Hallo Gedankenkarussell,
herzlich Willkommen hier in der SHG.
Nun bin ich also endlich an einem Punkt angelangt wo ich mich getrennt habe. ( Nachdem er meine Grenzen - einem Plan zum Entzug zu erstellen und wöchentlich anzupassen/ die Menge zu senken) nicht mehr weiter verfolgen wollte...
Pläne und Grenzen funktionieren nicht, wenn eine Angehörige einen Suchtkranken trockenlegen will. Außerdem ist ein kalter Entzug lebensgefährlicher Leichtsinn, auch wenn du ihn 24/7 überwachst. Die Entgiftung gehört ärztlich begleitet.
Angehörige überschätzen gerne ihre Einflussmöglichkeiten, v. a. wenn sie beruflich im sozialen/psychologischen Bereich tätig sind. Jemanden zum kalten Entzug zu motivieren ist nicht gut.
Wir raten sich abzugrenzen und auf sich selbst zu schauen. Das Stichwort ist: Hilfe durch Nicht-Hilfe.
Dir geht es mit deinen Gedankenspiralen nicht alleine so. Viele der Angehörigen kommen mit ähnlichen Fragen hier an. Damit du dich mit den anderen austauschen kannst, klicke bitte auf folgenden Link und schreibe einen Satz, danach schalten wir dich frei.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Viele liebe Grüße, Linde