Beiträge von Linde66

    Hallo Sare,

    mich haben deine Beiträge sehr berührt, denn ich habe etwas ähnliches erlebt mit meiner Mutter. Erst im sehr hohen Alter hat sie krankheitsbedingt aufgehört zu trinken. Ich stand davor und dachte: Warum in aller Welt ging das nicht früher? Aber es ging nicht früher. Es ist wie es ist.

    Inzwischen freue ich mich an den alkfreien Begegnungen und kann die noch verbleibende Zeit annehmen wie sie ist.

    Aber es war ein jahrelanger Prozeß für mich als EKA, die Lebensentscheidungen der Eltern bei ihnen zu lassen.

    So schlimm es früher war, aber ich wäre nicht die, die ich jetzt bin. Von daher habe ich damit meinen Frieden geschlossen. Aber auch das war ein langer Prozeß.

    Viele liebe Grüße,
    Linde

    Hallo Schmidtty,

    ich kenne nur glutenfreie Semmeln... Also wie eine IQ-freie Semmel kommst du hier echt nicht rüber. :lol:

    Aber mir fällt dazu was ein. Ich hatte phasenweise immer mal das Gefühl, daß ich verdumme. Das fand ich befremdlich und hat mir Angst gemacht. Ich wußte nicht was dahintersteckt und schon gar nicht, ob das von alleine wieder weg geht oder ob ich und was ich dagegen tun kann...

    Hier mal paar der Gründe, warum ich phasenweise IQ-reduziert unterwegs war:

    - Die Therapie war gerade in mega anstrengenden Phasen und hat mir viel abverlangt. Seelenarbeit ist auch Arbeit und das hat mich müde und erschöpft auf die Couch gezwungen. Ich war teilweise zu nichts mehr zu gebrauchen und habe Zeit gebraucht, meine Akkus aufzuladen. Hilfe: Die Seelenarbeit respektieren, mich daheim ausruhen, aber mir auch was Gutes tun.

    - Eisen- und Vitamin D Mangel. Das wurde bei einem großen Blutbild festgestellt. Ich hatte über längere Zeit den Eindruck, daß ich trotz Schlaf einfach meine Akkus nicht mehr aufgefüllt bekomme und bin dann mit meinen verschiedenen Symptomen (Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen u. ä.) zum Hausarzt. Nach dem Laborergebnis bekam ich Tipps zur Ernährung bzw. Nahrungsergängzungsmitteln. Das kann individuell verschieden sein, daher würde ich nicht einfach "irgendwas" einnehmen, sondern nur das, wo im Labor ein Mangel festgestellt wird.

    - Schlafapnoe. Ich bin morgens wie gerädert aufgewacht und war zu nichts zu gebrauchen, Symptome siehe obendrüber. Beim HNO-Arzt bekam ich ein Gerät angehängt, das über Nacht meinen Schlaf überwachte. Heraus kamen fast 20 halbminütige Atemaussetzer mit anschließendem nach-Luft-Schnappen-und-Aufwachen. Kein Wunder, daß ich tagsüber nicht richtig denken konnte. Abhilfe hat ein Auf-dem-Rücken-Schlafen-Verhinderungs-Gurt gebracht. Denn die Apnoe tat nur in Rückenlage auf. Inzwischen ist das Geschichte und mir gehts gut.

    - Weiß jetzt gerade nicht, ob du Mann oder Frau bist. Falls Frau: Wechseljahre. Die haben mich völlig aus dem Tritt gebracht. Seit ich eine Hormonersatztherapie mache, gehts mir "wie vorher".

    - Adipositas. Ich hatte einen BMI von fast 35. Seit bald 2 Jahren mache ich im Verein Sport, gemütlich aber sehr konsequent und regelmäßig. Das lüftet den Kopf, macht Spaß (manchmal nicht :lol: ) und die körperliche Fitness macht auch das Denken leichter.

    Mehr fällt mir nicht ein. Ich hoffe, daß du deine mangelnde Vitalität und deinen Semmel-IQ-Zustand nicht als Ende der Welt ansiehst. Es ist eine Momentaufnahme. Du hast ja auch was durch an Biographie. Nimm es als Hinweis des Körpers. Veränderungen sind möglich. Ich hätte es nicht gedacht, daß ich je aus der PTBS rauskomme. Aber es geht. Ich gehe, ich jogge...

    Bleib dran! Hinspüren und aussprechen was los ist, ist der Anfang.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo YKMN,

    Ich hatte deinen Thread schon einemal für 24 h geschlossen, damit du in dich gehen kannst. Hast du meinen letzten Beitrag bei dir hier überhaupt gelesen? Blättere mal eine Seite zurück.

    Die Ausfragerei geht munter weiter. Höre bitte damit auf.

    Wie Co-abhängig ist das eigentlich, daß du hier ein ganzes Forum damit beschäftigst Fragen zu beantworten, die dich als Angehöriger gar nichts angehen? Ein nasser Alkoholiker, der aufhören möchte, der sollte solche Fragen stellen... Aber doch nicht du.

    Indem wir dir hier antworten, unterstützen wir dich in deiner Co-Abhängigkeit.

    Außerdem widerspricht dieser Thread-Verlauf dem Selbstverständnis unserer Selbsthilfegruppe. Wir sind nicht hier, um anderen ihre Selbsthilfe abzunehmen. Denn das wiederum wäre auch co.


    Info an alle: Ich schließe diesen Thread erneut für 24 h.

    LG, Linde

    Hallo Maus,

    wenn Angehörige schlimme Diagnosen haben und nun wichtige Entscheidungen anstehen, da kann ich nachvollziehen, daß der Leidensdruck hoch ist und alles aus einem heraus sprudelt. Bitte einfach dran denken, keine Details zu schreiben, die euch erkennbar machen.

    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, klicke bitte auf diesen Link und folge ihm. Ein Satz schreiben genügt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Viele Grüße, Linde

    Hallo YKMN,

    ich habe jetzt länger drüber nachgedacht und mich entschieden, deinen Thread für 24 h zu schließen. Danach öffne ich ihn wieder.

    Du stellst seit du hier bist unzählige Fragen, wie die anderen User hier deinen Fall einschätzen. Nun ist es so, daß keiner hier dich oder deine Partnerin kennt. Daher können die Antworten nur Mutmaßungen sein.

    Außerdem kommst du inzwischen so rüber, daß "wir" dir einen Weg zeigen sollen. Können "wir" nicht.

    Jeder ist für sich selbst hier. Wir sind hier eine Selbsthilfegruppe. Jeder hilft sich selbst durchs Lesen und Schreiben hier - aber nicht dadurch, daß er den anderen seit Tagen immer wieder diesselben Fragen stellt.

    Dann habe ich als Moderatorin noch den Blick darauf, ob ein Thread sich als Magnet entwickelt fürs Co-Verhalten der anderen User hier. Denn bei dir hier ackern sich inzwischen eine Menge Leute damit ab, dir Antworten auf deine Fragen zu geben, statt ihre eigene Selbsthilfe zu betreiben.

    Bitte übernimm ab jetzt die Verantwortung für dein Leben und deine Anmeldung hier in der Selbsthilfegruppe und recherchiere selbst, lies dich ein, stöbere im Forum, beteilige dich in anderen Threads und höre auf dir von anderen deine Fragen beantworten zu lassen.

    Und ganz wichtig nicht nur an dich: Hört auf so ausführlich über eure Angehörigen zu schreiben. Es geht um euch. Ihr könnt euer Leben in die Hand nehmen und verändern. Ihr könnt nicht eure Angehörigen verändern.

    Viele Grüße, Linde

    Müsste ich nicht den "Staffelstab" an irgendwen übergeben, am besten innerhalb der Familie, damit das jemand weiter beobachten kann, nachdem ich weg bin?

    Du bist co-abhängig, oder? Und das fühlt sich doch Schei*** für dich an, oder? Und du willst allen Ernstes das der nächste Mensch auch so drinhängt?

    für z.B. die Eltern oder Geschwister wäre das ein Ballast, nur sind die ja nicht mit ihr in einer Lebensgemeinschaft. Das würde nicht annähernd so den Alltag dominieren wie bei mir.

    Spontan möchte ich sagen: Was ein Quatsch. Sage ich aber nicht, weil ich als Moderatorin die Contenance wahren möchte. Wenn du hier im Angehören-, speziell im EKA-Bereich lesen würdest, dann würdest du den Hauch einer Ahnung bekommen, wie quälend die Last ist für Eltern, Kinder und Geschwister von Alkoholikern...

    Du kannst dich trennen und eine suchtmittelfreie Partnerin suchen. Aber Eltern, Kinder und Geschwister bleiben für alle Zeit die Angehörigen des Trinkers.