Beiträge von Roa

    Zitat von Manfredsch

    Schade, dass Roa und Weitsicht und die anderen nicht mehr schreiben.

    dann wollen wir das doch gleich mal wieder ändern. ;)

    ich hab stets mitgelesen :) aber finde so komplexe themen verlangen komplexe antworten. die zu formulieren fehlte mir die zeit (uni-klausuren-phase). ich will mich nicht fürs nicht schreiben entschuldigen, brauch ich ja nicht ;) wollte aber wissen lasse, dass ich euren Austausch hier stehts verfolge auch wenn ich meinen senf nicht dazu gebe ;)

    werd ich aber heut mal :D

    mal ganz abgesehen davon, dass ich mich direkt angesprochen fühlte ;) das thema liegt auch mir sehr nahe

    Zitat

    Warum habe ich so große Angst vor ihnen? Hast oder hattet Ihr das auch? Haben andere das auch?

    ich kenn das auch, vielleicht nicht in dem selben Ausmaße. Vor meinem Vater hatte ich als Kind häufig und viel Angst. Sei es, dass ich abends fern sah, als er überraschend doch nach hause kam (das mochte er nicht). dann hab ich mich mit schlotternden knien unterm tisch versteckt oder hinter der couch. Oder wenn ich von einer schlechten note berichten musste, das hab ich ewig heraus gezögert und und und. Ich hatte wirklich panikgefühle, herzklopfen, schweißausbrüche. so richtige angst. mit der zeit hat sich das geändert. Aber es muss nur der richtige auslöser kommen und die alten gefühle kommen wieder auf.

    du wurdest über sehr lange zeit von deinen eltern sehr schlecht behandelt, kein wunder also dass bei dir der 'trigger' schon das ihnen gegenüber stehen sein kann.

    aber dennoch solltest du dir bewusst werden, dass sie dir nun nichts mehr, naja sagen wir mal nicht mehr so viel können. und wenn du keine lust hast zu einem treffen zu kommen, dann hast du alles recht dazu.

    Ich finde Linde bringt es auf den punkt:

    Zitat von Linde66

    Die Eltern haben nur so viel Macht, wie man ihnen gibt. Ich geb ihnen keine mehr. War aber ein langer Weg dahin.

    Ganz liebe Grüße, Roa

    Hey Melli,

    Zitat von Krümel82


    Seitdem ich hier meinen Gefühlen "freien Lauf" gelassen habe, kann ich auch bei Freunden und Bekannten viel offener darüber reden.

    das freut mich natürlich ;)

    Zitat

    Meinem Vater geht es bisher unverändert. Heute haben Sie ihm 2 Liter Wasser aus'n Bauch punktiert und 5 Liter sollen noch raus.
    Darf/Kann aber immer noch nicht aufstehen, weiß auch nicht, ob es je wieder was wird.

    das hört sich allerdings nicht so gut an, ich wünsch dir echt, dass dein vater es packt!!

    Zitat

    Als ich gestern gegangen bin, hab ich ihn gefragt, ob ich noch irgentetwas für ihn tun kann und das sagte er nur, er sei Glücklich, wenn ich meine Leben lebe und fröhlich bin. Als er das sagte, standen mir auch schon wieder die Tränen in den Augen. Das hörte sich so entgültig an.

    klar das tut weh, wenn es sich so endgültig anhört, aber es heißt nicht dass es das ist :!: und wenn doch, dann ist es das schönste was er tuen kann dir dass zu sagen und auch wahrscheinlich wahnsinnig wichtig für ihn. :roll:

    Zitat

    Das mit meiner Oma hat sich meinerseits übrigens erledigt, hab mit meinem Onkel (seinen Bruder) gesprochen und er wird es meiner Oma erzählen.

    super, freu mich, dass dir die entscheidung abgenommen wurde!

    Ich wünsch dir auch nen schönen Abend! Roa

    Liebe Maru,

    du schriebst:

    Zitat von Maru

    ... naja dann musste ich mich krankmelden und sagte ich hätte migräne...

    da hast du schon mal eine antwort darauf wie es dein leben beeinflusst.

    Zitat

    meine schwester und ich haben uns überlegt so ne art therapie bei einem psychologen zu machen,einfach um jemanden zu haben der da mit uns reden kann...hat da jemand erfahrungen ob das hilft????


    ich glaube fest daran, dass es hilft ;) ich war nur einmal bei dem psychologen meiner mutter und schon diese 1 1/2 stunden haben unheimlich viel bewirkt. momentan bin ich bloß in einer selbsthilfegruppe, sobald es mir möglich ist, mache ich aber auch noch eine einzeltherapie.

    Zitat

    weil unsere ganze verwandschaft,freunde usw sollen es ja net wissen und das klappt jetzt seit ca 14 jahren!....


    ach mann das kenn ich nur zu gut. was unsre verwandtschaft betrifft, da misch ich mich nicht ein, aber mit meinen engen freunden rede ich offen über die alkoholkrankheit meiner mutter. das war und ist unheimlich wichtig für mich.

    Zitat

    und sobald diese 3tage vorbei sind ist sie wieder ganz die alte....?!? mit dem komm ich überhaupts net klar...

    das kenn ich auch es ist unheimlich verwirrend wie unberechenbar die launen meiner mutter wechseln, und es ist schwer damit als kind umgehen zu müssen.

    Liebe Grüße, Roa

    Hallo Tochter1990,


    Willkommen hier im Forum! Ich hoffe du findest hier durch lesen und schreiben Zuspruch und Sicherheit und viele Begleiter für deinen Weg.

    Meine Mutter ist auch Alkoholikerin, ist aber noch verheiratet mit meinem Vater und ich wohne nicht mehr zu Hause.

    Zitat von Tochter1990

    Ich hoffe, dass es hier menschen gibt, die mir helfen können meine mama besser zu verstehen.

    Die gibt es mit Sicherheit und vor allem viele menschen, die dir helfen können dich selbst besser zu verstehen, weil sie ähnliche Kindheitserfahrungen gemacht haben und darum auch auf ähnliche art und weise unter den folgen leiden. (auch wenn du jetzt vielleicht noch nicht die Tragweite der zweiten Aussage erkennen kannst ;))

    Zitat

    Es lässt mir die letzten tage einfach keine ruhe mehr, ich denke an sie wenn ich einschlafe und denke an sie wenn ich aufwache, wobei ich, so kurz vor dem abitur eigentlich andere sachen im kopf haben müsste...

    das ist gar nicht gut! ich bin wirklich froh, dass ich in meiner Abizeit kaum einen Gedanken an meine Mutter verschwendet hab, ich hatte schon mehr als genug mit mir selbst und all dem lernen zu tun. mal ganz abgesehen von all den feiern und all dem spaß mit den freunden zu der zeit. ist schließlich ne ganz bedeutende phase ;)

    Meine Mutter ist dann noch nichtmal zur Vergabe meines Abizeugnisses gekommen.

    Zitat

    Ich HASSSE dieses zeug.. es macht alles kaputt....

    diesen gedanken kennt hier jede(r) von uns!! Glaub mir! Helfen tuts aber auch nichts, es gibt es nun mal...

    Zitat

    Ich habe schon ein paar mal mit ihr über ihren alkoholkonsum gesprochen. Sie gibt es auf jeden fall zu, dass sie zu viel trinkt (was ja schonmal sehr positiv ist)


    da hast du recht, das ist schon mal positiv

    Zitat

    schiebt es aber auf ihre rückenschmerzen und denkt, dass wenn diese weg wären, ihr alkoholproblem auch weg geht.


    da hörts dann aber auch schon wieder auf.

    Zitat

    Wir haben auch schon über eine therapie geredet (schmerztherapie, ich glaube ihre alkoholsucht sieht sie nicht als problem an sich, sondern als "begleiterscheinung" ihrer schmerzen) aber sie will nicht so lange auf der arbeit fehlen!!!

    na wenn sie so weiter macht, dann wird sie bald gar nicht mehr arbeiten können, kannst du ihr ja bei gelegenheit mal sagen, erwarte aber nicht, dass sies einsieht ;) das wäre ungewöhnlich...

    Zitat

    Agressiv wird sie mir gegenüber nicht und überhaupt merkt man ihr das betrunken sein garnicht so sehr an, aber ich merke es natürlich schon, wenn sie wieder zu viel getrunken hat.

    meine mutter wird auch nur aggressiv, wenn sie sehr viel getrunken hat, wenn sie ihren pegel hat, kriegen auch außenstehende es nicht unbedingt mit. das änder nichts an der sucht.

    Zitat

    Das schlimme ist, dass sie dann auch noch auto fährt (ist das normal!?).


    das finde ich immer sehr beängstigend, so hart es klingt und ich weiß nich, ob ich den mut dazu gehabt hätte. ruf die polizei an und gib denen nen tipp, dann verliert sie wahrscheinlich ihren führerschein, aber sie gefährdet nicht unschuldige menschen (und nur so nebenbei wenn sie mal wenn erwischt, dann hat sie für den rest ihres lebens ne 'entschuldigung' weiter zu trinken)

    also meiner meinung nach geht alkohol hinterm steuer gar nicht.

    wir hatten mal einen schweren unfall, seitdem fährt meine mutter kein auto mehr, ob sie den unfall unter alkoholeinfluss verursacht hat weiß ich nicht. es ist schon etwa 10 jahre her.

    Zitat

    Naja alles in allem versuche ich hier Hilfe zu finden, weil ich einfach nicht mehr weiß wie ich mit der situation umgehen soll...


    und ich hoffe du wirst sie hier für dich finden können :)

    Zitat

    Kann man ihr glauben dass sie kein alkoholproblem an sich hat, sondern das "nur" ein nebeneffekt ihrer ständigen schmerzen ist? Könnte sie von jetzt auf gleich aufhören, wenn die schmerzen weg wären?

    nein und nein. halte ich für höchst unwahrscheinlich. kannst dich ja auch mal hier im alkoholikerbereich reinlesen, da wirst du auch neue erkenntnisse gewinnen die das bild der krankheit betreffen.

    Zitat

    Soll ich allen alkohol wegschütten und riskieren, dass sie demnächst nur noch heimlich trinkt?

    du beantwortest es dir schon selbst. sie wird dann heimlich trinken. ändert nichts, macht es höchstens noch schwerer, weil die verleugnung hinzukommt.

    ich muss zugeben, ich hab bis vor einigen monaten auch noch versteckt und weggekippt, ihre verstecke kontrolliert. mache ich nicht mehr.

    Zitat

    Wie oft sollte ich mit ihr darüber reden und was soll ich davon halten, dass die letzten zwei male sich nichts geändert hat?


    du kannst sie zu nichts überreden. trotzdem mir hilft es meiner mutter gegenüber offen zu sagen "du hast getrunken, ich möchte jetzt nicht mit dir reden" etc.

    Zitat

    Wie kann ich ihr helfen?

    dadurch dass du dir selbst da raus hilfst, ich denke nicht, dass sie sich wünscht, dass es dir schlecht geht. und du kannst ihr sagen, dass du ihr zur seite stehst.
    mehr kannst du nicht tun. meine eigene erfahrung hat mir gezeigt, man kann einen alkoholiker nicht überreden seine sucht aufzugeben (auch hier der verweis zum alkoholiker-teil des forums)

    Zitat

    Ich habe vor nach der schule (in ca 3 monaten) auszuziehen

    das ist das beste was du für dich tuen kannst, und ihr kannst du nicht helfen. sie muss sich selbst helfen wollen

    Zitat

    "du hast nicht alles getan, damit es ihr wieder besser geht"

    das quält uns alle hier. aber wir konnten nicht mehr tun als uns selbst zu retten und ihr unterstützung anzubieten, wenn sie von sich aus gegen die sucht vorgehen will

    kannst ruhig ausschweifend werden, werd ich auch immer gern, wie du siehst ;)

    Liebe Grüße, Roa

    Zitat von seinweib


    Ich sehe es auch so, das ER seinen Kindern alles hätte erklären müssen.

    da wollt ich ja auch noch was zu schreiben. Im Prinzip ist das natürlich die bessere Vision, weil die Kinder dann auch wirklich von ihrem Vater hören, dass er sie trotzdem liebt.

    Aber wenn er noch sagt, dass sein Leben ohne Alkohol nichts wert ist, dann denke ich nicht, dass er in einem Stadium ist, in dem er seinen Kindern verständlich machen kann, was die Krankheit bei ihm bewirkt, weil er es ganz einfach selbst noch nicht vollends verstanden hat.

    Wenn er sich, weil er es für sich will noch einmal in therapie begibt, dann sollte er nach einiger 'Trockenzeit' selbst mit den Kindern reden. Ich denke sogar, dass es den meisten trockenen Alkoholikern dann selbst auch ein großes Anliegen ist.

    Meine Mutter hat nach ihrem Klinikaufenthalt nicht mit uns geredet und auch von unserem Vater kam nichts. Es hat sich nichts verändert. Das System ist aufrecht gehalten wurden. Sie ist rückfällig geworden. Das war vor Jahren. Sie trinkt noch immer. Und wird es vermutlich bis sie sich daran zu Tode gesoffen hat.

    Das war jetzt sehr ausschweifend: wenn er es nicht sagen kann oder nicht richtig rüberbringe würde, dann ist es selbst zu tun, alles was in deiner macht steht.

    Liebe Beegle,

    ich bin erwachsenes Kind einer Alkholikerin und meine Erfahrung sagt: alles bloß nicht schweigen!

    Letztenendes musst du natürlich selbst entscheiden. Aber es gibt Möglichkeiten, z.B. auch Bücher, in denen die Krankheit kindgerecht erklärt wird. Je früher je besser, dann lernen die Kinder sich nicht die Schuld zu geben und das sie nicht wertlos sind, weil ihr vater ihnen die flasche vorzieht. Das kann viele 'Spätschäden' verhindern. wenn du mal bei uns im Bereich liest, wirst du sehen wie wir alle zu kämpfen haben.

    Ich für mich bin ziemlich sicher, dass eine offene, ehrliche Haltung mir so einiges erspart hätte.

    Wenn du es geheim hälst, dann 'gewährst du dem Alkholismus deines Mannes Schutz'.

    Trennung oder nicht, das ist etwas, wo es weniger leicht ist prinzipiell etwas darüber zu sagen. Ich habe mir zwar immer gewünscht, meine Eltern würden sich trennen, aber letztenendes hätte das mir wahrscheinlich den letzten Schutz des Systems Familienkrankheit geraubt. Ich muss aber dazusagen, ich hatte auch sehr lange ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinem Vater.

    Ich hoffe durch lesen und schreiben hier gelingt es dir deinen Weg auszumachen und zu gehen.

    Roa

    Danke, liebe Loreen!

    Ich finde es umso bewundernswerter wie man es nach viel längerer zeit schafft aus so vielen Verhaltensmustern auszubrechen, sein ganzes Leben um zukrempeln.
    Es ist ja für mich schon so viel und so eine Anstrengungen.

    Mir gibt das wirklich ganz viel Zuversicht so starke Frauen zu sehen, die ihren Weg einschlagen, Dinge ändern.

    Meine Mutter konnte das leider nie und darum bin ich mit der Angst groß geworden, dass auch ich das letztenendes nicht schaffe, aber ihr alle hier zeigt mir, dass wir nicht 'verdammt' sind. :)

    Ich wünsch dir nen schönen Samstagabend, nach dem schönen Erlebnis, dass du heut hattest.

    Roa

    Liebe Loreen,

    ich bin dankbar hier und in meiner realen SHG Frauen kennen zu lernen, die mir vermitteln und zeigen können, wie sich gesunde bzw. Mütter auf dem besten Weg gesund zu werden ihren Kindern gegenüber verhalten. Und es gibt mir ganz viel Hoffnung eines Tages eigenen Kindern die Liebe zu geben die sie verdienen. Ich werd es nicht falsch machen, weil ich von zu Hause nichts anderes gelernt habe, dafür kann ich ja von anderen lernen.

    Ironischer weise wünschte ich mir oft, ich hätte alles noch früher durchblickt. Aber irgendwo stellt man dann unmögliche Ansprüche an sich, jeder braucht einfach genau seine Zeit dafür.

    Wie gestaltest du es denn jetzt mit deinen Töchtern? Rufst du sie regelmäßig an, habt ihr schon wieder treffen angesetzt?
    Das tolle ist, wenn die ersten Hürden durchbrochen wurden, und da klingt es doch sehr danach. Dann sind Kinder oder Jugendlichen häufig viel besser als erwachsene darin, aufhören auf altem herum zu reiten.

    Sie freuen sich sicher sehr, dass sie ihre Mutter wieder haben. :)

    ich kann dir nur bestätigen, das bedeutet so einiges. Vor allem wenn sie auch noch ihre Freundinnen dabei hatte.

    Ich würde meine Mutter jedenfalls nicht grüßen, wenn ich sie mit Freunden in der Stadt von weitem sehe. (gut ich müsste auch erstmal kalkulieren, ob sie was getrunken haben könnte, aber trotzdem...)

    Find ich super, dass deine Tochter nach "nur einem" Gespräch, so schwer es auch war, schon so viel offener auf dich zugeht :D

    Hallo Krümel,

    Zitat von Krümel82

    Andauernd sagt sie nur, dass sie nix dafür kann. Heute auch schon wieder!

    ja, dafür können die lieben Eltern nie was. Ist aber auch nicht so wichtig, hauptsache, du weißt, dass nichts davon deine Schuld ist!

    Mit deiner Oma, das ist ne schwere Situation, sowas ist mir bisher erspart geblieben. Ich finde grundsätzlich sollte ihr nicht vorenthalten werden, dass ihr Sohn schwer krank ist. Tritt der schlimmste Fall ein, dann wird sie davon erfahren ohne die Chance bekommen haben sich zu verabschieden. Und das alles nur um das Familiengeheimnis zu wahren?

    Ich weiß nicht, um was für Sorgen es sich bei deiner Oma dreht. Wenn sie selbst gesundheitliche Probleme hat, würde ich mich an deiner Stelle an ihren Arzt wenden und erfragen wie er die Situation sieht.

    Zitat

    dann dreht meine Mutter voll durch und ich will nicht, dass die letzte Erinnerung von meinem Vater ist, wie wir uns schon wieder streiten.

    Naja, dann wäre sie wenigstens ehrlich, die Erinnerung. Außerdem würde sich deine Mutter doch wahrscheinlich nicht vor ihm streiten, oder? :roll:

    Wie geht es denn dir bei dem allen? Du klingst sehr gefestigt und stark, wenn du darüber schreibst, dass dein Vater eventuell bald seiner Krankheit erliegen könnte.

    Ich kenn das von mir, ich spiel gern die Starke. Irgendwer muss ja vernünftig sein und klar kommen...

    Was ist mit dem Rest deines Lebens, wenn es sich nicht um deine Eltern dreht? Wie geht es dir da?

    Sorry, dass ich so direkt frage, es steht dir natürlich völlig frei, ob du auf die Fragen eingehst oder lieber so von dir schreibst und weiter liest. :roll: da hat jeder seinen Weg!

    Ich wünsch dir eine angenehme Nacht in der du Kraft schöpfen kannst, Roa

    Hallo Maru,

    Ersteinmal Herzlich Willkommen hier im Forum, ich hoffe du findest hier Zuversicht und die Hilfe, die du gebrauchen kannst! -

    na, deine Mutter hat Nerven!!

    Zitat von Maru

    ... ja und dann habe ich ihr was in der tanke holen müssen weil sie ausgerastet ist und unser hausarzt hat mir schlaftabletten verschreiben die ich ihr geben soll wenn sie 6 stunden nix mehr getrunken hat---lol sehr witzig oder?

    ich würde dem an deiner stelle auf keinen Fall nachkommen. Wenn sie saufen will, dann soll sie sich wenigstens darum selbst kümmern.

    Zitat

    dann ist sie ausgerastet und hat mir eine gescheppert--- das zum ersten mal!

    bedroht sie dich auch ansonsten? Dann würd ich an deiner Stelle so schnell wie möglich ausziehen und ersteinmal auch mit deinem Vater reden. Erzähl ihm was passiert ist.

    Zitat

    es hat aufgehört und jetzt ist alles so als wäre das mal wieder nie passiert---ich hasse es!

    Wenn du mit ihm redest, dann kann sie nicht so tun als wäre nichts gewesen. Ich weiß das is nicht leicht, ich kenn das selbst. Aber der Mantel es schweigen, dass is der größte "Schutz" für die familienkrankheit Alkoholismus.

    Zitat

    also erstmal muss ich sagen ich weis daas meine mama ein rießen Problem hat... nur das schlimme ist sie selber "sieht" es nicht so...

    das ist meist der Fall, Alkoholiker verleugnen viel und gerne, wie können da natürlich klarer sehen.

    Wie geht es dir mit all dem? In wie weit beeinflusst es dein Leben?

    Liebe Grüße, Roa

    Hallo Steffi,


    studierst du Politik? Ach schön, mein studium geht auch in dir Richtung. Und recht hast du, wir dürfen trotzdem auch mal schön kitschig und romantisch sein ;) Fand ich gut deine Erörterung des Themas :D

    Zitat von Steffi1301


    Ich hab mich auch direkt mein schlaues Buch geschnappt und bei Schuldgefühlen gelesen. Leider geht's da aber nicht um Alkoholiker-Familien im Besonderen

    kann dir da "vergiftete Kindheit" das Kapitel zum Thema Verantwortung empfehlen. Ist zwar auch nicht speziell auf Alk-Familien zugeschnitten, aber ich fand es passte gut. Hab mich da in den letzten Tagen durchgearbeitet und erst gemerkt in wie vielen dingen ich meinen Eltern noch immer ein unheimliches Pflichtgefühl habe. Sie glücklich machen: an Weihnachten da sein, mich bei ihnen melden etc.

    Zitat

    Ich hab dann eigentlich sehr gut mit meinem Therapeuten analysieren können, woher die Schuldgefühle kommen, dass ich nun mal von meinen Eltern unbewusst und indirekt manipuliert werde.

    Alkoholiker und auch Co-abhängige sind Weltmeister der Manipulation.

    Zitat

    Puh, im Moment ist mal wieder Stress hoch drei angesagt. Gestern bin ich dann mal nicht in die Uni gegangen. Stattdessen hab ich quasi von morgens 9 bis abends 9 gearbeitet :roll: . Morgens für die Zeitung, dann bis abends für die Uni und abends noch mal für die Zeitung.


    das muss wirklich stressig sein, ich hab nur uni grad und das reicht mir schon ;)

    Zitat

    Und Sonntag hab ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder komplett frei und das werd ich auch ausnutzen!

    na, da wünsch ich dir ganz viel spaß bei ;)

    Roa

    Hallo Krümel82,

    Willkommen hier im Forum!
    Ich hoffe du findest hier Rat und Zuversicht, um die schwere Zeit, die du gerade durchmachst, durchzustehen und auch, für die Zukunft.

    Zitat von Krümel82

    Was soll man dazu noch sagen????????????????????

    Ja, was soll man dazu noch sagen. Dein Vater scheint, so hart es klingt, nicht wirklich an seinem Leben zu hängen.
    Aber deine Mutter ist ja fast genauso unglaublich.

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft, es muss schrecklich sein deinen Vater so im Krankenhaus liegen zu sehen.

    Bei meiner Mutter war es noch nicht soweit...bisher.


    Ganz lieber Gruß, Roa

    Hallo Krümel,

    ja, ich hab auch viel stress mit der uni grad.

    worüber streitest du dich denn so viel mit deiner Mutter? Alles mögliche oder gehts um ihren Alkoholkonsum?
    Warum sprichst du überhaupt mit ihr, wenns nur Streit gibt und es dich stresst. vielleicht solltest du dir mal eine auszeit von den gesprächen mit deiner mutter nehmen.

    ach mir gehts gut an sich, aber ich bin froh wenn die Ferien endlich da sind, aber ich bin auch etwas angespannt, weil sich bei mir viel verändert hat in den letzten monaten und ich nicht so recht weiß in wie weit ich das auch anwenden kann in den 2 wochen wo ich wieder zu haus bin und wie weihnachten wird. obs viele tränen gibt und und und

    dann wiederum freu ich mich auch auf meine freunde :)

    Was hast du vor am Wochenende? Ich muss so viel für die Uni machen, ich hoff ich vergess nicht mir auch was Zeit für mich zu nehmen.

    Liebe Grüße, Roa