Hallo,
möchte mich und meine Beweggründe, diesem Forum beizutreten, gerne vorstellen.
Gehe auf die 60 zu stehe noch im Berufsleben und war jetzt über 6 Wochen in einer Entzugsklinik.
Das heißt, ich bin jetzt über 40 Tage trocken, allerdings in einem geschützten Raum und werde morgen zum Sonntag entlassen.
Ich gehe optimistisch, weil ich doch in der Klinik viel über meine Sucht bzw. Krankheit gelernt habe.
Allerdings auch mit einer ordentlichen Portion Respekt und Demuth, weil nun die Zeit "draußen" mit ihren ganzen Problemen wieder auf mich zukommt.
Hatte vor 7 Jahren schon einmal einen Entzug, war dann 3 Jahre trocken und habe eigentlich aus Leichtsinn und Übermut wieder angefangen.
Motto: Was soll schon passieren nach so langer Zeit, habe doch alles im Griff.
Dass dies nicht funktioniert, habe ich jetzt auch eingesehen- Nach ein paar familiären Rückschlägen, war es nach weiteren 4 Jahren schlimmer als je zuvor.
Ich hoffe, dass ich nun durchhalten kann und gehe auch mit ganz anderen Gedanken an das Thema ran.
In der Selbsthilfegruppe suche ich den Austausch mit anderen Betroffenen und auch Hilfe, wenn es mir in der Abstinenz schlecht gehen sollte.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich in Eurem Kreis aufnehmt.
Beste Grüße
FE_Pilot