Das wird mit der Zeit auf jeden Fall besser, gib Dir etwas Zeit!
Und nach dem ersten Besuch in der realen SHG wird es sich bestimmt befreiend anfühlen, so war es damals jedenfalls bei mir.
Erzähl dann mal, wie es war.
Das wird mit der Zeit auf jeden Fall besser, gib Dir etwas Zeit!
Und nach dem ersten Besuch in der realen SHG wird es sich bestimmt befreiend anfühlen, so war es damals jedenfalls bei mir.
Erzähl dann mal, wie es war.
Herzlichen Glückwunsch 💐
Schönen Urlaub!
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job! 💐
Seit Jahren wusste ich, dass Rauchen und der Alkohol mich umbringen. Nicht schönreden. Echt umbringen.
Immer wieder nahm ich mir vor, aufzuhören
Das war bei mir ähnlich. Ich wusste schon mehrere Jahre vor dem Trockenwerden, dass ich abhängig bin. Ich habe unzählige Male abends vor dem Schlafengehen den Entschluss gefasst aufzuhören. Habe dann sämtliche Vorräte in den Ausguss geschüttet und am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit die Flaschen im Container entsorgt.
Ich habe es nicht mal einen Tag geschafft. Manchmal war mir schon am Glascontainer klar, dass ich abends wieder trinken würde. Manchmal hat der Entschluss aufzuhören bis zum Mittag gehalten. Je näher der Feierabend und die Heimfahrt gerückt sind, desto weiter geriet der Entschluss in Vergessenheit.
Bzw es war keine Vergessenheit, sondern einfach der Druck, der unerträglich wurde. Und so habe ich abends wieder am Supermarkt gehalten und Vorrat besorgt. Und mich zutiefst geschämt und verachtet 😟
So gingen die Jahre dahin… Umso glücklicher bin ich, dass ich es dann doch geschafft habe.
Ich erinnere mich auch noch gut an die Leere in der ersten Zeit. Für mich hat etwas gefehlt, der Alkohol hat so viel Zeit und Energie gebraucht, da war dann erst mal eine ziemliche Lücke.
Und ich muss sagen, dass ich diese Lücke am Anfang auch beängstigend fand. So nach dem Motto „wie komme ich nur ohne meinen bisherigen Halt aus?“. Der Alkohol hat mir ja alles mögliche suggeriert: Gemütlichkeit, Sicherheit, Geborgenheit, Sorgen vergessen, etc Anfangs hat mich das irritiert und ich hatte immer das Gefühl, dass ich diese Leere jetzt ausfüllen „muss“. Dass das ganz wichtig ist, vor allem am Anfang des Trockenwerdens.
Habe dann alles mögliche ausprobiert, war auch meist ziemlich euphorisch.
Irgendwann, das hat aber eine ganze Weile gedauert, hatte ich mich an diese Leere gewöhnt, sie war das neue „normal“. Und nach und nach ist sie dann verschwunden, denn mein Leben hat sich in kleinen Schritten verändert und ich habe keine Leere mehr gespürt.
Aber das war nicht leicht, vor allem am Anfang. Und Trockenwerden ist definitiv kein Sprint, sondern ein Marathon. Und es lohnt sich zu 100% 👍
Danke, dass Du das teilst. Geduld ist nicht meine Stärke, aber wenn ich Deinen Beitrag lese und die von den anderen Mitgliedern, dann merke ich schon, dass das Teil meiner neuen Aufgaben ist: Geduld kultivieren.
Ich hatte eben gehofft, dass sich in mir alles zum Guten wendet, sobald ich aufhöre zu trinken... dass das nicht so ist, merke ich jetzt deutlich und damit muss und werde ich umgehen... und auch versuchen, der Zeit zu vertrauen
Oh ja, Geduld… Das war so gar nicht mein Ding, also wirklich überhaupt nicht. Und auch heute fällt es mir manchmal immer noch schwer, ist aber viel besser als früher.
Das ist tatsächlich etwas, was ich meiner Abstinenz zu verdanken habe. Es verändert sich unweigerlich so viel, bei mir waren es quasi alle Lebensbereiche, manche davon auch ziemlich radikal 😅 Und das geht nicht von heute auf morgen (und unter uns gesagt, auch nicht von heute bis in 2 Monaten… 😉)
Es gibt hier im Forum einen Spruch, den Du vermutlich auch immer mal wieder finden wirst: nur nicht trinken reicht nicht. Aber alles Schritt für Schritt.
Und was ist schon „alles zum Guten wendet“? Vielleicht sind auf Deinem abstinenten Weg Dinge vorgesehen, die Du noch nicht einmal erahnst. Und dann sind die vermeintlich „schlechten Dinge“ vielleicht einfach eine Chance an sich und der Gestaltung des eigenen Lebens zu arbeiten? Es ist nicht alles eitler Sonnenschein, nur weil der Alk weg ist. Wieso auch? Es ist das Leben und da gibt es alle Facetten.
Mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich damit umgehen kann, auch wenn nicht alles super läuft. Und eines weiß ich sicher: mit Alkohol wäre es definitiv nicht zu schaffen…
Ich kann Deine Gefühle gut nachvollziehen. Am Anfang war die Erkenntnis Alkoholikerin zu sein, für mich einerseits eine Erleichterung (denn dann konnte ich mich endlich damit richtig auseinandersetzen), andererseits habe ich mich aber auch geschämt.
Für mich war „Alkoholiker“ grundsätzlich negativ behaftet, das waren die Personen am Rande der Gesellschaft, so war das damals kommuniziert in meinem Umfeld / Familie. Bzw. es wurde überhaupt nicht von „solchen“ Menschen gesprochen.
In der Anfangszeit habe ich mich, wie viele hier, fast ausschließlich oder sehr viel mit dem Thema beschäftigt. Da war mein Selbstwertgefühl auch sehr am Boden und ich wusste lange nicht, wer ich eigentlich bin, so ohne Alkohol. Musste mich auch erst mal wieder neu kennenlernen.
Bleib am Ball und hab Geduld - die Zeit wird es richten!
Ich bin mittlerweile über 14 Jahre mit Hilfe des Forums trocken, mein Selbstwert hat sich gebessert, ich weiß, wer ich bin und sein möchte. Aber es hat Zeit gebraucht.
Herzlichen Glückwunsch nachträglich zur neuen „Null“ 💐💐
Aber Du hast nix getrunken?
Das Negative würde nur noch negativer werden, wenn Du jetzt zum Alkohol greifst.
Hast Du einen Notfallkoffer?
Trinke mal ganz viel Wasser, das kann schon mal helfen.
Was ist los? Du kannst auch hier schreiben!
Ich finde, Du machst das gut! Es scheint gut durchdacht zu sein von Dir und im Sinne der Risikominimierung.
Viele Grüße Sue
Ich drück Dir die Daumen für einen guten Befund 🍀🍀
Ach so - dass ich keinen Alkohol trinke, habe ich auf der Arbeit natürlich schon kommuniziert. War allerdings, als ich dort angefangen habe, bereits trocken, also mich kennen sie dort nur als „nicht trinkend“.
Hallo Hannah,
herzlich willkommen hier im Forum auch von mir.
Ich arbeite auch in der Pflege und kann Deine Zurückhaltung verstehen, Deine Sucht dort anzusprechen. Habe ich persönlich auch nicht gemacht, weil ich weiß, dass das in der gesamten Einrichtung inkl. der Angehörigen innerhalb eines Tages die Runde gemacht hätte. Und das möchte ich nicht.
Wichtig ist für mich aber, dass meine Nüchternheit oberste Priorität hat. Will heißen, wenn ich in eine Situation käme, wo dies in Gefahr wäre, würde ich mich definitiv als Alkoholikerin outen und nicht versuchen mit irgendwelchen Ausreden rumzueiern.
Du schreibst, dass die Belastung bei der Arbeit Dein Trigger ist. Dann finde ich es gut, dass Du dies bei der PDL ansprechen möchtest. Denn genau da ist der Punkt, an dem Du ansetzen kannst. Und zwar jetzt kurzfristig. Das mit dem Jobwechsel wäre dann mittelfristig etwas, was Dein nächster Schritt sein kann.
Jetzt steht das Stabilisieren Deiner Abstinenz im Vordergrund - und da kann ein kompletter Neuanfang auch eine Belastung bzw ein Risiko darstellen.
Die Umgestaltung bei Dir zu Hause finde ich gut!
Viele Grüße Sue
Herzlichen Glückwunsch zum ersten Jahr 💐💐💐
Hallo aennie,
willkommen zurück.
Was genau erhoffst Du Dir vom Forum? Auf ganz einfache Nachfragen reagierst Du abwehrend, fast schon patzig - dabei sind das doch ganz normale Fragen innerhalb eines Selbsthilfeforums?
Möchtest Du keinen Austausch?
Viele Grüße Sue
Herzlichen Glückwunsch 💐💐