Beiträge von Raupe55

    Danke für deine Rückmeldung, Renate.

    Ich habe einmal den Fehler gemacht, das ich dachte, nur den Alkohol weglassen reicht aus. Heute weiß cih es besser.

    Und ja, es ist nicht einfach , und ja, auch ich muß an meinem Verhalten etwas ändern, sonst wird es nicht funktionieren.

    Mein Ziel ist eine gleichberechtigte Partnerschaft und ein glückliches Leben, und wenn ich mein verhalten nicht ändere wird das nicht funktionieren. Ich muß wieder anfangen an mich zu glauben, auf mein Bauchgefühl achten und darauf das es mir in unserer Beziehung gutgeht.

    Wir können jetzt an unserer Beziehung arbeiten, da meinXY nicht mehr trinkt und sich auch in die richtige Richtung bewegt, indem er z.B.dieses Mal nach seiner Entgiftung eine Nachbetreuung mit Einzelgesprächen macht.

    Ich werde weiter meinen Faden hier aufzeigen, auch für mich, damit ich immer wieder nachelsen kann, wie schlecht es mit letztes Jahr noch ging.

    LG
    Raupe

    Eigentlich ist es doch total absurd, das ein Co mittrinkt wobei er genau bei seinem XY sieht wohin das führt.... aber mir gig es genauso.

    Vorweg, ich habe immer gerne Wein getrunken, beinm Essen oder beim Kochen, also zu bestimmten gelegenheiten. Als ich vor mehr als 10 Jahren mit meinem XY zusammenzog kam er gerade aus einer Langzeittherapie und war trocken. In den ersten Jahren war ich bzgl Alkohol absolut hellhörig und bei uns gab es konsequent keinen Alkohol und auch ich habe nicht getrunken. Alkohol war kein Thema in unserem Leben. Im Laufe der Jahre war ich dann nicht mehr so vorsichtig und irgendwann, da mein XY mir immer versicherte das es ihm nichts ausmacht, habe ich dann ab und an mal wieder ein Glas Wein getrunken. Das ging seeeehr lange gut, aber dann prbierte mein XY manchmal meinen Wein sagte das es ihm nicht schmeckt und ich wurde nicht hellhörig, ich ließ mich davon einlullen das es ja schon mehr als 10 Jahre gut gegangen war.

    Irgendwann trank mein XY dann auch mal ein Glas Wein, aber auch da habe ich nicht reagiert und wähnte mich auf der sicheren Seite.

    Den Umschwung habe ich erst realisiert, als es schon zu spät war.

    Als er dann wieder regelmäßig trank habe auch ich weiter getrunken, weil ich nicht sehen wollte was passiert und ich durchs Trinken sein Verhalten besser aushalten konnte. Manchmal habe ich auch getrunken, damit nicht so viel für ihn überblieb.

    Nach dem was ich heute weiß ein völlig krankes Verhalten meinerseits

    Jetzt ist es wieder so, das der Alkohol aus unserem Haushalt verbannt ist und ich auch in seiner gegenwart, wenn wir z.B. Essen gehen, keinen Alkohol trinke.

    Zusammenfassend würde ich sagen, das ich zuerst aus Unwissenheit, Leichgläubigkeit und dann aus reiner Verzweifelung mitgetrunken habe um den Anblick meines trinkenden XY besser ertragen zu können.

    LG Raupe

    Heute möchte ich mich auch mal wieder bei euch melden, da ich in den letzten Wochen irgendwie immer zu wenig Stunden am Tag hatte, um alles zu erledigen...........

    Ich muß aufpassen, das ich nicht wieder in die vermeintlich bequeme Haltung verfalle , Sachen die mir nicht passen anzusprechen und auszudiskutieren. Ich verfalle leider allzuoft in mein altes Muster, einfach in mein Schneckenhaus abzutauchen und Probleme auszusitzen. Es hat nichts mit Alkohol zu tun, sondern mit den ganz normalen, banalen Alltagsproblemen, wo ich mich nicht genug von meinem Partner unterstützt fühle.Das wird für mich noch eine harte Nuß an der ich knacken muß weil ich es einfach für unsere Zukunft sehr wichtig finde wieder als Paar zu agieren und nicht als 2 Einzelpersonen nebeneinander zu leben. Es wird an mir liegen, ob ich das schaffe.

    Da ich durch eine ziemlich fiese Grippe in den letzten Wochen ziemlich angeschlagen war hatte ich einfach nicht die Kraft konsequent meinen Weg weiter zu gehen, sondern habe mich für eine Zeitlang auf eine Bank zum Ausruhen hingesetzt. Jetzt wird es aber Zeit das ich mich wieder in Bewegung setzte.

    Ich wünsche euch allen ein schönes WE
    Raupe 55

    ok, dann will ich hier auch mal schreiben.

    Ich wollte schon länger mit dem Rauchen aufhören, aber irgendwie war der Wille wohl noch niocht stark genug. Dann habe ich mir vor ca einer Woche gesagt, am Aschermittwoch hörst du mit dem Rauchen auf!!!

    Ich habe schön öfter die Fastenzeit dafür genutzt , bestimmte Sachen mal wegzulassen bzw. versucht in dieser Zeit bewußter zu leben und hoffe das mir das diesmal auch gelingt.

    Mit dem Rauchen will ich aufhören, da ich selber bestimmen möchte was ich mache und nicht von meinem Suchtgedanken dazu getrieben werde und natürlich wegen der Gesundheit und auch um Geld zu sparen.

    Ich habe zufällig gestern diesen Thread hier gefunden und habe mich richtig darüber gefreut und auch einige Anregungen und Hilfestellungen bekommen. Ich hoffe es klappt.

    Heute habe ich schön öfters in Gedanken gesungen, grins, scheint tatsächlich zu funktionieren.

    Bis bald

    LG Raupe 55

    Hallo girasole,

    manchmal komme ich mir vor wie ein Wanderer, ich habe einen breiten, bequemen Weg verlassen und mich auf einen holprigen schwierigen Weg eingelassen, von dem ich nicht weiß was er für Überraschnungen mit sich bringt. Aber ich will diesen Weg weitergehen, da ich genau weiß, das der für mich bequeme Weg in einer Sackgasse münden wird.

    Spötestens im Sommer wird sich zeigen, wie weit ich schon gekommen bin, da der Sommer für uns immer auch mit Weißbiertrinken auf der Terrasse verbunden war. Gerade im Wanderurlaub in Bayern gehörte ein Weizen mit dazu............

    Gerade hier traue ich mir noch nicht. Wo setze ich die Grenzen, was ist mit alkoholfreiem Bier und und und.

    Ich habe ja noch etwas Zeit bis dahin. Vielleicht mache ic mir auch unnötig Gedanken und mein XY hat dieses Problem für sich schon gelöst.

    Gerade etwas ratlos, aber auch ich bin ja erst am Anfang und habe bis zum Sommer noch Zeit an mir zu arbeiten.

    Schönes WE allen die dies hier lesen.

    LG Raupe

    Hallo Foris,

    jetzt ist mein letzter Eintrag schon wieder 4 Wichen her.
    Mir geht es im Moment gut und ich mache kleine Dchritte in die richtige Richtung. Ich schaffe es immer öfter ehrlich zu sein, meine Meinung zu bestimmten Situationen klar zu artikulieren, ohne verletzend zu werden. Eigentlich ist das ein normales Verhalten, aber ich habe gemerkt, wie schwer mir das fällt und wenn ich mal die letzten Jahre Revue passieren lasse, ist es leider so, das ich mich immer mehr verloren habe bzw. meine Wünsche und Bedürfnisse hinten angestellt habe.

    Jetzt habe ich mich auf den Weg gemacht, mich wieder wertzuschätzen und meinen Gefühlen zu vertrauen.Aber ich finde es sehr schwer aus diesen alten Verhaltensmustern herauszukommen und frage mich manchmal woher ich die Kraft nehmen soll. Gerade im Moment bin ich fast 10 Stunden täglich am arbeiten und da fehlt mir abends dann die Kraft für mein Privatleben, bzw. für meine Beziehung. Dann will ich einfach nur meine Ruhe haben und sitz blöd vor der Glotze.......

    Es ist jetzt nicht so, das mein XY mich jetzt, da er nicht mehr trinkt, auf Händen trägt oder mir jeden Wunsch von den Lippen abliest. ...Aber wir können wieder miteinander lachen und reden.

    Vieles ist bei uns noch im argen, da mache ich mir keine Illusionen.Ich muss wieder lernen an mich zu glauben, meine Gefühle ernst zu nehmen und auch vor Konsequenzen nicht zurüchschrecken wenn es denn sein muß. Da bin ich mir noch nicht sicher ob ich das schon schaffen würde.

    Ich werde weiter viel lesen, mich mehr über die Krankheit informieren und immer mal wieder hier weiter schreiben.

    Erst mal möchte ich euch allen ein gutes gesundes 2015 wünschen!!!!

    Ich werde hier meinen Faden weiter schreiben, da ich so die Möglichkiet habe auch mich selbst zu reflektieren. Das geschriebene Wort hilft meiner Erinnerung immer wieder auf die Sprünge.

    Nach wie vor lese ich öfter im Forum und habe dadurch immer wieder Denkanstösse über mein Verhalten bzw das meines XY. Die letzten Wochen waren durchaus gemischt. Teilweise ok teilweise sehr schweirig. Oft habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht was passeirt falls wir uns wirklich trennen . Mein XY trinkt nicht, ist immer noch trocken, aber sein Verhalten fängt wieder an in " unser" altes Schema abzurutschen und dabei fühle ich mich sehr unglücklich. Ich schaffe es immer noch nicht mich als wichtigen Menschen zu sehen und meine Bedürfnisse ganz jklar auszudrücken bzw. mit Ihm darüber zu sprechen. Mir viel es schon immer schwer über meine Gefühle zu sprechen, habe viel heruntergeschluckt, bzw mir oft gesagt das mir bestimmte sachen eigentlich gar nicht so wichtig sind und ich deshalb immer das gemacht habe, was er wollte. z.B. sind wir immer in die Berge gefahren und nie mehr an die See, da er es an der See doof findet. Ich war früher gerne an der See, mag aber auch die Berge sodaß ich in den Jahren gar nicht mehr an einen Urlaub an der See gedacht habe, jetzt aber gerne mal wieder hin möchte es aber wegen ihm nicht mache. Hier könnte ich noch einiges mehr aufzählen was ich nicht mehr mache da es ihn nervt.

    Die letzten 2 Wochen wurde ich immer unzufriedener auch wenn er nichts getrunken hat, da ich merke das ich wieder alles mache um unser Leben "glatt" zu gestalten und von Ihm nichts kommt.Ich trau mich aber auch nicht meine Wünsche anzusprechen , ganz schön blöd von mir.......

    Im Moment denke ich warscheinlich einfach zu viel. Viele Erinnerungen von früher meistens das was mich gestört hat , kann das Ganze aber irgendwie nicht fassen, alles ist schwammig und ich krieche wieder in mein Schneckenhaus und verpasse die Chance etwas zu ändern.

    Ein Gutes haben die letzten Wochen aber für mich gehabt. Dadurch das wir keinen Alkohol mehr im Haus haben, habe ich auch nichts mehr getrunken. Dabei hat es mich schon nachdenklich gemacht, das ich relativ oft daran gedacht habe mal einen Wein zu trinken, was ich während der nassen Phase meines XY oft warscheinlich schon zu oft gemacht habe. Meinen Alkoholkonsum werde ich auf jeden Fall sehr kritisch beobachten.

    So, das wars erst mal für heute. Ich merke das meine Gedanken im Moment genau wie mein Leben noch ziemlich in der Luft hängen und nicht klar struktureirt sind. Deswegen schreibe ich ja auch hier um für mich einen Weg zu finden mit oder ohne meinem XY.

    LG Raupe

    Mein Partner ist jetzt seit 4 Tagen wieder zu Hause. Im Moment gehen wir sehr vorsichtig miteinander um. Wir versuchen einen Weg aus unserer alten Beziehung in eine neue zu finden, alte Verhaltensmuster abzulegen...

    Ich bemerke bei mir, das ich zuerst sehr skeptisch und teilweise sogar ablehnend war. Bei Gesprächen benutze ich keine Notlügen mehr um keinen Streit zu provozieren sondern sage genau das was ich fühle. ( Nicht immer aber immer öfter)

    Ich versuche nicht mehr perfekt zu sein, alles zu regeln, Arbeit, Essen Haushalt sondern fange an Aufgaben an ihn weiterzugeben, und oh Wunder es klappt.

    Heute war ich mit meiner Mutter in der Stadt, und anstatt wie sonst immer auf die Uhr zu sehen, um möglichst genau Mittags wieder da zu sein um die Hunde zu versorgen, habe ich ihn angerufen und gefragt ob er das heute machen könnte.

    Ich habe mir daraufhin ein paar neue Sachen gekauft und hatte zusammen mit meiner Mutter richtig Spaß in der Stadt und ich bin mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren und war einfach nur glücklich.

    Eigentlich sind es Kleinigkeiten die ich verändere und so mancher wird warscheibnlich denken- mensch,das ist doch normal, aber früher hätte ich das nicht gemacht und ich merke das ich wirklich oft versuche mir zu überlegen, was willst du und was macht dich glücklich.....
    Ich verschiebe gerade meinen Fokus mehr zu mir, bin aber auch offen für meinen Partner und freue mich, das er diese Woche jetzt im Anschluß an das Krankenhaus einen Beratungstermin gemacht hat, um für sich eine Gruppe zu finden.

    Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

    LG Raupe

    Liebe HM
    vielen Dank für deine Rückmeldung. Ja, der Rückkehr sehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Ich weiß nicht was die Zukunft bringt. Auf jeden Fall werde ich versuchen mich abzugrenzen und das was mir wichtig ist auch zu leben.

    Vielleicht hat unsere Beziehung ja dann noch eine Chance. Ich überlege gerade ob ich mich im geschlossenen bereich anmelde um dort mehr und detaillierter über uns zu schreiben, da ich befürchte ab und an doch einen Spiegel zu brauchen, der mir vors Gesicht gehalten wird.

    Bis hierhin hat mir das Forum schon viel geholfen, bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen und auch das es immer einen Weg gibt. Wie schwer der allerdings wird weiß ich noch nicht.

    Ich mache zur Zeit kleine Schritte, die ich ohne euch warscheinlich nicht gemacht hätte.

    Danke und gute Nacht

    LG Raupe

    Samstag kommt mein Partner aus der Klinik zurück.

    Bis jetzt haben wir öfter kurz telephoniert. Die Gespräche waren eher banal, Alltagsproblemchen halt aber wir haben nicht über uns gesprochen. Er hat scheinbar auch eine Adresse bekommen, wo er hier anschließend zu einer SHG gehen kann.

    Ich werde sehen wie sich die nächsten Wochen entwickeln. Wir haben einige Probleme in unserer Beziehung die ich angehen will, bzw. ändern will. Wie das Ganze aussieht weiß ich noch nicht. Ich hoffe aber, das ich konsequent genug bin, das was mir wichtig ist auch zu leben.

    Ein bischen Angst habe ich schon davor wieder in alte Verhaltensmuster zu rutschen und nicht meinenWeg zu gehen. Noch bin ich oft einfach zu müde um etwas Gutes für mich zu tun aber es geht warscheinlich sowieso nicht von heute auf morgen.

    Ich werde weiter viel im Forum lesen. Vieles was mir sonst nicht so offensichtlich war, fängt an mich zu stören.

    Es wird ein weiter Weg werden, ich hoffe ich schaffe es!!

    In einigen Beiträgen wurde immer ein Notfallkoffer angesprochen, kann ich dazu etwas genaueres im Forum finden?

    LG
    Raupe55 ( die vielleicht irgendwann ein Schmetterling wird)

    Seit 4 tagen bin ich nun alleine im Haus und mein Partner in der Klinik.

    Oft denke ich über unsere Beziehung und gemeinsame Zeit nach, über die schonen und die schlechten Momente. Ich habe für mich noch keine Entscheidung getroffen wie es weitergehen soll, ob wir eine gemeinsame Zukunft haben oder nicht,

    Ich habe dei Zeit genutzt und hier viel im Forum herumgestöbert : Einige Threads komplett durchgelesen bei anderen habe ich es noch nicht geschafftm da sie so lang sind und ich meistens abends nur am Handy lese. Meine Augen sind halt auch nicht mehr die jüngsten.

    Ich habe mir viel Denkanstöße herausgezogen, bin aber noch nicht soweit das ich es klar und schwarz auf weiß formulieren kann. Eines ist aber für mich ganz sicher!!!! So wie es war will ich es nicht mehr!!!!!!!

    Wie der Weg dahin aussieht ist für mich noch nicht klar zu erkennen. Ich merke aber an mir, das ich mich schon leicht, Millimeterweise verändere, gamz kleine unbedeutene Sachen wo ich das mache oder tue, was mir gut tut und nicht das was andere wollen, bzw, von mir sonst gewohnt und erwartet hätten.

    Ein Satz, den ich im Forum gelesen habe spukt mir dauernd im Kopf heraum....

    Warum läufst du nicht ganz schnell davon sondern bleibst bei deinem Partner........

    Ja, warum? Die Frage kann ich mir im Moment noch nicht beantworten.

    LG
    Raupe

    @HM

    das er dort seine Therapie bzw. Entgiftung abbricht habe ich nicht geglaubt. Es sind sehr kompetente Leute dort (soweit ich als Laie erkennen kann) , sodaß ich von seinem Anruf doch geschoclt war. Abends hat er dann nochmal angerufen, hörte sich auch schon klarer an und will den Entzug durchziehen.

    Für mich ist eins glasklar, wenn er dort abbricht dann wird er nicht weider hier einziehen.

    So, jetzt aber zu mir.

    Nachdem ich wußte das er dort bleibt und ich mich nicht mit einer Situation konfrontiert sehe das er unverhofft vor meiner Tür steht, konnte ich auch langsam entspannen, der Knoten im Magen foing an sich aufzulösen.

    Ich war so müde, das ich mir einfach etwas leckeres gekocht habe, NMich dann zum Fernsehen auf die Couch gelegt habe, eingeschlafen bin und dann gegen 22 Uhr ins Bett gefallen bin. Ich habe über nichts nachgedacht, die Wohnung nicht aufgeräumt es mir einfach guthehen lassen. Das erste Mal nach 4 Wochen wieder durchgeschlafen und war heute morgen sogar relativ fit.

    Jetzt bin ich am Arbeiten im Büro, und werde heute abend erst mal alle Flaschen einsammeln und wegschmeißen, aufräumen und dann langsam anfangen mir Gedanken über den weiteren Weg zu machen.

    Raupe

    so, von der Klinik zurück.

    Gefühlschaos pur. Zurst war ich einfach nur froh das er endlich da war und ich heile wieder zu Hause nagekommen bin. Gerade zu Hause kam der erste Anruf auf dem Handy. Es wäre jetzt alles viel schlechter als beim ersten Mal, die Leute hätten sich negativ verändert und der wollte das ich ih wieder abhole.

    Ich habe ihm klipp und klar gesagt das ich das nicht machen werde und wenn er abhaut sollte er sich ein Hotel nehmen oder in seine eigene Wohnung( die leer steht) fahren.

    Totales Herzrasen, Angst das er mit einem Mal vor der Tür steht....Kurz vorm Zusammenbruch aber muß jetzt arbeiten. Vielleicht lenkt das ab. Melde mich heute abend noch mal.

    Schön das es euch gibt!

    LG
    Raupe

    Gerade bin ich echt stinksauer.

    Heute abend hat er zuerst für seinen jetzigen Zusatnd relativ normal einsichtig über morgen geredet. Das sich schon alle auf ihn freuen, endlich ein normaler Mensch bei all den " Russen" sonst. Ich sollte ihm nur seine besten Sachen rauslegen...

    Ich habe nur ja und amen gesagt, da ich einfach den morgigen Tag vorbei haben will.

    Dann hab ich ihm davon erzählt, das sich heute ganz viele Laternenkinder bei uns auf dem Parkplatz getroffen haben. Ich fand das zu süß und habe ihnen Bonbons gebracht.
    Seine Reaktion, wie könnte man denn so dämlich sein Bonbons zu verteilen, ob ich nicht wüßte das man Kekse und Schokolader verteilt und nicht so blöde Bonbons....

    Wir wären einfach für alles zu blöd,,,
    Ich habe mich auf keine Diskussionen eingelassen und habe den Raum verlassen Ich versteh es nicht. Er weiß immer alles besser, macht aber selber garnichts, und alles was ich mache ist fast grundsätzlich verkehrt. Verkehrte Welt, ist das nur der Alkohol oder habe ich ihn nie wirklich gesehen??????

    So, heute ist ja Montag. Heute Morgen erst wieder das gleiche Spiel, so nach dem Motto die Klinik ruft bei mir an. Erst nachdem ich gesagt habe das ich seinen Alkohol wegschütte hat er angeruifen und jetzt für morgen einen Termin.

    Für ihn warscheinlich schlechte Vorraussetzungen wirklich trocken zu werden, aber für mich ist das jetzt die Möglichkeit erst Mal durchzuschnaufen, zu mir selbst zu finden und zu überlegen was ich weiter tun will.

    Ich hoffe ich bekomme ih morgen ins Auto.

    Vielen Dank für eure Antworten

    jetzt sitze ich erst mal hier und heule.....

    Unsere Wohnsituation ist leider ziemlich kompliziert. Wir wohnen in meiner Wohnung und da ich selbständig bin arbeite ich auch direkt von hier. Würde ich ausziehen müßte ich zur Arbeit sowieso immer zurück. Auch einfach für ein paar Tage in Urlaub fahren geht aufgrund meiner Arbeit nicht.Das würde mich meiner Exitstenz berauben.

    Wie ich mich fühle weiß ich selber gerade nicht. Wie in einem Wattebausch, innerlich leer nur manchmal, wenn ich z.B. jetzt geradee eure Texte durchlese kommen die Gfühle hoch und dann ist da eigentlich nur Verzweiflung......

    Ich werde den heutigen Sonntag noch aushalten da ich jetzt sowieso nichts machen kann und ihm doch die Chance geben will Montag wenigstens wegen einem Termin in der Klinik anzurufen. Wenn er entgiftet ist das wirklich der erste Schritt, aber was kommt dann. Genau das ist der Punkt. Ich hoffe einfach das ich dann Zeit habe für mich alles durchzudenken.

    Eigentlich habe ich in den letzten jahren immer meine Interessen, Wünsche hinten angestellt. Das einzige was ich für mich tue ist einmal dei Woche mit unseren Hundne uaf den Hundeplatz zu gehen. Da lasse ich mir auch nicht reinreden.

    Es hilft hier zu schreiben und zu lesen. Danke für eure Rückmeldungen

    LG Raupe

    Als ich Hilfe für meinen nassen Alkoholiker im www gesucht habe bin ich auf euer Forum gestoßen. Über Co´s hatte ich am Rande zwar schon etwas gehört, mir da aber keine Gedanken gemacht, bis ich anfing zu lesen.

    Ich glaube ich bin auch in die Falle getappt und weiß nicht wie ich heraus kommen soll,

    Mein Partner war mehr als 10 Jahr trockener Alkoholiker bis er vor genau einem Jahr einen Rückfall hatte. Nach langen endlosen Diskussionen und Wochen hat er dann eine Therapie gemacht, ist aber anschließend nicht wie versprochen in eine ambulante Gruppe gegangen. Seit ca 6 Monaten trinkt er wieder etwas und dann seit 2 Wochen wieder regelmaäßig, liegt den ganzen Tag betrunken im Bett, steht nicht merh auf etc...


    Ja, was mache ich.Der erste Rückfall vor fast einem Jahr kam auch schleichend und ich habe geredet geredet etc.. mit Tränen mit Wutausbrüchen... Dann habe ich ihm eine Adresse besorgt, mit seiner Hausärztin gesprochen, bis ich ihn soweit hatte, das er eine Therapie gemacht hat. Warscheinlich hier schon ein falscher Ansatz weil er nur auf meinen Druck sich bewegt hat.

    Nach dem er weider zu Hause war leif zuerst alles gut. Als er dann wieder anfing habe ich mir alles schööngeredet, ihm geglaubt das es kein Problem ist am WE etwas zu trinken und habe dann selbst auch getrunken, warscheinlich um nicht nachdenken zu müssen.

    In den letzten Tagen habe ich viel nachgedacht, über unsere Beziehung, über mein Leben und bin sicher!!!!! so will ich es nicht mehr!!!!!!!!

    Nur was mache ich, Kann ich ih rausschmeißen, habe ich die Kraft dazu?Nicht nur physisch sondern auch psychisch? Ich will ihm immer noch helfen und habe Angst das ihm was passeirt. Ich glaube auch nicht das er freiwillig geht . Er liegt nur im Bett und trinkt.

    Jetzt hat er mir versprochen, nach einem heftigen Streit gestern, das er Montag in die Klinik zur Entgiftung geht. Was mache ich wenn er Montag wieder nicht geht?

    Irgendwie bin ich total konfus. Meine Gedanken drehen sich im Kreis, ich habe Herzrasen, könnte jeden Moment in Tränen ausbrechen und bin einfach nur total müde......