Beiträge von Linde66

    Hallo,

    wenn man querliest, dann ist das mit Abstand häufigste Wort im Angehörigenbereich er.

    In manchen Beiträgen kommt gefühlt 25 x er vor und nur ein oder zweimal ich.

    Das bildet den aktuellen inneren Fokus ab, wenn man sich mit Co-Abhängigkeit hier anmeldet.


    Genauso wie es unmöglich ist, einen Alkoholiker von außen trockenzulegen, ist es unmöglich, den Fokus einer co-abhängigen Frau oder Freundin von ihrem Partner wegzubekommen.

    Das geht nur von innen heraus, wenn sie für sich soweit ist. Das merkt man dann den Beiträgen an, weil das Wörtchen er deutlich weniger benutzt wird.


    Wie habt ihr das geschafft?

    Wann konntet ihr aufhören um ihn zu kreisen?

    Was war der Auslöser, daß ihr euch selber zunehmend in den Mittelpunkt gestellt habt?

    Viele liebe Grüße, Linde

    Rätsel:

    Wie lautet das häufigste Wort im Angehörigenbereich?


    Warum ist das so?

    Wo ist gerade der Fokus?

    Und wie kann das jede Frau für sich ändern?

    Will sie das überhaupt?


    Lieber Gruß, Linde

    Zitat

    weiter so :)

    Hallo Florian,

    darauf habe ich mich bezogen. Auf den fröhlichen Smilie hinter dem Weiter so.

    Ich bin nicht beleidigend, das weißt du.

    Ich seh Veru nur da sitzen in der Gaststätte, die anderen trinken "richtiges" Bier, er "nur" alkoholfrei.

    Wielange glaubst du geht das gut?

    Wenn ich sowas schreibe, schreibe ich immer mit im Hinterkopf, daß es zahllose Leute gibt, die solche Threads hier mitlesen und dann sich unreflektiert genau sowas rauspicken als vermeintlich einfachsten Weg.

    Daher wird halt immer wieder auf solche Gefahrenstellen hingewiesen, auch wenn es dadurch die Anfangseuphorie trüben kann.

    Wie gesagt, war und ist nicht beleidigend gemeint, sondern eher zum nochmal genau reflektieren, warum man nach gerademal einem Vierteljahr wieder oder immer noch meint Bier trinken zu müssen.

    Liebe Grüße, Linde

    Hey, Veru.. Glückwunsch zu Deinen 105. Und dass da noch gaaanz viele folgen werden..

    Das mit dem alkoholfreien Bier kann man machen... birgt aber Gefahren. Ich wünsch Dir dass Du Dich da realistisch und korrekt einschätzt....

    weiter so :)

    Ein feuchtfröhliches "weiter so" finde ich als Rat für einen Frischtrockenen fast schon zynisch

    - und für alle stillen Mitleser einen höchstwillkommenen Freifahrtschein für lebensgefährliche Experimente.

    Mir hat mal jemand gesagt, man kann und sollte erwachsenen Menschen nicht das Denken abnehmen.

    Außerdem: Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber sich allein auf Glück zu verlassen ist beim Stoppen der Alkoholsucht zu wenig.

    Veru, du schreibst, du lehnst "kontrolliertes Trinken" ab. Was anders ist der Konsum von alkfreiem Bier? Der Versuch, das alte nasse Leben möglichst beizubehalten und sich der Illusion hinzugeben, daß das langfristig nicht zum kompletten Rückfall führt.

    Nee, eben nicht weiter so... sondern aufwachen und nachjustieren.

    Lieber Gruß, Linde

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Hallo Sonne,

    hier in dem Artikel gehts genau um das Thema. Was tun bei akutem Suchtdruck?

    Du kannst vorbeugen.

    Wenn irgendwas ist, schreibe es ins Forum, es ist ja so gut wie immer jemand online.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Sonne,

    herzlich Willkommen hier bei uns und Glückwunsch zu 36 trockenen Tagen!

    Das ein ein guter Anfang!

    Nur nicht mehr trinken reicht langfristig nicht. Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hier unter diesem Link findest du schon viele Informationen.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Julez,

    bitte schreibe hier keine genaue Listen von dem, was dein Mann trinkt.

    Ich lösche das aus 2 Gründen:

    1. Die Trinkmengen seines Partners zu kontrollieren ist ein Symptom von Co-Abhängigkeit. Wenn du das machst und wir das hier einfach so stehenlassen, dann ist das kontraproduktiv.

    2. Es lesen hier trockene Alkoholiker im gesamten Forum mit, die von den Markennamen und Mengen getriggert werden können. Ein trockener Alkoholiker kann im Supermarkt neue Wege zur Kasse finden, ohne daß er am Alkoholregal vorbeikommt. Aber er muß nicht damit rechnen, daß er hier in seiner SHG plötzlich mit "seinem" Markennamen konfrontiert wird. Das kann Saufdruck (Craving) auslösen.

    Daher bitte keine Markennamen.

    Das ist keine Zensur oder Angriff. Bitte versuche den Fokus von ihm auf dich selber zu lenken. Was und wieviel er trinkt ist letztlich egal. Es geht um dich hier und darum, daß du für dich ein besseres Leben erarbeiten kannst.

    Wenn es dir als Schritt da hin wichtig ist, seine genauen Trinkmengen und Marken zu kontrollieren, kannst du es daheim auf einen Zettel schreiben. Aber Alkohol ist Alkohol...

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo kttnlos,

    sowas verstehen EKAs eher als erwachsene Kinder von nicht-trinkenden Eltern.

    Aber unabhängig davon mußt du es nur einer Person rechtmachen: dir selber.

    Abstand tut gut, man kann sich stabilisieren.

    Aus einem örtlichen Abstand kann mit der Zeit ein innerer Abstand werden.

    Ich war jahrelang zig Kilometer von daheim weg. Das war gut so.

    Jetzt bin ich wieder in engem Kontakt mit dem Elternhaus, aber innendrin kann ich bei mir bleiben.

    Ohne meinen jahrelangen äußeren Abstand, ich weiß nicht, ob ich das heute so gut hinkriegen würde mit der Nähe.

    LG, Linde

    Hallo Elima,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Da kommt ja einiges zusammen bei dir. Der Erfahrungsaustausch mit den anderen Betroffenen hier kann dir beim Sortieren gut helfen.

    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, klicke bitte auf den Link und fülle kurz das Feld aus.

    Möchtest du dich schwerpunktmäßig mehr mit dem Thema EKA (Kind eines Alkoholikers) oder CO (Angehörige eines Alkoholikers) austauschen?

    Denn wir haben 2 Forenbereiche und entsprechend deinem Wunsch würden wir dein Vorstellungsthema von hier nach dort verschieben.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Lieber Gruß, Linde

    Zitat

    ich fühle mich nicht in der Position anderen zu sagen, was sie tun sollen.

    Hallo Alba,

    daher ist es gut, wenn man einfach seine eigene Geschichte schreibt. Andere können sich das rauspicken, was für sie selber gerade "dran" ist.

    Zitat

    Ich registriere meine Denkbewegungen und lass sie vorbeistreichen.

    Das habe ich mir z. B. rausgepickt.

    LG, Linde

    Trennungen sind nie einfach. Und du hast recht, man kann nur Alkoholikern helfen, die an dem Punkt sind, daß sie von sich aus trocken werden wollen. Solange er "kein Problem" hat, dann ist das für ihn so und von außen kann man jahrelang gegen eine Wand reden - oder gehen.

    Viele liebe Grüße, Linde