Beiträge von >Teresa<


    Hm interessant zu wissen, solche Fälle sind mir bisher in der Standardliteratur noch nicht untergekommen. Ich glaube eigentlich schon das Xy das auch ohne Therapie schaffen könnte. Den Willen hat er. Doch ich denke einfach das seine traumatische Kindheit immer wieder zum Alkohol führt. Man kann sowas nicht trocken aushalten. Ich könnte das jedenfalls nicht. Natürlich muss das nicht so sein, das ist einfach nur mein eigenes kleines inneres Erklärungsmodell welches ich mir in den Jahren zurechtgebastelt habe.

    So jetzt aber, schlaft gut. :)

    Guten Abend ihr lieben ehemaligen und aktiven Co´s sowie alle anderen :-),
    Danke euch für euren Zuspruch, darüber freue ich mich wirklich sehr! Ich gehe hier an der Stelle mal kurz auf die Beiträge ein.

    Slowly : Also XY ist ausgezogen, bzw. wurde von mir aufgrund der Trennung dazu gedrängt *g* Das hat auch seine Zeit gebraucht bis er den Popo hoch bekommen hat. Ich habe das aus dem Grunde so entschieden weil es damals für ihn wesentlich leichter war auszuziehen (einfach von der Umsetzung her) Da stellt sich mir jetzt im Nachhinein die Frage ob das die richtige Entscheidung war das er auszieht und nicht ich mit Kind? Hat sich die Wartezeit und das "erzwungene Zusammenleben" gelohnt? Da sehe ich noch nicht klar, das werde ich dann aus der emotionalen Distanz heraus objektiver beurteilen können. Mal sehen.
    Die Trennung an sich ist auf jeden Fall goldrichtig. Sie geschah aus dem reinen Selbstschutz heraus und natürlich meinem Kind zuliebe. Kind hat eh schon genug an Destruktivitäten und Streit mitbekommen. Ich selber finde langsam zu meinem eigenen Selbst zurück (auch wenn es dauert und wehtut). Kind kann auf die Dauer von der Trennung nur profitieren, ausser ich wäre so dämlich mir gleich den nächsten Partner zu suchen an dem ich aktiv meine Defizite ausleben kann :lol:

    @ Girasole: Ja klar ist das Leben ohne Xy leichter und die Trennung an sich ein rieeeesiger Schritt, aber ich merke im Alltag einfach immer wieder wo meine eigenen Schwächen und Fehler liegen. Ich traue mich je nach Gegenüber nicht mein eigentliches "schwaches" Selbst zu zeigen mit all seinen Macken. Ich arbeite dran, aber wie jeder hier fängt man ja klein an :) Ich will die Last der Co-Abhängigkeit entgültig hinter mir lassen. Die letzte Beratung wegen dem Umgang war ja quasi auf dem "nassen" Stand. Von daher muss ich da wohl noch einmal hin. Und das die seit einigen Wochen währende "Trinkpause" auf wackligen Füßen steht stimmt wohl, ich denke ich bleibe auch erst einmal bei den Vorgaben, allein schon wegen der Kontinuität die für ein Kleinkind ja schon Entwicklungsbedingt sehr wichtig ist. Schwierig ist für mich einfach nur die Position des "Beurteilers". Ich will das eigentlich so gar nicht, ich will nicht mehr Kontrollieren, nicht mehr darüber nachdenken ob er nass, trocken, grün, rot oder blau ist. Am liebsten wäre mir zur Zeit sogar eine Funkstille. Einfach auch weil er oft im Streit meine Schwächen entblößt und ab- bzw. verurteilt hat. Das entwertet ganz stark. Auch banale Informationen über meine Person sind einfach auch Futter für ihn. Zur Zeit geht der Umgang wieder, aber wer weiss was noch so kommt. Ich nehme mir das leider immer noch sehr zu Herzen. :(

    Aurora : Ja die Angst die falsche Entscheidung zu treffen spielt bei mir immer eine große Rolle. Mein Sicherheitsbedürfniss ist recht stark ausgeprägt :) Das hat wohl auch wieder etwas mit "kontrollierbaren Zuständen" zu tun. Vor allem anderen möchte ich meinem Kind eine relativ sorglose, schöne Kindheit bieten können in dem es einfach Kind sein darf und sich nicht allzu sehr von den Problemen der Eltern beeinträchtigt fühlt. Daneben ist mir auch wichtig das Kind einen guten Umgang mit Xy und anderen wichtigen Bindungspersonen hat und wenn möglich auch behält. Und vor allem möchte ich nicht das die Umgangsthematik irgendwie später mein eigenes Verhältnis mit Kind beeinträchtigt. Das Problem ist wohl auch das ich mir selber und meiner Wahrnehmung noch immer zu sehr misstraue. Und Xy mit seinen Vorwürfen macht das bestimmt nicht besser... Ich frage mich halt ständig ob er mit seinen Punkten die er anbringt Recht hat. Er sieht sich zur Zeit halt als das Opfer der Umstände, er ist der "arme Vater" dem man sein Kind entziehen will. Meine Familie will ja nur böses, und teilweise stimmt das leider in dem Sinne auch. Klar sind einige Familienmitglieder voreingenommen und haben keine gute Meinung von ihm schon aufgrund der Alkoholerkrankung. Aber die Unterstellung das ich mich von meiner Familie so weit manipulieren lassen würde das ich Xy das Kind vorsätzlich entziehen will, ist meiner Meinung nach eigentlich Quatsch. Dafür müsste er mich besser kennen. Aber dann frage ich mich doch wieder ob an dem Vorwurf was dran ist und ich was übersehe ... jaja :(

    Sunshine_33 : Nein es spricht nichts dagegen das er das Kind bei sich haben darf. Eigentlich freue ich mich meistens, schließlich ist das ganze dann ja auch ein mehr an Freizeit für mich. Und Kind freut sich tierisch auf Papa. Dein Standpunkt mit dem begleiteten Umgang bei Konsum habe ich schon öfter gehört. Ich bin gespannt auf die nächste Beratung :)

    So eigentlich wollte ich noch beschreiben wie es so gelaufen ist, aber das hebe ich mir jetzt für morgen auf. Bin müde, die Schreiberei ist ja doch sehr anstrengend. *gähn*

    Müde... müde...müde... müde... müde... müde... *schnarch zzsssrazz schnarch*

    Bis bald :D

    Guten Morgen ihr Lieben,

    So heute ist der Tag der Wahrheit angebrochen. Heute spreche ich es an, mal schaun wie die Reaktion ausfällt. Sonst war es ja in den nassen Phasen immer ein Drama gespickt mit Beschimpfungen und abwertenden Bemerkungen, aber ich habe die Hoffnung das man trocken besser darüber reden kann. Mal sehen ob ein erwachsenes Gespräch auf Augenhöhe möglich ist.
    Das Schreiben gestern hat doch ein wenig meine Gedanken sortiert. Ich werde auf jeden Fall noch einmal ein Beratungsgespräch wegen unserem gemeinsamen Kind in Sachen Umgangsregelung in Anspruch nehmen. Vielleicht erlange ich so ein wenig mehr Klarheit und einen festen Standpunkt.
    Jetzt gehe ich weiter aufräumen, ich hasse Umzüge, hier siehts aus... :oops:

    Liebe Grüße und euch einen schönen Tag (auch wenn die Sonne meint das sie sich nicht blicken lassen muss tz...)

    hm ich habe noch einmal nachgedacht, du bist glaube ich bisher sogar das einzigste positive Beispiel mit ihrem Leben nach der Co-Abhängigkeit, welches bewusst in meinem Kopf hängen geblieben ist *g*. Den Rest habe ich wohl wieder vergessen :oops:
    Und da sieht man mal wieder wie wichtig auch der Austausch online sein kann :P (Und wie schnell und wieviel ich vergesse)
    Liebe Grüße

    Zitat von girasole


    20% rappeln sich auf und gehen ihren Weg. Arbeiten, Kämpfen, Straucheln, Fallen hin, stehen wieder auf, machen Rückschritte, machen Fortschritte.....

    Ich bete wirklich darum das ich es schaffe. Es ist so schwer sich selber aktiv zu ändern, und gerade bei den Rückschritten denkt man oft das alle Anstrengungen umsonst sind. Und du bist eines meiner positiven Beispiele, welche aufzeigen das es ein glückliches Leben danach gibt :) Also wehe du bist nicht glücklich! :lol:

    Hallo ihr Lieben,

    ich mache jetzt einfach mal einen eigenen Thread auf. Bisher habe ich mich ja noch nicht getraut, aber da ich jetzt endlich die Trennung durch habe und in meiner ersten eigenen Wohnung alleine hocke habe ich Redebedarf. Oder Sortierbedarf, oder böse Zungen sagen auch Jammerbedarf :P
    Das Ganze nenne ich Jammerecke, einfach weil ich mal für mich Zeit und Raum zum Jammern und Maulen brauche. Im Alltag versuche ich das oft aktiv zu vermeiden, einfach weil ich nicht zu klammerig sein möchte. Gerade wenn man neue Leute kennenlernt will ich nicht gleich mit der ganzen Geschichte ins Haus fallen. Die richtige Balance zu finden ist teilweise wirklich schwierig.
    Meine Familie nervt die ganze Thematik mittlerweile auch schon (Jedenfalls habe ich den Eindruck). Die Trennung an sich zieht sich wirklich schon jetzt über Monate hin, mich stört es auch selber das ich anscheinend auf einer Stelle trete und sich äußerlich so wenig tut. Klar gibt es Fortschritte, aber da kann man die Lupe rausholen... Mich stört es oft (oder hat es in der Vergangenheit), wenn andere Menschen immer wieder endlos von den gleichen Sorgen oder Problemen erzählen ohne aktiv daran zu arbeiten. Also muss ich mich auch selber mit dieser Messlatte messen. Klar kann ich auch in eine Shg gehen, was mich hindert sind meine Hemmungen und die spätabendliche Uhrzeit zu der das Ganze stattfindet. Ich weiss irgendwann überwinde ich diese Hemmungen, aber ich lasse mir da jetzt noch Zeit. Ich habe hier schon in verschiedenen Fädchen gelesen das das Forum hier ein gutes Sprungbrett sein kann, welches eine stabilisierende Wirkung hat. Ich springe dann mal *hüpf*.

    Um kurz einen Hintergrund zu geben, mein XY ist natürlich auch Alkoholiker (Überraschung, Überraschung :P) und die Co-Erlebnisse sind im Grunde genommen ähnlich wie bei den meisten hier. Doch ist trotz Trennung mein schlechtes Gewissen daueraktiv, und das liegt an zwei Punkten die mir zur Zeit ziemlich zu schaffen machen. Das eine ist das gemeinsame Kind und die Umgangsregelung, die ich erst einmal zu bestimmen habe. Klar kann sich XY auch an das JA wenden, ich bin da aber großzügiger als wie diese das vermutlich regeln würden. Allerdings bin ich mir da auch nicht ganz so sicher. Zur Zeit ist er trocken und strebt eine Therapie an, und ich weiss Kind zur Zeit sicher untergebracht bei ihm. Ich versuche mal mein Problem auf den Punkt zu bringen ohne zuviele Details zu verraten. Hm... also das Problem ist glaube ich das ICH (zur Zeit) bestimmten muss wie der Umgang zeitlich aussieht. Ich halte mich an die Empfehlung der Beratungstelle, aber was mich jetzt verunsichert ist tatsächlich die Trockenheit. Soll die Umgangsregelung jetzt großzügiger ausfallen? Benachteilige ich jetzt den Vater weil er Suchterkrankt ist? Bin ich jetzt ein durch und durch böser Mensch? Oder ist das wieder das typische Co-Verhalten? *Wahäääää* Und ich kann meine innere Mitte und meine eigene Meinung nicht finden. (Meinung wo bist du? *such*) Am liebsten will ich manchmal einfach wegrennen und den Kopf in den Sand stecken. Die andere Seite der Medaille ist natürlich das er sich "nass" nicht wirklich gut um Kind sorgen kann. Was mache ich wenn er rückfällig wird? Grenze ich den Kontakt ein? Mach ich gar nix?

    Das zweite Problem ist eigentlich ähnlich gelagert. Er hat ein Stück Eigentum dagelassen, dieses ist ein Tier. Ich liebe Tier nach jahrelanger Beziehung auch, kann mich aber zeitlich nicht wirklich so um Tier kümmern wie es das verdient hätte. Daneben bin ich mittlerweile auch einfach mit meinen Energien am Ende und habe keine zusätzliche Power mehr frei, Kind ist auch noch relativ umfangreich zu versorgen :) Aber ich habe ein schlechtes Gewissen weil ich Tier abgeben will, und das relativ zeitnah. Und ich habe es bisher noch nicht wieder thematisiert, einfach weil XY massiv Druck mit Dingen gemacht hat, welche die Trennung betreffen. Und ich kann mich nicht aufraffen das zu besprechen. Aber ich muss, am besten gestern. So und da sind wir wieder bei dem einem Thema: "Was mache ich wenn XY das und das macht." :roll: Ihr seht ich bin voll drin im Sumpf.

    Hm ... ich dachte eigentlich das Schreiben hilft, aber jetzt überlege ich gerade nur wie der Text so ankommen wird. Jetzt habe ich schon Angst vor den Antworten. Am liebsten würde ich nochmal alles durchlesen und neu schreiben. Und deswegen mache ich das jetzt mal nicht. Dämlich das!!

    Liebe Grüße

    Guten Abend,

    Wie habe ich es geschafft den Fokus wieder auf mich zu lenken? Ich habe mich in der Beziehung mit meinem xy fast "aufgelöst", die Person die mal da war gab es in der Form nicht mehr. Ich denke das irgendwann bei vielen Menschen der Überlebenstrieb anspringt. Entweder man gibt sich selber als Person auf oder man kann diese Form der Beziehung nicht mehr leben. Und diese Grenzen sind bei jedem anders gelagert, je nach traumatischer Erfahrungen, der Kindheit, Umgang in der Familie usw. Letzendlich bestimmt meiner Meinung nach die Kernfamilie wieviel und was ich mir Wert bin. (auch wenn man über diese Aussage jetzt streiten kann, ich weiss)


    Über die Frage was "gesunder Egosimus" ist denke ich schon länger nach. Ich habe zur Zeit öfter das Gefühl das ich egoistisch bin und wo ist da die Grenze zu ziehen? Wenn es dem anderen schadet? Ich bin noch am rätseln, vielleicht "darf" man auch einige Zeit nach dem co-abhängigen Dasein zu egoistisch sein? Ich spüre das ich ein großes Defizit aufgebaut habe, der Raubbau mit dem eigenen Körper und der Seele will ausgeglichen werden. Ob das nur mir so geht sei dahingestellt :)
    Dieser Egoismus hat allerdings seine gesunden Grenzen wenn es um mir wichtige Menschen wie mein eigenes Kind geht.

    Liebe Grüße,
    Teresa

    Hallo ihr Lieben,

    hier möchte ich auch ein wenig Eigenes dazugeben. Für mich gehört zu dem Punkt wie schon oben erwähnt das man sich selber offen und ehrlich gegenüber ist. Aber für mich ist auch noch in wichtiger Aspekt das man seinen Mitmenschen gegenüber ehrlich ist.

    Und da haperts ehrlich gesagt öfter bei mir. Manche Menschen lösen (wie neulich erst beobachtet) bei mir das tiefergehende Bedürfnis aus das ich ihnen gefallen möchte. Ähnlich wie bei dem Suchtkranken, den man ja oft bei Laune hält. Und dann versuche ich zu manipulieren, wie das man einen Teil der Wahrheit weglässt. In meinem Kontrollbedürfnis konstruiere ich quasi für das Gegenüber ein falsches oder verzerrtes Bild meiner Selbst, welches ihm gut gefallen soll.

    Es gibt Tage da habe ich das Bedürfnis nicht, an manchen wieder doch. Das zeigt mir das ich noch einen langen Weg vor mir habe.
    Diese Erkentnis ist mir noch relativ neu. Vorher dachte ich das diese spezifische Reaktion quasi "nur" Suchtkranke bei mir auslösen bzw. mein ehemaliger xy.

    Liebe Grüße
    Teresa

    Guten Abend,

    auch ich kann zu dem Baustein nur sagen das dieser ebenfalls für mich exenstiell wichtig ist. Ohne eine Trennung hätte ich nicht als die Person "überleben" können, die ich eigentlich bin. Ich habe mit meinem xy noch ein paar Monate in der gleichen Wohnung zusammengelebt und für mich die Erfahrung gemacht das ich zwar eine Distanz schaffen kann - aber ich springe auf die vertrauten Muster immer noch (vielleicht nicht sofort) sehr schnell an.
    Kognitiv kann ich das dann meistens später wieder auseinanderbröseln aber die emotionale Gefühlswelt ist unverändert. Ich hoffe das dieser Mechanismus mit der Dauer der Trennung abnimmt.

    Obwohl ich mir vor einem Jahr eine Trennung gar nicht vorstellen konnte. So schnell geht das :)

    Liebe Grüße

    Hallo liebe Girasole,

    ich wollte mal liebe Grüße hier lassen, den ich habe gestern dein Tagebuch gelesen. :)
    Erstaunlich finde ich immer noch die ähnlichen Denkstrukturen die das typische "Co-Muster" ausmachen, aber ich habe durchaus noch einmal neue Ansätze bei dir entdecken können. Vor allem das Buch welches den Fokus auf den Vater legt, interessiert mich sehr.

    Insgesamt finde ich das du eine starke Frau bist, die auf ihren Weg schon viel erreicht hat. Klar vergleicht man auch die Lebensituationen, und ich muss sagen das ich in ein paar Jahren auch gerne so reflektiert und gut aufgestellt wäre wie du, vor allem was das eigene co-abhängige Verhalten betrifft. (Ich habe noch eine Menge Bedarf im therapeutischen Bereich)
    Von daher versuche ich mir ein paar positive Aspekte abzuschauen, ich hoffe ich darf :D

    Weiterhin lese ich interessiert mit.

    Liebe Grüße und alles Gute im weiteren Lebensweg.

    Hallo Slowly,
    Schön das du antwortest.

    Also nehme ich einfach mal mit, das auch schon die Hälfte weniger an Zucker viel ausmachen kann. Für den Joghurt/Obst u.ä. nehme ich meistens Stevia, das finde ich als Ersatz ganz gut. Meine Probleme habe ich hauptsächlich mit Süssigkeiten, ich habe schon reduziert, aber wie gesagt wirds in anhaltenden Stresssituationen doch wieder mehr. Aber gut, diese sind hoffentlich nächsten Monat vorbei und der übermäßige Zuckerkonsum dann auch.

    Liebe Grüße :)

    Na dann besteht ja doch noch ein kleiner rosaner Hoffnungsschimmer am Horizont, der mir deutlich macht: " Ja ich kann es auch." ;)

    Ne ernsthaft, das ist doch schön. Ich nerve mich immer selber mit meinen Essverhalten, ich will dieses destruktive Verhalten endgültig ablegen. Gut das es diesen Faden gibt, er hat mir das noch einmal deutlich in mein Bewusstsein geholt.

    Liebe Grüße

    Hallo ihr Lieben,

    ich kenne das Suchtverlangen nach Zucker auch sehr gut. Mich erinnert mein Zuckersuchtverhalten immer an die Zeit wo ich auf die Zigaretten verzichtet habe. Der Suchtdruck steht klar im Vordergrund. Bei mir wird es gerade in stressigen Situationen immer kritisch, ich habe dann ein heftiges Verlangen nach Süßkram.
    Bisher habe ich zwei Versuche gestartet auf Zucker zu verzichten, welche einige Tage auch gut gelaufen sind, doch Fakt ist das ich in Stress- und Prüfungssituationen immer wieder darauf zurückkomme. Zur Zeit Versuche ich es mit ab und an mal einem Marmeladenbrot und Zartbitterschoki, das hilft auch schon ein wenig. Aber wie ich gestehen muss ist es schon wieder mehr geworden *seufz*.

    Wie schon erwähnt ist das regelmäßige Essen ein wichtiger Punkt, sobald ich kein Frühstück habe werde ich aggressiv und greife schneller zum Zucker. Den nächsten Versuch möchte ich Ende März starten, dann geht es ab in die Mutter-Kind-Kur, und da kommt keine Schoki mehr mit, und ich hoffe das die drei Wochen mich so weit stärken das ich es dann auch wirklich sein lassen kann. Übrigens bin ich gespannt ob das mit dem Zuckerkonsum in "schönen" Situationen wirklich auf die Dauer klappt
    Ich lese weiter gespannt mit.

    Liebe Grüße Teresa :D

    Hiho Nicole :P,
    ich finde es toll finde das du den Absprung aus der Beziehung geschafft hast. Bei mir ist es ähnlich zur Zeit, ich fühle mich seit der Trennung zwar besser - aber es gibt aber immer wieder Tage wo ich mich völlig inhaltsleer fühle. Ich kann einfach nichts liebenswertes an mir entdecken.
    Ich wollte dir mal liebe Grüße dalassen und halte die Ohren steif,
    Auf dann:
    Theresa :wink: