Achso, Antwort nicht komplett:
Andere Drogen waren nicht im Spiel (Vernunft sei Dank!)
Beiträge von GKrazzhoopper
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@Karsten
Am Anfang habe ich noch gekifft! Weniger, aber eben noch regelmäßig! Mitte Juni war dann nhach einem reichlichen schwierigem Monat der letzte Rückfall vor der (gescheiterten) Abstinenz. Beim Kiffen fällt es schwerer, da ich durch meinen Bruder und seine Bekannten regelmäßig damit konfrontiert werde! Aber selbst diese Hürde habe ioch geschafft!Ich versteh zwar, wie das alles gekommen ist, bin aber dennoch schockiert davon, wie schnell ich wieder bei den alten Mustern war! Beim Kiffen war dieses "Phänomen" noch heftiger!
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Tachschen
@Spedi
"das, was Du da "Abstinenzplan" nennst, ist in meinen Augen schlicht eine Trink- unf Kiffpause, aber keinesfalls ein Weg in die zufriedene Trockenheit. "Wie hätte ich mich denn ausdrücken müssen, um dich von der Ernsthaftigkeit meines "Abstinenzplans" zu überzeugen? oO
Aus einer Depression heraus zu finden, hat seine eigene Dyanmik; Freizeitzaktivitäten beschränken sich auf "Kinderbeschäftigung", Malen und Musizieren und von einem Freundeskreis kann man nicht sprechen. Also daran kann es nicht eigentlich nicht wirklich gelegen haben!
Und mein zu Hause war und (ist wieder
) alkoholfrei!!!Es klingt so, als würdest du mir nicht einräumen, dass ich vor einem Jahr auch recherchierend hier gesessen habe und ein dreiviertel Jahr trocken war! Kiffen gehört ja nicht hier her, zeigt aber vielleicht auch, wie wichtig mir die geistige Klarheit ist.
"Was möchtest Du diesmal konkret anders machen, als in den letzten 12 Monaten?" Mehr Aktivität, weniger Isolation, auf Anzeichen reagieren, regelmäßig hier im Forum mit dem Thema befassen...
Linde66
Meine Ärzte sind informiert (brauchen allerdings noch das Dezember- Update). Von einem Kalten Entzug würde ich nicht reden, da es sich hier "bloß" (an alle Wortwieger: siehe Kontext!!!) um ca. 2 Liter Wein über 2 Tage dreht! Ich hatte weder jetzt noch damals irgendwelche Hinweise auf eine körperliche Vergiftung! Auch meine Leberwerte waren vor einem Jahr noch erstaunlich gut!Spanijoggel
"Kehrtwende"? Ähhm, ja, ich habe nicht mehr Frustgesoffen! Habe meine Aktivitäten nüchtern zelebriert und war stolz auf das mentale Ergebnis! Kumpels, die mich verleitet hätten (SIE haben mit dem Rückfall eigentlich nichts zu tun) habe ich gemieden!Und auch das Thema Abstinenz habe ich zu einem ständig präsenten hoch brisanten Thema mit höchster Priorität gemacht, denn sonst hätte ich nie ein 3/4 Jahr durchgehalten!
Ich weiß, dass ich nie gesund werde!
(siehe @Spedi: Ich habe mich damals viele viele Stunden belesen!)Danke für das super(!) im trockenem Jahr, dass gibt zu denken

Liebe Grüße
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Hey Kossi
so wie du schreibst, scheinst du vielleicht auch zu der Gruppe "hochsensibler Mesnchen" (HSP) zu gehören.
Seit kurzer Zeit beschäftige ich mich (nach dem Buchhinweis einer Freundin) mit diesem Thema und schöpfe alleine schon dadurch Kraft und Mut, dass ich weiß, dass es noch andere Menschen gibt, die derart mit ihrer Seele und dem Leben nicht zurecht kommen!
Im Internet gibt es jede Menge Links, auch zu Foren und Treffen.
(google: HSP- Gruppe München)Ich finde toll, dass du das Drogenproblem im Griff hast. Unter diesen Menschen bist du damit einer von vielen!
Gleichgesinnte und Verbündete sind immer bereichernd!
Vielleicht fühlst du dich dort bestätigt, vielleicht woandes...Fakt ist: Du hast Deinen Platz (nur noch nicht gefunden)!!!
So oder so: Viel Glück und halt die Ohren steif!
Liebe Grüße
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Hallo Forum
Da ich große Stücke auf dieses Forum halte, empfinde ich es (schon seit einer kleinen Weile) an der Zeit, mich mal wieder zu Wort zu melden, und mir vielleicht auch mal wieder etwas Rückenwind zu verschaffen!!!
Immerhin ist ein Jahr vergangen!
In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein gesundes, schönes, v.a. trockenes Jahr 2012...Vor einem Jahr hat an sich alles richtig gut angefangen:
Etwa zur selben Zeit bin ich auf dieses Forum gestoßen, da ich gerade umgezogen war und mein Leben mir zu entgleiten drohte! Damals habe ich hier Hilfe erfahren, die ich damals noch gar nicht richtig verstanden hatte!
Aber ich war entschlossen und hatte (!) es durchgezogen!Es lief richtig gut und ich hatte auch endlich mal etwas, auf das ich richtig stolz sein konnte. Auch von meiner Familie gab es, die mir so wichtige Bestätigung und Wertschätzung.
Die erste brenzlige Situation wurde gemeistert und hat mich zusätzlich gestärkt. Auch die Psychotherapie wurde nachhaltiger.
Im Sommer überraschte ich dann selbst meinen Psychologen, als ich ihm verkündete, dass ich nun auch mit dem Kiffen abrupt, aber mit der selben Motivation aufgehört habe.Dann lief alles noch besser, aber ich hätte mich nicht darauf ausruhen sollen.
Eine Weile nach meinem Geburtstag passierte es: Rückfall! Aber ich habe ihn nicht ernst genommen! Die Umstände waren besonders, es war (mehr oder weniger) abgewogen und ich hatte nicht das Gefühl, etwas an meinem Abstinenzplan zu ändern.
Also habe ich gut mitgetrunken, konnte mich aber noch im besten Gefühl des Rauschs halten und habe mich nicht ins Koma getrunken.
Nach diesem einem Abend dann wieder gut motiviert weiter gemacht wie vorher, aber eben vergessen/verdrängt/verschoben/verpeilt, mich HIER im Forum mal zu melden bzw. wieder mal zu lesen!Im Nachhinein kann ich mir gut ein Bild davon machen, wie und was dann passierte:
Das Hintertürchen war offen!!!Ende November war ich dann eben nicht aufmerksam genug!
Beim Kiffen habe ich mich von meinem Bruder wieder verleiten lassen und der erste „richtige“ Rückfall, ganz bewusst, ohne Abwägen und „gutes Gefühl im Nachhinein“ war dann Ende November! Es war nicht wie beim ersten Rückfall, sondern ich wusste schon nach der Bestellung, dass ich jetzt und hier das Falsche mache... und habe weiter getrunken...
Einen Tag nach Weihnachten besuchte mich dann auch noch ein trinkender, kiffender (Ex-) Freund in meiner Isolation stellte eine Flasche Schnaps auf den Tisch...
… später saßen wir dann auch noch kiffend bei ihm, mit dem Ergebnis, dass ich meinen Zug in aller früh am nächsten Morgen zu meinen Eltern gerade noch bekam!
Habe mir dort nichts anmerken lassen, habe aber dann doch noch den ersten richtigen Schritt gemacht, und meiner besten Freundin davon erzählt! (Ich war kurz davor, vor Scham und Enttäuschung nix zu niemanden zu erzählen!)Das Gefühl, gescheitert zu sein, jetzt die „anstrengenste Zeit“ noch einmal durchleben zu müssen mit dem alltäglichen „ist ja auch egal“ -Gefühl vermischt, haben dann dafür gesorgt, dass ich vom 30.12. an gar nicht mehr versucht habe, nüchtern zu bleiben.
Zu Silvester habe ich es mehr oder weniger dem Glück zu verdanken, dass ich mich nicht vollends abgeschossen habe. Der Rest der 3 Liter Wein vom 30. (Was war das für ein beschissenes Gefühl nach fast einem Jahr „Kaufabstinenz“ Alkohol im Laden zu kaufen) steht jetzt tatsächlich noch in meiner Wohnung, obwohl ich das Gefühl habe, mich wieder gefangen zu haben!Booah, was für ein ellenlanger Text! Ich hoffe, es liest überhaupt Jemand...
Will auch mich und meine Situation nicht ganz schlecht machen, da ich ja auch eine gute Weile durchgehalten habe, viele Erfolgserlebnisse hatte und schließlich auch jetzt, nach dem großem Crash, auf dem Fundament aufbauen kann, was ich mir gebaut habe!Ich weiß, dass es mit Alk nicht geht und lese eben jetzt all die Antworten und (unbeliebten) Kommentare von damals mit anderen Augen!
Zwar stehe ich noch kopfschüttelnd an der Reeling, aber ich bin wieder im Boot!
… ist halt (ein bisschen) wieder wie nochmal von vorn...
Liebe Grüße, Euer GKrazzhoopper
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Hans
So will ich es auch stehen lassen! Bin immer noch gerne offen für deine Meinung, auch zu anderen Dingen...
@regenbogenblume
Ich habe und werde nie darüber nachdenken, die Musik an den Nagel zu hängen! Mit Gitarre, Synth, PC und Keyboard bin ich ausgefüllt und höchstens noch offen für Mundharminika!
Ich tue mich sehr schwer darin, überhaupt irgendetwas von meinen Tätigkeiten dem Alkohol zuzuschreiben, was ich demnach unterlassen würde.Hast du dafür mal ein Beispiel?
Das einzige, ws mir einfällt und ich aus diesem Grund auf unbestimmte Zeit vermeiden werde sind die Jamsessions (freies Musizieren) mit Bekannten, die bei solchen Anlässen allesamt gerne tief ins Glas schauen. Aber wie gesagt, ich verbiete mir selber dort hin zu gehen, da ich nicht weiß, ob ich dort mit einem plötzlich in die Hand gedrückten, bereits geöffneten Bier standhaft sein könnte.
Das zählt gerade bei mir zu Umfeldveränderung und Risikominimierung!LG, GrHo
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Spedi, Hans
Ich fühle mich gerade so missverstanden!
Ich weiß, was ihr meint! Ich kann es auch gut verstehen und bin ohne vorbehalte dankbar, dass ihr mir überhaupt helfen wollt! Und das macht ihr, indem ihr mich auf eine Gefahr hinweißt, die real existiert!
Ich würde Euch wahrscheinlich bei jeder anderen Sache recht geben, nur weil ihr (vermutlich auch nach Rückschlägen) schlussendlich trocken seid und auf Eurem Weg wahrscheinlich auch den ein oder anderen kennegelernt habt, der entweder noch/wieder trinkt oder gar nichts mehr tut!
Es ist ja auch nicht so, dass ich eure Befürchtung anzweifle!
Es geht aber hier auch um mich als Person, meine Existenz, um Musik eben...sie ist zu sehr mein Leben!
Nicht nur als Hobby, nicht nur als Beruf, sondern als Gesamtlebenswerk. Ich bin halt Künstler: Malen, Collagieren, Dichten, will noch schreiben und ich komponiere halt auch! Das kann ich nicht weglassen!!!Aber ich bin offen genug, um (hier) zuzugeben, dass ich Angst davor habe, zumindest beim Musizieren gewisse Stile nicht mehr authentisch, wenn überhaupt fertig zu bringen. Also habe ich euch gebeten, mir Mut zu geben, diesen Schritt/ diese Veränderung zu schaffen und auch nach Ideen gefragt, wie ich meine Einstellung dazu ändern kann.
Wie o.g. Beispiel, dass ich die Musik und alle Fortschritte in Abstinenz zu meinem Notfallkoffer nehme! Da ich ja nicht nur Saufen mit Singen und Musizieren verbinde, wäre das ein Vorhaben, hinter das ich mich klemmen kann! Ähnlich sieht es mit dem Gesangsunterricht aus: Eine völlig neue Erfahrung mit hoffentlichen weitreichenden Konsequenzen als Neubeginn meiner trockenen Musikkarriere?!?!
Ich hoffe, ich konnte mich jetzt erklären, ohne dass wir weiter aneinander vorbei reden.
Wer wäre ich denn, dass ich nach 3 Wochen etwas besser wissen wöllte als Ihr?
trockene Grüße, GrHo -
Sag jetzt mal ehrlich, Hans,
worauf willst du eigentlich hinaus?
Dass ich es nicht ernst meine? Dass ich nicht bei Sinnen bin und nicht weiß, worüber ich rede? Dass alle Suchtkranken nicht wissen, wovon sie reden, da ihre Droge ein Leben lang allgegenwärtig ist (oder sein sollte)? Dass du es (nicht) weißt?Wenn du mein Vorhaben in Frage stellst, liegst du verkehrt und außerdem ist das nicht besonders konstruktiv.
Wenn du meinst, mir an einer Stelle, wo es mir ganz und gar nicht hilft, helfen zu müssen und mich dort eines Besseren belehren willst, bitte ich dich hiermit: Höre auf damit!Musik und Musikmachen ist für mich so mit das Wichtigste überhaupt! PUNKT
(erst) mit und JETZT VOR ALLEM OHNE ALK!!!!!
silberkralle
Danke für´s Daumendrücken
Der Link ist gut. Mein Ziel wird es jetzt sein, das Musikmachen in meinen Notfallkoffer zu integrieren!Das meinte ich damit, die Einstellung dazu zu ändern! Gefällt mir, der Gedanke!
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HansHa :
Danke für deine Warnung, nur spricht sie mich nicht an.
Ich habe das Gefühl, dass du mich zu wenig kennst (resp. meine Einstellung kennst) um darauf zu schließen, dass mein Wille Selbstlüge ist!
Ich habe und werde mir hier und woanders helfen lassen, allerdings werde ich die Musik niemals auch nur einschränken in meinem Leben!
ZitatWenn du mir dabei helfen willst, versuche nicht mir es auszureden, sondern lieber eine gute (gesunde/trockene) Einstellung dazu zu finden.
Gewillt bin ich allemal...Manchmal meinen Menschen Sachen so, wie sie es sagen.
LG, GrHo
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Hallo Maschinchen
das ist so traurig, was du da schreibst.
Es tut mir so leid, da ich selber Vater bin und ein solches Verhalten unverzeihlich und unverantwortlich finde...Was du mit der Situation machst, ist alleine Deine Entscheidung. Dir Trost, Rat und professionelle Hilfe zu suchen auf jeden Fall die besten Worte, die man dir auf den Weg geben kann, denn das Schlimmste an all dem ist: Dein Kopf speichert das Alles und lässt es (manchmal erst nach Jahren und Jahrzehnten) wieder ans Tageslicht kommen!
Ich würde dir empfehlen, deine Eltern damit zu konfrontieren, dass sie nicht nur sich selber schaden, sondern deinem Leben gerade Schaden zufügen.
Mit 18 Jahren bist du alt genug dich zu fragen, was dir wichtiger ist:
Deine ELtern oder du selber (und vielleicht irgendwann das Leben deiner eigenen Kinder).So schwierig die Situation und deine Entscheidung vielleicht gerade ist, solltest du daran aber keinen Zweifel haben. Deine Eltern sind alt genug und habe schon ein halbes Leben hinter sich, deins liegt noch vor dir!
Du bist zu wertvoll, um dir dein Leben von jemanden versalzen zu lassen.
Viel Kraft und liebe Grüße
GrHo
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Hallo
Oliver
Singen ist nicht nur Hobby, deswegen nicht weg zu denken. Habe mich für einen Gesangsunterricht angemeldet, um dort mehr über meine Stimme zu erfahren! Dass du vielleicht recht haben könntest, hindert mich nicht daran.Vielleicht muss ich mich an dieser Stelle einmal mehr beweisen!
Hart wird sicherlich der Sommer werden, denn Singen mit Gitarre im Freien verbinde ich schon sehr mit meiner Vergangenheit.
Also:
Wenn du mir dabei helfen willst, versuche nicht mir es auszureden, sondern lieber eine gute (gesunde/trockene) Einstellung dazu zu finden.
Gewillt bin ich allemal...silberkralle
Ja, denn ich vergleiche meine Aufnahmen miteinander. Ich mag halt verruchten Blues und dort habe ich gerade mit meiner Stimme Probleme!Bin aber schon am Ausloten (s.o.), ob ich meine Stimme meiner Trockenheit anpassen kann/muss! Wenn es hart auf hart kommt, würde ich auch in Kauf nehmen, den ein oder anderen Stil wegzulassen.
Meine Gesundheit und Abstinenz ist mir wichtiger!!!
Danke für Eure Antworten
LG, Erik
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gute Idee, Charlie! Danke
Hab den Abend geschafft und weiter guter Dinge...
LG, GrHo
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Habe gerade meine Mama zu Besuch (also nicht deswegen, sondern weil sie sich schon vor Tagen angemeldet hat)
Danke für Eure Tipps! Das mit dem Geldbeutel finde ich äußerst clever!
Schon der geschenkte Gedankte dass es besser wird hilft!
Seid lieb gedrückt, meine Leidensgenossen!
Ich bin froh hier zu sein...
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Hallo Forum
Muss mal was loswerden:
Ich laufe gerade Kreise in meiner Wohnung!
Wenn ich Musik mache, verzweifle ich, weil ich das, was ich im Suff vollbracht habe stimmlich gerade einfach nicht hinbekomme und überhaupt am Zweifeln bin, ob ich das jemals nüchtern vollbringen kann und dann denke ich überhaupt seit Tagen ans Trinken und bilde mir ein, dass es gerade immer schlimmer wird. Als ob jetzt erst der eigentliche Entzug anfangen würde...
Boa, ich könnte brüllen vor Rastlosigkeit...
Verrückt Verrückt Verrückt
Weinen
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Hallo kommal, Gotti, Hartmut
Danke für Eure hilfreichen Antworten.
kommal :
Ich möchte nicht als arrogant missverstanden werden, aber ich denke ich habe genug Fantasie, um mir auszumalen, wie schlimm es anderen ergeht/erging, oder mir ergangen wäre, hätte ich weiter getrunken haben.Gotti :
Viel von dieser Erkenntnis, dass ich krank bin , konnte ich aus diesem Forum ziehen. Warum (Thema Frustsaufen) war nur ein Aspekt. In meinen Augen der viel wichtigere war für mich der (eigentlich) immer stattfindende Kontrollverlust, also was das Weitertrinken anging. Von meiner Schwägerin habe ich vorgestern erfahren, dass mein Trinkverhalten schon Gesprächsthema in meiner Abwesenheit war...Hartmut :
Zitatum noch eine Lücke zu finden das du doch noch nicht krank bist.
Danke für die Warnung! Vielleicht wollt ich nur das hören, weil ich selber nicht darauf kommen konnte!
Eine von deinen Fragen kann ich beantworten: Ich habe es noch nicht, werde es aber noch allen erzählen!
Veränderungen für ein trockenes Leben bzw. alkoholfreies Umfeld:
Das ist zum einen schwierig, weil ich mein Umfeld nie nach Alkohol ausgerichtet habe und es ohnehin nur sehr wenig Kontakte gibt, zum anderen musste ich nicht sonderlich viel zu Hause tun, als wie oben schon gesagt, einfach mir eingestehen, dass ich aufgrund meiner Krankheit keine Wahl habe.Irgendwo habe ich hier mal gelesen: (nicht wortwörtlich)
Selbst wenn du dich zusammenreißt, unterdrückst du nur deine Krankheit und wirst immer wieder Rückschläge erleiden, weil du sie dir nicht eingestehst!Das hat ziemlich genau auf mich zugetroffen! Allerdings war einer der Auslöser, dass ich mir eben keine Mühe mehr gab, mich zusammen zu reißen.
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Hallo Forum
Dass ich von einem Monat Trinkpause geschrieben hatte, als ich mich hier vorgestellt habe, erscheint mir im Nachhinein fast lächerlich.
Ich glaube, allein durch das Lesen hier bin ich der Wahrheit über mein „betrunkenes Ich“ auf die Schliche gekommen! Und die Wahrheit ist: Allein das Ändern der Definition für „Alkoholkrank“ in meinem Kopf hat mich wach gerüttelt!Bin jetzt seit 20 Tagen clean und habe nicht vor, daran etwas zu kippen!
Ich kann zwar NOCH nicht sagen, dass sich das rundherum gut anfühlt, aber es gibt mir das gute Gefühl, den Sand aus meinem Getriebe entfernt zu haben!Aber obwohl es gerade eigentlich nur aufwärts geht, beginnt mich eine Sache zu irritieren, die ich vorher für nebensächlich gehalten habe.
Ich weiß, dass ich meinen Entzug für mich selber mache (gut vielleicht auch einher für meine Kinder...), trotzdem sucht man sich ja Menschen, die einen weiterbringen können. Bei mir sind es völlig anonym Menschen hier im Forum, die über ihre Krankheit berichten.
Warum nur habe ich ständig das Bedürfnis, meine Sucht mit den Süchten Anderer zu vergleichen?
Anstatt stolz zu sein, vielleicht gerade vor der Klippe abgesprungen zu sein, nach der es richtig körperlich geworden wäre, bekomme ich Minderwertigkeitskomplexe, wenn ich von den älteren Alkoholikern lese, die über Jahre und Jahrzehnte vielleicht täglich das doppelte getrunken haben wie ich.
Das ist mir so unangenehm und deswegen wollte ich einfach mal meinen ganzen Mut zusammen nehmen und Euch zu dieser Problematik befragen!
Ein bisschen erinnert mich dieses Denkmuster übrigens an Christiane F.´s „Kinder vom Bahnhof Zoo“ !Wichtig ist das für mich, weil es mich von einer realen SHG abhält!
Liebe Grüße, Grho