Wissen denn die Ärzte, daß er auf Entzug ist? Kennen sie seine üblichen Trinkmengen?
Das würde ich unbedingt ansprechen.
Wissen denn die Ärzte, daß er auf Entzug ist? Kennen sie seine üblichen Trinkmengen?
Das würde ich unbedingt ansprechen.
Respekt, daß der junge Mann so eine Zivilcourage bewiesen hat. Da hast du in der Erziehung wohl was richtig gemacht. ![]()
Wenn man an die eigenen Grenzen kommt, wie auch immer die aussehen, dann kann man immer noch jemand anderen mit in die 1. Hilfe einbeziehen oder den Notdienst rufen. Ihr habt das super gemacht.
Hallo Moma,
danke fürs 1. Hilfe leisten. Denn das ist es ja.
Ich hätte ihm auch nichts geraten oder empfohlen, denn in dem Zustand hätte er es vermutlich nicht verstanden oder sofort wieder vergessen.
Vor Jahren habe ich mal mitten in der Nacht einen Bewußtlosen vor einem Hoftor gefunden. Da war ich jünger und es gab noch keine Handys. Ich habe mich nicht hingetraut und ich dachte, er sei tot. Das war gruselig für mich. Ich habe dann von daheim die 110 angerufen und Straße und Hausnummer durchgegeben. Er war auch "nur" betrunken und nicht tot. Und er lag vorm falschen Haus. Wenn ich da mitten in der Nacht geklingelt hätte..?
Wie auch immer, mich hat die Situation komplett überfordert. Aber immerhin habe ich die 110 angerufen.
Wie hat dein Sohn es verkraftet? Habt ihr darüber geredet?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Schmidtty,
das ist sooo toxisch. Und wie gut ich das kenne, bei mir vom Vater. Da hilft nur Abstand.
Mag ja alles richtig sein
NEIN, ist es nicht. Sieh es als Bausteine der jahrzehntelangen Gehirnwäsche in einem suchtkranken Familiensystem an. Die Sprüche sind austauschbar.
Wenn jemand nett bzw. auch nur neutral zu mir ist, helfe ich dem doch gerne! Aber wenn mich jemand fertig macht, dann hat er eben Pech gehabt.
Deine Trockenheit zu stabilisieren ist Prio 1. Vertrau auf deinen Prozeß und umgib dich mit Leuten, die dir gut tun. Komm regelmäßig ins Forum. Da können solche Sprüche eben als Sprüche und nicht als echte Kommunikation entlarvt werden.
Liebe Grüße und tu dir heute was gutes, z. B. frische Blumen in die Vase. Sei es dir wert.
Linde
Hallo Melli,
mir kam beim Lesen die Frage in den Sinn: Wo ist eigentlich deine Wut? Du schreibst ja von vielen Gefühlen und von dem schweren Ballast, den du als EKA mit dir rum schleppst. Ich dachte beim Lesen: Wieder ein EKA, was nicht mal an seiner Hochzeit unbefangen und fröhlich sein kann, weil der Alkoholismus des Elternteils alles überschattet. Es ist ein übermenschliches Unterfangen, die eigenen Gefühle für den Vater auf Knopfdruck abstellen zu wollen, denn die Gehirnwäsche in der Suchtfamilie läuft ja von klein auf und bringt eine erwachsene Frau eine Woche vor ihrer Hochzeit zum Zerreißen. Das ist traurig und macht wütend - weil es anders sein könnte.
Er ist ein erwachsener Mann und hat die Weichen anders gestellt. Der Klrper kann viel wegstecken, aber irgendwann eben nicht mehr.
Ich weiß grad null was ich dir raten könnte. Nur, daß du mit genau so einer emotional zerreißenden Situation hier im Forum nicht alleine bist.
Das ist ja mal was!
Hab ich auch schon gemacht! Es war toll!
YouTube ist voll von lustigen Handarbeitskanälen. Dicke Wolle, Fingerstricken, Teppiche selber machen……… es gibt verrücktes Zeug. ![]()
Hallo Iwona,
ich freu mich mit dir mit!
Lieber Gruß, Linde
Ich habe gerade gesehen, du bist noch gar nicht fürs offene Forum freigeschaltet. Dazu klicke bitte auf den Link hier und schreibe einen Satz, das reicht schon. Dann schalten wir dich frei und du kannst dich mit den anderen Angehörigen austauschen. Das hilft dir bestimmt.
Huch, da ist ja ein ganzes Jahr vergangen.
Ist er denn nach dem Rückfall sofort konsequent aktiv geworden oder trinkt er weiter mit der Hoffnung jederzeit aufhören zu können?
Im Endeffekt kannst du jetzt nur für dich entscheiden wo deine Grenze ist.
Lieber Gruß, Linde
Das kann einem runterziehen oder Mut machen. Die Geschichten ähneln sich. Was man draus macht hat man in der Hand.
Viele liebe Grüße, Linde
weil er den ambulanten medizinischen Fachkräften eine total falsche Geschichte erzählt und dadurch natürlich die Behandlung nicht gerade zielgerichtet erfolgt.
Hallo Madeleine,
schon in Ordnung, wenn du das hier für dich alles festhältst. Dazu ist dein Faden ja auch da. So kannst du jederzeit zurückblättern und Ereignisse und Entwicklungen nachvollziehen.
Wie meinst du den Satz oben? Zielgerichtet war in dem Fall ja die Behandlung vom Sturzereignis und der Unterkühlung. Dafür bekam er die entsprechende symptomatische Behandlung. Eine Entgiftung will er offensichtlich nicht, also wird auch keine eingeleitet.
Es bleibt die Hoffnung, daß er durch sowas "aufwacht", aber leider wachen manche bis zuletzt nicht auf. Das ist sehr traurig.
Dir auch noch einen schönen Sonntag, so langsam wird es ja wärmer.
Lieber Gruß, Linde
Welches ‚normal‘ meinst du? Nach Tag 5 wieder normal fühlen, wie mit 13, bevor du angefangen hast zu trinken? In einem anderen Zusammenhang habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich mich auf den Kopf stellen kann, es wird nie wieder wie davor. Das brachte mich zu meinen Erwartungshaltungen und zum Thema ‚vergleichen‘ und letztlich zur Akzeptanz was jetzt ist.
Lass beim Ausgang den Geldbeutel im Zimmer.
Hallo AufineinneuesLeben,
schön, daß du hier bist. ![]()
Bei jedem verläuft die Entgiftung etwas anders. Vertrau dem Personal und scheu dich nicht, die auch mitten in der Nacht rauszuklingeln.
Wie gehts dir aktuell? Du hast ja 20 Jahre getrunken und sehr früh angefangen. Dein ganzer Körper hat jetzt echt mit der Entgiftung zu tun. Blutbild ist schon mal gut, das ist beruhigend. Bleib dran!
Lieber Gruß, Linde
Und ich am Geruch. Ich war ein frühkindlicher Wein-Detektor und habe es an ihrem Atem und an ihren Körperausdünstungen gerochen, daß "etwas" bei meiner Mutter nicht stimmt. Es war eklig und ich wollte keinen Körperkontakt mit ihr.
generalüberholen zu lassen
Ich wünsche dir, daß dein Selbstbewusstsein daran gewachsen ist! Pubertisten können ätzend sein, so ähnlich habe ich das in meiner Verwandtschaft erlebt. Immer schön die Mutter fertig machen ist einfacher als selber nen Minijob zu suchen.
Mach weiter und schreib hier.
Liebe Grüße, Linde
Wie gehts dir denn inzwischen? War ja viel Input hier in kurzer Zeit.
Beeinträchtigt die aktuelle Situation deine eigene Trockenheit? Dein Zuhause ist so wie ich es verstehe ja nicht alkoholfrei.
Du hast gute Ziele. Eben auch viel Arbeit die zu erreichen, aber sie sind es wert, oder nicht?
Lieber Gruß, Linde
P.S. Was meinst du mit Rahmenbedingungen?
Da hast du ja viele Ziele für 'danach'. Überleg mal, was du alles mit klarer Birne anpacken und bewerkstelligen kannst...
Bleib dran!
Liebe Grüße, Linde