Beiträge von Linde66

    In der Wohnung schleiche ich irgendwie auf leisen Sohlen. Bin still. Fühle mich wie eine Besucherin.

    Hallo Jump,

    mein erster Gedanke beim Lesen gerade eben war: Sie gibt sich selber doch auch gar keine Chance, daß das besser wird.

    Da ist nichts mehr zu spüren von 'jump'.

    Was wäre ohne Katzen? Andere Gründe zum Bleiben suchen?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Micaela,

    das ist auch schwer zu verstehen, wenn man nicht selber Alkoholiker ist.

    Es begann mit Panikattacken und endete mit Depressionen.

    Keine Ahnung, vielleicht waren die schon lange zuvor da und er hat deswegen angefangen zu trinken? Wie auch immer, sein Konsum hat sicherlich nichts mit dir zu tun.

    Angehörige werden gerne mal als Saufgrund hergenommen. Aber Gründe können auch sein: Wetter war toll, Grillfest, Fußballverein hat gewonnen, Fußballverein hat verloren, Chef war blöd, Geburtstagsfeier...........

    Ein Alkoholiker muß trinken, sonst bekommt er Entzugserscheinungen. Das hat nichts mit den Angehörigen oder dem sonstigen Drumherum zu tun.

    Wenn du schlau bist, läßt du ihn nicht mehr zurück in deine Wohnung, denn sonst geht die Leier von vorne los. Es gibt tränenreiche Versprechungen sich zu ändern, aber das soll dich nur einwickeln.

    Höre nicht auf Absichtserklärungen, sondern schau auf seine Taten. Und die sprechen ja eindeutig dafür, daß er weiterhin trinken will und wird.

    Liebe Grüße, Linde

    Mir hat gegen anflutende Bilder folgendes geholfen: Ich stelle sie mir als tatsächliche Bilder vor, wie aus einem Photoalbum, und dann drehe ich sie um.
    So sehe ich nur noch ihre weiße Rückseite.
    Ich drehe jedes einzelne Bild um und es kann sein, daß das ein ganzer Stapel voller weißer Rechtecke gibt.
    Die packe ich in eine Schachtel und stelle sie ins Regal oder den Abstellraum.
    Das hilft mir beim Einschlafen.

    Wenn es keine Bilder,sondern ein innerer Film ist der da abläuft, , dann stelle ich mir vor, wie ich den Ton leiser drehe und das Bild grisselig stelle. Und beim Film dann auf den Aus Knopf drücke.
    Immer wieder, bis ich einschlafe.

    Hallo Topi,

    danke nicht uns, sondern danke dir selber - dachte ich eben spontan. Du bist ja hier nicht nur lesend, sondern auch schreibend unterwegs. Die Kombi hilft beim Stabilisieren.

    Eine Frage habe ich zu dem Wort 'Projekt'. Nun kenne ich es aus der Baumarktwerbung, daß auch ein großes Projekt irgendwann mal fertig ist. Ist das bei dir so? Denn Alkoholiker bleibst du ja. Wie siehst du das?

    Viele liebe Grüße, Linde

    Vielleicht solltest du das seinen Kollegen mal stecken...

    Um in einem Rosenkrieg zu landen?

    Wir raten in Trennungssituationen den Ball flach zu halten, denn nasse Alkoholiker können unberechenbar werden und Frauen attackieren. Lieber nicht provozieren, denn es bringt ja eh nichts.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo liebe Chatter!

    Wir sind gerade dabei die technischen Funktionen zu testen. Alles klappt prima.

    Daher kann es pünktlich losgehen!

    Das Forenteam freut sich sehr auf euch alle.


    Bitte um Beachtung:

    - Verwendet im Chat grundsätzlich eure Nutzernamen und auf gar keinen Fall eure realen Namen.

    - Bitte sprecht auch keine anderen User mit ihren realen Namen an, selbst wenn die euch bekannt sind.


    Viele Grüße, Linde

    Er muß sich eben nicht helfen lassen. Er darf trinken.

    Das ist schwer für die Angehörigen zu akzeptieren. Denn entweder du akzeptierst seine Entscheidung und vegetierst neben ihm her oder du wirst für dich selbst aktiv. Du darfst ja auch beides...

    Liebe Grüße, Linde

    Hm, also bei meiner Familie könnte ich nicht von hellseherischen Fähigkeiten ausgehen, was Gefühle angeht. Die sind alle eher grobmotorisch veranlagt. :)

    Mit hoffen oder andeuten komme ich da nicht weiter. Da hilft nur klare Worte bzw. Taten.

    Körpersprache ist auch eine Sprache. Wenn ich mich gerade hinstelle, Blickkontakt, Ansage - dann wirkt das völlig anders als wenn ich verhuscht durch die Wohnung schleiche.

    Bei dir scheint echt was in Bewegung gekommen zu sein, Naira.

    Liebe Grüße, Linde

    Also das erste Mal mit einem Wasserglas gegen Sektgläser geprostet.

    Warum hast du das gemacht?

    Wenn es jetzt das erstemal war, planst du schon die nächsten Zuprost-Aktionen ein oder kannst du solche Situationen nicht komplett vermeiden?

    Deine Familie scheint keinerlei Anlaß zum gemeinsamen Sekttrinken zu brauchen. Sie wissen, daß du nicht mehr trinkst, aber Rücksicht wird keine genommen. Oder wissen sie nicht, daß du Alkoholikerin bist und wie ernst das ist mit der Triggergefahr?

    Viele Fragen, ich will dir nicht auf die Nerven gehen. Mir kam nur die Situation beklemmend vor. Schräge Vorstellung, daß "einfach so" der Sekt vor der Nase steht. Kenne ich aus meinem Umfeld so gar nicht, aber jede Familie ist anders.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Becca,

    bei manchen Frauen in deiner Situation gehen Jahre um, das liest du hier quer durch den Angehörigenbereich. Das ist so schade, denn man (Frau!) hat ja nur das eine Leben und die Kraft an der Seite eines nassen Alkoholikers wird immer weniger.

    Pack's an.

    LG, Linde