Guten Abend ihr lieben ehemaligen und aktiven Co´s sowie alle anderen :-),
Danke euch für euren Zuspruch, darüber freue ich mich wirklich sehr! Ich gehe hier an der Stelle mal kurz auf die Beiträge ein.
Slowly : Also XY ist ausgezogen, bzw. wurde von mir aufgrund der Trennung dazu gedrängt *g* Das hat auch seine Zeit gebraucht bis er den Popo hoch bekommen hat. Ich habe das aus dem Grunde so entschieden weil es damals für ihn wesentlich leichter war auszuziehen (einfach von der Umsetzung her) Da stellt sich mir jetzt im Nachhinein die Frage ob das die richtige Entscheidung war das er auszieht und nicht ich mit Kind? Hat sich die Wartezeit und das "erzwungene Zusammenleben" gelohnt? Da sehe ich noch nicht klar, das werde ich dann aus der emotionalen Distanz heraus objektiver beurteilen können. Mal sehen.
Die Trennung an sich ist auf jeden Fall goldrichtig. Sie geschah aus dem reinen Selbstschutz heraus und natürlich meinem Kind zuliebe. Kind hat eh schon genug an Destruktivitäten und Streit mitbekommen. Ich selber finde langsam zu meinem eigenen Selbst zurück (auch wenn es dauert und wehtut). Kind kann auf die Dauer von der Trennung nur profitieren, ausser ich wäre so dämlich mir gleich den nächsten Partner zu suchen an dem ich aktiv meine Defizite ausleben kann 
@ Girasole: Ja klar ist das Leben ohne Xy leichter und die Trennung an sich ein rieeeesiger Schritt, aber ich merke im Alltag einfach immer wieder wo meine eigenen Schwächen und Fehler liegen. Ich traue mich je nach Gegenüber nicht mein eigentliches "schwaches" Selbst zu zeigen mit all seinen Macken. Ich arbeite dran, aber wie jeder hier fängt man ja klein an
Ich will die Last der Co-Abhängigkeit entgültig hinter mir lassen. Die letzte Beratung wegen dem Umgang war ja quasi auf dem "nassen" Stand. Von daher muss ich da wohl noch einmal hin. Und das die seit einigen Wochen währende "Trinkpause" auf wackligen Füßen steht stimmt wohl, ich denke ich bleibe auch erst einmal bei den Vorgaben, allein schon wegen der Kontinuität die für ein Kleinkind ja schon Entwicklungsbedingt sehr wichtig ist. Schwierig ist für mich einfach nur die Position des "Beurteilers". Ich will das eigentlich so gar nicht, ich will nicht mehr Kontrollieren, nicht mehr darüber nachdenken ob er nass, trocken, grün, rot oder blau ist. Am liebsten wäre mir zur Zeit sogar eine Funkstille. Einfach auch weil er oft im Streit meine Schwächen entblößt und ab- bzw. verurteilt hat. Das entwertet ganz stark. Auch banale Informationen über meine Person sind einfach auch Futter für ihn. Zur Zeit geht der Umgang wieder, aber wer weiss was noch so kommt. Ich nehme mir das leider immer noch sehr zu Herzen. 
Aurora : Ja die Angst die falsche Entscheidung zu treffen spielt bei mir immer eine große Rolle. Mein Sicherheitsbedürfniss ist recht stark ausgeprägt
Das hat wohl auch wieder etwas mit "kontrollierbaren Zuständen" zu tun. Vor allem anderen möchte ich meinem Kind eine relativ sorglose, schöne Kindheit bieten können in dem es einfach Kind sein darf und sich nicht allzu sehr von den Problemen der Eltern beeinträchtigt fühlt. Daneben ist mir auch wichtig das Kind einen guten Umgang mit Xy und anderen wichtigen Bindungspersonen hat und wenn möglich auch behält. Und vor allem möchte ich nicht das die Umgangsthematik irgendwie später mein eigenes Verhältnis mit Kind beeinträchtigt. Das Problem ist wohl auch das ich mir selber und meiner Wahrnehmung noch immer zu sehr misstraue. Und Xy mit seinen Vorwürfen macht das bestimmt nicht besser... Ich frage mich halt ständig ob er mit seinen Punkten die er anbringt Recht hat. Er sieht sich zur Zeit halt als das Opfer der Umstände, er ist der "arme Vater" dem man sein Kind entziehen will. Meine Familie will ja nur böses, und teilweise stimmt das leider in dem Sinne auch. Klar sind einige Familienmitglieder voreingenommen und haben keine gute Meinung von ihm schon aufgrund der Alkoholerkrankung. Aber die Unterstellung das ich mich von meiner Familie so weit manipulieren lassen würde das ich Xy das Kind vorsätzlich entziehen will, ist meiner Meinung nach eigentlich Quatsch. Dafür müsste er mich besser kennen. Aber dann frage ich mich doch wieder ob an dem Vorwurf was dran ist und ich was übersehe ... jaja 
Sunshine_33 : Nein es spricht nichts dagegen das er das Kind bei sich haben darf. Eigentlich freue ich mich meistens, schließlich ist das ganze dann ja auch ein mehr an Freizeit für mich. Und Kind freut sich tierisch auf Papa. Dein Standpunkt mit dem begleiteten Umgang bei Konsum habe ich schon öfter gehört. Ich bin gespannt auf die nächste Beratung 
So eigentlich wollte ich noch beschreiben wie es so gelaufen ist, aber das hebe ich mir jetzt für morgen auf. Bin müde, die Schreiberei ist ja doch sehr anstrengend. *gähn*
Müde... müde...müde... müde... müde... müde... *schnarch zzsssrazz schnarch*
Bis bald 