Beiträge von Maruschka

    Hallo Momo,

    ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, da ich sehr ähnlich gedacht habe und nun dabei bin, mein Denken zu verändern.

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    Immer wieder sage ich mir, du mußt dein eigenes Leben leben.


    Ich sage mir jetzt: Ich WILL mein eigenes Leben leben.

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    Gebe einfach dein Bestes und alles ist gut.


    Ich sage mir jetzt: Es genügt, dass ich da bin so wie ich bin.

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    Ich kann mich nicht mit meinen Kindern freuen, meine Ehe plätschert so daher, obwohl ich meinen Mann sehr liebe und er alles für micht tut. Ich habe viele Freunde mit denen ich viel unternehmen könnte.
    Ich bin einfach nur noch müde vom Leben!


    Ich hatte 2007 eine ähnliche Phase. Ich habe mich dann entschlossen, in eine psychosomatische Klinik zu gehen, in der ich Anfang 2008 für 6 Wochen war. Ich habe auch einige Monate hochdosiertes Johanniskraut genommen, um diese Phase zu überbrücken (natürlich nur nach Rücksprache mit meiner Hausärztin). Jetzt mache ich ambulante Therapie weiter. Hast du mal daran gedacht, eine Therapie zu machen? Und/oder nach Rücksprache mit deinem Hausarzt oder einem Facharzt zumindestens für eine Zeit Medikamente zu nehmen?
    Ich habe auch jetzt immer wieder Tiefs, schaffe es jetzt aber immer wieder, mich selber da rauszuziehen.

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    Aber mir fehlt einfach der Spaß, die Lebensfreude und die Unbeschwertheit.


    Ich habe auch lange gewartet, ob Spaß, Lebensfreude und Unbeschwertheit einfach so bei mir anklopfen. Bin jetzt aber zur Überzeugung gekommen, dass es an MIR liegt, dies alles wieder in mein Leben zu holen. Ich habe mir überlegt, was mir gut tut (z.B. Konzerte, mal ein paar Stunden in der Therme abzuhängen, Schlittschuhlaufen, Spazierengehen usw.). Und habe es letztens schon mal geschafft, meinen Mann mit Schneebällen zu bewerfen. War lustig und ich hätte es früher nie gewagt oder in meiner Ernsthaftigkeit auch nur dran gedacht.
    Es ist nicht leicht. Auch ich merke immer wieder, dass ich in meiner Schwere versinke. Aber ich WILL es ändern. Und so raffe ich mich immer wieder dazu auf, mein Leben schrittweise zu verändern. Und in Kontakt zu kommen mit meinen Gefühlen (ich nenn es jetzt inneres Kind).

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    Soll so mein Leben weiter gehen?


    Das liegt in deiner Hand. Was tust du dafür, dass es anders wird? Vielleicht magst du etwas darüber schreiben?

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    ich wollte dir nur kurz Grüße dalassen.

    Ich kann dich so gut verstehen!!!!

    Liebe Grüße
    drück dich
    Renate

    Hallo liebe Weitsicht,

    ich bewundere dich für dein konsequentes Handeln. :D

    Ich meide zwar nach wie vor Zucker so weit wie es geht. Aber diese radikale Ernährungsumstellung geht mir momentan noch zu weit. Vielleicht irgendwann? Ich schließe gar nichts aus.
    Momentan, wenn ich außerhalb der Hauptmahlzeiten (versuche es auch bei drei Mahlzeiten zu belassen) etwas essen will, frage ich mich nach den Gründen. Ob es z.B. ein Frustessen ist oder ob ich einfach nur Hunger habe. Und wenn es ein Frustessen für mich ist, esse ich einfach nichts. Und ansonsten gibt es einige Alternativen für einen kleinen Snack, die gut schmecken und auch gesund sind. Im Reformhaus gibt es hier viel zu entdecken, habe ich herausgefunden.

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    Irgendetwas bei mir wartet noch auf einen Durchbruch, gut ich möchte nicht wieder zu perfektionistisch mit mir sein


    Dieser Drang nach Pefektionismus treibt uns immer wieder zu Höchstleistungen an, bringt uns aber oft genug dazu, unser seelisches und körperliches Wohlbefinden dabei zu vergessen. Und ich weiß hier wirklich, wovon ich schreibe, da ich nur allzuoft noch versuche, alles "perfekt" hinzukriegen. Dieses Verhaltensmuster ist einfach zu tief verankert.

    Zitat


    Ich habe Geduld mit mir


    Ein gutes Rüstzeug auf deinem Weg.

    Drück dich ganz fest und wünsch dir (und auch mir) noch viel mehr Geduld.
    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    ich bin gerade richtig geschockt und weiß nicht so recht, was ich schreiben soll.
    Ich nehme dich virtuell ganz fest in den Arm.
    Und ich bin mir hundertprozentig sicher, du wirst die Kraft finden, dich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen und damit fertig zu werden.
    Du hast heute schon damit angefangen!

    Ganz liebe Grüße und drück dich nochmal.
    Renate

    Hallo Faith,

    auch von mir ein herzliches Willkommen bei den EKA.

    Mein Vater war ebenfalls Quartalstrinker. Er ist im November 2007 verstorben. Meine Mutter trank und schluckte Tabletten. Hauptsächlich sie machte uns das Leben zur Hölle.

    Es dauerte jahrelang, bis ich akzeptieren konnte, dass meine Kindheit der Grund für meine gesundheitlichen (physisch und psychisch) Probleme ist. Auch wenn ich da schon lange in Psychotherapie war, habe ich es immer verleugnet. So tief war ich im Schweigen verankert. Also damals ein hoffnungsloser Fall :lol: . Aber ich bin nach wie vor bei der gleichen Therapeutin und jetzt, da ich das Leugnen aufgegeben habe, hat die Therapie auch eine andere Qualität für mich.
    Also scheu dich nicht davor, eine neue Therapie anzufangen. Die Therapeuten sind da ganz professionell. Sie wollen ja helfen.

    Mir fällt es auch noch schwer, gegenüber anderen über die Sucht meiner Eltern zu sprechen. Wobei es ja eh bei uns im Dorf ein offenes Geheimnis war. Aber ich arbeite daran.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Marina,

    ich weiss jetzt da nicht richtig Bescheid. Aber könnte es nicht sein, dass die Suchtberaterin aus Vertraulichkeitsgründen nicht mit dir reden durfte? Wenn ein Suchtkranker befürchten muss, dass sein Vertrauen und seine Offenheit hintergangen wird, wird es ihm doch viel schwerer fallen oder auch unmöglich sein, mit den Beratern Kontakt aufzunehmen.
    Und das was sie tun konnte, war dir ein bißchen Stabilität zu geben, hat sie dann getan.
    Also das waren meine Gedanken, als ich deinen Post las.

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    manchmal habe ich sogar das Gefühl meine Probleme dalassen zu können es tut zwar weh aber auch unentlich gut.
    Ich bin super froh diesen Schritt gemacht zu haben.


    Ging mir genauso, als meine kleine (in meinen damaligen Augen einigermaßen heile) Welt zusammenbrach, war es unglaublich erleichternd für mich, in meiner Therapeutin jemanden gefunden zu haben, der sich mein Leid und meine Probleme immer wieder angehört hat und mich damit in ganz neue, andere Bahnen gelenkt hat.
    Viel Erfolg weiterhin bei deiner Therapie.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Weitsicht,

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    An Zufälle glaube ich nicht mehr, was war es, das uns am gleichen Tag hier hat anmelden lassen und wir beide tabletten- und alkoholabhängige Mütter haben/hatten. Unsere Prägung dadurch ähnlich verlaufen ist, dafür bin ich dem Leben dankbar.


    Ich habe auch seit kurzem öfter das Gefühl, dass manche Dinge einfach passieren müssen. Und irgend jemand (höhere Macht?) dies steuert.

    Zitat

    Ja das Leben kann so schön sein.


    Musste gerade lachen, weil ich gerade in meinem Thread fast die gleichen Worte geschrieben habe.
    Lass es uns geniessen, das Leben. :lol:

    Zitat

    Ich bemerke immer mehr wie gut es mir geht, wenn ich auf mein Eigenes höre.
    Wenn es mein Eigenes ist, spüre ich eine innere Freiheit, die mich beflügelt.


    Die Fesseln zu sprengen, die uns so lange eingeengt haben, indem wir auf unsere innere Stimme hören, bringt die Leichtigkeit in unser Leben. Ich habe dazu ein richtiges Bild vor Augen, wie ich mit den Fesseln ringe und sie stückweise abwerfen kann.

    Liebe Grüße
    und drück dich.
    Renate

    Hallo Caro,

    ein paar Tage nicht online und dann lauter geschlossene Threads. :wink:

    Aber es ist freut mich für dich, dass du gemerkt hast, dass es für dich an der Zeit ist, etwas Neues zu beginnen und es dann auch gleich durchgezogen hast. Du sorgst gut für dich.

    Freue mich weiterhin dich zu lesen. Auch unter neuer Überschrift.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    für das was du machst (und was ich gut kenne) gibt es einen Ausdruck: Wutverlagerung. Habe ich letztens gelesen.
    Diese unterdrückte Wut braucht irgendwann ein Ventil. Immer dann, wenn der Druck im Kessel zu groß wird. Und dann kriegen es natürlich die nächsten Angehörigen oder wer sonst noch so in der Nähe ist ab. :oops::shock:

    Meine Therapeutin empfahl mir letztens mit einer zerteilten Schwimmnudel auf etwas (nicht allzu empfindliches) einzuschlagen. Weils so schön klatscht. Und wenn ich wütend bin, soll ich die Wut an meinem Mann (nachdem ich ihm vorher natürlich gesagt habe, dass er nur mein Ventil sein soll und er seine Ohren auf Durchzug schalten soll) auslassen. Bis jetzt habe ich es noch nicht probiert.

    Ich kann normalerweise nicht schreien oder mit Tellern schmeißen. Wenn eine Tür zufliegt, ist das schon viel Ausdruck meiner Wut. Und dass ich laut werde, das muss schon einen gewaltigen Auslöser zuvor gehabt haben. :shock: Ich versuch mich eher an ironischen, vielleicht auch giftigen Bemerkungen und ich zieh mich zurück.
    Ich ertappe mich auch immer dabei, dass ich diese Wut an meinem Mann auslasse, indem ich ihm gegenüber ungeduldig und ungerecht werde.
    Wütend hat mich meine Mutter oft gemacht, wenn sie mich früher durch ihre Manipulationen dazu gebracht hat, etwas für sie zu tun, was ich nicht wollte. Dann konnte es auch passieren, dass ich sie angeschrien habe. Aber meistens war ich eher gemein zu ihr. Und habe mich dann wieder dafür gehasst, dass ich mich so gehen ließ und mich nicht unter Kontrolle hatte. :roll::oops:

    Also momentan weiss ich auch noch nicht so recht, wo es lang geht mit meiner alten Wut aus der Kindheit.
    Aber den Tip von Linde finde ich ziemlich gut.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Weitsicht,

    auch von mir allerherzlichste Glückwünsche zu deinem Geburtstag. Es ist auch durch das www zu spüren, wieviel Freude du ausstrahlst.

    Fünf Kuchen gebacken, alle Achtung. Ganz schön fleißig. :D:wink:

    Zitat

    Bin dankbar, dass ich mit Dir, meine Gedanken und Gefühle teilen darf, da ich von Dir lernen kann.
    So eine Schwester habe ich mir immer gewünscht.

    Ich bin ganz berührt und fühle mich richtig geehrt, Schwesterchen. :oops::D:D Ich kann auch von dir sehr viel lernen. Und ich bin auch in meiner Herkunftsfamilie immer schon anders gewesen. Auch das teilen wir beide.

    Ich drück dich ganz fest
    und - wie Dani immer zu sagen pflegt - einen Knutscha
    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,


    Code
    alex,bis zum heutigen tag weiss ich nicht wo ich meine wut hernehmen soll!ich will das lernen...doch übe ich mich in geduld.geht ja nich anders.


    Die Wut ist in dir drin, tief vergraben, es geht nur darum, sie zulassen zu können und zu spüren. Das ist nicht so leicht, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Wenn ich nicht meine Erlebnisse in der Klinik gehabt hätte, ich wüßte wahrscheinlich immer noch nicht, wie groß diese Wut ist. Ich bin auch nicht immer im Kontakt mit meiner Wut, und das ist auch gut so. Ich will mir ja mein Leben nicht durch sie bestimmen lassen. :wink:

    Zitat

    klares JA ich habe verdammte ANGST!
    und "es"wird mit meiner(unserer)vergangenheit zusammen hängen!


    Das ist es was uns blockiert (ist jetzt mein Gedanke für mich selber :wink: ). Diese Angst, wenn wir die Wut zulassen, dass sie uns hinwegfegt wie ein Orkan, sie dann unser Leben bestimmt und wir sie nicht mehr loskriegen. Meine Angst ist immer, dass ich sie nicht unter Kontrolle halten kann und ich dann sinnlos um mich schlage und dadurch viel kaputt mache (meine ich jetzt nicht im Sinne von körperlicher Gewalt). 8)
    Aber du hast viel gelernt. Du bist soweit, dass du diese Wut zulassen kannst. Sie wird dich nicht mehr beherrschen. Du wirst sie unter Kontrolle haben können. Und mit Hilfe deiner Therapeutin oder auch in der Kur wirst du deinen Weg finden, mit ihr in Kontakt zu kommen.

    Zitat

    mein leben kommt mir vor wie nen fass ohne boden

    soviel geschafftes und doch noch immer keine ruhe


    Du bist gerade dabei, dir selber den Boden langsam ins Fass zu legen. Und der Boden ist bereits so groß, dass du nicht mehr so weit ins Bodenlose fällst, falls du mal ausrutscht. Du kannst dich an der Kante festhalten und wieder hochziehen. :wink:

    Liebe Grüße
    und bei mir scheint auch die Sonne (war schon spazieren und bin auf dem Balkon gesessen)
    Renate

    Hallo Weitsicht,

    dich heute zu lesen hat mich tief beeindruckt. Mit welcher Kraft, Freude, Dankbarkeit und innerer Sicherheit du dein Leben neu organisierst und auch wirklich lebst, ist vorbildhaft. Du hast in der kurzen Zeit hier im Forum viel für dich erreicht.

    Zitat von Weitsicht


    Das Wichtigste, was ich mir hier im Forum erarbeitet habe, ist, dass mein Mann mir nicht mehr bei Streitigkeiten, den Boden unter den Füssen wegziehen kann.

    Heute weiss ich, dass ich auch ohne meinen Mann mein Leben meistern könnte, gut sogar, das ist beruhigend, habe bei Streitigkeiten diese Sicherheit in mir, kann zu meinem Denken und Fühlen stehen und ernst nehmen, deswegen brauche ich keine Hilfsmittel und Halt in Zigaretten mehr zu suchen. Da ist was Entscheidendes in meiner Tiefe (Selbstsicherheit) geschehen, dafür bin ich dankbar, spüre Demut vorm Leben.

    Wenn ich jetzt noch mein Essverhalten so verändern kann, dass ich zu meinem Wohlfühlgewicht gelange, dann habe ich erreicht, was ich mir für mein Leben so sehr wünschte. In mir zu Hause-Sein, meine Grenzen für andere sichtbar, abzustecken. Mich wohlfühlen in mir und mit anderen Menschen die mir wirklich Gutes tun wollen. Geben und Nehmen, es gibt nichts Schöneres für mich. (sich gegenseitig nähren auf allen Ebenen, körperlich und geistig, was kann ein gutes Gespräch sowie Streicheleinheiten mich sättigen).

    Das Rauchen lassen können, habe ich geschafft, jetzt werde ich mich auf meine Essensumstellung konzentrieren. Körperliche Bewegung setze ich schon um.

    Es ist neblig bei uns, macht mir garnichts aus, denn innerlich freue ich mich über diesen geschenkten Tag. Ich genoss es, mit einem Menschen neben mir aufzuwachen, um den Tag zu begrüssen, es ist keine Selbstverständlichkeit zu lieben und geliebt zu werden.

    Einen schönen Sonntag noch
    aus dem nicht nebligen Süden Deutschlands. :wink:
    Liebe Grüße und drück dich
    Renate

    Hallo Dani,

    jetzt auch noch von mir eine herzliche Begrüßung im neuen Thread, wenn auch etwas verspätet. :oops::lol:

    Zitat

    momentan hockt die dame noch im eck unter meiner anlage und mein kater guckt zum fenster raus


    Alles nur Tarnung :lol::lol: Die haben sich wahrscheinlich schon ineinander verguckt. Wollen aber keinen Zuschauer haben. :wink::lol:

    Viel Glück und Segen in der neuen Wohnung.
    Und das mit der Arbeit wird schon. Wie war das mit dem Kopfkino? :wink:

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    es ist schön zu lesen, dass es dir so gut geht. :D

    Zitat

    renate,kannst du mir mehr über diese gruppe schreiben?würde mich sehr interessieren...


    Ich werde dir die Frage in meinem eigenen Thread beantworten. Ich denke, es ist für mich auch gut das nochmal zusammenzufassen.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    und wie war der Brunch? Viel Spaß gehabt und hoffentlich auch viel für den Magen? :lol::lol:

    Das mit der Kurablehnung ist nicht so toll. Ich wünsch dir aber für den Einspruch viel Erfolg.

    Wut ist ein gutes Thema. Ich kann dich da gut verstehen, dass du sie nicht fühlst und keinen Zugang zu ihr hast. Meine Wut habe ich auch erst in einer Übung in der Klinik zum ersten Mal in meinem Leben so richtig intensiv gespürt. Das hat mich richtig umgehauen. :wink: Vorher sagte ich immer, ich hab keine Wut auf meine Eltern. Als mich die Therapeutin in die Aggressionsgruppe steckte, dachte ich, was soll ich da? Aber es hat sich rentiert. Ich habe da viel mitgenommen.

    Es ist gut, wenn du an dem Thema dran bleibst. Und du wirst deinen Weg finden, die Nuß zu knacken. :D

    Liebe Grüße und viel Erfolg.
    Renate

    Hallo Weitsicht,

    Zitat

    Ich hatte zwar eine Mutter, jedoch wusste ich nicht was sie wirklich dachte oder fühlte, eigentlich hatte ich keine Mutter. Schade. Sehe zwar ihr Gesicht vor mir, ein Mensch ist aber doch erst lebendig, wenn er sein Denken und Fühlen mit anderen teilen kann.


    Wie recht du hast. Obwohl meine Mutter noch "lebt", ist sie nicht wirklich lebendig.

    Zitat

    Unsere Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie die Wellen im Meer.


    Dieser Satz berührt mich heute zutiefst.
    Gotseidank kommt nach der Traurigkeit auch wieder die Freude.

    Drück dich ganz fest.
    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    hab jetzt gerade den Thread entdeckt.
    Finde ich super, dass du die Anregung von Käferchen aufgenommen hast. :D

    Zitat

    ich fresse unkontrolliert süsses zeugs in mich rein.umso süsser umso besser das "gefühl für den moment"...was danach folgt ist ein schlechtes gewissen


    Genau das ist es, was mich jetzt so angetrieben hat, mich mit meinem Essgewohnheiten auseinanderzusetzen.
    Nur leider bin ich ein bißchen über dem Normalgewicht (so ca. 10 kg) und habe allein im letzten Jahr davon die Hälfte zugelegt.

    Hallo Feuervogel,

    du hast meine Gedankengänge, die ich in letzter Zeit so für mich hatte , wirklich super und verständlich zusammengefasst und viel weiter ausgeführt, als ich es selber bisher für mich konnte. Herzlichen Dank!

    Liebe Grüße
    Renate