• hallo meausekind!

    herzlich willkommen hier im forum!

    puh, da hast du verdammt viel mitmachen müssen, um so schöner zu hören, dass deine mutter inzwischen trocken ist!

    ehrlich gesagt weiß ich etz gar net genau, was ich dir noch schreiben soll bzw. was du hören möchtest... sorry

    willst du mit deinem post mut machen oder möchtest du dich austauschen und über alles reden - was war und was etz noch alles in deinem kopf rumspukt?
    über deine ängste und sorgen und vielleicht bestimmte verhaltensweisen die du aus deiner kindheit mitgenommen hast...

    liebe grüße

  • Hallo Meausekind,

    distanz und aufarbeitung sind wichtig, um nicht zu sehr unter der vergangenheit zu leiden. ich habe auch die distanz gesucht, aber so früh, mit 18, keine therapie o.ä. machen können.
    ich hatte auch nicht die gelegenheit oder die möglichkeit, mit meiner mutter als trocken umzugehen. ich stelle es mir nicht einfach vor, da wieder eine vertrauensbasis aufzubauen. umso besser, wenn da etwas neu wachsen kann.
    ich war zumindest froh, dass sich bei meiner mutter keine schnelle abwärtsspirale entwickelt hat, der alkoholkonsum hat sich auf gleichbleibendem niveau ohne weitere verhaltensauffälligkeiten gehalten. das ist auf dauer nicht minder gefährlich, jedoch wog es mich in sicherheit, dass alles in ordnung ist, zumal ich ja nicht mehr zu hause, mehrere 100 km entfernt, wohnte.
    entgiftung, trocken werden, wäre natürlich besser gewesen. aber die realität war im grunde so verschleiert bei uns, dass allein schon das wort entgiftung für mich so geklungen hätte wie von einem anderen stern.

    dein gedicht finde ich gut.

    viele grüße
    simmie

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