Beiträge von mexico

    hallo,

    ich habe gerade 2 Bücher über Sucht gelesen (nicht nur über Alkoholkrankheit), wo drin stand, dass man auf keinen Fall den Humor verlieren soll...mit Humor kommen klare Worte nicht immer mit so einer Wucht, die einen manchmal erschrecken kann rüber....und es nimmt dem Thema auch nicht die Wichtigkeit....ein Freund der bei den AA war, sagte mal zu mir....das ist der Verein mit dem verlorenem Lachen....

    Lieben Gruß

    mexico

    ich fühle mich auch manchmal sehr selbstsicher und bin dann der Meinung, mir kann nix mehr passieren...auch so leicht überheblich.......dann begebe ich mich in gefährliche Situationen, werde aber durch das Forum schnell wieder in die Realität zurückgeholt...ich bin auch froh, zurück ins Forum gefunden zu haben....die Erfahrungen der Lanzeit-trockenen hilft mir wirklich weiter

    lieben Gruß

    mexico

    hallo Alex07,

    ist wirklich bewegend...ich habe auch darüber nachgedacht und bin wirklich froh über mein Glück, dass ich bei meinen Fahrten unter Alkohol nimanden umgebracht bzw einen Schaden zugefügt habe....es hätten auch meine eigenen Kinder sein können....als mir der Führerschein abgenommen wurde war ich anfags sauer und fand das völlig unberechtigt....aber im Nachhinein bin ich doch froh darüber...denn ich war nicht mehr in der Lage mei Verhalten einzuschätzen.... was es aber auch nicht entschuldigt

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Matsu,

    es gibt einfach viele Möglichkeiten, was passieren kann, aber es wird so oder so die nächste Entgiftung kommen...da würde ich das dann zusammen mit dem Sozialdienst und deinem Bruder besprechen, was für ihn und was für euch geht....denn, er muß ja auch damit einverstanden sein...und ihr müsst wissen, ob ihr den Berg von Verantwortung tragen wollt

    Aber mal anders gefragt: angenommen, mein Bruder würde wohnungslos (weil rausgeschmissen) und sozialhilfeabhängig. Wer wäre denn dann verantwortlich, wenn sich aus der Familie niemand mehr zuständig fühlt?

    es ist dann nur dein Bruder verantwortlich(wie jetzt eigentlich auch)...mir wurde mal gesagt, jeder hat das Recht obdachlos zu sein...oder auch das Recht sich tot zu saufen..,.bitte nicht wörtlich nehmen...

    wenn er aber einen amtl. Betreuer hat, müsste der sich um die Angelegenheiten kümmern für die er zuständig ist...da kann auch vom Gericht ein Außenstehender amtl. Betreuer benannt werden....

    ob das jetzt was mit dem Erbrecht zu tun hat weiß ich nicht...der Betreuer handelt bzw sollte im Interesse deines Bruder handeln

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Morgenrot,

    wenn ich jemanden zu nahe getreten bin bzw unangenehm rübergekommen bin....pardon...das wollte ich nicht...manschmal höre ich mich gerne reden bzw schreiben und verliere den Faden

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Tippi,

    der Kampf bis ans Lebensende wird wirklich leichter und hört auch irgendwie auf...es ist im Moment kein Kampf mehr für mich...anfangs habe ich Strategien gefunden es zu schaffen..und es war wirklich ein Kampf gewesen da hinzukommen wo ich gerade bin....am Anfang war ich stolz erkannt zu haben, alkoholkrank zu sein, und dass ich den Weg begonnen habe mit dem Aufhören...heute bin ich total stolz es geschafft zu habe...aber ich bleibe vorsichtig

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Geroldsteiner,

    Das ist beleidigend und respektlos und nervig.

    wenn du da drüber stehst haste gewonnen

    die meisten reagieren auch nur so, weil sie mit der Situation überfordert bzw hilflos sind....die nervigen Leute haben sich halt nicht so viel damit beschäftigt...die wissen es eifach nicht besser...ist warscheinlich nicht mal böse gemeint...du hast dich ja verändert und nicht die aus deinem Umfeld

    ich wüste auch nicht wie ich reagieren soll, wenn mir jeman sagt, er hat Krebs...ach du Armer oder wird schon...i

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Matsu,

    wenn eine Betreuung angeregt wird, sehen es die Behörden gerne, wenn ein Angehöriger die Betreuung übernimmt....das würde ich mir aber schwer überlegen, denn das ändert ja nichts an der Situation, außer dass dein Bruder sauer wird und sich von der Familie bevormundet fühlt (was er ja auch werden soll)...ich glaube so kommt man dann gar nicht mehr an ihn ran...und unter Zwang ist Sucht auch schwer zu lösen... die rechtliche Lage ist da wirklich kompliziert, denn selbst wenn man jemanden nach Betreuungsgesetz unterbringen will, muss das ein Richter bestätigen...und die tun das nur bei Gefahr um Laib und Leben...ist glaube ich wirklich nicht einfach.....vielleicht dauert es ja halt so lange, wie es dauert

    weiter viel Kraft

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Matsu,

    erst mal willkommen

    ist schon erstaunlich, wie die Schicksale sich gleichen....

    was meinst du mit Unterbringung? so lange wie dein Bruder nicht selber will, ist es schwer ihn in einer Einrichtung unterzubringen....du hast ja geschrieben, dass er krankheitseinsichtig ist...um ihm zu helfen bzw deiner Familie würde ich versuchen bei seiner nächsten Entgiftung, mich mit dem Sozialdienst vom Krankenhaus in Verbindung zu setzen....dein Bruder muss aber mit dem Kontakt einverstanden sein...es gibt die Möglichkeit eine amtliche Betreuung anzuregen, die sich dann um einige Bereiche kümmern können zb Papiere, Geld und auch Aufenthaltsrecht....dann sind seine Probleme offiziell nicht mehr eure...aber er muss es halt auch wollen...ev. merkt er ja auch was er euch da antut, wenn er nüchtern ist

    ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Geroldsteiner,

    willkommen im Forum....ich habe es auch mit einer Psychotherapie geschafft....das war für mich auch sehr wichtig, da mir das Verständnis für das Entstehen der Sucht bzw wie du beschreibst die eigenen Dämonen funktionieren...ich habe mich viel um mich gekümmert und meine Sucht...das mit dem Tag für Tag ist am Anfang sehr sinnvoll aber ohne das Verständnis ist es schwer

    die psyhotherapie ging ca 1 Jahr und danach habe ich meinen Weg in diesem Forum gefunden...viel gelesen und viel verstanden...dieser Austausch bzw das Formulieren der eigenen Gedanken, hat auch zum weitere verstehen beigetragen

    na dann viel Spass beim Lesen und Schreiben

    Lieben Gruß

    mexico

    kannst ja deiner Schwester auch ein kleines Geschänk mitbringen....so als Schwester....soll nicht mit Co.Abhägikeit verwechselt werden....da gibts noch was anderes....so unter Geschwistern....

    deiner Schwester ist es bestimmt auch total peinlich in dieser "ich habe es wieder nicht geschafft "Rolle zu sein

    aber....ich kenne die Geschichte auch nicht bzw nur sehr wenig....dh, könnte auch Quatsch sein was ich geschrieben habe

    lieben Gruß

    mexico

    hallo

    deine Schwester scheind ja einen gewissen Weg eingeschlagen zu haben....wenn sie 2 Jahre trocken war, ist das schon eine gute Leistung....und das

    macht auch ne Menge mühe, da hin zu kommen....dauerte bei mir auch recht lange...ging über Jahre...

    arbeiten mit dem Rückfall

    Hoffnung und Mut machen

    Grenzen setzen

    also ich wuste sehr bald, das ich Alkoholiker bin bzw ein Problem mit dem Alkohol habe...außer, wenn ich dann gerunken hatte..da war in meiner kleinen Welt alles in Ordnung...die Kinder lachen doch...und ich konnte meine Liebe am besten betrunken erklären...morgens dann, wollte ich nur in Ruhe gelassen werden und ich hatte genug damit zu tun, mich in meinem Selbstmitleid zu suhlen, weil es mir so schlecht ging....in diesen Momenten kamen auch die Ängste vor Trennung, der Arbeitgeber würde etwas mitbekommen oder ich bin vielleicht doch nicht so gut zu den Kinder...oder ich müßte selber was gegen die Sucht tun bzw mir hilfe holen....das war aber so schmerzlich, dass ich das schnell beim nächsten Bier wieder vergessen habe.... unter Alkohol habe auch gemerkt, dass da was nicht stimmt.... auch die Unterhaltungen mit der Frau und den Kindern wurden nüchtern weniger...bzw so unecht und ich ahnte auch, dass das mit dem Alk zu tun hat...unter Alkohol ging es dann wieder bzw ich konnte es mir unter Alkohol schön reden...ich habe es bestimmt später als mein Umfeld erkannt, dass was verändert werden muß....aber wirklich viel später als viele Andere...und unter Alkohol sieht die Welt wirklich heiler aus und sie kommt einem auch heil vor...man sucht sozusagen im Alkohol die heile Welt, um sich nicht um die Familie, Liebe, Kinder, Arbeitgeber und so weiter kümmern zu müssen...da einem schon bewust ist, auf was ganz wichtiges für sich aufgeben zu müssen....die Vorstellung die heile Welt auch ohne Alkohol zu finden, konnte ich mir anfangs auch nicht vorstellen...außerdem riskiert man eine Strategie mit seinem Leben umzugehen...ich habe diese Strategie sehr lange verfolgt und es hat auch sehr lange funktioniert...und dann sind da noch Ängste, und Unsicherheiten...die man halt so hat...ich jedenfalls und da hat Alkohol auch immer geholfen

    MIR WURDE EIN ERST FREUNDLICHES; DANN EIN SEHR ERNSZUNEHMENDES ULTIMATUM GESETZT...ganz ohne Vorwurf...nur die Folgen, die entstehen wenn ich nichts mache...Ende der Beziehung, Wochenendvater werden....meine Frau hatte vor mir auch eine Suchterkrankung (von der sie bis heute weg ist) also wuste sie wovon sie redet und wie sie es schafft mir das beizubringen....anfangs habe ich gemauert...ich habe alles im Griff, wütend das Zimmer verlassen...aber sie hakte immer weiter nach und ließ mich nicht aus diesem Gespräch...und ich wußte schon länger, dass ich mit dem Alkohol aufhören muß...aber was dann?

    mir wurde auch keine Schuld zugewiesen...im Gegenteil..."du kannst auch nichts dafür" und "ich liebe dich wirklich sehr und die Kinder auch aber ich werde so nicht mehr mit die zusammen leben"

    ich weiß, es schaffen nicht viele vom Alkohol wegzukommen...das war mein Anfang, bei mir hat es geklappt...puhhh

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo auch von mir,

    ich finde, du hast dein Soll erfüllt mit deiner Mutter und genug ertragen....versuche dein Leben zu leben...du kannst sowiso nichts machen

    ich würde wenn du nicht anders kannst, Kontakt mit dem Betreuer aufnehmen....bleibt ja doch der Bruder....und wie es aussieht, bist du nicht der Mensch, der einfach wegsehen kann....irgendwie so...dass du nicht nichts gemacht hast

    viel Kraft und lieben Gruß

    mexico

    Hallo Mimose.....

    so wie er jetzt ist würde ich nicht mit ihm zusammen leben....du hast ja schon viel hier gelesen, und mußt dich fragen...wie lange kennst du ihn schon...ist das wirklich die abzulute totale Liebe....ich würde ihn ab sofort aus der Wohnung komlementieren und dann halt das Ultimatum stellen...so wenn du mir

    1 Jahr Trockenheit nachweisen kannst, können wir nochmal darüber reden.... es sollte schon ein schriftlicher Nachweis von einer Langzeittherapie sein....und ich würde in der Zeit den Kontakt total abbrechen...also nicht in der LZT besuchen...das muß er alleine machen....

    habe ich vor Kurzem mit meinem Freund so gemacht...und er ist tatsächlich nicht mehr aufgetaucht und macht ab Dienstag eine LZT...da ist es aber etwas anders...ist ja nur ein Freund und keine Beziehung

    aber eigentlich hast du ja schon geschrieben, dass du persönich nicht vor hast, mit einem Alkoholiker zusammenzuleben

    du mußt dich halt entscheiden....das Leben mit einem Alkoholiker ist nicht das leichteste... und immer sind da die Gefahren eines oder mehreren Rückfällen...rumgelügen usw

    aber das kannst du ja auch erst entscheiden wenn das Jahr rum ist oder es entscheidet sich von allein (wenn du keine Lust dazu hast)...haste noch viel Zeit zu lesen

    lieben Gruß

    mexico

    hallo Mimose....

    ich habe das irgrndwie blöd ausgedrückt....

    ich teile die Meinungen der Vor und Nachredner(schreiber) du brauchst deine Auszeit und solltest darüber nachdenken ob du vor hast, mit einem Alkoholicker zusammen leben zu wollen....nimm dir Zeit dafür bzw eine Auszeit...du bist an garnichts Schuld....um seine Sucht muß er sich alleine kümmern und mit den Auslösern kann nur er was anfangen, nach mehreren LZT weiß er was gemeint ist....

    ich würde so sagen...wenn er ein Jahr trocken ist und es weiter bleiben will mit viel Unterstützung...könnte man es ja versuchen... wenn du das dann noch willst... ehrlich gesagt...es ist fast aussichtslos....ich wollte dir keine falschen Hoffnungen machen

    lieben Gruß

    mexico