Beiträge von wussele

    @ matthias

    ich werde die Therapeuten und Ärzte demnächst während meiner LZT (14.06) damit quälen :wink: . Aber Spaß bei SEite. Mit meinem ehemaligen Hausarzt konnte ich darüber nicht reden. Erst nach dem WEchsel, der erst kürzlich stattfand hatte ich einen Arzt, dem ich mich bedenkenlos anvertrauen konnte und der mich ernst nahm. Da nun alles sehr schnell ging, was die Lzt betrifft konnten wir über diese Dinge noch gar nicht ausreichend sprechen. Morgen mittag habe ich einen Termin bei ihm, bekomme die Überweisung ins KKH zur Entgiftung und wir werden mit Sicherheit noch einiges besprechen. Werde ihn darauf ansprechen.

    Liebe Grüße

    Wussele

    Hallo,

    @ matthias

    kaffee vertrage ich auch nur noch ganz beschränk. Zuviel davon läßt mich die Wände hochgehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb gibts morgens höchstens eine große Tasse mit halber Portion Pulver und kaum mehr als eine Tasse extra. Aber das brauch ich auch. Ohne die Tasse morgens fehlt mir auch schon wieder was und ich nick spätestens mittags ein, wenns sein muss sogar vor den geschlossenen Schranken :shock: . Ich versuche es nun wieder mit Tee, den trinke ich ganz gerne. Danke für den Tip doro.

    @ doro

    ist grüner Tee anregend wie Schwarztee? Dann müsste ich nämlich da auch ganz schön aufpassen, wenn dann noch Nikotin ins Spiel kommt...kennst du diesen yo**tee? meinst du das wäre was für mich? Ich mache einfach nicht mehr gerne irgend welche Experimente. Und Tee kann ja auch ein Arzneimittel sein. Die gute Damen in der Drogerie war heute morgen leider total überfordert :roll:

    Zitat

    wenn du dazu neigst die dinge immer zu übertreiben dann mach dir schriftlich, ganz konkrete zeitpläne. ordne alles in ruhe, teil dir alles genau ein. anfangs hilft das sehr gut. irgendwann geht dir das in fleisch und blut über und du brauchst das nicht mehr so sehr. grade für uns suchtmenschen ist regelmäßigkeit sehr wichtig und wenn sich das nicht so einpendelt dann eben mit plan.

    ich habe zwar aufgrund der Kinder einen recht strukturierten Zeitplan aber die Idee das schriftlich zu machen ist gut, da ich oftmals dann doch das eine oder andere schleifen lasse oder mich andererseits zu sehr in eine Sache vertiefe um dann hinterher wieder mit dem liegengelassenen nicht zu streich zukommen.

    Liebe Grüße

    Wussele

    Hallo doro,

    dann werde ich jetzt wohl gleich mal einen Überrfrall auf unsere Drogerie starten und mich wieder mit Tee eindecken :lol: . Zu Fuß natürlich. Und die Kids nötigen eine Runde auf dem Spielplatz zu drehen :wink: Dann ist zumindest der Morgen rum und ich war draußen, was mir auch sehr schwer fällt, raus zu gehen. An Sport ist im Moment leider noch nicht zu denken, joggen, trainierte vor einem Jahr noch auf einen 10 km Lauf, würde mich umhauen, skaten auch. Mal sehen, heute mittag vielleicht ein Spaziergang in den Wald. Werde bewusst versuchen die ZIgaretten zu Hause zu lassen und mir einen "Eimer" Wasser mitnehmen. Es ist für mich seit jeher ein großes Problem etwas in normalem Rahmen zu tun. So war es mit dem Trinken, so ist es mit dem Rauchen, mit dem Essen, mit dem Sport. Ich falle immer von einem EXtrem ins andere. Und nun ist es leider das RAuchen und Essen. Lasse ich das eine sein, überfällt mich etwas anderes.

    Liebe Grüße

    Wussele

    Hallo doro,

    danke für deine Antwort. Da zeigt sich mir wieder, wie sehr ich meinen Körper geschädigt habe :cry: Sicher wäre es das beste mit dem Rauchen aufzuhören. Nach dem Alkoholentzug habe ich gut 3 Wochen nicht geraucht, wollte beides in einem "Abwasch" erledigt haben, aber als dann Suchtdruck aufkam wieder angefangen. Dass mir mein Arzt dagegen nichts verschreibt ist vollkommen in Ordnung, das hätte ich auch gar nicht gewollt. Ich nehme nur Medikamente wenn es wirklich zwingend notwendig ist, selbst dann gibts Diskussionen. Reagiere auch immer sehr stark mit Nebenwirkungen. Am 14. beginnt meine LZT die bieten ein RAucherentwöhnungsprogramm an. Dass ich da teilnehme ist gar keine Frage, aber diese Zeit werde ich nun irgend wie überbrücken müssen.

    Liebe Grüße

    Wussele

    Hallo,

    da ich dieses „Phänomen“ überhaupt nicht zuordnen und verstehen kann, frage ich nun einfach mal euch, was das denn sein könnte. Kennt das jemand in dieser Art? Mein Arzt gab mir drauf keine Antwort, außer dass das anscheinend mit meinem früheren Alkohlkonsum zusammenhängt.

    Ich bin ja mehr oder weniger, zur Zeit, starke Raucherin und versuche oftmals mit einer Zigarette aufkommenden Suchtdruck zu kompensieren. Nun ist es aber so, dass ich seit ich nicht mehr trinke nach einer Zigarette, sehr unruhig werde, Herzklopfen bekomme, mir der Blutdruck ansteigt und ab und zu auch anfange zu zittern, traurig werde, fast schon in eine depressive Stimmung gerate. Nach dem Entzug war das furchtbar schlimm. Hatte wochenlang furchtbare Angst und Panikattacken, die sich nach einer Zigarette auch immer wieder sehr verschlimmerten. Dann war Ruhe bis zu einem Rückfall. Nach einiger Zeit war alles wieder gut und nun fängt das wieder an. Mich macht das ganz verrückt, da ich meine Finger einfach nicht auch noch von den Klimmstengeln lassen kann zumal ich zur Zeit sehr unter STress stehe. Aber so weitergehen kann das ja auch nicht.

    Hat jemand mit so etwas schon Erfahrungen gemacht und kennt das? Hängt das nun mit der Abhängigkeit zusammen und wenn, wie denn?

    Liebe Grüße

    Wussele

    Hallo,

    meiner Meinung nach ist das nichts anderes als, wie Hartmund schreibt, Versuche am Menschen zu Testzwecken. Mit Größter Wahrscheinlichkeit für irgend welche Studien und nicht aussagekräftigen Statistiken, bei denen die Kranken als Laborratten missbraucht werden und widerspricht allem, was ich in letzter Zeit über Alkoholismus gelesen, gelernt und an mir selbst erfahren habe. Und das nehme ich mir nun als „Frischling“ auf diesem Gebiet raus zu sagen. Wobei es mir gerade sehr schwer fällt einiger Maßen sachlich zu bleiben. Vielleicht sollen damit, nach erwiesenem Scheitern dieser neuen Therapieform, altbewährte Methoden unter Beweis gestellt werden…

    Liebe Grüße

    Natalie

    Hallo Andreas,

    auch ich kenne diese Angst- Panikattacken, die ich vor meinem Exessiven Alkoholkonsum nicht hatte. War zwar schon immer seelisch etwas labil und litt z. B. extrem unter Prüfungsängsten aber so etwas kannte ich nicht.

    Zitat

    Ein Grund für die Panikattacken ist bei mir wohl Stress. Nicht irgendein zeitlicher Stress, sondern den Stress, den ich bekomme, weil ich selbst zu viel erreichen möchte, weil ich mich für alles verantwortlich halte und nicht zuletzt macht mir mein schlechtes gewissen oft Stress. Alkohol war für mich grundsätzlich ein Auslöser für ein schlechtes Gewissen.

    Kann ich fast 1:1 übernehmen, wobei auch zeitlicher STress bei mir diese Attacken auslösen kann.


    Zitat

    Was bei mir aber nun neu ist, ist der Schwindel. Ein Schwindel, als wäre ich volltrunken. Ärztlich abgecheckt ist das.

    Tritt bei mir ebenfalls auf. Organische Ursachen wurden auch beim mir nicht gefunden.

    Meiner Meinung nach sind diese Symptome Zeichen der Umstellung. Wärend meiner ersten trockenen TAge und Wochen extrem schlimm aber immer besser werdend. Bei mir lösen sie leider auch wieder Saufdruck aus. Meine Psychologin hat dies vor über einem Jahr auch diagnostiziert als Anpassungsstörung mit Angst und depressiven Reaktionen. Der Alk hat zur Verstärkung mit Sicherheit noch eine Menge beigetragen.

    Dem was Oliver schreibt kann ich mich voll und ganz anschließen. Ich persönlich nutze zusätzlich noch die Atem- und Entspannungsübungen, die ich währden eines Geburtsvorbereitungskurses gelernt hatte.

    Du siehst du bist nicht alleine mit diesem Problem und deshalb hier mit diesem Thema genau richtig.

    Liebe Grüße

    Natalie