Hallo Jump ( warum muss ich immer an Van Halen denken, irgendwo muss ich noch die Platte...
...)
denn wenn ich ausziehe, dann hätte er sich sowieso innerhalb eines halben Jahres tot gesoffen und ich hätte das Haus für mich (er wäre aber auch bereit auszuziehen). Er sagt das gar nicht als Drohung oder manipulativ, sondern ernst und sachlich.
Bei solchen Aussagen würde jeder Therapeut die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Bedeutet:
-Der Alkohol ist immernoch Lösung Nr. 1 wenn was schiefläuft.
-Dein Verhalten Ihm gegenüber steht zwischen Ihm und dem Alkohol.
Das ist weit weg von " ich will und werde nicht trinken" . Und natürlich manipulieren solche Aussagen und hinterlassen Spuren. Gewollt oder ungewollt. Was solltest Du denn mit so einer Info anfangen , steckt da überhaupt eine Info drinn?
Wenn er wüsste wovon er da spricht, dann käme das sowiso nicht mehr über seine Lippen. Sich totsaufen ist nicht so einfach wie es klingt. Qualvoll, extrem schmerzhaft und nicht absehbar. Das kann er nicht wollen und den Versuch würde er bald wieder abbrechen wenn er dann noch kann.
Aber wenn ich da an die Schlafsackaktion denke von der Du geschrieben hast, scheint er ja zu Extremdarstellungen zu neigen.
Einen Partner schonmal auf das eigene Abbleben vorbereiten wenn er nicht spurt, ist in meinen Augen keine besonders kluge Idee. Bist Du sein Sinn des (Über) Lebens? Dir könnte ja auch mal etwas passieren... was dann?
Frag Ihn doch mal ganz direkt was passieren würde, wenn Du Dich entschliesst Deine Klebestreifen von den Schuhen zu nehmen? Geht er dann in den Laden um sich hochprozentiges zu besorgen um mit der Selbstauflösung zu beginnen?
Den Entschluss sich umzubringen könnte man ja auch schneller und effektiver umsetzen als langwierig mit Alkohol. Grundvoraussetzung für diesen Blödsinn ist nämlich, das Du dabei zuschaust, mitleidest und dann Erbarmen zeigst. Und das ist nicht manipulativ?
Du warst ja schonmal Zeuge eines "schlimmen Zustandes" ( Krampfanfall ), hast die Bilder vor Augen und mitgelitten. Dieser " Schockzustand" hat ja nicht gereicht wenn ich das richtig gelesen habe? Und das sollst Du Dir doch gefälligst noch ein paarmal anschauen ?
Er sollte nach den ganzen Reha`s irgendwie schlauer sein und andere Lösungsstrategien haben. Für sich. Nur für sich.
Es wäre vermutlich besser für Ihn wenn er die kommende Reha ohne Partner angeht. Dann kann er entscheiden ob er eine Umorientierung für Sich ohne Alkohol schafft und will.
Ich habe nichts davon wenn Du aus Eurem Leben in Dein Leben jumpst. Daher auch kein Ratschlag von mir. Du triffst ja die Entscheidungen und entwickelst Dich weiter wie man hier gut lesen kann.
Es sind einfach nur Denkanstösse von jemandem, welcher diese Äusserungen und Aktionen bin zum erbrechen kennt und deshalb scharf verurteilt.
lG WW ( der jetzt die Platte suchen geht...
)