Linde hat ja auch recht, wenn sie fragt, ob du deine Grenzen austesten willst.
Malzbier enthält meistens Alkohol, wenn auch in geringen Mengen.
Unter 0,5 VOL% Alkohol im Produkt brauchen nach den geltenden Bestimmungen nicht auf dem Etikett angegeben werden & gehen demzufolge als alkoholfreie Produkte durch.
Balsamico, Alkohol in Weißbrotprodukten, der berühmte Schuss Rotwein im Rotkohl - das alles sind nicht gerade die Mengen, an denen man sich berauschen kann.
Abe r darum geht es gar nicht, sondern um den allzu sorglosen Umgang mit Alkohol in Lebensmitteln, gerade mit dem Bewusstsein, solch geringe Mengen machen keinen breit.
Ich nenne das: An den Suchtstoff heran robben. Wie dicht kann ich ans alte Verhalten gehen?
Das muss jeder für sich entscheiden. Bei alkoholischen Aromen ist Schluss für mich, ich will ja eben keinen Alkohol mehr "genießen." Manche verzichten sogar auf Bierschinken, obwohl der außer dem Wort Bier im Namen nichts mit Alkohol zu tun hat. Balsamico? Auch dass hängt von der Rest Menge an Alkohol ab, & der kann beträchtlich sein.
Schon die Nuckelei an einer Flasche kann problematisch sein, aber auch das ist sehr individuell. Mir ist ein Fall bekannt, wo ein Alkoholiker von schwarzem Tee Craving bekommt - wegen der Farbe des Tees; er hatte vor allem dunkles Bier & wahrscheinlich auch braune Schnäpse konsumiert.
So bunt die Trinkmuster & die Lieblingsdröhnung, so unterschiedlich die Rückfallgefahr.
Aber bei Malzbier ist mensch klar über die Toleranzmarke, wenn bei diesem auf dem Etikett eine Alk. VOL Menge steht.
Das ist dann wie mit dem Kefir, dem Trinkjoghurt (mit über 3 Umdrehungen)