Vorhin hab ich hier gelesen: „Ich habe es doch schon einmal geschafft und es hat mir an nichts gefehlt.“
Warum wird dann doch wieder gesoffen, wenn nichts fehlt? Es kann doch – denk ich mal – nicht nur immer Leichtsinn oder Übermut oder Vergessen dafür verantwortlich sein, wenn jemand nach einigen oder vielen trockenen Jahren wieder anfängt zu saufen. Die, die ich kenne oder von denen ich gelesen habe, dass sie nach Jahren wieder mit dem Saufen angefangen haben, die waren in „guten“ Lebenssituationen – definiert auch jeder anders -, hatten Hobbys, Familie, Arbeit … und trotzdem muss ja doch irgendwas gefehlt haben, von dem sie glaubten, dass es ihnen der Alk geben kann.
Mal ehrlich, ich schmeiße doch nicht zig „glückliche“ Jahre weg, weil ich mal kurz leichtsinnig bin. Da muss doch was fehlen, was mir so wichtig ist, dass ich bereit bin, mein Leben dafür aufzugeben. Was verspricht der Moment? Was könnte das sein?