Bonny,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Was sollst du machen?

    Ab dich denken, nur an dich.

    Wenn er in seiner Wohnung ist dann kann er anfangen für sich zu entscheiden wie seine Leben weiter geht.

    Fang an dir schönes zu bereiten. Geh mit Freunden aus. Geh ins Kino oder was dir sonst so Spass macht.
    Mach dir sorgen um dich und kümmere dich um dich selber.

    Das Leben ist auch nur so schwer wie man es sich macht. Wenn ich mit viel Gelassenheit an die dinge heran geht ist es nicht mehr ganz so schwer.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • hallo Bonny und willkommen im Forum!

    Ich bin selbst alkoholkrank, also kann ich dir zum THema Co nicht so viel sagen. Aber du wirst hier viele finden, mit denen du dich austauschen kannst.

    Einen wichtigen Schritt hast du schon getan - dich hier anzumelden. Jetzt geht es bergauf, wenn du willst.

  • Hallo Bonny,

    ich kenne das auch, ich habe mit meinem Ex niemals gestritten, es sei den es ging um den Alkohol!! Die Zeiten wo er nüchtern war, war alles super und harmonisch. Aber die Zeiten wo er getrunken hat und ihm deswegen alles egal waren, waren definitiv zu schmerzhaft.
    Für mich war es auch so schwer, es zu beenden, denn ich liebe ihn wirklich sehr, aber ich kann dir nur den Rat geben, zieh es durch. Dein Leben ist so nicht lebenswert!! Du verbiegst dich für ihn, verzichtest aus Solidarität sogar auch komplett auf Alkohol. Und was macht er??
    Auch wenn es weh tut sich zu trennen, aber es tut nicht ansatzweise so sehr weh, immer wieder verletzt zu werden!! Anfangs mag man das denken, aber mit jedem Tag hört es auf und irgendwann wirst du dann auch selber sehen, daß es die Sache einfach nicht wert war!
    Klar wird er dir fehlen, aber du wirst merken, wie dir eine Last von den Schultern genommen wird, wenn du dich nicht mehr mit dem Thema Alkohol beschäftigen mußt!! Wenn du dich nur mit dir und dem beschäftigst, was für dich wichtig ist!! Denk an dich und mach Dinge, die dir gut tun, und du wirst sehen, dir wird es bald besser gehen.

  • Hallo Bonny !

    Wie geht es DIR denn so ???

    Hast Du Dich getrennt oer gibt es noch Kontakt ?

    Liebe Grüße

    Emma

    In every heart, there ist room - A sanctuary safe and strong
    To heal the wounds of lovers past - Until a new one comes along

    (Billy Joel)

  • Hallo Bonny,

    so ganz kann man Deinen Freund ja nicht verstehen. Du schreibst er sieht sein Problem ein, er hat schon einen Entzug MIT DIR durchgezogen. Dann müßte er WISSEN das es kein kontrolliertes Trinken für ihn gibt.

    Wenn Du noch nicht die Kraft hast ihn zu verlassen würde ich ihn an Deiner Stelle mal "auf den Pott setzten". Du bist wütend, enttäuscht, Dein Vetrauen ist dahin.
    Sag es ihm. Setz ihm ein Ultimatum !
    Soviel hat er Dir schon angetan mit seinen Rückfällen und bei Euch GAB ES NIE STREIT ??

    Wovor hast Du Angst ? Das er Dich anbrüllt, wenn Du ihm sagen würdest, dass Du keinen Lust auf seine "Sauferei" mehr hast ?? Das er Dich sofort verlässt ? NA UND ? Umso besser für Dich.

    Zeig ihm, dass Du Dich nicht mehr von ihm manipulieren und bequatschen läßt.

    Wünsche Dir viel Mut und Kraft.

    Emma

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    (Billy Joel)

  • Zitat von bonny24

    sein therap. sagt selbst er macht fortschritte und hat sich wirklich weiterentwickelt und diese rückfälle währen nicht gravierend, aber ich bin verzweifelt....

    Dann versteht dieser Therapeut aber nicht viel von der Alkoholkrankheit. Mehrere Rückfälle und nicht gravierend? Wie man so etwas zu einem Suchtkranken sagen kann, wird mir wohl auf ewig ein Rätsel bleiben. Aber entweder hat der Therapeut dies gar nicht so gesagt oder er ist völlig ungeeignet.

    Ansonsten muss ich sagen, dass sich deine Text so anhören, als wolltest Du deine Situation gar nicht wirklich ändern. Als Alkoholkranker kann ich dir aber sagen, dass sich unsere Krankheit immer weiter verschlimmert. Wir können sie nur durch absolute Abstinenz stoppen. Wenn er dazu nicht wirklich bereit ist, wird noch viel Leid auf euch zukommen. Es sei denn, Du ziehst deinen Kopf aus der Schlinge.

    Liebe Grüße
    Eric

  • Hallo Bonny !

    bei meinem Freund ist es ja ähnlich. Wobei ich nicht weiß, ob erst die Depressionen und dann der Alkoholismus da war.
    Auch er nimmt Tabletten (SerotoninWiederaufnahme-hemmer ist glaube ich der richtige Ausdruck und noch etwas gegen Panikattacken).

    Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Mein Freund hat die Sauferei immer gern mit seinen Depressionen entschuldigt und den Mist, den er gebaut hat mit seiner schweren Kindheit. (Leistungsdruck durch die Eltern) usw.

    Ich finde damit macht man es sich zu einfach.

    Saufen und Tabletten geht übrigens GAR NICHT. Das sollte der Therapeut wissen.

    Dein Freund sollte die Therpien voneinander trennen. Eine Sucht/Abhängigkeit ist eine andere Baustelle als die Ängste und Depressionen, glaube mir.

    Hast Du eigentlich mit dem Therapeuten selbst gesprochen ?? Ich bin da auch skeptisch wie Eric. Vielleicht hat er dem Therapeuten von seinem Alkoholmisbrauch und seinen Rückfällen nichts gesagt. Wenn es sich doch um eine Alkoholtherapie handelt, kann ich es mir genausowenig vorstellen, was er da gesagt haben soll.

    Mein Freund ist übrigens schon wie Deiner. (Liebevoll, kuschelig, macht Geschenke usw.) AUSSER wenn er betrunken war. DA haben wir uns heftig gestritten und das war auch gut für mich.

    Erstmal liebe Grüße

    Emma

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    (Billy Joel)

  • Hallo Jörg,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Magst du ein eigens Thema/Thread eröffnen und uns deine Lage schildern damit wir dich unterstützen können?

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo bonny,

    ich empfehle dir, deine ersten Postings nochmal zu lesen. Das klang alles noch etwas anders. Und diesen Schmerz, den Du da beschreibst, wirst Du noch oft erleiden müssen, wenn Du dich nicht veränderst.

    Alles Gute
    Eric

  • Ich selbst bin übrigens trockener Alkoholiker. Damit Du mal weißt, wer dir hier schreibt. :)

    Zitat von bonny24

    natürlich ist es mehr als schlimm, dass er immer nur 3 wochen trockenheit schafft um dann wenigstens für einen tag sich mit Alk zu belohnen, aber ich hab trotzdem noch die hoffnung, dass er schafft. vielleicht mach ich mir was vor.....das kann sein, aber ich kann einfach noch nicht aufgeben.

    Wenn er Alkohol noch mit Belohnung assoziiert, ist er leider noch weit von der Trockenheit entfernt. Die geistige Trennung vom Alkohol hat bei ihm noch nicht stattgefunden. Und das bedeutet bei unserer Krankheit leider, dass er noch tiefer sinken muss, bis er vielleicht eines Tages zur Besinnung kommt oder an den Folgen seines Alkoholkonsums stirbt. Tut mir leid, dir das so sagen zu müssen, aber vielleicht kommst Du so wenigstens zur Besinnung und kannst etwas für dich tun.

    Liebe Grüße
    Eric

  • Hallo Bonny,

    viel mehr kann ich dir dazu nicht sagen, empfehle dir aber, dich intensiv hier im Co-Abhängigen-Bereich einzulesen.

    Die Sache ist die: Du kannst ihm nicht helfen. Ganz im Gegenteil verlängerst Du durch dein Verständnis noch seine Sauferei.

    Denke aber, dass andere Frauen, die ähnliches erlebt haben, dir mehr helfen können als ich es kann.

    Wünsche dir für deinen Weg alles Gute. Kann dir nur nochmal ans Herz legen, dich hier intensiv einzulesen. Es scheint mir ein bißchen so, als hättest Du noch nicht den vollen Umfang unserer schweren Krankheit erkannt. Wenn man das nämlich erkannt hat, dann erkennt man auch gleichzeitig, dass es kein Wenn und kein Aber geben kann.

    Eric

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