Beiträge von Miezekatze

    Ich war ja in der Arbeit und hätte garnicht zu ihm gehen können, aber ehrlich gesagt wollte ich es auch garnicht. Ich hatte und habe eher ein Gefühl der Ruhe aber auch Verwirrtheit in mir. Einerseits, weil er mich nicht unter Duck setzt und ich mich so nicht unter Duck setzten lassen kann, andererseits finde ich es gut von mir, DAS ich eben NICHT zu ihm bin, auch nicht heute morgen, mal so eben vorbeischauen, weist du was ich meine?
    Ja, ich habe gerade das starke Bedürfnis, wieder Heim zu gehen, fühle mich wie zwischen den Stühlen, wie nichts halbes und nichts ganzes, und jetzt schneit es auch noch und alles wird gemütlich und kuschelig, nur bei mir nicht.
    Ich weiß garnicht, wo ich hin gehöre, und ich weiß auch das ich gerade an einem schwerwiegenden Punkt bin an dem ich mich entscheiden kann, wie mein Leben weitergehen soll.
    Gehe ich jetzt zurück, habe ich das Gefühl verloren zu haben und er hat in meinem Sinn seinen Willen bekommen.
    Gehe ich nicht, zeige ich mir und ihm, wie hartnäckig ich sein kann und das ich MEINEN Willen durchsetzten kann.

    Komisch, in beiden Fällen geht es um Willen, aber in einer Beziehung soll es doch nicht um deinen und meinen Willen gehen. Es ist doch eine Gemeinschaft, man macht etwas gemeinsam, zusammen, geht man nicht auch durch dick und dünn gemeinsam? Und wer sagt eigentlich, das es keine Liebe ist in so einer Situation?

    Er tut ja was, es ist ganz anders als die Male zuvor, als er sagte, das er was ändern wird. Ich merke, das sich was verändert und vielleicht kann ICH damit gerade noch nicht umgehen. Er redet über das Thema Alkohol ganz anders als vor zwei Monaten etwa, ach wenn wir darüber reden ist es ganz anders, besser, ehrlicher. Ich kann mit den Rückschlägen nicht umgehen, kann ich erwarten das er, wo er das erste Mal überhaupt auf dem Weg ist vom Alkohol wegzukommen und wegkommen WILL, das er vom Fleck weg trocken wird? Ab sofort und ueberhaupt garnichts mehr trinkt und keinen Rückfall bekommt?
    Ich will bei Gott nichts schönreden jetzt, ich will nur wissen ob das ein realer Wunsch ist.
    Selbst ICH fall bei meiner Therapie immer wieder mal in alte Gewohnheiten und Muster, erkenne dann, das es falsch war und mache es beim nächsten Mal anders oder besser.

    Ich habe ihm, wie gesagt, eine EMail geschrieben und er antwortete auch darauf u.a. mit

    - edit - Um die Persönlichkeitsrechte Dritter zu wahren, bitte hier keine privaten E-mails, SMS, Briefe oder Telefonate wörtlich ins öffentliche Internet einkopieren, danke, Linde -

    Ich weiß nicht, wovor ich genau so Angst habe, daran arbeite ich schon um herauszufinden, was eigentlich mit mir los ist das ich so reagiere. Bin in einer Therapie, doch die nächste habe ich leider erst in drei Wochen!!!
    Er hat zugegeben, das er gestern weg war und hat mir alles erzählt, obwohl es ihm sichtlich schwe gefallen ist, das habe ich am Tel gemerkt. Wir haben darueber geredet, doch ich musste das Gespräch beenden, da ich so eint habe und ich bin ja schließlich in der Arbeit. Habe ihm dann eine EMail geschickt und geschrieben, das ich im nicht sagen kann,das ich morgen wieder Heim komme, dich auf MICH schauen muss und das das was er gemacht hat ein Rückschlag war, auch in meinem Aufbau von Vertrauen. Ich gehe morgen nach dem Dienst zu ihm, ich will wissen, wie er sich das denn vorgestellt hätte wenn ich beim komme. Ich Kann noch nicht Heim, nicht so, nicht jetzt. Ich muss bei mir bleiben, auf mich schauen!

    RenateO
    Wieso schlage ich jeden Rat aus, das stimmt doch nicht. Ich antworte vielleicht nicht auf jeden einzelnen, da in vielen Beiträgen ähnliches steht, (Aha...gemerkt!!!) doch das heißt nicht dasich Ratschläge nicht annehme. Es sind ja eure Erfahrungen über die ihr berichtet und ich Berichte über meine. Vielleicht bin ich nicht soweit, habe meinen Tiefpunkt vielleicht noch nicht erkannt, aber ich bin froherer jede Nchricht die ich hier bekomme. So merke ich, das ich nicht alleine bin.

    Vielen dank dafür! Und ich bemühe mich wirklich, auch wenn das vielleicht hier nicht so rüber kommt!

    Vielen Dank an euch!
    Da ich derzeit noch bis morgen früh um 8 in der Arbeit in fällt es mir sehr schwer etwas für mich zu tun und meine Gedanken von im zu nehmen!
    Er hat eben angerufen und so getan, als sei nix, hat mich manipuliert, doch ich habe es heute früh an seiner stimme, seiner Art zu reden genau gehört, er hat alles abgestritten, er wuerde mich nicht anlügen (er redete ganz ruhig und leise), ja, er hustete und schniefte, rauchte dazwischen eine und meinte, er würde doch alles tun, was er denn noch machen solle, er verstehe nicht das ich ihm nicht vertraue, das ich so am besten nicht heimkommen solle wenn ich ihm nicht vertraue und glaube, ich sagte im, das sich das Vertrauen erst aufbauen wird und wir Grade erst am Anfang seien, er sagte immer nur, das er ja nichts zu verlieren habe, wenn er mir die wahrheit sagen würde und das er das tue, er habe nichts getrunken, war durch die Arbeit 22 Std auf den Beinen, stand zwei Std in der Kälte am Bahnhof und wartete auf den Zug, musste zu Fuß laufen und war heute früh einfach kaputt und fertig ... Ich merkte es an der Art wie er redete und das sagte ich ihm auch, er fing wieder mit dem Vertrauen an und meinte, wenn es danach ginge wüsste er auch nicht was ich mit wem in der Arbeit tue, da meinte ich nur, das ich hier aber nie was getan hätte im Gegensatz zu seinenversprechen, nichts zu trinken...
    Er sagte nur, das ihn mein verhalten sehr verletze und weh tue, er mache doch schon alles....
    Ich sagte ihm, gut, dann komm hier vorbei und Besuche mich (ja typisch Co, Kontrolle wie er aussieht und riecht...), darauf er, ob ich wuesste wie kalt es sei etc, doch meine Arbeit ist nur zwei Straßen entfernt also wäre das kein Problem gewesen wenn er nichts zu verbergen hätte.Er meinte, er würde dann aber vorher gerne noch in die Wanne gehen, aber er verstehe mein Verhalten nicht, ob das so noch Sinn machen wuerde, was das solle etc...

    Ein Wort gab das andere und wir legte beide auf. Punkt!

    Ich habe das Gefühl, das er mich manipuliert, das er gestern weg war, das er getrunken hatte, das er mich anlügt...doch was, wenn ich mich irre? Wenn ich ihm wirklich Unrecht tue?
    Aber ich weiß es, ich bin mir sicher, fast, denke ich!!! :cry:

    Vielen Dank an euch!
    Da ich derzeit noch bis morgen früh um 8 in der Arbeit in fällt es mir sehr schwer etwas für mich zu tun und meine Gedanken von im zu nehmen!
    Er hat eben angerufen und so getan, als sei nix, hat mich manipuliert, doch ich habe es heute früh an seiner stimme, seiner Art zu reden genau gehört, er hat alles abgestritten, er wuerde mich nicht anlügen (er redete ganz ruhig und leise), ja, er hustete und schniefte, rauchte dazwischen eine und meinte, er würde doch alles tun, was er denn noch machen solle, er verstehe nicht das ich ihm nicht vertraue, das ich so am besten nicht heimkommen solle wenn ich ihm nicht vertraue und glaube, ich sagte im, das sich das Vertrauen erst aufbauen wird und wir Grade erst am Anfang seien, er sagte immer nur, das er ja nichts zu verlieren habe, wenn er mir die wahrheit sagen würde und das er das tue, er habe nichts getrunken, war durch die Arbeit 22 Std auf den Beinen, stand zwei Std in der Kälte am Bahnhof und wartete auf den Zug, musste zu Fuß laufen und war heute früh einfach kaputt und fertig ... Ich merkte es an der Art wie er redete und das sagte ich ihm auch, er fing wieder mit dem Vertrauen an und meinte, wenn es danach ginge wüsste er auch nicht was ich mit wem in der Arbeit tue, da meinte ich nur, das ich hier aber nie was getan hätte im Gegensatz zu seinenversprechen, nichts zu trinken...
    Er sagte nur, das ihn mein verhalten sehr verletze und weh tue, er mache doch schon alles....
    Ich sagte ihm, gut, dann komm hier vorbei und Besuche mich (ja typisch Co, Kontrolle wie er aussieht und riecht...), darauf er, ob ich wuesste wie kalt es sei etc, doch meine Arbeit ist nur zwei Straßen entfernt also wäre das kein Problem gewesen wenn er nichts zu verbergen hätte.Er meinte, er würde dann aber vorher gerne noch in die Wanne gehen, aber er verstehe mein Verhalten nicht, ob das so noch Sinn machen wuerde, was das solle etc...

    Ein Wort gab das andere und wir legte beide auf. Punkt!

    Ich habe das Gefühl, das er mich manipuliert, das er gestern weg war, das er getrunken hatte, das er mich anlügt...doch was, wenn ich mich irre? Wenn ich ihm wirklich Unrecht tue?
    Aber ich weiß es, ich bin mir sicher, fast, denke ich!!! :cry:

    Zitat

    darf ich Dich fragen, weshalb Du Dein eigenes Gefühl, Dein Wohlbefinden so stark vom Trinken Deines Partners abhängig machst? Trinkt er wenig oder gar nicht, geht`s Dir gut, hast Du hingegen den Eindruck, dass er säuft, fällst Du, so kommt es mir jedenfalls vor, in ein ganz tiefes Loch.

    Dabei ist er doch ein eigener Mensch und muß/kann seine eigenen Erfahrungen machen, oder nicht? Er ist nicht für Deine Stimmung, für Dein Wohlbefinden verantwortlich, das bist nur Du, siehst Du das ähnlich?

    Natürlich siehst du das richtig, das ist ja das Traurige daran, ich KANN noch nicht anders, aber ich WILL es!!! Ich weiß nur nicht, wie ich es abstellen kann! Ich kann mein Verhalten, genau wie er wahrscheinlich, nicht sofort absolut und Knall auf Fall abstellen, ausschalten und meine Gefühle nicht mehr zulassen, doch im Gegensatz zu ihm WILL ich das aber machen und schaffen!!! WIE MACHE ICH DAS???

    Ich weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll, wielange ich da so noch machen kann/darf/soll? wann kann ich Heim gehen oder wird das wohl nicht mehr der Fall sein? oder wie kann ich mit Rueckschlägen zurecht kommen, mit meinen und seinen? Was will ich eigentlich und was will er?
    Ich versuche, alles an meine Höhere Macht abzugeben, ich will es nicht mehr (er)tragen, ich kann es nicht mehr, mir ist es zuviel!
    Was soll ich tun? Wie soll ich reagieren.

    Danke an euch alle schonmal!!

    ER hatte die Aussage gemacht, nichts mehr trinken zu dürfen, und das ging anscheinend in die Hose, denn nach 16 Tagen hat er in seiner Kneipe 3 Bier getrunken, allerdings nicht gesoffen wie früher, sonder mit Genuss und Verstand, wie er sagt.
    Doch gestern hatte er anscheinend einen etwas anderen feuchtfröhlichen Abend, denn am Telefon Klang er genau wie frueher nach einem Saufgelage. "Er sei stark erkältet" sagte er.
    Und ich wollte am Sonntag wieder nach Hause kommen, war so zuversichtlich, nach 6 Wochen bei meinen Eltern, wollte unser Leben wieder gemeinsam gestalten, er war ja auf einem so guten Weg, seine Gedanken, sein Verhalten und seine Aussagen allem gegenüber waren so anders als die letzten Male, so überzeugt, selbstbewusst und stark. Ich weiß. Icht, wie ich mich jetzt verhalten soll, was soll ich machen???

    Miau!
    Da bin ich wieder, und ich weiß mal wieder nicht weiter, ich kann grad nicht mehr, muss mich zamreissen, nicht zu weinen, da ich heute Bereitschaftsdienst habe und in der Arbeit bin.
    Wir haben über sein letztes Trinken geredet und ich war sehr überrascht das ER das Thema angesprochen hat!
    Er sagte, es sei eine große Last von ihm runter und er wollte einfach ein Bier trinken, nicht saufen. Also er hat drei Bier getrunken gehabt, wobei er an allen gut eine Stunde gesessen sei und sich nicht, wie früher, sinnlos besoffen hat und das auch garnicht wollte. Er habe seit langem mal mit Verstand sein Bier getrunken. Er falle nicht wieder in seine alten Gewohnheiten, sagte er, das ich davor keine Angst haben brauche. Ich habe ihm gesagt, das er mich aber auch verstehen muss da ich so ein Verhalten halt einfach nicht von ihm kenne und so. Nun gut, habe das in meiner Therapie besprochen, sehr ausführlich über ihn geredet, das wir beide gerade am Anfang unseres Weges stehen und der bei beiden nicht so gerade verlaufen kann und wird, also nicht so ---------, sondern eher mal so -~~~---~~~ (wenn ihr versteht was ich damit meine).
    Das hat mir Mut gegeben, da auch ich immer wieder mal in meine alten Muster zurück falle, also er ja auch, solange er auf seinen Weg zurück findet und sein Ziel beibehält.

    So, und nun bin ich heute zur Arbeit, gestern früh war ich bei ihm zum Frühstücken, wir redeten viel, lange und gut, und ich spürte, das ich wieder Heim kommen möchte und kann. Auch darüber redeten wir und ich beschloss, morgen, am Sonntag, wieder Heim zu kommen, und wir beide freuten uns. Ja, ganz recht, freuTen uns, denn mein Gefühl, mit dem ich heute früh wach wurde, hat mich leider nicht enttäuscht.
    Er sollte seine Mama zum Bahnhof bringen in der früh und ich ging vor dem Dienst eben Heim um etwas zu holen, was ich ihm vorher auch sagte. Ich merkte erst nichts daheim, alles ok, so wie gestern. Er war gestern lange beruflich unterwegs und wir hatten um 19:30 noch telefoniert. Er käme abends gegen 21:00 etwa Heim und sei froh wenn er ins Bett komme da er geschafft sei.
    Ich merkte doch plötzlich, das die große Tasche mit den Klamotten die er dabei hatte, nirgends stand, die Wäsche nicht im Wäschekorb war(Sorry, mein altes Co-Muster), und das machte mich stutzig. "naja," dachte ich, "die konnte er sicher dort lassen, er muss ja am Montag da wieder hin"
    Positiv Denken, positiv denken!!!!!!!
    Vertrauen zulassen, nicht in alte Muster fallen, gib mir Gelassenheit.....

    Ich rief in eben an, angeblich sei er erkältet (blablabla), und ich hörte es, extrem!!!!! :cry: die Nacht war wohl lang!!

    Ich komme mir wieder so dumm vor, verarscht, obwohl ich weiß das er krank ist und ich ihn nicht dazu bringen kann, etwas zu tun wie ich es für richtig halte. Das muss er schon selber machen. Aber ich kann grade nicht!!

    Als meine Mama heute morgen meinte, ich brauche mein Bettzeug nicht abziehen, das mache sie schon...kurze Pause...ich zögerte...oder ob sie es lieber noch lassen soll...und ich nickte!
    Mein Gefühl hat sich nicht getäuscht, und ich könnte grad so losheulen!!!!

    Ich rufe ständig zu meiner höheren Macht, sie möge mir Gelassenheit geben, sie solle mir das scheiss Gefühl, das ich in mir trage, wegnehmen, ich will das nicht, ich komme mir so dumm vor, auch gegenüber meinen Eltern.

    Immer wenn ich es ausspreche...ich schrieb es ja neulich...passiert es.
    Bitte bitte, helft mir, ich schaff es grade nicht alleine!!!!

    Ja, ihr habt schon recht!!!
    Er rief mich gegen 12:00 Uhr an, berichtete das es soweit recht gut gelaufen sei, man habe ihm kein Blut abgenommen, da er ja wegen Ungallflucht und was anderes den Schein abbekommen hatte. Der Prüfer wäre mit zwei kleinen Dingen nicht so ganz zufrieden gewesen, aber alles in allem glaube er, das alles gut werden würde. Er müsse noch zwei Wochen warten bis er weiß ob er bestanden habe.
    Jetzt brauche er etwas ablenkung, das habe ihn alles so mitgenommen und geschafft. Wir hören uns dann später.
    Gut, ich dachte, er geht zum Sport, so wie er es in letzter Zeit immer gemacht hat. Auch war es ok das er in sein Stueberl geht, da war er in letzter Zeit auch hin und wieder, hat sein Spezi oder Schorle getrunken, hatte alles im Griff, wollte garnichts trinken da er merkte wie gut es ihm so OHNE geht, es war alles Super, SO hatte ich es mr eigentlich vorgestellt, und spielte schon mit dem Gedanken, am Freitag evtl wieder Heim zu kommen, da alles passte!!

    Ich rief ihn an bevor ich aus der Arbeit ging weil ich dacht, ich schaue noch bei ihm vorbei, wollte sogar mein Meeting evtl ausfallen lassen und mit ihm Essen gehen der so. Jedenfalls Zeit mit ihm verbringen! Was war: ich hörte schn beim ersten Wort, das er was getrunken hat, habe aber nichts gesagt!!! Er sei im Stueberl beim M. er brauche etwas Abstand von allem... Ich reagierte ganz normal, fragte nix dergleichen. Dann sagte ER auf einmal: "Und ja, ich habe was getrunken", ich fragte ihn, warum, da meinte er "das brauche er jetzt einfach, das war alles zuviel, er müsse abschalten, bla la bla usw usf" Gut, sagte ich, das ich angerufen habe sonst würde ich umsonst vor seiner Türe stehen. "Ich könne ja jetzt patzig reagieren" ich sagte, das das nicht der fall und meine Absicht sei, "er ware eh spätestens um 18uhr daheim, er muesse ja heute wieder sehr frueh raus zum Arbeiten, gut, dann tschüss. Punkt, fertig, aufgelegt.
    Er meint wohl, das es ok ist was er macht, aber das finde ich nicht! Zwei Wochen? Das war alles? Und ob er nun 1 Bier oder 10 trinkt, ist mir egal, er Hat was getrunken, und das ist Fakt, und das akzeptiere ich nicht!!!!!

    Und ich weiß jetzt nicht was ich machen, wie ich reagieren soll!!!
    Ich komme mir so verarscht vor, das er echt nur nix getrunken hat um diese MPU zu machen, ich bin fix und fertig, verstehe die Welt nicht mehr, es war alles so schön, zwischen uns war alles so toll, er sagte am Sonntag noch als wir über den Markt gegangen sind und er die Kerle am Bierausschank trinken gesehen habe, das er so froh sei die Kurve gekriegt zu haben, das er so nicht mehr sein wolle...
    Am Samstag haben wir uns gemeinsam wo beim Sport angemeldet und der junge Typ da drinnen, mit dem wir den Vertrag gemacht haben " hatte wohl Party gestern, der hat so heftig nach Alkohol gestunken, war ja widerlich" und rümpfte ekelerregend die Nase und schüttelte unverständlich den Kopf! Er möchte sowas nicht mehr, alles is toll wie er es jetz mache...
    Und das war es auch! Er war wirklich so positiv, hatte Ansporn, wusste was er wolle, war zuversichtlich, optimistisch, so war er früher nie! Er war so zufrieden mit allem, ja, die Vorbereitung zur MPU hat ihn echt mitgenommen, das er endlich nach 6 Jahren OHNE Führerschein ihm jetzt so nah ist war irgendwie unvorstellbar, er war so aufgeregt und nervös. Hat sich soviele Gedanken gemacht!
    Was war das dann jetzt?
    Ein Ausrutscher?
    Ein Rückfall?
    Oder doch nur ne Trinkpause?

    Ich weiß nicht wie ich reagieren soll, er wollte das doch nicht mehr so!

    ?????

    Doch diese Übung gelingt mir gerade leider garnicht :cry: :cry:

    Ich bin so sprachlos, so fassungslos, es geht in meinen Kopf nicht rein doch hätte ich eigentlich jeden Tag, und besonders heute, damit rechnen können... :evil: Aber ich wollte es nicht wahrhaben, dacht, ER wäre anders, ER habe die Kraft, ER habe sich definitiv geändert, vollkommen und seine Einstellung klang auch so, zumindest hat er so geredet :roll: Doch diesmal sagen Taten mehr als Worte, denn die waren wohl gestern auch nur Situationsabhängig. Gestern hat er es sicher so gemeint, doch heute gab es wieder einen Grund, und ich fühle mich verzweifelter als je zuvor.
    Es war alles so toll, alles war gut, alles war....ja eben, alles WAR!!! Und ich glaube wirklich, das ich verflucht bin :( , denn IMMER, ja wirklich Immer wenn ich etwas ausspreche wie "es geht uns gut" oder in diesem Fall war es "Ich glaube das ich bald wieder nach Hause zurück gehe", passiert was schlechtes, was negatives, etwas, das mich an meinem Verständnis und Gefühl derart zweifeln lässt.
    Und diesmal war es genauso, und ich konnte in der Arbeit garnicht aufhoeren meinen Kopf zu schütteln. Zwei Wochen! Genauer gesagt 16 Tage, und jetzt hat er das geschafft, was er erreichen wollte, worauf er "hingearbeitet hatte" jetzt kann man alles andere wieder so machen wie früher...?????????
    Ich weiß garnicht, wie ich jetzt reagieren soll?

    Ui, ich seid alle so fleißig mit schreiben! Habt vielen Dank dafür!!!

    Ich arbeite sehr hart an mir, meine Therapeutin der Caritas meinte zu mir, da sich vor fünf Wochen mein Leben vollkommen auf den Kopf gestellt hat, ich von meinem Partner räumlich getrennt bin( was für mich schon ein wahnsinniger Erfolg ist) und ich soviel aus meinem Innersten herausgeholt habe an dem ich knabbere währe es fast schon verstaendlich, das ich depressiv bin. Ich gehe 1x die Woche zu AlAnon, habe für mich einen VHS-Kurs belegt den ich 1x in der Woche mache (was ich früher eher nicht getan hätte da ich ja immer "auf ihn aufpassen musste/wollte"), ich bleibe erstmal noch eine Weile bei meinen Eltern, einfach, weil ich hier im Abstand zu ihm besser auf mich schauen kann, sonst wuerde ich in die Versuchung kommen, mich wieder nach ihm zu richten. So stabil bin ich gerade noch nicht!

    Wir verbringen viel Zeit wieder miteinander, wie in einer Beziehung, nur halt räumlich getrennt. Wir gehen spazieren, kochen, schauen DVD, reden ganz anders miteinander, gehen auch anders miteinander um. Er geht zu einem Selbstkontrolltraining, hat am Montag seine MPU und allein schon wie er über Alkohol und das Trinken redet, daran merke ich irgendwie immer mehr, das es ihm doch ernst sein könnte. Er akzeptiert immer noch, das ich nicht daheim bei ihm bin, fragt aber schon immer mal unterschwellig nach... ;)
    Ich warte bei mir auf den Punkt, auf das Gefühl und Bewussstein das mir sagt "JETZT WILL ICH HEIM, ICH BIN SOWEIT!!"

    Ich habe ein bisschen Angst und ein mulmiges Gefühl, wenn ich mir vorstelle, wieder daheim zu sein, es ist mir irgendwie fremd geworden daheim, so anders, der Geruch ist anders, traue mich garnicht irgendwas anzufassen oder verändern wenn ich mal bei ihm bin, da es ja 'sein Bereich, sein Zuhause' derzeit ist. Auch will ich ihm nicht das Gefühl geben, ich wieder in kontrollieren oder verbessern wollen.
    Er macht schon das richtige, er macht es schon gut, ich vertraue ihm....
    OH WOW, JETZT HABE ICH ES GESCHRIEBEN OHNE NACHGEDACHT ZU HABEN :shock: !!Aber ich glaube, ich tue es wirklich! Und dieses "glaube" ist immer noch ein Problem von mir, an dem ich arbeite. Also irgendwas, was sich in meinem Inneren verbirgt, was ich mit mir rumtrage und noch ausgraben und ver-/bearbeiten muss.
    Ich will mehr auf mich achten, mehr an mich denken und weniger darüber, was andere wollen könnten, denn das muss mir eal sein. Ich bin mir die wichtigste Person in Zukunft!!!

    Wow, ich habe ihm vertraut! Und er hat mich DIESMAL nicht enttäuscht! Ich hatte ihn um etwas gebeten, was er vor etwas über einer Woche nicht eingehalten hat und ich daraufhin keinen Kontakt haben wollte. Ich glaube, das ist ein kleiner Schritt!
    Wir haben ein sehr gutes Verhältnis im Moment und wir reden richtig gut miteinander, offen, ehrlich und sprechen alles an, was in uns vorgeht und wir denken. Alle unsere Ängste legen wir offen hin, wir reden über die Bedürfnisse die jeder hat, über die Zukunft, darüber, was wir machen wollen oder eben nicht mehr wollen. Es ist richtig toll!
    Klar, er möchte gerne wieder, das ich Heim komme, versucht es aber auf seine Weise, fragt mich nicht, aber ich kann seine Sprache verstehen :wink: !
    Er drängt mich nicht, das finde ich gut. Er akzeptiert und toleriert meine Art, mein Denken und mein Handeln, das hat er früher nicht bzw. habe ich es nie gemerkt, oder vielleicht auch nie merken wollen der können.
    Nächsten Montag ist sein wichtigster Termin, der sein Leben noch gravierender verändern wird, ich denke, ich lasse ihn bis dahin alleine daheim und sehe, was dann passiert.
    Ich fühle und sehe, wie er sich verändert und ich weiß, das er es nicht macht, nur damit ich zurueck komme. Wie ich das wissen will? Naja, ich sehe es an ihm, seinem Verhalten und seinem Aussehen, ich höre wie er redet und das er seine Termine einhält, er ist ein ganz anderer Mensch geworden, seit ich ihn alleine gelassen habe.
    Ich gehe jetzt zu meinem Termin bei der Caritas, werde sehen, was so IN MIR vor sich geht und alles weitere überlasse ich erstmal meiner höheren Macht. Ich übe mich in Gelassenheit für mein Leben. :)

    Hallo und guten Abend, ich berichte mal was so los war bei mir:

    Mein Parner und ich haben seit ein paar Tagen wieder Kontakt, wir haben uns am Do zum Kaffee getroffen, und ich habe ihn fast nicht wieder erkannt, so hat er sich verändert. Er sieht viel besser aus, nicht mal als wir zusammen kamen sah er so gut aus, so frisch, wach, erholt und alkoholfrei! Er hat körperlich gut aufgebaut, macht ja jeden Tag fleißig Sport. Auch hat er wieder einen kleinen Job, wo er sehr früh raus muss, endlich hat er wieder eine Regelmäßige Beschäftigung, das hat ihm gefehlt! Wir haben uns seit ewig wieder richtig gut unterhalten, kam mir vor wie ein Teenager so wie wir uns angeschaut haben.
    Auch wie er geredet hat, war ganz komisch, so anders. Es gab auch kein "Bitte bitte komm Heim" oder "ich versprech dir...", sonder eher, das ich mir Zeit lassen soll mich zu entscheiden was ich will, er hat sich dann auch verabschiedet mit den Worten, das er jetzt Heim müsse, da er ja morgen wieder sehr früh aufstehen muss. Ob ich nicht noch ein Kalmotten brauchte dich ja so wenig dabei habe...
    Wir haben das WE miteinander verbracht, gemeinsam Spazieren gegangen, Pizza gemacht, DVD geschaut, habe dann aber nicht bei ihm geschlafen, sondern bin zu mir heim, was auch gut war, von beiden Seiten akzeptiert. Heute waren wir auf nem Markt und ich hatte einen Termin zum Yoga, den ich früher sicher nicht wahrgenommen hätte einfach aus der Angst raus, ihn nicht alleine lassen zu können und wollen, wer weiß was er macht etc. Doch ich bin gefahren, was für mich selber schon ein großer Schritt war, und ich hatte ein gutes Gefühl dabei!

    Auch hat sich sonst meine Einstellung allgemein verändert, ich versuche gerade, mich nicht mehr hetzen zu lassen, mache mir keinen Druck, versuche, auf mein Gefühl zu achten und das zu machen, wonach MIR ist.
    Dennoch hat sich eine Depression bei mir eingeschllichen, ich hatte soviel neue Zeit, mich um mich zu kümmern, da ist sovieles hoch gekommen, ist mir grade irgendwie zuviel. Doch ich MUSS morgen wieder in die Arbeit, zum einen geht's da drunter und drüber und ich brauche etwas Ablenkung und geregeltes Leben wieder. Mir ist zwar grade zum Heulen, ich weiß auch nicht warum. Ich gehe an und für sich gerne in die Arbeit, habe aber grosse Angst, es nicht zu schaffen, da ich in meiner Arbeit sehr viel Verantwortung habe. Meine Chefin ist ganz toll, sie weiß um meine Problematik, doch auch dort denken sie nur daran, das ich den " Alkoholiker", also "das Problem" loswerden muss dann geht's mir wieder besser, von meinen Depressionen weiß niemand was.
    Ich weiß nicht ob ich das schaffe!!!

    Hallo Sternchen, da bin ich :wink:
    Hui,da werde ich hier schon namentlich genannt und als Vergleich genommen... :? Naja, bin ich ja schon gewohnt, wurde in anderen Foren auch schon sehr thematisiert, wie mein Verhalten ist usw. Vielleicht habe ich nachher noch zeit und schreibe euch meine Erfolge oder wie ihr sie nennt in meinem Faden.

    Gerne würde ich mit dir einen Kaffee trinken gehen, aber ich befürchte du wohnst nicht in meiner Gegend.
    LG Miezi

    Liebe angry,

    Der erste Schritt ist getan, du redest darüber und suchst Hilfe.
    Herzlich Willkommen hier, du bist nicht alleine, auch wenn du dich vielleicht gerade so fühlst!
    Lass dich mal drücken, und sprich dich aus, wir sitzen alle in dem selben Boot!
    Herzlichst Miezekatze

    Vielen dank schonmal an euch alle!!! Waren ja sehr interessante Erzaehlngen dabei :)
    RenateO .
    Ja sicher suche ich danach, ist ja fast schon selbstverständlich. Aber ich weiß das es die nicht gibt, möchte nur meine Augen offen halten!
    @undeground
    Wow, nach sechs Jahren wieder angefangen...! :? Das ist heftig, und sehr schade. Wie geht es dir denn?
    Aurora
    Danke für deinen langen Beitrag, war sehr interessant, wenn ich das so sagen darf!
    Meiner macht eine Therapie bei der Caritas, dazu dort ein Selbstkontrolltraining, er treibt täglich bis zu drei Stunden Sport, hat Ende des Monats seine MPU und, nach dem er in den letzten Tagen gleich zwei "Bekannte" hat, die durch Alkohol den FS verloren haben und dennoch schwarz und blau :wink: weiter Auto fahren, ist er sehr 'positiv' was seine Nüchternheit angeht. Allerdings weiß er nicht so genau, ob er in eine Gruppe gehen will/soll, obwohl ihm das damals gut tat, auch, und DAS stört mich eigentlich am meisten, er ist fast schon "zu positiv" und er sagt den Menschen um sich herum, wenn sie ihm was zu Trinken anbieten "Nein danke, ICH BIN TROCKEN! "
    :?: Hallo:?: Was soll denn das:?:
    Er hat, meines Erachtens anscheinend garkeinen Ahnung worum es geht, oder täuscht mich das?

    Aurora


    Die Wunden...ja die sind schon groß...das Vertrauen...ist gebrochen...die Liebe...ist doch noch da...von beiden Seiten.
    Er liebt mich, und das nicht erst/nur/seit er trinkt, sonder schon seit gut 20 Jahren, das weiß ich. Für ihn habe ich auch schon immer was empfunden, er war mir immer schon irgendwie seelenverwandt, habe mich damals aber durch eine andere Beziehung, die, wie ich heute weiß, völlig falsch und auch Co-Abhängig von meiner Seite gelaufen ist, von ihm abgewandt.

    Zitat

    Wichtig ist doch erstmal, das du nun deinen Weg findest. Deine Veränderungen und Aufarbeitungen beginnst.


    Das sind die Baustellen, die ich unbedingt aufarbeiten muss und will - ich WILL das endlich loswerden, ich WILL endlich ein unbeschwertes Leben führen, ich WILL endlich unabhängig sein in meinem Fühlen, meinen Entscheidungen, meinem Handeln, ich WILL mich nicht ständig schuldig fühlen für andere Menschen, ich WILL stark, selbstbewusst und ehrlich mir und meinen Gefühlen gegenueber werden und sein.