Hallo,
vielen Dank für eure Worte Morgenrot und Sunshine33.
Direkte Worte an einen Helfen doch sehr!
Geduld ist leider nicht meine Stärke, aber mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben. Ich merke schon, dass es mir besser geht. Nach der Trennung und während der Beziehung bin ich wirklich tief gefallen und so langsam komme ich wieder klar.
Ich habe verstanden, dass Lügen mit zum Krankheitsbild gehört, aber leichter fällt es mir dadurch nicht damit umzugehen. Manchmal kreisen meine Gedanken immer noch im Kopf, warum man so viel aufgibt für Alkohol. Aber das werde ich wohl nie verstehen.
Ich versuche dann meinen Gedankenkreisen zu beenden, stop zu sagen und bewusst an was anderes zu denken. Es wird besser mit der Zeit.
Ich denke auch, dass mein Selbstbewusstsein angeschlagen ist. Obwohl ich auf der anderen Seite weiß, dass ich gut bin, so wie ich bin. Und ich bin mir ja auch mehr Wert als diese Beziehung mir geben konnte. Sicherlich habe ich oft Entschuldigungen für mich gesucht und bin viele Kompromisse eingegangen, habe vieles ignoriert, bis ich erkannt habe, was da eigentlich läuft und das ich keine Chance habe.
Mit der Arbeit ist es natürlich schwierig. Ich halte weiterhin die Augen auf, ob was anderes in meiner Umgebung in Frage kommt. Ich habe mich auch am Montag beworben.
Aber derzeit muss ich ja mit der Situation irgendwie klar kommen. Arbeitslos will ich auch nicht sein.
Ich glaube das wichtigste für mich zu erkennen war, dass es keine Liebe ist, was mich an ihn gehalten hat. Das tut mir zwar weh zu erkennen, aber lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Das Forum ist wirklich toll und ich habe nicht gedacht, dass es mir so viel hilft.
Freunde und Familie sind zwar auch da, aber nicht alle können es verstehen. Eher im Gegenteil, manch einer sagt, dass ich übertreibe, denn so schlimm ist das doch alles nicht...