Beiträge von Linde66

    Hallo Teng,

    ich höre es auch an der Stimme. Über die Jahrzehnte erkenne ich feinste Nuancen.

    Hier sind zwei Links für dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Das ist der Bewerbungslink fürs Forum. Bitte anklicken und ein, zwei Sätze schreiben, dann wirst du freigeschaltet fürs Forum.

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Den Artikel mit den weiterführenden Links darin möchte ich dir von EKA zu EKA besonders ans Herz legen. Wenn du magst, lies dir den verlinkten Thread 'Merkmale für ein EKA' durch. Das ist eine Textsammlung von EKA, ihren Geschichten, Gefühlen, Schwächen, Stärken... Vielleicht kannst du da schonmal was rausziehen, was dir bei deinen aktuellen Fragestellungen hilft. Denn eines wird einem hier im Forum mit der Zeit klar: Man ist mit seiner Geschichte nicht alleine. Das ist einerseits traurig, weil es so viele Betroffene gibt, andererseits ist das hier eine Fundgrube an Handlungsmöglichkeiten.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Teng,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Ich habe es so eingerichtet, daß ich so gut wie immer nur vormittags Kontakt zu meiner Mutter habe. Wäre das eine Möglichkeit bei dir? Vormittags ist der Pegel niedriger. Nachmittags und abends einfach nicht mehr ans Telefon gehen, ist das machbar?

    Vielleicht hat jemand ein Rat was ich versuchen könnte.

    Um sie zum Umdenken zu bewegen? Oder meinst du, was du versuchen kannst, damit du dich besser fühlst?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Lusi,

    wie gut ich dich verstehen kann. Ich kenne das alles so oder so ähnlich. Es ist furchtbar traurig, über Jahrzehnte die Mutter in dem Zustand zu sehen und nichts tun zu können.

    Herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Ich lasse dir den Bewerbungslink hier, bitte einfach anklicken, 1 Satz schreiben reicht, denn du hast dich ja hier schon ausführlich vorgestellt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dann schieben wir dein Thema gleich in den Angehörigenbereich. Ich hoffe, du findest einen guten Weg für dich.

    Lieber Gruß, Linde

    Genau da geht der Weg lang... Wohnung auf Vordermann bringen, Hobbies aufleben lassen...

    Klar kann man hier ein Stück weit die Situation erklären. Aber gerade wenn man selber co-abhänging ist und sich aus der Suchtstruktur rausarbeiten will, dann ist es wichtig, immer wieder den Fokus zu überprüfen: Gehts noch um mich selber? oder verlagere ich meine Helferitis ins Internet? - mal ganz allgemein geschrieben.

    Du bist ja dran, das finde ich gut. Ich schreibe sowas wie oben bzw. editiere nur, wenn ich den Eindruck habe, daß eine Entwicklung Schräglage bekommt. Also nicht böse gemeint.

    Dir auch einen schönen Sonntag.

    LG, Linde

    Hallo Micha,

    wie war deine Woche?

    Bitte frage die User nicht nach ihren Angehörigen aus. Da werden auf einmal Details preisgegeben, die wir editieren müssen.

    Der Fokus sollte auf einem selber liegen und wenn ständig Nachfragen nach dem suchtkranken Partner kommen, ist das kontraproduktiv. Die eigene Co-Abhängigkeit wird durch solche seitenlangen Diskussionen eher zementiert.

    Grüße, Linde

    Wie genau stellst du dir die Übergabe vor, wenn er sich denn überhaupt auf einen Termin einläßt?

    Immerhin wäre er dann ja vor oder in deiner Wohnung. Da ist schon so manchem Mann die Sicherung durchgeknallt und tags drauf stehst du als Ermordete in der Zeitung.

    Überleg dir gut, ob und wie du ein "letztes Zusammentreffen" gestaltest, damit es nicht zum letzten wird...

    Selbst wenn er bis dahin nie körperlich geworden ist, könnte es sich so entwickeln, zumal Alkohol enthemmend wirkt.

    Oder - was hier auch schon dutzendemal geschrieben worden ist - ihr landet in der Kiste, weil er "eigentlich" doch so ein lieber Kerl ist und zum 197. mal eine "letzte Chance verdient hat".

    Du kannst sein Zeug packen und vor die Tür der Obdachlosenunterkunft stellen. Oder eine andere Variante, du holst dir für den Tag Verstärkung in deine Wohnung und bist da auf gar keinen Fall alleine mit ihm.

    LG, Linde

    Hallo Julia,

    in deinem Beitrag ging es bis auf die letzten zwei, drei Sätze ausschließlich um ihn.

    Ganz ohne Kontrolle schaffe ich es noch nicht, aber es hat sehr stark nachgelassen. Es ist eine Art Gewohnheit und gehörte lange Zeit zu meinem Alltag. Ich traue meinen Wahrnehmungen jetzt und bin zuversichtlich, dass ich das mit der Kontrolle auch in den Griff bekommen werde. Und ganz wichtig.... ich lerne für mich einzustehen und vertrete meine Meinung immer mehr. Ich bin auch auf einem guten Weg (wenn ich mich mal selber loben darf

    Darfst du. ;)

    Sollst du sogar. Denn nach der langen Zeit ist es bestimmt nicht einfach, den Fokus von ihm weg, hin zu dir zu lenken.

    Es hört sich an, als ob er Zeit schinden will und daher deinem Druck nachgibt. So hält er dich bei Laune und braucht nicht wirklich was zu ändern. Seine Absichtserklärungen lullen einem so schön ein. Aber kommt dann auch was Konkretes...?

    Zitat

    Du glaubst doch wohl nicht, dass ich in meinem Leben nie wieder Alkohol trinken werde.

    Das ist eine klare Ansage. Wenn er wirklich trocken werden wollte, würde er gar nicht erst zu einer Geburtstagsfeier gehen.

    Plane langfristig für dich selber deine Schritte. Denn er will weiter trinken.

    Liebe Grüße, Linde

    Guten Morgen.

    Dann werde ich gleich zum Arzt gehen und mir zumindest ein Notfallmedikament gegen den hohen Blutdruck verschreiben lassen.

    Sagst du ihm auch, daß du gerade einen kalten Entzug machst oder verschweigst du es?

    Vielleicht gehts ja ohne Einweisung in die Psychiatrie. Frage ihn danach. Mutmaßungen über deine Krankenkasse bringen dich nicht weiter. Nur konkrete Fragen bringen dich weiter.

    Grüße, Linde

    Hallo Liesel,

    du machst dir Gedanken in alle Richtungen. Manche erscheinen vermeintlich einfacher. Aber beim Hinschauen passt es dann doch nicht. Also weiter überlegen...

    Nein, nicht jeder Alkoholiker ist übergriffig oder mißbraucht Angehörige. Das wollte ich gar nicht sagen.

    Ich finde gut, wie du dich hier auf die Gespräche einläßt. So eröffnen sich vielleicht Wege, an die du noch gar nicht gedacht hast.

    Dass deine Tochter 2 Tage pro Woche allein mit ihm ist, das ist das eine. Das andere ist, daß sie an den restlichen 5 Tagen ja auch mit ihm zusammen ist. Ihr wird 7 Tage die Woche Alkoholismus vorgelebt. Kinder saugen Verhaltensweisen auf wie ein Schwamm, werden später selber süchtig oder "suchen sich" süchtige Lebenspartner - einfach weil sie die Suchtstruktur in ihrer Familie so verinnerlicht haben, daß ihnen später eine gesunde Lebensführung "schräg" vorkommt.

    Ich habe den Eindruck, daß du nach 2 aufwühlenden Monaten wirklich nach Wegen suchst. Bleib dran. :thumbup:

    Liebe Grüße, Linde :)

    Alkohol enthemmt, macht launisch, müde, aggressiv, übergriffig und sonst was alles. Schlimm genug, wenn einer 12jährigen während der Pubertät das zugemutet wird, tagelang mit einem Besoffenen verbringen zu müssen. Aber auch nur auf die Idee zu kommen, in diese kranke Situation ein weiteres junges Mädchen reinzubringen? gehts noch? :roll:

    Linde

    Man merkt deinem Post an wie sehr du dich aufregst und das darf wohl auch sein; allerdings gleich mit Verdächtigungen zu kommen, ob er seine Finger bei sich lassen, kann finde ich mehr als schwierig.

    Auch ein nasser Alkoholiker ist nicht automatisch jemand, der dann nur weil etwa ein junges Mädel im Haus ist übergriffg wird. Das ist dann schon zu pauschal.

    Ich bin EKA und Mißbrauchsüberlebende. Ich weiß wovon ich schreibe.