Beiträge von Linde66

    Naja, es hätte sich nichts geändert. Er wollte trinken, sie wollte bei ihm bleiben und du warst ein Kind/eine Jugendliche. Das ist ein festzementiertes Gefüge.

    Viel wichtiger ist, daß dir dadurch deine Gefühle und Gedanken abgesprochen worden sind.

    mein Körper erscheint mir da ein wichtiger Partner, vielleicht mein wichtigster.

    So wahr, koda!

    Daher hilft mir mein Sport sehr, denn dabei komme ich vom Kopf in meine Füße und Hände: Ich erlebe Beweglichkeit und Handlungsfähigkeit.

    ich trinke noch…. Habe hier aber mehrfach gelesen, dass man nicht aufhören soll, mit der Klausel moderat.

    Du machst das genau richtig, hast eine Menge angeleiert und sogar mit deinem Mann geredet. Das ist toll.

    Denkt mal langfristig über ein alkoholfreies Zuhause nach, also alles raus, was dich an die alten Zeiten erinnert: Gläser, Flaschenöffner, Leergut u. ä.

    Nach der Entgiftung sollte deine Wohnung eine sichere Burg sein.

    Hallo Mace,

    ich bin mit 18 daheim ausgezogen, weil ich das destruktive Umfeld nicht mehr ertragen konnte.
    Später gab es phasenweise Kontakt, aber auch mal 10 Jahre komplett ohne Kontakt.

    Ich bin nicht alkoholsüchtig, sondern eßsüchtig geworden. Es ist so traurig, wie die kranken Suchtstrukturen von Generation zu Generation weitergegeben werden. Statt lebendig ins eigene Leben zu starten, quälen sich EKA mit solchen Gedanken wie du sie auch hast.

    Nichts und niemand kann die Eltern vom Trinken abhalten. Das Ohnmachtsgefühl und der Dauerstress macht krank.

    Abstand ist gut! Und wenn es soweit ist: darüber reden. Die Verletzungen tun jahrelang weh. Wir sind hier eine gute Gruppe genau für solche Themen. Ich habe für mich selber mit der Zeit die Wende hinbekommen und schaue jetzt nach vorne.
    Ich bin 58. Irgendwann habe ich mir die Frage gestellt: Wann fängt eigentlich mein Leben an? Da bin ich aufgewacht und habe die Verantwortung für mich übernommen. Ich habe die Verantwortung der Eltern bei denen gelassen.
    Ab da ging es vorwärts.

    Lieber Gruß, Linde

    Wie kommen Angehörige von a), c) und d) zu b)?

    Der Leidensweg bzw. das Verharren im Leid dauert oft Jahre. Der Dauerstreß macht körperlich und psychisch krank. Wird es dadurch noch schwerer zu b) zu kommen?

    Wenn ich eines hier gelernt habe ist es, daß es keine Abkürzung gibt. Ich bin jetzt 58, mir geht's gut. Aber im Verhältnis noch nicht so lange. Der größte Teil meiner Lebenszeit ist "draufgegangen". Andererseits bin ich jetzt die, die ich jetzt bin und das ist völlig in Ordnung. Von daher habe ich Frieden mit der Vergangenheit geschlossen.

    LG, Linde (EKA)

    Hallo Livikiwi,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, klicke bitte auf diesen Link und folge ihm. Es reicht völlig, wenn du nur einen Satz in das leere Feld schreibst, denn du hast dich ja hier schon ausführlich vorgestellt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    sie macht, was sie will.

    Wäre es eine Option für dich, sie einfach machen zu lassen?

    Ich habe auch eine alkoholkranke Mutter und zwischenzeitlich den Kontakt über 10 Jahre einschlafen lassen, um mich zu stabilisieren. Ich konnte einfach nicht mehr. Es ist in Ordnung, auf sich selber zu achten.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo und herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Der Austausch mit den anderen Angehörigen wird dir sicher gut tun.

    Bevor wir dich freischalten habe ich eine Bitte. Könntest du dir einen anderen Nutzernamen ausdenken? Denn "*edit*" passt nicht für dich als Mutter. Und wenn es der reale Name deines Sohnes ist, geht das erst recht nicht. Wir achten hier sehr auf die Anonymität unserer Nutzer.

    Bitte schreibe einfach einen neutralen Namen hier rein, der nichts mit deinem/euren realen Leben zu tun hat. Das ist wichtig, damit ihr nicht zufällig erkannt werdet.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Mir hat mal ein Arzt gesagt das ich unter Dauerstress stehe, und ich nicht mehr klar denken kann.

    Das verändert wohl auch das Gehirn.

    Durch meine frühe PTBS habe ich auch Veränderungen der Hirnwellen. Dies und andere Diagnosen führten bei mir 2009 zur Berufsunfähigkeit. Seitdem bin ich in Rente.

    Mir hat Neurofeedback geholfen, daß meine Hirnwellen wieder da sind, wo sie hingehören. Ich mache das seit Jahren, früher zweimal pro Woche, inzwischen etwa zweimal pro Monat.

    Zur Neurofeedbackbehandlung bekomme ich ein Ergotherapie-Rezept vom Hausarzt.

    Hallo Wieb,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Du hast dich eigenständig sowohl für den offenen, als auch für den geschützten Forenbereich beworben. Freischalten können wir dich für den offenen Forenbereich. Das ist der Teil des Forums, den du jetzt bereits mitlesen kannst.

    Für die Bewerbung für die geschützten Bereiche gelten bestimmte Vorraussetzungen, die du jetzt noch nicht erfüllst.

    Hier findest du die Infos dazu:

    Dante
    4. Juni 2022 um 11:31

    Wie gesagt, du wirst demnächst fürs offene Forum freigeschaltet und dein Thema wird in den Angehörigenbereich verschoben.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch mit den anderen Betroffenen.

    Liebe Grüße, Linde