Beiträge von dorothea

    moin ely

    du hast ja bis jetzt alles richtig in angriff genommen. bravo, haben wir selten. schön das du siehst wie es um dich steht bevor es schlimmste auswirkungen hat. auch das kommt nicht all zu oft vor, mir persönlich hat der mut gefehlt eher konkrete hilfe in anspruch zu nehmen obwohl mir auch jahre lang klar war was los ist mit mir. das mit der vergesslichkeit und so wird sich wieder bessern, langsam und wahrscheinlich nicht bis zur alten qualität, alk ist nun mal ein nevengift aber es kommt wirklich vieles wieder das durch den alk verschüttet wurde. gib dem ganzen zeit. zeit ist es auch die du jetzt für dich brauchst, die eingefahrenen wege deines belohnungssystems zu verlassen, eine neue wertschöpfung in dein leben zu integrieren und dich mit problemen und miesen gefühlen auf eine andere art auseinander zu setzen. auch das braucht zeit und muß bewußt geschehen, das ist kopfarbeit die dir die nächste zeit einiges abverlangen wird. bei diesen dingen können wir dich hier begleiten, nicht jeder tipp wird für dich sinnvoll sein, so wie nicht jedes paar schuhe im laden passt, aber bei so vielen ist immer was passendes dabei. es ist an dir hier zu schreiben.

    doro

    moin ely

    dann sag ich mal willkommen bei uns. einfach nicht mehr saufen geht nicht, das wird dir klar sein sonst wärst du nicht hier. das soll man aber auch gar nicht weil es wirklich zu lebenbedrohlichen zwischenfällen führen kann. es sind schon etliche menschen am kalten entzug gestorben, das ist kein witz. das bedeutet das du deinen inneren schweinehund mal in hintern trittst oder an die kurze leine legst und zum arzt gehst damit der dich duchcheckt. je nachdem wieviel du getrunken hast, wie stark deine leber ist, ob und wie hoch die schäden sind kann die nötige behandlung sehr verschieden sein. außerdem ist es auch wichtig den kopf von der sorge frei zu kriegen was evtl alles kaputt ist durchs saufen. ob und wie dann eine entgiftung im kh nötig ist wird dein arzt mit dir besprechen. des weiteren kannst du dich auch an die suchtberatungsstelle in deiner stadt wenden um über therapieangebote zu sprechen, da gibt es auch ganz verschiedene möglichkeiten von ambulant über tagesklinik bis hin zur strengen stationären. auch das ist abhängig von dir und deinem zustand. zum quatschen und ausheulen und für hilfestellungen und tipps sind dann wir rund um die uhr da. das wärs fürs erste von mir.

    doro

    moin john

    ich bin am 18. okt. 21 jahre trocken und auch ich hatte vor kurzem mal wieder so einen netten traum. erinnert einen an dieses miese gefühl wenn man voll ist, da weiß man dann wieder wozu man sich entschieden hat. sie sind selten geworden diese träume, sehr selten, aber weg gehen die wohl nie. ich nehme sie als gedächtnissauffrischung um nicht zu vergessen wohin ich nie wieder will.

    nun meine guten ratschläge beruhen auf einer erfahrung mit 20 jahren abstinenz, außerdem bin ich auch selbstständig und muß meine verträge voll umfänglich aushandel. ich kenn mich zur genüge mit dem saufen zu jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit aus. ebenso mit diversen behörden und geschäftspartnern. mein gesundheitszustand ist nicht wirklich ein grund rumzulügen, schon gar nicht wenn ich abstinent lebe. mein kaputtes kreuz verheimliche ich ja auch nicht wenn es relevant ist. mein partner redet über sein diabetes wenn es angebracht ist. warum also nicht davon das man mit alk nicht umgehen kann. ich fahre auch nicht ski weil ich es nicht kann und mir das genick brechen würde. man muß immer im auge haben was man verlieren könnte wenn es schief geht, und ich denke wenn es das leben ist, dann ist der einsatz für ein spielchen schlicht zu hoch.

    lügen kostet energie und benötigt ein verdammt gutes gedächtniss, macht außerdem jede menge schuldgefühle wenn man nicht grade irgendwie psychopath oder soziopath ist. ich habe auch kein schild um den hals das ich alki bin. geht wirklich nicht jeden was an, aber die leute mit denen ich ständig wiederkehrend zu tun habe wissen es. da kommt dann keiner auf die idee mich aufn bier einzuladen und es gibt auch keinen eierlikörkuchen. und es ist auch keiner beleidigt wenn ich mich verkrümel wenn ein treffen doch richtung besäufniss ausartet. mir hat die offenheit auch schon das leben gerettet als mir bei einer party jemand was ins glas kippte was ich zwar nicht, aber bekannte sehr wohl sahen und mir das glas grade noch wegnahmen. ich weiß nicht ob ich den vodka rechtzeitig bemerkt hätte und ich weiß nicht wie es dann weiter gegangen wäre. weil ich ehrlich mit meiner krankheit bin wissen eben freunde und bekannte auch das es keine marotte von mir ist die man mal eben für nen joke aussetzen kann sondern das es verdammt ernst ist. wir haben keine kleine verstimmung, wir haben eine tötliche krankheit die man nicht ernst genug nehmen kann.

    ich kann mich achelias nur anschließen, klare ansage. logo gehört da überwindung zu, es ist in unserer schrägen gesellschaft eher möglich voll wie ein eimer rumzustolpern als sich als alki zu outen ohne das gesicht zu verlieren. das ist krank, aber wenn das umfeld, also die menschen mit denen man immer wieder zu tun hat bescheid wissen schützt es einen eben auch. aus meiner erfahrung kann ich auch sagen das in der regel nicht die nase gerümpft wird wenn man sagt was sache ist, die die das tun sind in der regel die, die selbst mal gucken sollten was sie so konsumieren. in spiegel gucken und so. da geht bei den katzen der buckel hoch.

    moin john.

    kurz zu mir, ich bin schon so lange trocken wie du säufst, ich weiß also von was ich rede und ich ziehe es vor deutsch und konkret zu sprechen. also. alkohol ist eine flucht vor, unsicherheit angst stress und was auch sonst noch so unangenehm ist. man kriegt es dann nicht so mit das man sich eigenlich sch.... fühlt. man hat über jahre antrainiert zu saufen wenn es einem mies geht. später sucht man sich dann die passenden gründe- ich hatte jeden tag nen neuen warum ich was trinken mußte. du willst das nun nicht mehr, prima, nur die probleme existieren in dieser welt weiter. die können nämlich schwimmen und in alk vermehren sie sich gern.

    also hast du nun nicht nur die aufgabe nicht mehr zu trinken, du mußt auch lernen andere wege zu finden um unanggenehme gefühle "auszuschalten". hierzu empfiehlt es sich, wie sabine schon sagte, diversen verlockungen erst mal aus dem weg zu gehen. ich denke das es bei dir etwas dauern wird bis das rumtigern kommt da du ja nicht täglich gesoffen hast. aber wenn dann was in reichweite ist wird es verdammt eng. daher macht es sinn am anfang möglichst viel abstand zwischen dich und den alk zu bekomme. und du solltest auch eine baustelle nach der anderen angehen. du hast relativ kleine kinder, du studierst nebenbei, das alles braucht immense kraft. mach eins nach dem anderen um das risiko des totalen zusammenbruchs zu minimieren. trocken werden ist kein spaziergang, es ist harte arbeit. irgendwann kannst du womöglich wieder ganz normal mit leuten zusammen sitzen die trinken, wenn du es dann überhaupt noch willst. mir ist es längst wurscht wenn sich andere den kopf zuschütten, aber ich muß da nicht dabei sitzen. ich kann längst wieder in restaurants gehen ohne auf den alk zu schielen, aber das erste jahr habe ich diese orte strickt gemieden. das leben hört nicht auf, es wird schritt für schritt anders und man entdeckt das es eine menge menschen gibt die nicht saufen, denen ein nettes gespräch viel wichtiger ist als die nächste runde. komm mal von der überhohlspur runter, die endet meist eh im graben. alles auf einmal und nebenbei funktioniert nicht. wir haben hier schon so viele kommen und gehen sehen die mit so viel schmackes hier reingerauscht sind, die soooo viele vorsätze hatten und sich dann doch überfordert haben. es ist eben nicht damit getan einfach nicht zu trinken, sucht funktioniert nicht so einfach.

    doro

    moin sigrid

    deswegen ist der austausch auch so extrem wichtig, manchmal macht man sich solche sorgen wegen irgend etwas das es einen fast krank macht. wenn man aber weiß das es genau so anderen auch ergangen ist, dann ist alles "normal" die angst is weg und die gesundung kann ungesört weiter gehen. mit ängsten und sorgen bloß nicht hinterm berg halten, auch wenn sie einem noch so lächerlich vorkommen. sogen schaden egal wie groß oder klein sie sind, sie nagen an einem und führen irgendwann zur katastrophe. deswegen immer raus damit. wünsch dir nen schönen trockenen sommertag.

    doro

    moin kalle

    jo kostet überwindung zum arzt zu gehen, da ist nicht nur die scham, da gibt es tausend gründe und ängste, ich glaube das haben wir alle durch. dennoch ist es ein wichtiger schritt. du stehst offen zu deiner krankheit. dein doc is dabei der letzte der das jemandem erzählen würde. es ist aber nicht nur wichtig für die psyche, es gibt eine große menge arzneimittel die für dich jetzt tabu sind, und das muss dein arzt einfach wissen. heimlich trocken werden funktioniert wirklich nicht lange. ich habe kein schild um den hals hänge das ich alki bin, aber ich mach da auch keinen hehl draus- und wenn da jemand nicht mit klar kommt. tja nicht meine baustelle. auf lange sicht schützt es dich wenn dein umfeld bescheid weiß. ich biete nem diabetiker keinen kuchen an, nem nussallergiker kein nutella und nem alkoholiker keine eierlikörtorte. ganz einfach. trete deinem inneren schweinehund mal vors schienbein und lass die durchchecken. es geht dir danach um längen besser, das garantiere ich dir.

    doro

    moin hera

    hm, mir hat die erfahrung gezeigt das der einzige der dachte es hat keiner was gemerkt ich selbst war. selbst meine jüngste die 2 war als ich aufhörte erzählt mir nach 20 jahren noch erinnerungen wenn wir auf das thema kommen. selbst wenn man wirklich gut ist im vertuschen, die meisten ahnen zumindest was. mach dich nicht verrückt und sag es wie es ist. dein konsum hat sich zu einem massiven problem ausgewachsen und das wirst du jetzt angehen um zu lernen mit der krankheit zu leben. feddisch. stell dir mal vor du hättest dir ein bein gebrochen, da brauchste auch keine erklärungen für einen krankenhausaufenthalt. es ist schon in der regel der innere schweinehund, die scham, und letztendlich angst die einem da so ein kopfkino machen. einfach drauf los, wenn du es hinter dir hast geht es dir deutlich besser weil du den kopf wieder für andere gedanken frei hast.

    doro

    nur der vollständigkeit halber, es gibt nicht nur aa, es gibt den freundeskreis, den kreuzbund, die guttempler.....usw. man sollte da ruhig etwas gucken. ich konnte mit der regel der aa nur über sich selbst zu reden nichts anfangen. meine fragen blieben offen, ich brauche reaktionen und antworten von anderen. ich war dann im freundeskreis ganz zufreiden.

    doro

    hallo hera.

    ich nu auch noch mal, die suchtberatungsstelle gibt es in so gut wie jeder stadt. womöglich ist sie ja bei euch in der klinik angesiedelt. sortier das für dich erst mal alles. ich hatte am anfang große probleme das ganze zeug für mich klar zu kriegen, ich habe von machem geglaubt das es identisch ist, was es nicht war, und angebote getrennt die zusammen gehörten. die suchtberatungsstellen sind hier in der regel etwas kompetenter als der hausarzt da es ja ihr tägliches brot ist, die können dir helfen für dich klarheit zu kriegen und sie haben auch oft selbst ambulante therapieangebote, sie helfen dir auch bei diversen anträgen oder stellen sie sogar für dich. und lass dich nicht vom schlechten ruf einer klinik beirren. erstens gibt es ja nu verschiedene abteilungen und wenn die chirurgie nicht taugt kann die interne super sein und umgekehrt, außerdem neigt der mensch dazu aus dem kleinsten fehler ein riesen bohei zu machen während absolute glanzleistungen noch nicht mal mit nem danke honoriert werden, die sind dann selbstverständlich. will sagen, mach dir selbst ein bild, wo anders hingehen kann man immer und wenn man kinder im "schlepptau" hat macht es sinn nicht noch stunden lang durch die gegend kurven zu müssen. ging mir ja auch so. mach doch einfach mal einen gesprächstermin in der suchtberatung und schreib dir im vorfeld alle fragen auf die du hast, ich bin sicher das dich das einen riesen schritt weiter bringen wird und viele unklarheiten und ängste beseitigt.

    doro

    moin hera

    es gibt da unterschiede, aa zb ist eine selbsthilfegruppe so wie unser onlinegruppe hier. es gibt leute die es damit schaffen, die meisten brauchen aber eine richtige therapie mit spezialisierten therapeuten. da gibt es auch ambulante, das heißt du gehts mind. einmal die woche zu solch einer mehrstündigen sitzung die einzeln oder in der gruppe abläuft. das habe ich zb gemacht da ich 4 kinder zu hause hatte die mich brauchten. ich hatte mir aber die option offen gehalten stationär zu gehen wenn ich doch wieder trinken sollte. und dann gibt es eben die stationäre therapie wo du für mehrere wochen in eine entsprechende einrichtung ziehst wo du eben sehr kontrolliert wirst. das ist nötig wenn man es draußen nicht schafft ohne zu trinken. du mußt gucken wie du klar kommst. wenn der druck auszuhalten ist und du ohne "umzufallen" deine einkäufe und alles erledigen kannst reicht womöglich ambulant, wenn du dir da nicht traust wenn der druck sich wieder aufschaukelt solltest du über stationär nachdenken.

    doro

    hallo susi

    es ist müßig zu spekulieren warum deine mutter so ausblendet was sie euch angetan hat, ob es scham ist oder ob sie wirklich nicht versteht was da alles hinter steht weiß nur sie selbst. es ist schade das sie nicht reden will, ich denke es würde dir eine menge helfen, seis drum. um sie geht es hier aber nicht. hier bist du die hauptperson. hier wollen wir dir helfen die folgen die du dem alk zu verdanken hast aufzuarbeiten. ich hoffe das du dir bewußt bist das du weder an ihrer sauferei noch an den folgen irgend eine schuld trägst. sie ist die erwachsene die die verantwortung zu tragen hat. es ist auch nicht einfach wieder in eine normalität zu kommen wenn nicht geredet wird. wohnst du denn noch zu hause? vielen kindern hilft es ein enormes stück weiter wenn sie sich erst mal ihr eigenes reich schaffen, auch wenn es nur ein zimmer ist das für die anderen uneingeladen tabu ist. wie sieht es mit deinem vater aus, kannst du da evtl etwas reden oder macht der auch dicht? wie sieht es dein bruder? wie schon gesagt, meine jüngste war 2 als ich aufhörte und sie hat erinnerungen an meine saufzeit und ich bin jetzt 20 jahre trocken. evtl kannst du dich mit ihm etwas verbünden und euch gegenseitig etwas stützen. so ganz im leeren raum ist echt käse. vielleicht hilft es dir ja ein wenig los zu lassen wenn er sich dir öffnet und du siehst das es jetzt wo mama trocken ist für ihn alles gut ist. ich kann mir vorstellen das das der fall ist. eine weitere möglichkeit wäre es wenn du deiner mutter einen brief schreibst, ganz in ruhe wo du über deine gefühle und ängste redest. womöglich wird ihr da klar was das alles mit dir gemacht hat. einen versuch ist es wert. ein fruchtbares gespräch mit deiner mutter würde auf jeden fall enorm viel helfen. denk mal in ruhe über alles nach ob du mit etwas davon was anfangen kannst. wenn nicht, auch ok. dann gucken wir weiter.

    doro

    hallo susi

    ich kann dir als alki sagen das es keinen zeitpunkt gibt an dem man einen suchtbeginn irgendwie fest machen kann. das ist schleichend und bei jedem irgendwie anders. irgendwann merkt man einfach das was völlig falsch läuft, aber da ist man dann schon mitten drin. das du dich schwer tust die verantwortung wieder zurück zu geben ist verständlich, vor allem wenn niemand gescheit darüber mit dir redet. hat deine mutter denn keine therapie gemacht in der ihr gesagt wurde wie wichtig es ist auch grade die engste falmilie mit einzubeziehen? ich kommte bei meiner therapie zu einigen gesprächen meinen mann und die kinder mitbringen. ich fand das von anfang an wichtig. ich geh mal davon aus das du versucht hast zu reden und ins leere gelaufen bist. das ist natürlich nicht so toll. ich finde es aber prima das du merkst das da noch was hakt und du daran arbeiten willst.

    doro

    hm, es ist irgendwie auch echt schwer mit den kindern zu reden. ich hab mich ja auch beim saufen total mies gefühlt, mir war ja klar was ich da anrichte und ich wollte es jeden tag aufs neue ändern, der alk war stärker. es ist echt schwer zu erklären, bei mir hat es auch einige zeit gedauert. viele geben sich auch der illusion hin das die kinder schon nichts gemerkt haben wenn man nur abends gesoffen hat. ich weiß das es nicht so ist. meine jüngste war erst 2 als ich aufhörte und sie kann sich an meine eskapaden erinnern, soviel zu, die kriegen es nicht mit. aber es ist auch leider nicht überall klar wie sehr alle angehörigen unter der sucht zu leiden haben und wie wichtig es ist darüber zu reden. da hast du hier dann einige die wissen wie es dir geht und dir zuhören und evtl den ein oder anderen rat geben können wie du mit bestimmten situationen besser umgehen kannst.

    doro

    hallo susi

    herzlich willkommen. leider habe ich meinen kinder das gleiche zugemutet. ich finde es gut das du das thema mit anderen besprechen willst, das ist wirklich wichtig um die vergangenheit zu verarbeiten, habe ich meinen kindern auch angeraten. 2 haben es gemacht, 2 nicht. aber sie kommen klar. ich wünsch dir hier einen guten austausch mit den anderen ak wie bei uns die kinder von uns alkis genannt werden. und ich wünsche dir das du sehr bald frei über das thema reden kannst ohne das es dich irgendwie abwürgt.

    doro

    moin mindela

    erst mal herzlich willkommen. oh man, vieles was du schreibst kommt mir echt bekannt vor. nur hab ich statt mich selbstständig zu machen auch angefangen zu saufen und erst nach 20 jahren die trennung geschafft. schnee von gestern. ich bin trocken und gut. was mir auffällt ist das deine tochter seit 15 jahren in therapie ist und der einzige erfolg ist eine suchtverlagerung? wie wäre es mit einem therapeuten der weiß was er tut? vielleicht redest du mal mit ihr darüber. ich finde das sehr befremdlich das nach so langer zeit so absolut nichts in bewegung geraten ist. oder erzählt dir deine tochter auch da schon einen vom pferd um dich zu beruhigen? nun, du weißt das deinem vater niemand helfen konnte, du warst bei deinem mann machtlos und du bist es leider auch bei deiner tochter. das einzige was hier hilft ist, sei egoistisch und guck das es dir gut geht. du kannst für sie da sein wenn sie wirklich anfängt etwas positiv zu verändern, alles andere bringt nur dich an deine grenzen und womöglich drüber raus. das ist nicht gut. lese dich hier in ruhe ein und schreib dir von der seele was dich drückt.

    doro