Beiträge von Sunshine_33

    Hallo September,

    Herzlich Willkommen hier im Forum ! :D

    Bin zwar schon auf dem Sprung, will aber trotzdem kurz ein paar Zeilen hier lassen.
    Deine letzen Tage ohne Alk kommen mir sehr bekannt vor.
    Bei mir war es ähnlich, ich hatte mich auch schon selbst aufgegeben.
    Die Wodka-Sauferei war ebenso bei mir.
    Am Ende schon morgens, bevor ich zur Arbeit ging.
    Ich weiß heute nicht mehr, wie ich die Arbeitstage durchhielt.
    Am WE bin ich dann manchmal gar nicht mehr wirklich aufgestanden, sondern habe durchgesoffen in meiner letzten nassen Phase.

    Himmelfahrt vor 11 Jahren landete ich vormittags in der Notaufnahme und es ging dann gleich weiter auf die Intensiv-Station.
    Ich blieb nach einer sehr schweren Entgiftung, die ich um ein Haar nicht überlebt hätte, noch 3 Wochen im KH.
    Dann durfte ich heim, angeraten wurde allerdings gleich eine Therapie im Anschluß. Die habe ich nicht gemacht.
    Wie ich heute entscheiden würde, weiß ich nicht.
    Damals wußte ich noch nicht, wie hoch die Rückfallquote überhaupt ist... aber ich blieb trotzdem, auch ohne Therapie, bis heute trocken.
    Mein Weg dahin dauerte allerdings und war teilweise recht schwer, weil ich körperlich noch lange nicht wieder hergestellt war. Ich war noch 4 weitere Monate krank geschrieben.

    Im Nachhinein erscheint mir einiges davon immer noch wie ein Alptraum. Andererseits war dieser sehr beschwerliche Weg vielleicht auch gut so? Ich weiß es nicht.
    Ich weiß allerdings, wo ich nie wieder hin will.

    Bin gespannt, wie Deine Geschichte weiter geht....

    Zitat

    Vielleicht noch soviel vorweg, meine Wohnung sollte ich erst 16 Wochen später wiedersehen.


    Wie kam es dazu ?

    LG Sunshine

    Hallo Quantensprung

    Zitat


    Einige haben vielleicht mitbekommen, dass mein Freund immer wieder zuviel trinkt. In der vergangenen Woche habe ich wirklich den Eindruck gewonnen, dass er sich bemühen will. Was einerseits mit einer gewissen Euphorie bei mir verbunden war, andererseits aber auch der Riesenangst vor einem erneuten Absturz.

    Quantensprung, sich nur Mühe zu geben reicht aber meisst nicht, um trocken zu werden. Ich habe mich sicher hundertmal "bemüht", das Saufen aufzuhören oder wenigstens weniger zu trinken.
    Es ist mir NICHT gelungen.
    Erst als ich Hilfe von außen bekam, sprich eine Entgiftung, eine mich begleitende Ärztin, sehr viel später das Forum hier... erst dann bekam ich eine Chance. Wenn Dein Freund trocken werden wollte, könnte er das sofort in die Wege leiten.
    Alles andere ist nur Verzögerungstaktik, so sehe ich das zumindest.

    Zitat

    Ich habe Angst, dass er es als persönlichen Angriff ansieht und damit wieder unsere ganze Beziehung in Frage stellt.

    Angst darf nie zu einer Beziehung gehören, dann ist sie schon krank, so meine Meinung. Wenn man nicht mal mehr in einer Beziehung ehrlich zueinander sein "darf", wo dann noch ? Und wenn man Angst vorm Verlassen-werden hat, dann steht die Beziehung auf einem ganz fragilen Fundament, und das eigene Selbstwertgefühl leider meisst auch, was erheblich schlimmer ist.

    Zitat

    Nun ist es so, dass wir heute in den Urlaub fahren wollen. Zwar nur ein paar Tage, aber ich habe mich riesig gefreut, zumal ich einige wichtige Dinge ansprechen wollte. Gestern wollte er nach der Arbeit noch ein Bier trinken gehen und mich dann um 21.15h abholen. Wie kam es? Er ist total abgestürzt, lallte mir am späteren Abend irgendwas ins Telefon, er würde heute morgen um 9h das Auto holen.

    Das und ähnliches wirst Du aber immer wieder mit einem nassen Alkie erleben, Quantensprung.
    Warst Du nicht unzuverlässig, als Du noch gesoffen hast? Hast Du da nicht auch Dinge schleifen lassen, waren Dir Dinge einfach egal oder hast belastendes weggesoffen?
    Die Krankheit macht sowas. Und solange Dein Freund (falls Alkoholiker) aktiv am Saufen ist, wird auch die Krankheit weiter fortschreiten. Das kannst Du so akzeptieren und zugleich Dich selbst weiter gefährden oder aber selbst die Konsequenzen ziehen.

    Denn es ist einfach so, das ein trockener Alkoholiker sich einem hohen Risiko aussetzt, wenn der Partner weiter trinkt. Die Rückfallgefahr erhöht sich so. Es muss nicht "zwangsläufig" passieren, aber es ist halt ein großes Risiko.
    Ich für meinen Teil würde niemals so leichtfertig mit meiner Trockenheit umgehen, ich würde mich eher vom Partner trennen, aber erwähnte ich ja bereits.
    Bei mir käme außerdem hinzu, das ich mich sehr vor Alkgeruch ekele und ich würde mich somit auch immer mehr vor meinem Partner ekeln, würde der saufen. Der könnte dann also nicht mal mehr in meine Nähe kommen, ohne das ich Ekel empfinde.

    Quantensprung, mir tut es echt leid, was da bei Dir/Euch abläuft. Sowas tut ja auch unendlich weh :cry: . Ich kann Dir aber leider nur raten, ganz ernsthaft darüber nachzudenken, wie wichtig Dir Deine Trockenheit ist ?
    Dir geht es schlecht mit dem Verhalten Deines Freundes und erträgst es weiterhin? Gesund ist sowas nicht.
    Lese bitte auch mal bei den CO`s rein, denn ich vermute, Du trägst große CO-Anteile in Dir. Es liest sich zumindest so. Diese übergroße Verlassensangst, dieses Aushalten von unwürdigen Zuständen, die Unfähigkeit, Konsequenzen zu ziehen und dann auch auszuhalten... das alles wirst Du auch im Co-Bereich finden. Aber auch Auswege aus diesem belastenden und auch krank machenden Verhalten...denn am Ende bist Du nicht nur alkoholkrank, sondern bekommst auch noch zusätzlich psychosomatische Erkrankungen, die auf die CO-Abhängigkeit zurückzuführen sind.

    Ich wünsche Dir von Herzen, das Du Dich für ein freies, zufriedenes, glückliches und fröhliches Leben ohne Alkohol entscheiden kannst. Mit einem Partner an Deiner Seite, der säuft, halte ich das persönlich allerdings für kaum machbar.
    :?

    LG Sunshine

    Hallo Mäuki,

    ich denke, Du hast innerlich schon viele Vorbehalte gegen mich aufgebaut. Und ich mag nicht dagegen ankämpfen, ich brauche meine Kraft für andere Dinge.
    Ich hatte und habe auch nicht den Anspruch/Wunsch, das mich alle mögen müssen, das ist mir recht wurscht.

    Darum lassen wir nun alles hier mal so stehen, gerne auch von meiner Seite aus. :)

    LG Sunshine

    Hallo Claudia,

    Juchu, freue mich, das Du auch wieder in den Geschlossenen Bereich kommst. Wollte ich nämlich noch fragen, Dich aber auch andererseits nicht gleich so drängeln :oops::lol:
    Ich bin auch wieder dort und habe dort auch wieder ein TB.
    Im offenen Bereich möchte ich das einfach nicht.

    Ich erinnere mich noch an Dich als Powerfrau. Die vieles in Angriff nahm und auch die Kraft dazu hatte.
    So interessiert mich natürlich, was passiert ist, das es sich so änderte.

    Liebe Claudia, im Geschlossenen Bereich sind jetzt auch einige Freizeit-und Hobby-Bereiche und noch vieles mehr.
    Das finde ich sehr interessant und für mich ist es wie ein super-wertvoller Ideen-Pool. Vielleicht hilft Dir auch das ein wenig weiter, sich da inspirieren zu lassen?
    Alte Hobbys neu aktivieren oder ganz was neues machen?
    Hobbys können ja auch sehr energiespendend sein. So zumindest meine Erfahrung.

    Ach, ich freue mich einfach, das Du wieder da bist. :D
    Erinnerst Du Dich noch an die vielen lustigen Chats ?

    Wir lesen und schreiben uns... :)

    LG Sunshine

    Hallo Claudia,

    ich kann mich noch gut an Dich erinnern !
    Wie schön, das Du wieder hier bist. Freue ich mich drüber :D
    Ich war auch eine lange Zeit nicht mehr hier, wollte mich aber nun doch wieder gern mit anderen Betroffenen austauschen.
    So bin ich vor einiger Zeit heir doch wieder gelandet ;)
    Damals war ich noch als Lilly12 hier angemeldet, vielleicht erinnerst Du Dich ja noch ganz vage... :wink:

    Du hörst Dich ja nicht ganz so gut an, das tut mir leid.
    Was ist passiert ?
    Kannst Du Dir (uns) irgendwie erklären, woher die Müdigkeit kommt?
    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier... und auf das Du aus diesem Loch wieder herauskommst.
    Das Forum ist ganz sicher ein geeigneter Platz dafür.

    LG Sunshine :wink:

    Ich möchte Dir mal hier in Deinem Thread auf etwas antworten, Lindi...

    Zuvor möchte ich aber erstmal was anderes loswerden. Ich möchte Dir mal sagen, das ich Dich grundsätzlich ausgesprochen gern lese und Dich hier als Forenmitglied sehr schätze.
    Dein Humor ist oft unschlagbar und Du bist eine sehr kluge Frau mit einem messerscharfen Verstand und viel Menschlichkeit. Dazu auch noch kritikfähig und auch selbstkritisch. Und das sind schon sehr viele positive Fähigkeiten.
    Das nur mal dazu...

    Ich wollte Dir hierzu aber noch meine persönliche Meinung schreiben:

    Zitat

    Hier wird immer wieder nahegelegt, man solle nach den Ursachen forschen, die einen in ein abhaengiges Verhalten treiben......und nun tut Jemand genau dies und bekomt als Antwort "Nee, also das gehoert ja nun wirklich nicht hierher".

    Ich gehöre nicht zu den Menschen, die das immer wieder dringend nahelegen. Denn diese bohrende und sehr anstrengende Ursachenforschung bringt evtl. gar nicht den gewünschten Erfolg.
    Ich halte es nicht für gut, immer und immer wieder Rückschau zu halten, denn das hindert mich am Vorwärtsgehen.
    Manche Rückschauen mit Schuldzuweisungen in diese und jene Richtung (Schuld der Eltern, Schuld des Partner etc.) machen auf mich sogar den Eindruck, als habe da einfach jemand schreckliche Angst, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und allein dafür Verantwortung zu tragen. Darum lieber das Verharren in ewigen Rückschauen.

    So, dazu muss ich nochmals anmerken, das ich keine traumatische Kindheit hatte, sondern eine ganz "normale", worin ich auch ganz normale Blessuren durch Erziehungsfehler meiner Eltern abbekommen habe. Es gab aber trotzdem auch sehr schwierige Zeiten in meinem Leben...

    Der schlimmste Alptraum darin war aber meine Alkoholsucht im akuten Stadium. Und das hat in mir ein Trauma hinterlassen. Und ich werde es wahrscheinlich auch nicht mehr komplett "wegmachen" können.
    Damit muss ich irgendwie leben, so denke ich darüber. Und ich KANN damit leben. Und vieles ist ja auch verheilt im Laufe der Zeit.

    So, ich schaue aber auch auf diese Zeit zurück. Aber nur so viel wie nötig. Beispielsweise, um nie zu vergessen, wo ich mal stand und wo ich nie wieder hin will.
    Ich könnte mich aber auch darin suhlen vor Selbstmitleid, was damals alles mit mir geschah. Aber ich weigere mich, das zu tun!

    Denn ich habe mich für das LEBEN entschieden. Ich bin mittlerweile Anfang 50, ich habe nicht mehr ewig Zeit zum Leben, und viele Jahre davon habe ich eh schon versoffen.
    Ich möchte nun einfach eine gewisse Leichtigkeit in meinem Leben haben. Ich möchte lachen und Momente des Glücklich-Seins erleben.
    Ich bin jetzt erwachsen, ich habe keine Angst, mein Leben in meine Hände zu nehmen. Ich will ein schönes, mich erfüllendes buntes Leben. Wo ich meine Familie habe, die ich liebe und die mich liebt und liebe Freunde, mit denen ich meinem aufwändigen Hobby nachgehen kann.
    Darum habe ich mich bemüht und gekämpft, und ich habe es bekommen. Und ich gehe diesen Weg weiter, habe noch viele Pläne, und ich freue mich darauf. :)

    Würde ich nun aber immer nur zurückschauen, könnte ich nix davon tun, ich würde mich damit selbst blockieren. Ich WILL vorwärts schauen und habe keine Angst davor.
    Das ist nun mal meine Vorstellung von MEINEM LEBEN. Andere können das völlig anders handhaben wollen, das ist mir egal, aber meine Leben will ich so.

    Darum wirst Du von mir sicher nirgendwo lesen, das ich dazu aufrufe, in der Vergangenheit rumzuwühlen, als gäbe es im wahrsten Sinne des Wortes kein Morgen.
    Das wollte ich dazu nochmal eben gern loswerden.

    Und nun warte ich mal ab, das sich hier gewisse Wogen wieder etwas glätten :wink: . Dann melde ich mich auch mal gern wieder in Deinem Thread hier, wenn Du es erlaubst. Vorher halte ich das nicht für so sinnvoll.

    LG Sunshine

    Zitat

    @ Sunshine
    wolltest Du Dich nicht raushalten aus der Selbstdarsteller-Show?
    Darf ich Dich fragen, warum Du es dann nicht tust?

    Ach ja, stimmt, hatte ich schon wieder vergessen.
    Hab mich ja nu verabschiedet und gut isses.

    Zitat

    Dass es nebenbei auch immer mal wieder Geplaenkel ueber Alltaegliches gab, ja, auch Pferdegeschichten..... das ist bei "euch" drueben auch nicht anders. Die langjaehrigen Trockenen schreiben auch ueber ihre Fischteiche, das Laufen, Meditation ..... alles was das Leben bunter und schoener macht. Warum darf das hier nicht ebenso sein?
    Heisst es nicht, man solle die Gedanken in eine andere Richtung lenken? Nicht fixiert um den jeweiligen XY kreisen? Ihn zum Zentrum des Denkens machen?

    Damit fühle ich mich nicht angesprochen. Ich habe nie irgendwas dagegen geschrieben, den Schuh zieh ich mir also auch nicht an. Ich habe selbst Tiere und kann gut nachvollziehen, das man darüber auch mal was schreibt.

    So nu aber... und wech

    Mal ne ganz blöde und naive Frage, Nancy... :oops:
    Gäbe es für Dich Möglichkeiten, beruflich etwas anderes zu machen?
    Denn ich lese immer wieder bei Dir, das Dein Job Dich sehr aufreibt und Dich das alles auch immer wieder voll runter zieht.
    Sowas ist doch kein Job der Welt wert.
    Darum frage ich halt mal ganz vorsichtig nach, ob Du da auch andere Wege gehen könntest ?

    Ich wünsche DIR viel Kraft für diese Restwoche. Und vielleicht mal ein bisschen "querdenken", was es noch für berufliche Aussichten für Dich gäbe, die "gesünder" für Dich wären...

    LG Sunshine

    Hallo Nys,
    ich machs kurz...
    Du schriebst:

    Zitat

    Ich bin wahrscheinlich nichtmal Co - sondern beziehungssüchtig (ein bißchen) und habe eine Persönlichkeits-ENTWICKLUNGS-Störung erlebt, die mich so anhänglich macht, daß es mir selbst schadet.

    Das hier ist ein Forum/eine SHG für Alkoholkranke und deren Angehörige.
    Du bist weder das eine noch das andere, wenn ich recht informiert bin.
    Warum dann ein derartiges Forum wie dieses hier ?
    Leider werde ich einfach den Verdacht der persönlichen Nabelschau immer noch nicht los und das Du hier dazu eine hervorragende Bühne gefunden hast.

    Darauf mal angesprochen reagierst Du so typisch wie viele andere vorher, die Kritik nicht aushalten können.
    Die Damen und Herren, die nach Deinem Geschmack schreiben, sind willkommen, die anderen NICHT.
    Und Andreas hat hier sicher keinen Stein ins rollen gebracht, der rollte bereits vorher... wie Du auch schon feststelltest.

    Wie auch immer... ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren Weg. Ich denke, hier ist er wohl für Dich zu Ende.
    Mögest Du die Hilfe finden, die Du brauchst und zwar an Stellen, die einfach geeigneter sind, als dieses Forum hier.

    LG
    Sunshine

    Eines habe ich noch vergessen zu fragen, Mäuki...
    Was war an meinem Verhalten Deiner Meinung nach "Hochmanipulativ" ?
    Auch das verstehe ich nicht, kannst Du mir das bitte noch erklären?

    Sunshine

    Hallo Mäuki,

    ich lese bei Deinem Ober-Guru hellge, das ich Dich verletzt habe... habe ich das so richtig verstanden?
    Ich bin mir nicht ganz klar darüber, was damit gemeint ist. Es kann sich im Grunde ja nur um unsere postings auf Seite 19 und 20 Deines TB handeln, denn mehr habe ich nie bei Dir geschrieben.
    Ich hatte dabei nie vor, Dich zu verletzen.
    Ich habe einfach nur versucht, Dir freundlich zu schreiben. Und Du hast mir geantwortet:

    Damit war für mich klar, das Du mich nicht in Deinem TB haben willst, das war ein ziemlicher Rausschmiss für mich.
    Und ich habe die von Dir erwünschten Konsequenzen gezogen. Du hast mir auch deutlich zu verstehen gegeben, das ich Dich nicht verstehen kann. Nun könnte ich auch sagen, das mich das verletzt hat. Tue ich aber nicht, weil ich sowas wegstecke. Denn ich habe tatsächlich nicht DEINE Vergangenheit und verstehe darum sehr wahrscheinlich wirklich nicht. Ich denke aber auch, das Du mich so abgekanzelt hast (denn so fühlte ich mich nach Deinem Post) hat was mit den Eskalationen bei hellge zu tun.
    Ich antwortete Dir also:

    Zitat

    Alles klar, ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg, Mäuki

    Und das war GENAU SO GEMEINT, wie es dort steht. Denn das wünsche ich Dir von ganzen Herzen ! Ich verstehe nicht und Du willst mich nicht in Deinem TB haben. So einfach ist das. Darum habe ich mich hier sofort wieder zurück gezogen. Weil ich Dich eben NICHT verletzen will. Denn ich schreibe in möglichst ehrlichen und klaren Worten und das könnte dann tatsächlich bei besonders empfindsamen Menschen passieren.
    Und nun schreibst Du bei hellge, ich habe Dich lächerlich gemacht ?? :shock:
    Sowas lag nie in meiner Absicht, Mäuki ! Und ich möchte das einfach hiermit klarstellen !

    Also nochmals:
    Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren Weg, Mäuki.
    Und das ist genauso gemeint, wie es hier steht!
    Bitte interpretiere nichts in Worte, die nie so geschrieben oder gemeint waren.
    Man muß hier nicht mit jedem im Forum gut können und wir Beide kämen nie zusammen. Das ist auch gar nicht notwendig. Es reicht doch vollkommen aus, wenn sich hier jeder mitnimmt, was er braucht. Dabei spielt keine Rolle, von wem.

    Mit freundlichen Gruß
    Sunshine

    Hallo Quantensprung

    Zitat

    bei mir hat es jedenfalls nix geholfen.

    Oh Sunshine, das hört sich so traurig an und wäre die absolute Katastrophe für mich. Und das meine ich nicht in Bezug auf Rückfallgefahr.
    Darf ich Dich fragen, wie das bei Dir war und wie Du damit umgegangen bist?

    Darauf wollte ich noch antworten.
    Ich glaube, da kam evtl. was mißverständlich rüber.
    Ich meinte, das bei mir alles reden nicht half, als ich noch gesoffen habe.
    Nicht, das ich bei meinem Partner redete, das er aufhören soll zu saufen.
    Er trinkt nie in meiner Gegenwart Alkohol, ist nicht alkoholabhängig.

    Wäre er es aber, hätte ich mich damals getrennt.
    Und Nein, eine Trennung ist keine Katastrophe, da gibt es schlimmere Dinge auf dieser Welt, die diesen Namen verdienen. Eine Trennung ist sicher schmerzhaft, aber wie gesagt, steht meine Trockenheit an erster Stelle. Würde sie ein Partner gefährden mit seinem Verhalten (wozu auch eindeutig zählt, wenn er Alk in meiner Gegenwart trinkt), müßte er gehen.

    LG Sunshine

    Hallo Wölckchen,
    ich anworte Dir mal als Alkoholikerin...

    Zitat

    Nur welche Reaktion ist denn richtig? Kann ich als Freund oder Verwandter überhaupt etwas tun? Ich habe seit einiger Zeit wieder Kontakt zu einem alten Freund der momentan wegen Alkohol eine Therapie macht. Die Therapie läuft gut aber irgendwann ist sie ja auch wieder rum und Alltag und Berufsleben sollen weiter gehen. Das wird sicher alles nicht einfach und deshalb denke ich nun wieder darüber nach. Es kann alles gut gehen, aber eben auch nicht.

    Genau, es kann gut gehen, oder eben nicht...
    Du hast weder auf das eine noch auf das andere Einfluss.
    Ja sicher geht das Leben nach einer Thera auch wieder seinen Gang, aber was hast Du persönlich damit zu tun?
    Ich denke, es handelt sich um einen erwachsenen Menschen?
    Er ist für sich allein verantwortlich. Wird er rückfällig, hat er das im Endeffekt auch allein zu verantworten.
    Damit hast Du nix zu tun.
    Selbst wenn es Dein Partner wäre, würde das oben geschriebene gelten.

    Du schreibst von einem Fall, wo alle Hilfe der Angehörigen nichts half. Daran sieht man ja auch, wie es ist. Das alle Hilfe vergebens ist, wenn der Angehörige nicht 100% ein abstinentes Leben führen will.
    Ich will mal von mir selbst berichten, wie meine Familie mir helfen wollte.
    Das konnte sie allerdings erst, als ich trocken werden wollte.
    Ich war froh, das meine Familie hinter mir stand. Und mich unterstützte. Ich war froh, das ich in ein aufgeräumtes Haus zurück kam, wo Schwiegermutter bisschen geputzt hatte mit meinem
    Mann zusammen und sie alles an Alk fortgeschafft hatten, auch was sie noch so an Gebunkerten gefunden hatten.
    Ich war froh, das meine Familie an mich glaute und mir Vertrauen schenkte, das ich trocken werde und es auch bleibe. Die waren zuversichtlicher als ich selbst :wink:
    Das alles war mir eine tolle Unterstützung.
    Aber...
    meine Tochter suchte mir beispielsweise eine SHG raus, wann die sich treffen etc. Das ging zu weit. Das habe ich auch gleich so gesagt, das ich mich um sowas selbst kümmern will. Auch um alles andere diebezüglich habe ich mich selbst gekümmert.
    Denn mir war klar, das ich diese Wege allein gehen muss und vor allem auch WILL.
    Kurzum: Für die Unterstützung und das Vertrauen meiner Angehörigen war ich dankbar, aber gewisse Wege wollte ich allein gehen. Weil ich wieder ein selbstbestimmtes Leben führen wollte, und damit wollte ich gleich anfangen.

    Zitat

    Bringt es überhaupt etwas, sich vorher damit auseinander zu setzen, was man in einer Situation tun könnte, wenn die Situation noch gar nicht da ist? Oder ist es vielleicht sogar falsch? Oder kann ich als Freund oder Angehöriger gar nichts tun – außer auf mich selbst zu achten und mich irgendwie abgrenzen?

    Nein eigentlich bringt es nix. Denn Du weisst doch gar nciht, was geschehen wird. Von daher ist das verschwendete Energie, sich darüber Gedanken zu machen.
    Ob Du Dich selbst abgrenzen mußt, weiß ich nicht. Denn solange derjenige nicht trinkt, warum solltest Du Dich dann abgrenzen müssen? Oder meinst Du für den Fall, das der Betroffene rückfällig wird?
    Dann ist Abgrenzung sicher richtig, um nicht selbst Schaden davon zu tragen.

    Aber derlei Vorschauen bringen nix. Das meine ich auch ganz allgemein so.
    Die meissten Situationen im Leben sind nicht planbar. Immer wenn ich für eine Situation einen Plan hatte, kam es anders als ich dachte. Der Plan war nutzlos, weil das Leben ganz andere Karten spielte. Tja... :lol:
    Von daher lebe ich heutzutage völlig planlos... naja, was ich heute koche und morgen einkaufe... das plane ich schon noch, bei Urlaub buchen zucke ich allerdings schon :lol: wer weiß, ob ich noch Bock hab, da hin zu fahren, wenn endlich Sommer is :wink:

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, 11 Jahre trocken)

    Damits mal klar ist, ich persönlich habe auch nirgendwo geschrieben, das Nys ne Peitsche schwingt, sondern:

    Zitat

    Mich persönlich interessiert es jedenfalls nicht die Bohne, ob jemand auch außerhalb des Reitstalles die Peitsche schwingt. Das kann jeder tun und lassen, wie sie/er lustig ist.


    Ich habe nicht speziell Nys diesbezüglich angesprochen, sondern das war allgemein gemeint.
    Was immer jemand anderes für sexuelle Vorlieben hat, ist mir persönlich voillkommen schnuppe. Das beinhaltet auch Nys Vorlieben. Das mit der Peitsche hab ich persönlich auch nicht ernst genommen, sondern eher scherzhaft.

    Lea
    Mich verärgert sowas doch nicht. Sorry, aber um mich zu verärgern, bedarf es schon etwas mehr :wink:
    Das schafft sicher niemand aus diesem Forum, diese Macht über mich hat hier niemand.

    Mich nerven einfach nur diese ganzen Nabelschauen im internet bzw. diversen Foren, diese freiwilligen Preisgaben von intimen Details etc.pp.
    Da habe ich dann oft einfach nur den Eindruck, jemand will sich mit derartigen Verhalten gern in den Mittelpunkt stellen.
    Rücksicht auf andere davon Betroffene wird dabei nicht genommen, weil ist ja so schön "anonym" im net.
    Hauptsache, es dreht sich alles um einen selbst.
    Verärgern tut mich das nicht, jeder muß selbst wissen, was er tut. Aber nerven tuts mich... darum halte ich mich auch normalerweise von derartigen Nabelschauen fern.
    So nun auch hier wieder...

    LG Sunshine

    Rhein schrieb:

    Zitat

    Insofern hat aus meiner Sicht die Schilderung von S**ät als Teil der Beziehung mit einem Alkoholkranken hier im Forum sehr wohl seinen Platz.


    Da die Schilderungen auch meisst den (Ex)Partner betreffen, ist der öffentliche Bereich dieses Forums wohl eher nicht dazu geeignet.
    Ich glaube, es ist einigen nicht ganz klar, das hier das gesamte www mitlesen kann.
    Und ich glaube, es ist sogar strafbar, über andere derart detailliert zu schreiben.
    Von daher sollte man sich dann auch nicht wundern, wenn so ein Schreibverhalten auch mal Konsequenzen hat.
    Und am Ende bekommt auch noch der Betreiber eines Forums Ärger allein dadurch, das man eben mal wieder NICHT bei sich bleiben konnte.
    Sehr schön... :?

    LG Sunshine

    Liebe Nys,
    Seekrank benutzt hier ziemlich harte Worte, aber ich muss zugeben, denken tue ich ähnlich, ich hätte aber versucht, es milder auszudrücken. :wink:
    Obwohl ich auch eher ein Freund klarer Worte bin. 8)

    Ich empfinde diesen Thread mittlerweile auch als pure Selbstdarstellung. Und ich persönlich meine, die Informationen über sexuelle Vorlieben haben in einem Alkoholiker-Forum nix zu suchen. Für sowas gibt es echt genug andere Foren. Mich persönlich interessiert es jedenfalls nicht die Bohne, ob jemand auch außerhalb des Reitstalles die Peitsche schwingt. Das kann jeder tun und lassen, wie sie/er lustig ist.

    Andreas schrieb:

    Zitat

    Jetzt wirst Du vermutlich schon wieder stirnrunzeln und böse auf mich sein...das nehm ich diesmal in Kauf...weil ich nicht will, daß Du Dich hier schlechter bzw. kränker machst, als Du bist.


    Komischerweise denke ich sowas auch schon seit geraumer Zeit bei Dir, liebe Nys.
    Und wenn man sich kränker macht als man eigentlich ist, kann sowas auch mal zur selbsterfüllenden Prophezeihung werden.

    Und so viel Psycho-Gequatsche und das Erläutern von Therapieformen... also ehrlich gesagt, mich nervts auch ziemlich und folgen tue ich dem schon länger nicht mehr. Hier ein bisschen "inneres Kind in den Arm nehmen"... dort ein bisschen "Pesso"... und "Borderline" etc. wird auch immer wieder gern bemüht... "Burn-out" fehlt noch, dann hätten wir auch schonmal noch gleich 2 Modekrankheiten erwähnt. :wink:
    Ich lese hier nur noch rein, um zu schauen, ob es auch mal um was essentielles geht. Beispielsweise, ob konkrete Veränderungen geplant sind oder schon durchgeführt wurden.

    Wie Seekrank schon schrieb, sind wir ein SELBSTHILFE-Forum. Und kein Therapieform-Besprechungsforum.
    Ich würde auch raten, sich einem professionellen Therapeuten anzuvertrauen, wenn man meint, man brauche wirklich einen, weil man LEIDET.
    Ich hoffe aber ebenso, das wertvolle Therapieplätze nicht von Leuten belegt werden, die völlig normale "Kindheitsschäden" davon tragen, denn ALLE Eltern machen FEHLER!
    Bitte nicht falsch verstehen, es gibt wirklich ganz schlimme und traumatische Kindheiten und ich hoffe, das ein davon Betroffener auch schnell einen Therapieplatz bekommt, weil er LEIDET und diese Hilfe dringend braucht.

    Ein Selbsthilfe-Forum aber ist für mich etwas, wo man sich SELBST hilft. Und gegenseitig von den Erfahrungen des Anderen profitiert, der schon Wege kennt und erfahrener ist. Wir hier sind KEIN Therapiezentrum, das sollte bitte nicht vergessen werden.

    Mein Tipp kann nur sein, das Forum entsprechend zu nutzen. Wenn eine Therapie nötig ist, dann sich bitte auch um eine entsprechende kümmern. Das Forum kann trotzdem noch unterstützend wirken.

    Und auch wenn ich mir nun Haue einhandel von einigen... ich persönlich vertraue auch auf Selbstheilungskräfte. Die Alkoholkrankheit hinterlässt auch eine Art Trauma ! Nicht nur beispielsweise die CO-Abhängigkeit oder eine EKA-Kindheit! Das will auch verarbeitet werden. Ich für meinen Teil konnte vieles davon im Laufe der Zeit aufarbeiten und verarbeiten. Ich habe darauf vertraut, das meine Psyche wieder heilen wird. Auch wenn ich nie wieder komplett gesund werde.
    Dabei hat mir vor Jahren schon dieses Forum sehr geholfen. Und wenn ich das konnte, können das andere sicher auch, denn ich bin nix besonderes. Ausnahmen habe ich bereits oben erwähnt.
    So, nu klink ich mich hier wieder aus... denn so viel Psycho-Kram zu lesen verkrafte ich nicht, ich LEBE derweil lieber schonmal... bin eher ein Mensch der Praxis
    :wink:

    LG Sunshine

    Ja Quantensprung, diese Wanderung ist sicher gut geeignet, mit Deinem Partner offen zu sprechen.

    Zitat

    Und weil ich weiß, dass er an sich arbeitet, werde ich ihn auf keinen Fall im Stich lassen und kann und will mich trotzdem nicht gefährden.


    Quantensprung, dieses "an sich arbeiten" oder vorzugeben, es zu tun, ist meisst nur Gerede, um Zeit zu schinden, sorry.
    Wer etwas gegen seine Alkoholsucht tun will, der kann SOFORT beginnen zu handeln. Da bedarf es keiner weiteren "Vorarbeit", wenn man einen trockenen Weg einschlagen will.

    Zitat

    Ich befürchte, dass ihm die Sicht auf meine Krankheit fehlt, weil er selbst zu sehr verstrickt ist. Aus bösem Willen tut er das nicht.


    Das befürchte ich leider auch, Quantensprung.
    Aber schau, mehr als mit ihm reden kannst Du ja nicht. Du hast es sogar noch vorgemacht, wie man einen trockenen Weg einschlägt.
    Entscheiden, ob er das ebenso tun will, obliegt nun ihm allein.

    Ich glaube dir gern, das Du ihn liebst... aber manchmal ist eben Liebe nicht genug :(
    Mir ist jedenfalls meine Trockenheit wichtiger als ein Partner, denn ohne sie bin ich nix mehr. Auch nicht mehr fähig, zu lieben.

    Ich wünsche Dir ein gutes Gespräch mit Deinem Partner.
    Und ich hoffe, ich irre mich und er schlägt auch einen trockenen Weg ein.

    Ich persönlich kenne übrigens so einen Fall aus einer ehemalligen realen SHG. Dort führte der Partner einer alkoholkranken Dame ab dem Trockenwerden derselbigen auch ein abstinentes Leben. Vorher hatte er noch ab und Alk getrunken.
    Da er aber selbst nicht abhängig trank, war es kein Problem für ihn, damit aufzuhören. Er tat es seiner Partnerin zuliebe, um sie nicht zu gefährden. Verzichtsgefühle hatte er nicht dabei.

    Wenn Dein Partner aber bereits selbst abhängig ist, führt ja schon die Krankheit die Regie in seinem Leben.
    Dann hilft Reden meisst nix mehr, bei mir hat es jedenfalls nix geholfen. Mit diesem Fall mußt Du leider auch rechnen :cry:

    LG Sunshine

    Hallo Quantensprung

    Meine Ärztin, die mich nach meiner Entgiftung weiter begleitete, fragte mich schon beim ersten oder zweiten Arzttermin, ob mein Mann Alkohol trinke ? Ich wußte damals nicht, warum... sie aber sicher schon :wink:
    Es ist einfach ein großes Risiko für einen trocken werdenden Alkoholiker, wenn der Partner weiterhin Alkohol in Gegenwart des abstinent Lebenden konsumiert.
    Es ist sogar ein Risiko, wenn der Partner irgendwo anders Alk konsumiert, allein der Alk-Geruch kann triggern.
    Du lebst somit sehr gefährlich, fraglich, ob es das wert ist...
    Wie wichtig ist Dir Dein trockenes Leben ?
    Hat es einen höheren Stellenwert als ein Partner, der einen mit seinem Verhalten gefährdet ?

    Ich kann nur für mich sprechen:
    Meine Trockenheit hat alleroberste Priorität. Alles, was sie gefährdet, hat keinen Platz in meinem Leben. Ein trinkender Partner somit auch nicht.
    Außerdem ekelt mich der Geruch allein schon an.

    Du schriebst:

    Zitat

    Es ist so, dass mein Freund Alkohol trinkt, leider manchmal auch viel zu viel. Das ist aber ein anderes Thema.


    Warum sollte das ein anderes Thema sein ?
    Dein Thema ist der Weg in ein trockenes Leben.
    Ein trinkender Partner kann diese Trockenheit gefährden.
    Darum ist es sehr wohl hier DEIN Thema :wink:

    Zitat

    Er hat mich in der Zeit nach meinem Entzug gefragt, ob es mir etwas ausmacht, wenn wir in seinem Garten rumwerkeln und er sein Bier weiterhin trinkt. Ich habe ihm gesagt, dass es mich nicht stört.


    Wie willst Du das nach einem so kurzen abstinenten Leben beurteilen können ?

    Zitat

    Vielmehr stört mich der Umstand, dass Alkohol irgendwie immer Thema ist. Bei unsere Freizeitgestaltung muss sein Gang in die Kneipe quasi immer mit eingeplant werden und das nervt mich immer mehr. Ich möchte das nicht, will aber auch nicht so tun als sei nichts.


    Und Du gehst dann mit in die Kneipe? :shock:
    Oder wartest, bis er da nach Alk stinkend wieder raus kommt?
    Sorry, aber ginge für mich GAR NICHT!
    Quantensprung, lies doch bitte mal unsere Grundbausteine.
    Wir betreiben hier Risikominimierung, und dazu gehört sicher nicht, sich in Kneipen rumzudrücken oder sonstigen nassen Umfeld.

    Zitat

    Wie geht Ihr mit Partnern oder Freunden um, die trinken? Bittet Ihr sie generell in Eurer Gegenwart auf Alk zu verzichten. Steht mir/uns das Recht das einzufordern zu, oder geht das zu weit?


    Ja, ich fordere das ein. Wer sich nicht daran halten kann oder will, ist nicht mein Freund. Ein Freund gefährdet einen nicht. Bzw. "einfordern" ist nicht mal das richtige Wort, bei mir reichte bisher eine ganz einfache Bitte, das nicht zu tun. Bisher konnte der jeder nachkommen, der gern mit mir zusammen sein möchte.

    Zitat

    Wie versteht Ihr das mit Alkfreiem Umfeld? Selbst wenn ich nach einer Wandertour einkehre, eigentlich fast überall werde ich doch damit konfrontiert, oder?! :roll:


    Wenn ich erst so wenige Monate abstinent leben würde, würde ich da gar nicht erst einkehren, liebe Quantensprung.
    Man kann sich eine Brotzeit und was zu trinken mitnehmen.
    Hier gibt es so einen netten Spruch:
    "Man muß dem Alkohol nicht noch entgegen gehen."
    Bedeutet, Ja, wir werden sehr oft mit Alk konfrontiert.
    Aber wir müssen nicht auch noch explizit Plätze aufsuchen, wo wir genau wissen, das dort Alk gesoffen wird.

    Quantensprung, ich rate Dir dringend, mehr Risikominimierung zu betreiben.
    Das, was Du momentan tust, hat meiner Meinung nach noch nicht viel damit zu tun.
    Dein Freund stellt ein großes Risiko mit seinem rücksichtslosen Verhalten für Dich dar. Scheint so, als habe er selbst ein großes Alk-Problem...
    Ich würde zusehen, das ich aus dieser Nummer raus komme, mir wäre das viel zu gefährlich.
    Ein Partner, der mit meinem Leben spielt (denn nix anderes ist sowas) hat mich nicht verdient und liebt mich sicher auch nicht.
    Das ist meine ganz persönliche Meinung dazu.
    In meinem Leben hätte also so ein Partner eindeutig keinen Platz.
    Es gibt genug nette, liebe Männer, die keinen Alk trinken.
    Da brauch ich keinen nach Alk stinkenden Typ an meiner Seite, der meine Krankheit mit Füßen tritt.
    Ich bin mit viel zu wertvoll für sowas.

    LG Sunshine

    Liebe maxi, Du bist nicht dafür da, ihm Wege zu ebnen!
    Wie kämst Du denn dazu??

    Mal ganz davon abgesehen, das es nix bringt, er muß eh für sich allein trocken werden, falls er es überhaupt ernsthaft will. Sicher ist familiäre Unterstützung gut und auch lieb gemeint, die habe ich auch bekommen und bin dankbar dafür. Aber meinen Weg in die Trockenheit mußte ich irgendwie doch allein gehen. Und vor allem WOLLTE ich das auch.
    Ich wollte wieder Verantwortung für mein Leben übernehmen.
    Und vor allem wollte ich sicher niemanden, der mir Wege ebnet. Das ist doch auch irgendwie ne Art von Gängelei (Manipulation) sorry. Hättest Du sowas bei mir versucht, hätte ich Dich wahrscheinlich aus meinem Leben geschmissen, wo eh schon "Großaufräumen" angesagt war 8)

    Zitat

    Was ich nicht verstehe, warum geht er nicht den Weg ins trockene Leben? Ich denke mal, das ich ihm alle möglichen Dinge geebnet habe, mehr geht doch nicht, oder? Neuer Freundeskreis, anderer Wohnort, eine Frau die ihn von Herzen liebt, die zu ihm hält, die ihm Liebe, Geborgenheit, Rückenhalt und Mut zuspricht... Was braucht er noch ?


    Vielleicht will er gar nicht wirklich trocken werden?
    Ansonsten könnte er JETZT SOFORT, in dieser Minute noch nach Hilfe suchen.
    Du hast schon viel zu viel getan, maxi.
    Du bist doch nicht seine Mutter !
    Und er ist ein erwachsener Mann !
    Lass lieber mal los... ich würde ersticken bei so viel "Geborgenheit, Rückhalt und geebneter Wege".

    maxi, Du redest von Liebe... Dein Parter behandelt Dich aber schlecht. Warum liebst Du einen Menschen, der Dich schlecht behandelt, schlecht über Dich redet und für den Du "nicht gut genug" bist??
    Ein gesunder Mensch würde sich das nicht mal 2 Tage lang bieten lassen, sondern seine Konsequenzen ziehen und gehen.
    Meisst hat das ganze auch gar nix mit Liebe zu tun, sondern nur mit gegenseitigen Abhängigkeiten.
    An so nem nassen Alkie läßt sich doch wunderbar ein Helfersyndrom ausleben, gelle ?
    Und Du bist für ihn ein guter CO, warum also was dran ändern?
    So benutzt ihr Euch gegenseitig, da ist keiner "besser" oder "schlechter" als der andere.

    maxi, ich habe auch immer das gesagt, was andere gern von mir hören wollten. Je nach dem, ob Wogen geglättet werden mußten. Zwischendurch hab ich dann auch meinen Partner beschimpft und erniedrigt. Dieser ganze Mist gehört zur Suchterkrankung.
    Nicht dazu gehört aber ein Angehöriger, der sich sowas bieten lassen muss !
    Wir leben in einem freien Land, niemand muss sich hier sowas gefallen lassen.

    Überdenke vielleicht nochmal Deine "Liebe" zu ihm... gerne deckt man nämlich das Liebes-Mäntelchen über gegenseitge Abhängigkeit. Hört sich ja netter an, hat bloß leider meisst so gar nix mit der Wahrheit zu tun :wink:

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, 11 Jahre trocken)