Ach du liebe Güte, ich scheine mich total falsch auszudrücken: Ich habe von der Gesellschaft im Allgemeinen geschrieben.
ich dachte, in einem Forum, welches die Alkoholsucht zu Thema hat, ist Alkohol nun einmal das Thema, bzw. wie man es schafft, langfristig keinen zu trinken.
Es gibt keine Gesellschaft im Allgemeinen, die viel zu viel säuft. Es gibt etliche Menschen, die wenig bis gar nichts trinken, aus welchen Gründen auch immer (Einsicht, schmeckt nicht, religiös oder ärztlich verordnet...). Und die zählen auch zur Gesellschaft.
Das andere Herrschaften viel bis zuviel trinken, steht außer Frage.
Der Alkohol sollte jedoch nicht größer gemacht werden als er ohnehin schon ist.
Ich weiß nicht, wie es dir gelingen kann, dauerhaft die Finger vom Stoff zu lassen. Das musst Du schon allein hinbekommen. Du kannst hier z.B. bei den Grundbausteinen und Leuten, die viele Jahre suchtmittelfrei leben, schauen, wie es ihnen gelungen ist. Vielleicht ist da auch für dich der richtige Weg dabei.
Ich kann nur raten, der Abstinenz und somit der eigenen Gesundheit absolute Priorität im Leben einzuräumen und dem Alkohol in den ersten Monaten -so gut es eben geht- aus dem Weg zu gehen, bis eine gewisse Festigung eingetreten ist. 1 Jahr ist da schon mal eine gute Orientierung. Erst als ich bereit war, meine Abstinenz an erste Stelle zu setzen, war es mir möglich, mich aus dem Suff zu befreien.
Ein kluger Kopf hat mal gesagt: "Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen gut geht." Da steckt alles Wichtige und Richtige drin, neben dem allgemeinen Rat, das erste Glas stehen zu lassen.
In den ersten Monaten habe ich mir morgens nach dem Aufwachen stets geschworen: "Heute trinkst Du nichts." Auch das hat mir in der Anfangszeit geholfen.
Ein schönes Wochenende wünscht
Carl Friedrich