Beiträge von Marie04

    Hallo Teska,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Nicky!

    Das freut mich zu lesen daß du so eine tolle Chance bekommst! Nimm sie wahr ohne auf ihn Rücksicht zu nehmen. Es geht um dich und dein Leben und das des ungeborenen Kindes.

    Wenn du weiter mit uns schreiben möchtest klicke bitte auf den Link den ich dir geschickt habe. Dann wirst du richtig im Forum aufgenommen, denn hier ist der Vorstellungsbereich.

    Hallo Nicky!

    Das ist ja furchtbar was du da schilderst. Bitte suche dir möglichst schnell Hilfe, du mußt da weg. Vielleicht kannst du anderweitig unterkommen und wieder etwas Ruhe in dein Leben bringen.

    Ich möchte nur meinen Freund wieder haben in den ich mich verliebt habe und nicht dieses Alkohol verseuchte Monster..... :((((((((

    Dein Freund hat sich für den Alkohol entschieden, ob er aufhört ist die große Frage, bring dich in Sicherheit!

    Hallo LumpiNicky,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Nina!

    Ich kann einfach nicht mehr. Ich hab an manchen Tagen gar nicht mehr aus dem Bett aufstehen können soviel Angst hab ich was falsch zu machen. Und ich hab 35 Jahre lang ein Unternehmen geführt.
    Aber ich liebe diesen Mann.

    Eine Frage, was liebst du an diesem Mann? Du berichtest nur schlechte Eigenschaften von ihm. Er trinkt obwohl er krank ist, er beschimpft dich, er droht dich zu verlassen. Er wohnt auf deine Kosten, du machst alles für ihn als Dank schreit er dich an und beleidigt dich.

    Abend würde ich mir auch anders vorstellen in einer Partnerschaft und nachts neben einem nach Alkohol stinkenden Mann zu liegen ist ja nicht gerade das was man sich vorstellt.

    Was hat er denn daß du so an ihm hängst?

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nina.D.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Tisha!

    jetzt fühle ich mich total mies

    Warum fühlst du dich mies? Du hast es ihm oft genug gesagt und er hat alles was du gesagt hast mißachtet. Ja was hättest du denn tun sollen, es bis zum St.Nimmerleinstag ertragen? Er hatte genug Chancen seinem Leben eine Wende zu geben.

    Apropos Mitleid, nachdem mein Mann mich aus dem Haus geekelt hat und ich mir ein neues Leben aufbauen musste hat er mir vorgejammert was er doch für ein armer Mensch ist da er ja so krank ist.

    Hallo Tisha!

    Seine Sachen habe ich ihm vorhin gepackt und sicher weg gestellt.

    Stell ihm die sachen vor die Tür, treffe dich bloß nicht alleine mit ihm. Oder du übergibst ihm die Sachen an einem neutralen Ort wo auch andere Menschen zugegen sind.

    Irgendwie habe ich dennoch Mitleid.

    Es ist auch schwierig zuzusehen wie ein Mensch den man mal geliebt hat so dem Alkohol verfällt. Aber du kannst ihm nicht helfen das hast du ja längst gemerkt. Denke daß er dich gestern total beleidigt und bedroht hat. Bleib stark!

    Hallo IhaveConfidence!

    Seit 14 Jahren ist der Alkohol und die Folgen daraus unser Dauerstreitthema. Trotzdem habe ich die Feststellung gemacht, dass wir viel an den Stellrädchen drehen können, wenn wir in Kommunikation bleiben.

    Aber ist so ein Leben nicht sehr mühsam? So beeinflusst der Alkohol ja das ganze Leben und die Gedanken. Ich konnte mich gar nicht mehr entspannen weil ich immer daran gedacht habe:"Hoffentlich trinkt er nicht wieder soviel, wie wird er dann wieder drauf sein, kommt er betrunken nach Hause usw. Ich war oft schon deprimiert wenn wir eingeladen waren weil mir seine Trinkerei peinlich war.

    Bei mir in der Ehe war es so, er war am Anfang Quartalstrinker und hatte durchaus Trinkpausen aber wenn er betrunken war fand ich das total schrecklich. Natürlich habe ich es nicht wortlos hingenommen aber sich immer deswegen zu streiten war sehr anstrengend weil er ja keine Einsicht zeigte und oft versuchte mir die Schuld für sein Trinken zu geben.

    Im Laufe der Jahre hat er dann in immer kürzeren Abständen und immer mehr getrunken das ist oft der normale Verlauf wenn die Sucht nicht gestoppt wird. Da wurde es dann ganz unerträglich. Ich konnte und wollte so nicht mehr leben, irgendwann hatte ich keine positiven Gefühle mehr für ihn, ganz im Gegenteil.

    Nun ist ja jeder Mensch anders und mein Mann ist nicht dein Mann, aber Sucht verläuft oft ähnlich wie du hier schon nachlesen konntest.

    Hallo IhaveConfidence!

    Herzlich willkommen hier in unserem Forum. Ich bin auch eine Angehörige und schon lange hier. Ich versuche mal auf deine Fragen einzugehen:

    - Ist die Trennung denn der einzige Weg aus einer Co-Abhängigkeit heraus?

    Wenn der Partner keine Einsicht zeigt und sich nicht um eine Trockenheit bemüht ist das oft der einzige Weg. Denn auf Dauer hält es kein Mensch aus neben so einem Partner zu leben ohne an seine Grenzen zu kommen und keinen Schaden zu nehmen. Du schreibst ja selber daß du keine Kraft mehr hast für alle die Verantwortung zu tragen was ich vollkommen verstehen kann.

    Wenn dein Mann nicht von sich aus den Hebel umsetzt und aufhört zu trinken wird sich an der Situation nichts ändern. Du kannst nur für dich etwas ändern damit es dir wieder besser geht aber du wirst es nicht schaffen "ihn trocken zu legen" wenn er das nicht will, oft ist die Sucht einfach stärker.

    - Gibt es Erfahrungsberichte über einen erfolgreichen "gemeinsamen Weg"?

    Ja das gibt es, leider sehr selten. Wie gesagt es geht nur wenn er trocken wird und wenn beide gemeinsam an der Beziehung arbeiten.

    - Muss ein Abhängiger immer komplett abstinent leben oder kann er auch kontrolliertes Trinken "lernen"?

    Er muß immer abstinent leben, für einen Abhängigen gibt es kein kontrolliertes Trinken, man kann die Sucht nur stoppen aber nicht heilen.

    Leider hatte ich gerade den Eindruck, als gäbe es nur Schwarz (=bleiben und leiden) oder Weiß (=gehen und alles neu sortieren).

    Ja meistens ist das so, sehr viele Beziehungen gehen in die Brüche, es ist oft die einzige Möglichkeit eine Verbesserung der eigenen Lebensumstände zu erreichen.

    Ich bin auch nach vielen Jahren ausgestiegen, mich hat die Beziehung regelrecht krank gemacht, und jegliche Mühe ihn dazu zu bewegen daß er aufhört war vergeblich.

    Hallo Korli!

    Deine letzte Trennung ist ja noch nicht lange her und so schnell kannst du solche negativen Ereignisse nicht verarbeiten. Sich wieder ein schönes Leben aufzubauen dauert ja auch seine Zeit, das geht nicht von heute auf morgen.

    Aber gut daß du dich ablenkst und etwas für dich machen willst. Ich habe mir nach der Trennung auch nach und nach ein eigenes Leben aufgebaut und bin jetzt recht aktiv. Das hat aber Jahre gedauert bis ich das zu meiner Zufriedenheit geschafft habe.

    Du machst das schon richtig und gehst die ersten Schritte das ist schonmal ein Anfang.

    Ich will auch nicht mehr für ihn lügen.

    Das ist sehr wichtig daß du nicht mehr für ihn lügen willst, ich habe es als Erleichterung empfunden endlich ehrlich zu sagen was Sache ist. Ich habe mich aber erst geoutet als ich schon beschlossen hatte mich zu trennen.

    Ich habe dann erfahren daß viele meiner Bekannten schon längst geahnt haben was los ist und ich hörte fast nur aufmunternde Worte. Er hatte mir ja auch oft die Schuld gegeben daß er trinkt, schon der Satz:"Bei so einer Frau muß man ja saufen" hat ausgereicht um mich klein zu machen und mich ständig zu hinterfragen.

    Außerdem hat man immer das Gefühl, dass alle denken: Na umsonst säuft der doch auch nicht.

    Das ist nur dein Gefühl, viele denken überhaupt nicht so. Ich gehe auch jetzt ganz offen damit um wenn mich jemand fragt warum mein Mann so früh gestorben ist. Ich will ehrlich sein und nicht lügen müssen. Von mir aus spreche ich aber nicht mehr darüber. Ich habe ja jetzt ein ganz anderes Leben frei von jeder Sucht, damit will ich nie wieder zu tun haben.

    Hallo ihaveConfidence,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Hier im Forum findest du viele Angehörige die dein Problem teilen.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    Jetzt hast du doch schon 5 Wochen geschafft ohne Alkohol zu leben es wäre doch schade wenn du das alles wieder zunichte machst. Ich bin keine Alkoholikerin sondern eine Angehörige und für die Angehörigen zuständig. Aber ich weiß wie schlimm die Alkoholsucht sein kann.

    Versuche dich abzulenken, viel Wasser zu trinken oder etwas Gutes zu essen, vielleicht hilft das. Vielleichst kannst du einen Film gucken oder Musik hören damit du nicht mehr hörst wie gefeiert wird. Hier im Forum gibt es viele trockene Alkoholiker/innen mit denen du dich austauschen kannst.