Unsere Ehe ist überschattet vom Alkoholmissbr, unsererEltern

  • Meine Mutter hätte heute Geburtstag.

    Die Frau die mir mein Leben schenkte.

    Fremd war und ist sie mir geblieben. Obwohl ich sie als kleines Mädchen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kam, so gerne gerochen habe, sie arbeitete im Freien, ich hatte sie zu Hause vermisst. Meine älteren Schwestern passten auf mich auf.

    Musste mir vieles selbst beibringen was ansonsten eine Mutter ihrer Tochter vorlebt

    Traurigkeit darüber bleibt in mir zurück, besonders an solchen Tagen, wie ihr oder mein Geburtstag, wie hätte unser Leben, ohne Tabletten und Alkohol, miteinander ausgesehen. Darauf werde ich keine Antwort bekommen.

    Meine Tochter und ich gehen offener und liebevoller miteinander um. Es war mir wichtig, dass sie von meinen Gedanken und Gefühlen weiss.

    Bin froh, dass ich mein Leben anders gestalten konnte, als mir meine Mutter vorgelebt hat.

    Ich hatte zwar eine Mutter, jedoch wusste ich nicht was sie wirklich dachte oder fühlte, eigentlich hatte ich keine Mutter. Schade. Sehe zwar ihr Gesicht vor mir, ein Mensch ist aber doch erst lebendig, wenn er sein Denken und Fühlen mit anderen teilen kann.

    Weitsicht

  • Upps Caro, lieb von Dir, dass Du bei mir reinschaust, siehst ja, was für Gedanken bei mir gerade hochkommen.

    Unsere Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie die Wellen im Meer.

    Liebe Grüsse Weitsicht

  • Hallo Weitsicht,

    Zitat

    Ich hatte zwar eine Mutter, jedoch wusste ich nicht was sie wirklich dachte oder fühlte, eigentlich hatte ich keine Mutter. Schade. Sehe zwar ihr Gesicht vor mir, ein Mensch ist aber doch erst lebendig, wenn er sein Denken und Fühlen mit anderen teilen kann.


    Wie recht du hast. Obwohl meine Mutter noch "lebt", ist sie nicht wirklich lebendig.

    Zitat

    Unsere Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie die Wellen im Meer.


    Dieser Satz berührt mich heute zutiefst.
    Gotseidank kommt nach der Traurigkeit auch wieder die Freude.

    Drück dich ganz fest.
    Liebe Grüße
    Renate

  • Zitat

    Gotseidank kommt nach der Traurigkeit auch wieder die Freude.


    So ist es Renate, freue mich wieder von Dir zu lesen.

    drückdichzurück Weitsicht

  • Huhu Weitsicht,

    Zitat

    Wir sind heute zum runden Geburtstag eines Freundes eingeladen,

    Und wie wars? Viel Spass gehabt?

    Ich hoffe, dir geht es gut.

    Liebe Grüße an dem nicht mehr so sonnigen Sonntagnachmittag.
    Renate

  • Liebe Renate,

    es war alles vorhanden was unsere Gefühlspalette zur Verfügung hat.

    Von Freude bis zur Trauer kam vieles hoch, das ich auch wieder an diesem Abend loslassen konnte.

    Ein guter Bekannter so alt wie mein Mann, liegt im Sterben. Bruder und Schwägerin von diesem Bekannten waren an diesem Fest zu Gast, das Thema wurde nicht ausgeklammert.

    Freud und Leid gehören zusammen, wie alle Gegenpole in unserem Leben.

    NUr wie wir mit unseren Gefühlen und Denken umgehen und zulassen lernen, und danach handeln, das ist das Entscheidende, finde ich mittlerweile für mein lebendiges DA-SEIN.

    Schön dass es Dich gibt und Du hier schreibst, drückdich Weitsicht

  • hallo liebe weitsicht! :D

    wie geht es DIR?

    was macht denn dein training?zeigt es erfolg? 8)

    ich wünsch es dir...

    eine wunderschöne woche wünscht dir...

    caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Caro, hallo Renate,

    ich bleibe an meinem Training dran, freue mich darüber, dass es kontinuierlich weitergeht.

    Im Moment lass ich das Geschriebene hier mal in mir sacken, lese mehr, hier werden soviele Geschichten und Verhaltensweisen beschrieben, die ich verdauen möchte.

    Besonders wie der/die Einzelne, mit seinen Erfahrungen umgeht, welche Symtome durch das Grosswerden, in einer Alki-Familie entwickelt wurden. Und was, für eigene Heilung, empfohlen wird.

    Da gibt es hier ja unterschiedliche Auffassungen, ich lerne gerne von und mit anderen, nur mein EIGENES SELBST, aus dem ich schöpfen kann, möchte ich nicht mehr verleugnen.

    Dass endlich mal alles raus darf, was mich in meiner Kindheit, schweigen hat lassen, das finde ich das Gute hier am Forum. Die Scham und Peinlichkeit die ich für eigene Eltern lebte, darf hier bei Gleichbetroffenen benannt werden. Damit die zugefügten Wunden von innen heraus überhaupt heilen können.

    Der Glaube hat die grösste Heilkraft.

    Alles Liebe Euch Weitsicht

  • Liebe Weitsicht,

    auch bei Dir wollte ich mal schnell reinsehen und Dir ein paar ganz liebe Grüße dalassen!

    Du liest Dich derzeit hier einwenig intensiver durch - nicht schlecht! Aber vergiß nicht an Dich zu denken! Manche Geschichten machen mich einfach sehr nachdenklich und ich muss dann erstmal was anderes machen! Sicher wiesst Du was ich meine. Die Verarbeitung ist gar nicht so einfach!

    Alles Liebe von Katrin

  • Liebe Katrin,

    ich weiss was Du meinst, das abgrenzen können, ist nicht so einfach, möchte ich dran arbeiten.

    Geht mir im realen Leben ähnlich, haben wir EKA`s nicht in unserer Kindheit lernen dürfen. Unsere Grenzen wurden nicht beachtet. Es ist nie zu spät Neues zu lernen, besonders wenn ich weiss, dass es für meine Selbstliebe, förderlich ist.

    Du liest Dich gut heute, freue mich für Dich, es ist so gut, nur mal seine Leichtigkeit zuzulassen.

    Ich mach auch mal gerne nur Quatsch und Spässe.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Gestern waren es 3 Monate rauchfreie Zeit für mich gewesen. Darf jetzt Monate zählen, am Anfang waren es Tage, Wochen. Darüber bin ich sehr erleichtert, kann viel tiefer einatmen, ist hilfreich bei meinen Meditationen, tut mir gut bis ins Becken einzuatmen, ohne dass ein Hustenanfall meine Übungen, behindert.

    Das Wichtigste, was ich mir hier im Forum erarbeitet habe, ist, dass mein Mann mir nicht mehr bei Streitigkeiten, den Boden unter den Füssen wegziehen kann. Ich glaube ich habe von meinen Eltern auf meinen Mann meine Abhängigkeit und Ängste übertragen.

    Als Kind hätte ich nicht ohne Eltern überleben können, das löst Ängste aus, das habe ich für meine Partnerschaft, unbewusst, auch übernommen, dass ich glaubte, nur mit meinem Mann, mein Leben führen zu können. Heute weiss ich, dass ich auch ohne meinen Mann mein Leben meistern könnte, gut sogar, das ist beruhigend, habe bei Streitigkeiten diese Sicherheit in mir, kann zu meinem Denken und Fühlen stehen und ernst nehmen, deswegen brauche ich keine Hilfsmittel und Halt in Zigaretten mehr zu suchen. Da ist was Entscheidendes in meiner Tiefe (Selbstsicherheit) geschehen, dafür bin ich dankbar, spüre Demut vorm Leben.

    Wenn ich jetzt noch mein Essverhalten so verändern kann, dass ich zu meinem Wohlfühlgewicht gelange, dann habe ich erreicht, was ich mir für mein Leben so sehr wünschte. In mir zu Hause-Sein, meine Grenzen für andere sichtbar, abzustecken. Mich wohlfühlen in mir und mit anderen Menschen die mir wirklich Gutes tun wollen. Geben und Nehmen, es gibt nichts Schöneres für mich. (sich gegenseitig nähren auf allen Ebenen, körperlich und geistig, was kann ein gutes Gespräch sowie Streicheleinheiten mich sättigen).

    Ab 1 Februar 2009 werde ich mein Essverhalten auf Vollwertkost umstellen, mein Mann unterstützt mich und isst auf seinem Arbeitsplatz in der Kantine. Kann mich dann voll auf mein Essverhalten konzentrieren.

    Das Rauchen lassen können, habe ich geschafft, jetzt werde ich mich auf meine Essensumstellung konzentrieren. Körperliche Bewegung setze ich schon um.

    Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und dass ihr das umsetzen könnt was ihr Euch vorgenommen habt. Das ist der Weg zur inneren Freiheit.

    Alles Liebe Weitsicht :wink:

  • Hallo Weitsicht! Habe längst noch nicht alles von dir gelesen, aber den Anfang und den Schluss - udn allein, wie sich dein Ton verändert hat, ist bemerkenswert. Da sieht man mal wieder, dass man es schon schaffen kann, sich zu ändern!! Lg tini

    Kleine Schritte sind besser als gar keine!

  • @ Espoir, danke für Deine lieben Grüsse, das war wohl Gedankenübertragung gestern, habe an Dich gedacht, wollte bei Dir lesen, bedauerlicherweise fand ich nichts. Habe mittlerweile gelesen aus welchen Gründen Du nicht im Forum warst, kann ich gut nachvollziehen, wenn es mir emotional nicht gut geht, ziehe ich mich zunächst zurück, bis ich ansatzweise eine Lösung gefunden habe, dann kann ich offen mit anderen darüber sprechen, was mich zum Rückzug veranlasste. KOmme Dich auch mal wieder in Deinem Thread besuchen. Ich mag Deine offene ehrliche Art Dinge anzusprechen. Verbindendes finden wir in unserer EKA-Kindheit.


    @ tini, Du hast mich auf eine Idee gebracht, bin gestern bis auf Seite 12 bei mir mit Lesen gekommen, möchte mal eine Selbstreflektion durchführen. Es stimmt es hat sich einiges bei mir geändert, ich rauche nicht mehr, gehe anders mit mir und somit auch mit meinem Partner um.


    Es ist neblig bei uns, macht mir garnichts aus, denn innerlich freue ich mich über diesen geschenkten Tag. Ich genoss es, mit einem Menschen neben mir aufzuwachen, um den Tag zu begrüssen, es ist keine Selbstverständlichkeit zu lieben und geliebt zu werden. Und die Krönung heute ist, dass unser Sohn heute nach Hause kommt, darauf freue ich mich sehr, er bringt mit seiner Wesensart Lebendigkeit in unsere Herzen.

    Na ja und Katzen-Oma und Opa sind wir seid gestern geworden. Ist doch schon mal ein Anfang, freue mich schon auf das Oma-Sein in der Zukunft. Das ist ein Geschenk auf das mein Mann und ich keinen Einfluss haben, wann es soweit ist. Macht nichts, geniessen derzeit mal unsere Freude und Unbekümmertheit die wir beide als EKA`s, zu wenig bei uns selbst, zugelassen haben.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Hallo Weitsicht,

    dich heute zu lesen hat mich tief beeindruckt. Mit welcher Kraft, Freude, Dankbarkeit und innerer Sicherheit du dein Leben neu organisierst und auch wirklich lebst, ist vorbildhaft. Du hast in der kurzen Zeit hier im Forum viel für dich erreicht.

    Zitat von Weitsicht


    Das Wichtigste, was ich mir hier im Forum erarbeitet habe, ist, dass mein Mann mir nicht mehr bei Streitigkeiten, den Boden unter den Füssen wegziehen kann.

    Heute weiss ich, dass ich auch ohne meinen Mann mein Leben meistern könnte, gut sogar, das ist beruhigend, habe bei Streitigkeiten diese Sicherheit in mir, kann zu meinem Denken und Fühlen stehen und ernst nehmen, deswegen brauche ich keine Hilfsmittel und Halt in Zigaretten mehr zu suchen. Da ist was Entscheidendes in meiner Tiefe (Selbstsicherheit) geschehen, dafür bin ich dankbar, spüre Demut vorm Leben.

    Wenn ich jetzt noch mein Essverhalten so verändern kann, dass ich zu meinem Wohlfühlgewicht gelange, dann habe ich erreicht, was ich mir für mein Leben so sehr wünschte. In mir zu Hause-Sein, meine Grenzen für andere sichtbar, abzustecken. Mich wohlfühlen in mir und mit anderen Menschen die mir wirklich Gutes tun wollen. Geben und Nehmen, es gibt nichts Schöneres für mich. (sich gegenseitig nähren auf allen Ebenen, körperlich und geistig, was kann ein gutes Gespräch sowie Streicheleinheiten mich sättigen).

    Das Rauchen lassen können, habe ich geschafft, jetzt werde ich mich auf meine Essensumstellung konzentrieren. Körperliche Bewegung setze ich schon um.

    Es ist neblig bei uns, macht mir garnichts aus, denn innerlich freue ich mich über diesen geschenkten Tag. Ich genoss es, mit einem Menschen neben mir aufzuwachen, um den Tag zu begrüssen, es ist keine Selbstverständlichkeit zu lieben und geliebt zu werden.

    Einen schönen Sonntag noch
    aus dem nicht nebligen Süden Deutschlands. :wink:
    Liebe Grüße und drück dich
    Renate

  • Liebe Renate,

    danke Dir für Deine Rückmeldung.

    Ich habe es im Moment gut, darf und kann in meinen Körper fühlen, was meine Emotionen (Gefühle) mir mitteilen wollen, um danach handeln zu können.

    Das wäre in der Zeit als meine Kinder noch zu Hause waren, so intensiv nicht möglich gewesen.

    Viel gelesen und meine Kindheit aufgearbeitet habe ich schon immer, da mir als Jugendliche schon bewusst war, dass in meinem Elternhaus, Kirche und Gesellschaft vieles "unmenschliche" statt gefunden hat. So krankhaft sollte kein Mensch mit Kindern umgehen, deswegen ist die Selbstliebe, das Wichtigste was wir in uns fühlen sollten, erst dann ist liebevoller Umgang mit Kindern möglich.

    Ohne Vergangenheitsaufarbeitung (unsere Wurzeln), können wir nicht unsere Flügel ausbreiten lernen.

    Wenn es mir jetzt in diesem Lebensabschnitt gelingt, ganz nach Hause zu mir zu kommen, ist das für mich mein schönstes Gebursttagsgeschenk am kommenden Freitag.

    Bin dankbar, dass ich mit Dir, meine Gedanken und Gefühle teilen darf, da ich von Dir lernen kann.

    So eine Schwester habe ich mir immer gewünscht, meine eigenen Schwestern, wollten über unsere gemeinsame Vergangenheit in unserem Elternhaus, nicht reden, obwohl sie unter der Alkoholkrankheit unserer Mutter, ebenso gelitten haben. Ich war eben schon immer anders, auch in meiner Herkunftsfamilie.

    Drück Dich liebevoll, Weitsicht.

  • Nachfolgendes hat Roa heute im Thread von Caro geschrieben:

    Zitat

    Unser Unterbewusstsein lässt immer nur so viel und immer nur das in unser Bewusstsein dringen wie und was wir fähig sind anzugehen.

    Ja sehe ich auch so, unser Unterbewusstsein ist ein guter Freund von uns. Wir brauchen keine Angst davor zu haben, was in uns hochkommen möchte.

    Wieder Klarheit geschenkt bekommen, wie Selbstliebe gestärkt und gefördert werden kann.

    Wende mich jetzt meinem Sport zu, Körperbewegung tut mir gut, macht meinen Kopf frei.

    möchte diesen Tag bewusst erleben, loslassen was mich diese Nacht nicht gut schlafen hat lassen, wenn Kinder beteiligt sind, zieht mich das besonders runter, lässt eigenes aus meiner Kindheit hochkommen, wünsche mir, dass jedes Kind verantwortungs- und liebevolle Eltern hat, die ihren Aufgaben für ihre Kinder gerecht werden können. UTOPIE!!!!!!!

    Weitsicht

  • So, jetzt bin ich mit meiner Vorbereitung für morgen fertig. 5 Kuchen heute gebacken und eine saubere Wohnung im Laufe der Woche gezaubert.

    Ich fühle mich wie ein Kind, :D freue mich auf meinen Geburtstag morgen, kann garnicht mehr abwarten, bin gespannt, was ich geschenkt bekomme. :lol::lol:

    Mein erster Geburtstag ohne ein Kind zu Hause, nur mit meinem Mann, morgen früh, wir wecken in unserer Familie das Geburtstagskind, mit einem Lied. Bin mal gespannt ob mein Mann morgen früh alleine singt. :lol::lol:

    Ich wünsche mir, eine alte weise Frau mit vielen Falten zu werden. Die den Sinn vom Leben begriffen hat, Verständnis für alles was Menschen so tun, hat, und sich in andere einfühlen kann. Auf ihrem Sterbebett mal sagen wird, die Liebe war stärker als alles andere, was mir geschah, von Menschen dieser Welt. Sich dann vertrauensvoll in die Hände Gottes fallen lassen können, die mich auffangen werden. Das wäre mein schönstes Geschenk und ein gutes Zeichen für meine Kinder.

    Denn dann hätte ich meine Vergangenheit in einer Suchtfamilie akzeptiert und verarbeitet. Na ja hab ja hoffentlich noch ein paar Jährchen um zu diesem Zustand zu gelangen.

    Mit Euch und Euren Rückmeldungen hier, geht es ja schneller, um zu meiner Weisheit zu gelangen :lol::lol: oder :?:

    Alles Liebe Weitsicht

  • Hallo liebe Weitsicht,

    Du warst aber fleißig, 5 Kuchen. Ich wünsch Dir morgen einen ganz schönen Tag und genieße ihn. Ach ja und ich wünsch dir ganze viele liebe Geschenke :D

    Liebe Grüße Morgenröte

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