Beiträge von Whitewolf

    Hallo Tanja,

    auch noch herzlich Willkommen.

    nächste Woche habe ich Beratungsterming beim Anwalt.

    Da hast Du doch schonmal eine Hilfe.

    Daher bräuchte ich vielleicht bisschen Ermunterung und Kraft...Ich kann die letzten Tagen kaum schlafen, wachen mitren in der Nacht mit diesem Gefühl, total verloren zu sein und ohne Zukunft ..

    Viele hier im Forum sind diese Wege gegangen und sind froh darüber endlich aus der Spirale entkommen zu sein.

    Was könntest Du Dir denn vorstellen was Dir im Moment helfen könnte ?

    lG WW

    Also jetzt mal unter uns Pastorentöchtern:/: Du bist krank oder etwa nicht? Warum gehst Du dann nicht zum Arzt? Das ist eine schlimme Krankheit und jeder Arzt behandelt Dich auch deswegen. So wie auch bei Corona.

    Es gibt die Schweigepflicht und Du wirst nicht zwangseingeliefert deswegen. Behandlung ambulant oder stationär ist eine Frage der Absprache, niemand zwingt Dich zu irgendetwas.

    Du kannst es Dir allerdings sehr viel leichter machen, diese kalten Entzüge ohne Medikamentenunterstützung zerprügeln Dir auch die Seele. Der pure Stress für Körper und Psyche.

    Wovor hast Du da konkret Angst? Imageverlust? Brandzeichen auf der Stirn?

    Gruss WW

    Hallo Mare,

    wenn Du bei Google "rechtliche Betreuung " eingibst , bekommst Du ein paar Seiten zum schlaulesen.

    Das was Api geschrieben hat stimmt da soweit überein. Das Betreuungsgesetz wurde 2023 reformiert ( zum Wohle des Betreuten wie es aussieht ).

    Es steht aber in den Sternen wie lange das dauert bis die Betreuung nach Antragstellung ( Anhörung gehört dazu ) eingerichtet ist. Also erstmal den Antrag stellen und schauen wie es weitergeht.

    lG WW

    fahr jetzt alleine in die Arbeit nicht mehr gemeinsam (am Abend mit ihm mitzufahren war immer ein Risiko, hab es ertragen da ich keinen Streit wollte)

    Hallo Mo,

    Dein Führerschein wäre auch in Gefahr wenn er betrunken fährt und Du daneben sitzt. Wenn der ganze Innenraum nach Alk riecht, wird Dir kein Polizist glauben das Du das nicht wusstest. Das nur mal am Rande.

    mir ist glasklar das er weder stark noch durchhalte Vermögen hätte einen Entzug zu schaffen.

    Er soll den Entzug ja auch nicht "alleine" schaffen. Dafür gibt es Entgiftungen, Ärzte. Es ist eine Krankheit und damit geht man zum Arzt. Komm aber nicht auf die Idee, das Du diesen fachlichen / medizinischen Part unterstützend übernehmen könntest, das wird nix ausser Enttäuschungen und Tränen.

    Zumindest bist Du ja erstmal dabei Dir einen gewissen Freiraum zu schaufeln. Könntest Du Dir vorstellen in Deiner Umgebung in eine reale Beratungsstelle zu gehen um mal Deine Möglichkeiten auszuloten?

    lG WW

    Hallo Mare,

    kurz und knapp . Hm.....:rolleyes:

    Du bist weder lästig, noch nervst Du uns hier wenn Du etwas ( mehr ) über Dich schreibst. Auch wenn es sich wiederholen sollte, ist immer ein Trend in die eine oder andere Richtung für uns erkennbar.

    Und für Dich natürlich auch. Du kannst Deinen Thread nachlesen und viel erkennen über Deinen Verlauf.

    Wir wissen ja das es Dir schlecht geht ( jetzt etwas besser ?, warum? ) und würden Dich gerne unterstützen wenn möglich. Manchmal hilft es auch, sich einfach alles von der Seele zu schreiben was Dich beschäftigt. Nimm das Angebot doch wahr, hier tut Dir keiner was.

    Meine Betreuerin wollte mich einweisen lassen, weil es mir so schlecht ging.

    Das kommt bestimmt nicht überraschend für Dich. Was mich allerdings wundert ist, warum es dann doch nicht dazu gekommen ist?

    Wenn Du freiwillig gehst, dann hast Du übrigens mehr Privilegien und Möglichkeiten in der Klinik. Nur mal so am Rande.

    Du hast Dich vermutlich dagegen gewehrt, weil es noch zu viel zu erledigen gibt? Es gibt nie den optimalen Zeitpunkt für eine Klinik, das ist mir klar.

    Irgendetwas ist immer wichtig, unaufschiebbar und so wird es immer sein. Und Du bleibst auf der Strecke.

    Du spürst das überall, Du weisst das und bist trotzdem eingesperrt in Deinem kleinen selbstgewählten Käfig voller Notwendigkeiten.

    Aber Deine Betreuerin wird Dich nicht irgendwo alleine im Regen stehen lassen wenn Du in einer Klinik bist. Du wirst dann sehen, das sich viele Dinge auch ohne Dich regeln wenn Du erstmal da bist. Ausserdem bist Du nicht komplett aus der Welt, auch von da lassen sich viele Dinge managen, es gibt da einen Sozialdienst.

    Deine Betreuerin hat einen Blick von oben über die Gesamtsituation ohne emotionale Einflüsse. Sie wird wissen und sehen was Dir zuzumuten ist und auch einen Plan haben wie man das alles am Besten löst. Du hast ein Netz von Helfenden, welche nur auf einen Startschuss warten um handeln zu können.

    Ich hoffe für Dich, das Du Dich jetzt nicht von Ihr distanzierst, weil sie Dich "weghaben" will ? Das wäre jetzt ein grosser Fehler. Sie hat übrigens nichts davon wenn sie Dich in eine Klinik einweisen lässt.

    Wie oft habt Ihr eigentlich Kontakt?

    Nimm das Angebot doch an und Du wirst sehen, das vieles auch geht während Du (endlich mal) etwas entscheidendes für Dich tust um aus der Spirale nach unten rauszukommen.

    Ich drück Dir weiterhin die Daumen, das es irgendwann wieder entscheidend aufwärts geht für Dich.

    lG WW

    Vorallem wenn er scheinbar hilflos vor dir steht.

    Hallo saltsoul,

    es steht ausser Frage das er Hilfe brauchen wird. Aber nicht von Dir. Damit reibst Du Dich auf und es bringt am Ende doch nichts. Er muss sich selbstständig Hilfe holen ( Arzt, Entgiftung, SHG, etc. ).

    Er war auch beim Arzt und hat sich in der Klinik vorgestellt. Dort wurde er abgelehnt mit der Begründung, dass es bei ihm noch nicht so schlimm sei und er das selbst schaffen kann mit Unterstützung von mir.

    Das halte ich für ein Abspeisen weil zu wenig Plätze da waren. Vergiss das wieder. Du kannst Ihn nicht trockenlegen oder eine Entgiftung ersetzen. Wer auch immer das gesagt haben soll, hat Dir den schwarzen Peter zugeschoben.

    lG WW

    Hallo Mo,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Das liest sich wie eine Sackgasse, in welche Du Dich hi­n­ein­ma­nö­v­rie­rt hast.

    Du denkst ja mit Sicherheit oft über Deine Situation nach, was wäre denn für Dich eine Lösung? Das er nicht aufhört zu trinken hat er ja wohl klar kommuniziert.

    Darauf brauchst Du also nicht bauen wie es aussieht.

    Ich hoffe das Du einen guten Weg für Dich findest.

    lG WW

    Hallo Bobby,

    Du nimmst Dein trinkendes Umfeld schon extrem wahr wie es scheint. Man könnte Dich an der Grenze als Alkohol-Spürhund einsetzen :mrgreen: . Das wird aber besser mit der Zeit. Im Moment ist Dein Frühwarnsystem im Dauermodus und das ist gut so.

    Leider trinkt die Welt um uns herum nicht weniger nur weil wir aufgehört haben. Im Grunde genommen ist es der Welt egal. Das macht unsere innere Entscheidung zur Abstinenz ja so wichtig und einzigartig.

    Wir können darauf stolz sein, auch wenn es der Rest der Welt nicht so sieht. Man muss schon resolut sein, um nach einer langen Saufkarriere dem Alkohol abzuschwören und trocken zu bleiben in unserer trinkenden Umwelt. Orden, Zeugnisse oder Auszeichnungen gibt es dafür allerdings nicht, die müssen wir uns selbst verleihen.

    Du kannst Dir für Dich jeden abstinenten Tag auf die Schulter klopfen.

    Gruss WW

    Meine Psychologin sagt zu dem Thema so ungefähr: Die Grenzen sind bei jedem individuell, für sie beispielsweise wären auch 3-4 wöchentliche Gläser beim Partner kein wirkliches Problem, alles regelmäßige darüber aber schon.

    So kommt Ihr da nicht weiter. Auf der Basis könnt ihr da noch Jahre dran rumbasteln. Ihre Vorstellungen interessieren niemanden.

    Sie rät dazu, dass wir erst einmal daran arbeiten, mir darüber klar zu werden, was mich konkret dabei so unruhig macht, vor allem im Bereich meiner Wertvorstellungen,

    Kannst Du Dir das denn erklären wenn die Frage im Raum steht? Und was passiert dann? Wertevorstellungen mit der Brechzange ändern?

    Eine Beziehung, in der ich mich ruhig und gelassen fühle, und das heißt ganz einfach: Alles so, wie es ist, nur eben mit weniger Alkohol.

    Das ist nichts was in Frage gestellt werden müsste, sondern es klingt vernünftig. Ich weiss ehrlich nicht, ob Du versuchen solltest Deine Ansichten an die Deiner Partnerin anzugleichen.

    Wenn Du einen Psychologen konsultierst, ist es seine Aufgabe festzustellen ob eine Erkrankung vorliegt welche behandelt werden müsste. Ich kann diese Erkrankung einfach nicht sehen, evtl. hab ich ja nicht alles gelesen.

    Irgendwie scheint es darauf hinauszulaufen, das Du Deine Persönlichkeit verbiegst, anstatt Deine Ansichten und Dein Ich zu bestärken. Das liest sich für mich wie eine Sackgasse.

    Gruss WW

    Hallo Reike,

    ob er mit geht würde oder mir gleich das Them und die darauf folgenden streitigen gleich sparen soll

    Du machst das für Dich und nicht um Ihn mit fremder Hilfe trockenzulegen. Das funktioniert eh nicht. Also spar Dir das.

    Ich glaube auch das ich morgen erst mal alleine hin gehen werde..

    Du solltest Ihn garnicht kontaktieren deswegen. Das Gespräch alleine hilft Dir mehr weil du offen sprechen kannst. Hier im Forum bist Du auch nur für Dich und um zu lernen wie Du am Besten mit Deiner Situation umgehen kannst.

    Wenn er Hilfe benötigt kann er sich selbst da einen Termin machen. Berichte mal was die so gesagt haben. Das wird sich mit vielen Sachen decken welche Du hier im Forum auch lesen kannst.

    lG WW