Hallo BenTue,
bist du aktuell betrunken?
Wenn ja, bitte erst wieder morgen melden.
Hallo achelias,
guck bitte mal auf die Uhr.
Du kannst keinen trockenreden.
Bitte mal Stop hier.
Gruß, Linde
Hallo BenTue,
bist du aktuell betrunken?
Wenn ja, bitte erst wieder morgen melden.
Hallo achelias,
guck bitte mal auf die Uhr.
Du kannst keinen trockenreden.
Bitte mal Stop hier.
Gruß, Linde
Hallo Nina,
ich habe gerade gesehen, daß du ja schon fürs Forum freigeschaltet bist seit letztem Jahr. Daher habe ich deine Themen zusammengelegt zwecks Übersichtlichkeit.
In all der Zeit hast du vermutlich zig Gespräche mit ihm geführt..
Ich würde mich jetzt von einem Fachmann beraten lassen. So bekommst du sachliche Infos. Was du damit machst, kannst du ja immer noch entscheiden.
Viele liebe Grüße, Linde
Für welche mini Zwischenschrittchen seiner Änderungsversuche möchte er denn positiv bestärkt werden?
Alle Tage, alle Stunde, alle Minute?
Wenn er mal paar Monate eigenverantwortlich trocken ist, das wäre was. Aber positive Bestärkung für Absichtserkärungen?
Mir kommt es vor, wie wenn er von dir diesselbe Wirkung haben möchte, wie der Alk hat:
immer verfügbar und positive Wirkung
Zitatsondern um Anerkennung generell. Laut ihm gebe ich und habe sie ihm nicht genug gegeben. In allen Lebensbereiches. Er sagt, ich sei nicht begeisterungsfähig.
Hm, dein Partner ist wie ein schwarzes Loch, das alle Energie seines Umfeldes in sich rein saugt.
Es ist völlig egal, wie viel du ihm an Bestätigung und Aufmerksamkeit und Lob und Begeisterung gibst. Es wird nie genug sein.
Mir kommt das bekannt vor, weil ich mal mit so jemandem zusammen war. Ich habe das dann beendet, weil ich keine Kraft mehr für mich selber hatte. Die ging ja komplett an ihn. Das System, in dem wir festhingen, kam mir so krank vor. Daher habe ich mich damals getrennt.
Lieber Gruß, Linde
Zitatdass es ihm wehtut, dass er es so schade findet, das ich ihm nicht sage: gut gemacht! Ich bin stolz auf dich! Mach weiter so!
Aus dem Grundschulalter ist er doch raus, oder nicht?
Immerhin geht es um eine Suchterkrankung, die ungestoppt tödlich endet.
Wenn er bei sowas Grundsätzlichem nicht die Verantwortung für sich selber übernimmt, sondern es davon abhängig macht, daß ihm die Angehörigen Fleißkärtchen zustecken, dann wird das wohl nichts.
Laß dich nicht benutzen oder verantwortlich machen. Er ist erwachsen. Benimmt sich nur nicht so.
Viele liebe Grüße, Linde
Mach ruhig.
ZitatIm Moment habe ich durchaus noch sehr viel Hoffnung, dass sie es schaffen kann, wenn sie es dann auch wirklich will.
Zitatsie kann das ganze auch verstehen und meint Sie möchte aufhören.
Nur Absichtserklärungen oder passiert da auch konkret etwas?
Sowas sind Sätze, mit denen sich sich selber und dir etwas vormacht.
Ist dir bewußt, daß sie für immer Alkoholikerin ist? Dieses Stadium "ich verstehe dich und will ja aufhören" dauert bei manchen Alkoholikern JAHRE, in denen nichts konkret gemacht wird. Es gibt da auch keine Garantie, daß auf so einen Satz etwas aufgebaut wird, im Sinne von: Heute wird verstanden, morgen wird etwas getan... So funktioniert Sucht nicht.
Andererseits ist "Hoffnung" genau das, was dich in der Schleife festhält. Eine Partnerschaft sollte doch auf Augenhöhe sein und unangestrengt sein. Wenn von Anfang an Schräglage besteht, wie soll daraus etwas stabiles, liebevolles werden?
Sei froh, daß ihr nicht zusammenwohnt.
Wie wäre es sich zu trennen? Trauern, zur Ruhe kommen, nach vorne schauen. Wäre das was für dich? Du musst nichts rechtfertigen oder schlechtes Gewissen bekommen. Nur ein Auge drauf haben, nicht erneut jemand Suchtkrankes zu angeln.
Viele Grüße, Linde
Hast du probiert die Stelle zu kühlen? Also außen ein Kühlpad drauf zu drücken? Aber Küchenhandtuch dazwischen, damit die Haut nicht unterkühlt wird.
Es ist Wochenende.
Was konkret machst du gerade gegen den Suchtdruck?
Kennst du schon die Liste hier?
Gerade denke ich: Ist es vielleicht andersherum?
Zuerst ist die Sucht und die inszeniert in deinem Kopf ein Wunderwerk an Gründen, damit du wieder zur Flasche greifen "musst"?
Vielleicht gehts überhaupt nicht um die Trennung, sondern nur um einen willkommenen Anlaß für den Rückfall und die Sucht hält dich im Karussel fest, damit du bald wieder säufst?
Lieber Gruß, Linde
Ähem, und was ist mit Zahnarzt?
Ich habe mit Schmerzmittelkonsum mein Zahnelend nur unnötig verlängert.
LG, Linde (eßbrechsüchtig gewesen)
Für andere ist es nicht das Todesurteil, sondern der Beginn ihres trockenen Lebens.
Du musst dir das nicht anschauen, wenn er wieder anfängt zu trinken.
Viel wichtiger ist jetzt die Frage, die du dir dein Leben vorstellst. Traurig sein gehört ab und zu dazu. Mir hilft dann eine Mischung von Ausruhen und ruhigen Aktivitäten.
Viele liebe Grüße, Linde
Super Fischerin, das freut mich richtig. ![]()
Und deine Freude sprüht richtig durch die Zeilen durch...! ![]()
Liebe Grüße, Linde
Hallo Benni,
ich würde an deiner Stelle nicht runtertrinken, sondern dein übliches Level beibehalten. Du trinkst seit 15 Jahren? Dann hat sich den Körper daran gewöhnt. Du solltest daheim keine Experimente machen, selbst wenn dich das jetzt nervt.
Rufe immer wieder dort an und frage, ob du früher aufgenommen werden kannst. Vielleicht gibts ne Warteliste, falls mal jemand vor dir absagt.
Und wie schon geschrieben: Zur Überbrückung zum Hausarzt gehen und ihm das schildern!
LG, Linde
ZitatMit Absichtserklärungen weiß ich leider nicht genau was gemeint ist.
Alkoholiker nutzen Absichtserklärungen, um den Angehörigen wieder auf Spur zu bringen. Da wird alles mögliche versprochen, da werden Schuldzuweisungen gemacht, da werden Verantwortlichkeiten auf den Angehörigen abgewälzt und es wird gelogen, daß sich die Balken biegen. All das und vieles mehr nur, um den Angehörigen einzulullen, damit der wieder Ruhe gibt. Und der Alkoholiker weiter trinken kann.
Schau nicht darauf, was versprochen oder angekündigt wird, sondern darauf, was tatsächlich konkret gemacht wird. Hausarzt, Entgiftung, Nachsorge, Umstellungen im Alltag.... das wäre ein sinnvoller Weg für einen Alkoholiker, wenn er aufhören will. Aber du hast da null Einfluß darauf.
Liebe Grüße, Linde
Hallo Benni,
ich finde es super, daß du nicht daheim im stillen Kämmerlein einen kalten Entzug machst, sondern weitertrinkst bis zum Termin.
Das hört sich zwar bekloppt an, wenn man aufhören will. Aber trinke sicherheitshalber bis zur Entgiftung weiter, damit du kein Delir o. ä. bekommst. Wir empfehlen "moderat" weiterzutrinken. Wobei das relativ ist, denn Kontrollverlust ist ja Zeichen von Alkoholismus.
Also alles richtig gemacht. Immer mal anrufen, vielleicht kommst du ja eher rein.
Daumen sind gedrückt.
LG, Linde
Hallo Benni,
wie gehts dir? Hast du schon deinen Termin bekommen?
Viele Grüße, Linde
Hallo Emily,
herzlich Willkommen hier in der Gruppe.
Damit wir dich fürs Forum freischalten können, folge bitte dem Bewerbungslink unten.
Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch mit den anderen Betroffenen. Du bist nicht für ihren Konsum bzw. ihre Rückfälle verantwortlich. Laß dir bloß nichts einreden. Und es stimmt, sie sollte für sich selber trocken werden wollen und professionelle Hilfe suchen. Aber das ist ihr Job. Wenn sie nicht aktiv wird, dann bleiben nur Absichtserklärungen und du musst für dich schauen, was du langfristig möchtest. Denn Alkoholismus geht ungestoppt nur in eine Richtung: nach unten.
Hier der Link:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
LG, Linde
Hallo tapfere,
versuche den Fokus auf dich zu legen, auf deine Co-Abhängkeit. Ihn kannst du nicht zum Trockenwerden zwingen, egal was du in 19 Jahren probiert hast und noch weiter probierst. Er darf trinken. Und du darfst dich trennen.
Hier in der SHG gehts um einem selber. Du kannst doch noch etwas aus deinem Leben machen.
Viele Grüße, Linde
ZitatBin ich jetzt ein "Trotzkopf" oder ist es Starrsinn, wenn ich an diesem Gedanken festhalte?
Bist du co-abhängig? Deine ganze Biographie ist voller suchtkranker Menschen.
Willst du etwas für DICH tun? Dann ist das hier die richtige SHG für dich.
Du hast geschrieben, daß du vor paar Jahren schonmal hier warst. Anscheinend schraubst du lieber an deinem Partner herum, statt dein eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Man hat aber nicht den Eindruck, daß du auch nur einen Millimeter bereit bist, Entscheidungen zu treffen und dein Leben zu ändern.
1000 km und 180 Tage reichen nicht aus, um Abstand zu bekommen. Abstand beginnt im Kopf. Aber genau wie er an seiner Flasche festhält, hälst du an ihm fest. Dann ist das so und irgendwann ist das Leben vorbei.
Man hat den Eindruck, daß du mit größter Selbstverständlichkeit deine Co-Stategien verfolgst. Daß du nichts anderes im Kopf hast als ihn 19 Jahre lang trockenzulegen. Daß du Lohn für deine Arbeit haben möchtest. Daß du auf der rosaroten Wolke vom Traummann fabulierst... usw. usw.
Das kannst du alles so weitermachen, bis daß der Tod euch scheidet. Wenn dir so ein erbärmliches "Leben" reicht? nur zu.
Ich dachte, wenn jemand nach so vielen Jahren wieder ins Forum kommt, daß er (also du) sich endlich aus der eigenen Co-Abhängigkeit rausarbeiten will. Aber du beschreibst nur deine Techniken, wie du das Hamsterrad am Laufen hälst.
Manche Beziehungen sind dermaßen krank, aber trotzdem in sich sehr stabil. Von außen können dir hier ein Dutzend Leute etwas über Co-Abhängigkeit schreiben, aber das scheint dich nicht zu interessieren. Ich finde dich ihm gegenüber sehr übergriffig. Aber Übergriffigkeit kann man leichter an einem kranken Mann ausleben wie an einem gesunden. Bist du deswegen mit einem Alkoholiker zusammen?
Es kann sein, daß du dich über meinen Beitrag aufregst. Aber ich bin ja nicht hier, um jemandem nach dem Mund zu reden. Eine Frage noch: Wieso nennst du dich "tapfere"?
Gehe bitte davon aus, daß ich dir nichts Böses will. Im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, daß du dich fast wohl zu fühlen scheinst in deiner Co-Rolle. Das hat ja auch etwas von Macht und Kontrolle. Ein gesunder Mann würde sich deine Einstellung nicht gefallen lassen.
Wie gesagt, nicht böse gemeint. Das ist eben das, was mir bei deinen Beiträgen eingefallen ist.
Lieber Gruß, Linde