Beiträge von Linde66

    Hallo Monahan,

    herzlich Willkommen bei uns hier.

    Mein aufrichtiges Beileid zu deinem Verlust. Traurig, wie plötzlich es gekommen ist.

    Weder du noch deine Mutter hätten ihn zum Aufhören bewegen können, egal ob ihr deutliche Worte oder Flehen oder Tränen benutzt hättet. Es geht nicht ohne den Alkoholiker selbst. Nur er kann seine Suchterkrankung stoppen, wenn er einsichtig ist, sich ärztlich helfen lässt und sein Leben umkrempelt.


    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Matrix,

    während du jahrelang dieses und jenes hoffst, lernt dein Kind an euch beiden erwachsenen Vorbildern a) süchtiges Verhalten und b) co-abhängiges Verhalten.

    Ich bin auch in einer Suchtfamilie aufgewachen, in der niemand zu Potte gekommen ist. Ich habe von ganz klein auf die vorgelebten Suchtmuster verinnerlicht. Mit 58 Jahren und etliche Therapien später gehts mir ganz gut. Schön, oder? Ich hätte es mir gerne anders gewünscht.

    Aufwachen.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo sansl,

    du hörst dich sortiert an.

    Ich merke bei mir im Umgang mit meinen Eltern, daß es mir gut tut, wenn ich die Ansagen mache. Zum einen mir selber gegenüber, aber auch ihnen gegenüber.

    Also mir selbst erst mal klarwerden, was ich möchte und vor allem nicht möchte. Und das dann kommunizieren und auch so umsetzen.

    Das bringt für alle, vor allem auch für mich, eine gut zu bewältigende Routine.

    Du besuchst ihn einmal die Woche, und wenn das für dich so machbar ist, dann machst du es eben jetzt so. Und wenn sich die Situation ändert, kannst du wieder neu schauen.

    Lieber Gruß, Linde

    Stimmt, ich hatte jahrelang keinen Kontakt. Das hat sich anfangs, vor allem an Geburts- und Feiertagen, falsch angefühlt. Aber ich habe gemerkt, daß ich mich nur stabilisieren kann, wenn genug Kilometer konsequent dazwischen sind. Aus dem räumlichen Abstand wurde ein innerer Abstand und eine Nähe zu mir.

    Hat paar Jahre gedauert.

    Inzwischen sind sie alt und gebrechlich, es ist wie es ist. Ich habe keine Erwartungen. Wenn sie es hätten anders machen können oder wollen, dann hätten sie es anders gemacht.

    Wäre eine Überlegung wert, wie lange man an seine Eltern kindliche Erwartungen hat und warum. Denn irgendwann sind sie in Rente und man selbst erwachsen. Einerseits will man kein Kind mehr sein, andererseits verhält man sich wie eines. Unterstützung bekomme ich, aber die hole ich mir z. B. von einem Bekannten, der sich mit PC auskennt oder einer Freundin, die mir beim Renovieren geholfen hat.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Kazik,

    danke für den sehr emotionalen Einblick in deine Kindheit. Mein Bruder und ich sind ähnlich und doch ganz anders aufgewachsen. Es gibt viele Unterschiede, aber Doppelbotschaften, emotionaler Mißbrauch, verdrehte Verantwortlichkeiten usw. usw., das kenne ich auch. Aufschreiben hilft.

    Was dich beschäftigt gehört in deinen Thread, alles gut. Du wirst gelesen.

    Sehen konntest du mich ja nicht, aber ich habe beim Lesen eben mehrfach mit dem Kopf genickt.

    LG, Linde (EKA)

    Hallo kleine Katze,

    herzlich Willkommen hier im Forum. Ich bin auch EKA.

    Schuldgefühle, weil ich ihn wieder allein gelassen habe.

    Wer hat hier wen allein gelassen? Im suchtkranken Familiensystem verdrehen sich früh die Rollen. Und wenn die Eltern alt und gebrechlich werden, kommt alles erneut hoch. Sieht so aus, als ob du wirklich gut auf dich aufpassen kannst.

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Hier findest du viele hilfreiche Beiträge zum EKA Thema. Dir geht's nicht alleine so mit deinem aktuellen Thema.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Und hier ist unser Bewerbungslink für die Teilnahme am Forum. Bitte einfach einen Satz schreiben, das genügt schon. Danach wirst du freigeschaltet und dein Thema wird in den Angehörigenbereich verschoben.

    Viele Grüße, Linde

    Ich würde mit niemandem zusammen sein wollen, der das besagte Wort beim Zocken am PC vor sich hin schreit. Das ist doch widerlich. Und schon gar nicht würde ich jemanden als lieben Freund bezeichnen, der versucht mir und meinem Sohn auszureden, was wir gehört haben.

    Für mich sind das nur Entschuldigungen und Manipulationen, um dich wieder auf die Co-Schiene zu bringen.

    Must du ja auch nicht.

    Zieh es durch. Dir und deinem Sohn wird es mit der Zeit besser gehen. Du kannst das hier im Forum immer wieder lesen, daß der Ablösungsprozeß schwierig war, aber die Frauen hinter fast alle sagen: Warum habe ich nicht schon viel früher Schluß gemacht.

    Liebe Grüße, Linde

    Nach 6 Jahren mit einem Alkoholike, alles mitgemacht, möchte ich einfach nicht mehr. Es ist meine Wohnung und ich möchte dass er geht. Nur das tut er nicht. Wo bekommt man Hilfe?

    Meine Fragen waren einfach Fragen, mehr nicht.

    Das oben war damals dein erster Beitrag.

    Seit Mai letztes Jahres geht es rumd ums Thema Wohnung. Daher dachte ich an ein entsprechendes Forum, damit du konkrete Informationen bekommst.

    Hier im Angehörigenbereich geht es um Co-Abhängigkeit. Du siehst dich aber nicht als co-abhängig.