Beiträge von Carl Friedrich

    Hallo!

    Mein Therapeut sagte stets: "Finger weg von allem, was aussieht, riecht und schmeckt wie Alkohol. Der Trigger kann enorm sein.

    Früher machte ich ab- und an Saufpausen. Mit der Zeit griff ich dann zur alkoholfreien Variante des Bieres und es dauerte nicht lange, bis sich wieder das Original am Hals hatte. Ich dachte und sagte mir, wenn Du jetzt schon diese Plörre (alkoholfreies Bier) rein kippst, kannst Du auch gleich das Richtige nehmen.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Ich fürchte, Hartmut hat recht. Im Fußbal würde man sagen: "Du legst Dir den Ball gerade auf den Elfmeterpunkt."

    Jedoch weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es in den ersten Wochen und Monaten noch etwas schwierig ist, sich mental mit einer dauerhaften Abstinenz abzufinden. Es hat bei mir auch eine ganze Weile gedauert, bis der Groschen fiel. Insgheim schwirrt bei vielen Neueinsteigern noch im Hirn der Gedanke herum, irgendwann gehe doch noch mal was mit dem Alkohol und man könne wieder wie ein "Normaler" gelegentlich was trinken.

    Dagegen hilft viel lesen in einschlägigen Werken und diesem Forum und der Austausch mit Gleichgesinnten. Die findest Du ebenfalls hier.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo Iwona!

    Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben.

    Dann fährst Du halt nächstes oder übernächstes Jahr, wenn sich die ganze Corona Sache hoffentlich mal erledigt hat.

    Übrigens: Die besagte Gegend im Norden ist sehr schön. Da lässt es sich prima aushalten.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Heute werde ich nichts trinken. Und dann kommt der Dienstag. Am Dienstag werde ich genau drei Wochen keinen Alkohol getrunken haben. Und was drei Wochen funktioniert, klappt auch sechs Wochen!!!!!!!!


    Hallo!

    Stimmt. Nur rate ich, anfangs erst mal kürzere Zeitfenster zu setzen, da sie überschaubarer sind. Und so kommt dann Zeitfenster zu Zeitfenster und die werden immer länger. :wink:

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Glückwunsch zu 11 Jahren in Freiheit.

    Na ja, Rentenarmut? Wer nicht viel einzahlt und womöglich noch Lücken in der Erwerbsbiographie hat, bekommt halt entsprechend wenig ausbezahlt. :wink:

    Vielleicht kommt ja die ins Auge gefasste Grundrente in Betracht.

    Die Reise nach Südpolen habe ich vor Jahren auch mal gemacht. Nur für die Tatra würde ich mir mehr Zeit nehmen als nur 1 Tag. Genieß den Trip.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Ach du liebe Güte, ich scheine mich total falsch auszudrücken: Ich habe von der Gesellschaft im Allgemeinen geschrieben.

    ich dachte, in einem Forum, welches die Alkoholsucht zu Thema hat, ist Alkohol nun einmal das Thema, bzw. wie man es schafft, langfristig keinen zu trinken.

    Es gibt keine Gesellschaft im Allgemeinen, die viel zu viel säuft. Es gibt etliche Menschen, die wenig bis gar nichts trinken, aus welchen Gründen auch immer (Einsicht, schmeckt nicht, religiös oder ärztlich verordnet...). Und die zählen auch zur Gesellschaft. :wink: Das andere Herrschaften viel bis zuviel trinken, steht außer Frage.

    Der Alkohol sollte jedoch nicht größer gemacht werden als er ohnehin schon ist.

    Ich weiß nicht, wie es dir gelingen kann, dauerhaft die Finger vom Stoff zu lassen. Das musst Du schon allein hinbekommen. Du kannst hier z.B. bei den Grundbausteinen und Leuten, die viele Jahre suchtmittelfrei leben, schauen, wie es ihnen gelungen ist. Vielleicht ist da auch für dich der richtige Weg dabei.

    Ich kann nur raten, der Abstinenz und somit der eigenen Gesundheit absolute Priorität im Leben einzuräumen und dem Alkohol in den ersten Monaten -so gut es eben geht- aus dem Weg zu gehen, bis eine gewisse Festigung eingetreten ist. 1 Jahr ist da schon mal eine gute Orientierung. Erst als ich bereit war, meine Abstinenz an erste Stelle zu setzen, war es mir möglich, mich aus dem Suff zu befreien.

    Ein kluger Kopf hat mal gesagt: "Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen gut geht." Da steckt alles Wichtige und Richtige drin, neben dem allgemeinen Rat, das erste Glas stehen zu lassen.

    In den ersten Monaten habe ich mir morgens nach dem Aufwachen stets geschworen: "Heute trinkst Du nichts." Auch das hat mir in der Anfangszeit geholfen.

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Carl Friedrich

    In unsere Gesellschaft (Erwachsene) gehört Alkohol dazu wie das tägliche Brot.

    Ich weiß ja nicht, in welchen Kreisen Du verkehrst, in meinem Umfeld ist das anders. Und zu denjenigen, die zu jedem Anlaß gleich die Korken knallen lassen, ist der Kontakt eingeschlafen.

    In meinem Umfeld ist gerade nicht der abendliche Griff zum Suchtmittel die Regel, sondern die Ausnahme.

    Ich weiß, dass es auch andere Kreise gibt. Die habe ich jedoch verlassen.

    Dein Blick scheint mir (noch) zu alkoholfixiert zu sein. Du siehst fast überall nur Alkohol, weil dein Hirn darauf programmiert ist.

    Mein Blickwinkel ist inzwischen deutlich weiter. Ich erkenne wieder mehr als die "Flasche". Das ist eine Frage der persönlichen Reifung während der Abstinenz.

    Apropos: Zu Beginn meiner Abstinenz habe ich ähnlich wie Du gedacht. :D Das hat sich glücklicherweise gelegt.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Die Gesellschaft im Allgemeinen findet es gut, nach Feierabend das "Gläschen in Ehren" trinken.

    Auch das sehe ich anders. Wer ist die Gesellschaft. Alle Bürger Deutschlands? Die finden es gut, jeden Abend Alkohol zu trinken? Das halte ich für ein Gerücht.

    Teile der hiesigen Bevölkerung trinken entweder gar nicht (Babys, Kinder, bestimmte Senioren, religiös Motivierte oder Abstinente) oder aber nur selten.

    Deine Äußerung ist m.E. eine Fehleinschätzung. Wie ich bereits schrieb, ist der Blick der Neueinsteiger noch getrübt. Irgendwie sind es "nasse Gedanken". Man redet sich Dinge wie den Alkohol einfach nur schön und strapaziert dazu noch die sog. Ehre.

    Der Blickwinkel verändert sich aber mit zunehmender Dauer der Abstinenz. So war es zumindest bei mir.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Das scheint so zu sein. Ich habe (wieder trocken seit dem 08.04.2020) auch stolze 6 kg zugelegt. Bei mir kommt es zu Schockoladenattacken und sonstigem Heißhunger auf Süssigkeiten. Der Körper (meiner) sucht nach nem Ausgleich.

    Klar, wird ein nichttrinkender Mensch i.d.R. argwöhnisch beäugt.

    Hallo!

    Das mit dem Schmacht auf Süßes kenne ich. Ich zwinge mich, ein paar Tage die Woche nichts von dem Zeug zu futtern. Das hilft. Sozusagen "Kontrolliertes Naschen", was beim Süßkram bei mir klappt.

    Klarer Widerspruch zur zweiten These: Ich bin jetzt mehr als 5 Jahre clean. Niemand beäugt mich argwöhnisch. Das dürfte eine Einbildung sein, da der frisch Abstinente noch etwas wackelig und unsicher unterwegs ist, während sein Blick noch durch den langjährigen Alkoholabusus getrübt ist.

    Wer soll mich denn beäugen? Die anderen Leute im Cafe/Bistro? Warum sollten sie es tun? Die meisten kennen mich doch gar nicht und trinken dort doch auch keinen Alkohol.

    Und mit alten Saufkumpanen, die vielleicht fragen und gucken könnten, habe ich keinen Kontakt mehr. Der ist eingeschlafen, weil das Bindeglied namnens "Suff" weggebrochen ist.

    ich rate, seid nicht zu kritsich, was das Interesse und den Blick anderer Leute anbelangt. Steht zu euch und eurer Entscheidung, wieder die Verantwortung und die Kontrolle über euer Leben - ihr habt nur das eine- zu übernehmen. Da können euch andere Leute, die angeblich gucken, doch glatt den Buckel runter rutschen, so meine Sicht der Dinge.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Ich weiß, dass ich krank bin, ja, aber in Ausnahmesituationen wie gestern zweifle ich dann immer noch zu sehr an meiner Stärke, frage mich, ob und was ich falsch mache, dass ich schon wieder so zu kämpfen habe, fange an mich mit anderen Alkoholikern zu vergleichen, die nicht so schlimmen Suchtdruck haben usw..

    Hallo Carmen!

    Bitte keine Vergleiche mit anderen. Die bringen dich kein Stück weiter. Woher willst Du wissen, dass andere keinen oder nur selten Saufdruck haben? Kennst Du alle anderen Aussteiger? Nein.

    Bist Du dir sicher, dass diejenigen, die behaupten, sie hätten alles problemlos im Griff, wirklich die Wahrheit berichten?

    Ich kann dir aufgrund meiner bisherigen Zeit der Abstinenz und den Leuten, denen ich begegenet bin, nur vergewissern, dass nahezu alle, insbesondere in der Anfansgzeit, von Suchtdruck heimgesucht wurden. Die einen häufiger, die anderen etwas weniger. Das Fehlen von Craving ist da eher die Ausnahme.

    Wo soll denn sonst die hohe Rückfälligkeit herkommen?

    Übrigens, mit der Zeit wird das mit dem Druck besser. Die Schübe werden seltener und die Abstände immer größer.

    Also Kopf hoch, was Du durchmachst, haben auch schon andere hier ausgehalten. Warum sollte es dir nicht auch gelingen?

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo Nobby.

    Kleine Ergänzung zu deinen absolut zutreffenden Punkten:

    Ab- und an stecken hinter Saufdruck auch ganz profane Dinge wie Hunger oder Durst. Wasser ist der Klassiker, ich nehme dann immer eins mit viel Kohlensäure, dass der Magen schön aufgepumpt ist.

    Aber den Hunger sollte man auch mal im Blick haben und ggf. was essen. Sich genüsslich 1-2 Äpfel schälen, portionieren und langsam essen, nur so als Beispiel, muss ja nicht gleich 'ne Tafel Süßes sein. Ich nehme auch schon mal Möhren oder Kohlrabi.

    Mir hilft es, mich ausreichend zu ernähren. 3 Mahlzeiten und nach Möglichkeiten keine weiteren Snacks, von dem Apfel oder sonstigem Obst/Gemüse mal abgesehen. Und gegen überflüssige Pfunde hilft so eine Strategie neben körperlicher Betätigung und Bewegung auch.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Ich für meinen Teil fände es zumindest zu einfach, sich dann vielleicht zu sagen, ach ich bin ja genetisch vorbelastet...ich hatte ja kaum eine Chance, nicht zum Alkie zu werden.

    Das wäre dann die prima Ausrede. Erinnert mich an andere Krankheitsbilder.

    Der Vorteil meiner Situation ist, dass ich mich mit der Krankheit auseinandergesetzt habe und auch die mögliche genetische Belastung im Blick habe. Jedoch wird nicht jedes Kind eines Alkoholikers ebenfalls alkoholkrank. Der Bogen ginge mir zu weit.

    Ich habe meinem Nachwuchs zu einem sensiblen Umgang mit Alkohol geraten und bin erstaunt wie wenig er konsumiert. Er mag das Zeug einfach nicht, weder Bier noch Wein oder Sekt.

    Auch habe ich ihm nochmals verdeutlicht, dass es in unserer Familie eine gewisse Vorbelastung gibt, die im Blick zu behalten sei.

    Vielleicht ist es mir gelungen, das Problem des Alks in unserer Familie dauerhaft zu lösen, na ja ich kann es ja zumindest mal hoffen.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Eine interessante Frage, denn der Alkohol war in meiner Familie in der Eltern- und Großelterngeneration stark verbreitet und mein Vater hat sich de facto tot gesoffen.

    Wenn ich zurückdenke, als ich zwischen 5 und 15 Jahre alt war, wurde auf Feiern schon tagsüber schwer gesoffen. Das gehörte zu einem Treffen einfach als "normal" dazu.

    Ich befürchte, ich bin da beileibe kein Einzelfall. Ob es wirklich eine genetische Disposition zu Suchtstoffen gibt, vermag ich nicht zu beantworten, halte es jedoch für möglich.

    Mein ehemaliger Therapeut meinte nur, entscheidender sei die jeweilige Sozialisierung. Wer in "alkoholischen" Kreisen aufwächst, dem wird das Vorbild suggeriert, der Stoff sei absolut normal und gehöre wie selbstverständlich dazu. Das verleite einen dazu, es ebenfalls genau so zu praktizieren.

    Wobei sich die Frage anschließt, dass in den besagten Kreisen halt neben der entsprechenden dauernden Übung, auch die Gene eine Rolle spielen dürften.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Ach Hansjürgen,

    lass mal gut sein. Ich versuche hier einen möglichst respektvollen -da hat Hartmut genau das richtige Wort gewählt- Umgang mit den anderen Mitgliedern. Mit dem einen klappt's besser und mit anderen weniger. So ist nun mal das Leben. Aber bloße persönliche Angriffe entsprechen nicht meinem Niveau und daher möchte ich nicht näher auf deinen Einwurf der "Beweihräucherung" eingehen.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Es gibt leider aber auch Menschen die konträre Erfahrungen als persönlichen Angriff ansehen . Obwohl mein Opportunismus sicherlich nicht ausgeprägt ist, hatte ich bei dir nie das Gefühl, das du es persönlich nahmst oder wurdest.

    Hartmut : Danke für die Blumen.

    Das ist halt ein Problem unserer Gesellschaft, das nichts mit unserer gemeinsamen Krankheit zu tun hat.

    Es gibt bekanntlich 2 Ebenen der Diskussion, die sachliche (gerne auch emotional und emphatisch) und die persönliche. Es ist nie gut für alle Beteiligten, wenn sachliche Argumentation durch persönliche Angriffe ersetzt wird.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Danke Correns!

    Mal Dinge kritisch zu hinterfragen, ist nie verkehrt, sei es im Hinblick auf die derzeit grassierende Seuche, die Politik im Allgemeinen oder aber unsere gemeinsame Krankheit.

    Wir sind alle so unterschiedlich, in den Genen, der Sozialisierung, der Begabung, der Bildung, der körperlichen Gegebenheiten, der wirtschaftlichen und finanziellen Situation, da kann es niemals nur eine allein richtige Antwort geben.

    Im Hinblich auf unsere Sucht habe ich das in den letzten Jahren gelernt, anfangs war ich da engstirniger.

    Ich werde weiterhin ab- und an hier kommentieren :wink:

    Gruß
    Carl Friedrich

    Ein erfahrener Therapeut sagte stets zu mir:“Man steht kurz vor einem Rückfall, wenn man sich nicht mehr mit der Krankheit beschäftigt“

    Hallo!

    War der besagte Satz des Therapeuten wirklich so formuliert? Oder hast Du ihn nur so aus deiner Erinnerung zusammen gereimt? Du bist ja schon ein paar Jahre trocken, da kann man ein paar wesentliche Nuancen schon mal vergessen oder später einfach anders zusammen setzen :wink:

    Mir sagte mal ein Suchtmediziner: "Den ersten Schritt in Richtung Rückfall macht man, wenn man sich nicht mehr mit der Krankheit befasst."

    Das ist schon mal ein gewaltiger Unterschied. Bis zum Rückfall müssen dann noch ein paar, nicht ganz unwesentliche Zwischenakte gesellen. Und das Nichtbefassen ist auch nur ein erster Schritt, mehr auch nicht.

    Gruß
    Carl Friedrich

    ich denke, dass die Reaktion der Leute auch stark davon abhängt, wie klar und deutlich man seinen Standpunkt, keinen Alkohol zu trinken, vertritt.


    Vertrat ich meinen Standpunkt aber mit voller Überzeugung und Selbstsicherheit, was seltener vorkam, kamen keine Fragen oder Überredungskünste mehr.

    Hallo Carmen!

    Da, das stimmt. Betrifft aber nicht nur das Thema Alkohol, sondern alle möglichen menschlichen Bereiche, sich nicht drängen oder etwas aufschwätzen zu lassen.

    Und zum Thema Arbeitskollegen und Vorgesetzte: Wer auf der Arbeit nicht als Trinker aufgefallen ist, der sollte sich gut überlegen, ob er dort schlafende Hunde weckt. Es gibt durchaus Bereiche und Kreise, in denen eine Suchterkrankung gleich mit dem Stempel "Ende der Karriere" versehen wird, da der- oder diejenige halt, wie es so schön heißt, "ein Problem hat" und somit als nicht uneingeschränkt belastbar gilt (Rückfallgefahr).

    Vordergündig wird gerne "Verständnis geheuchelt" und hinten herum abgelästert, in der Erwartung, einem möglichen Konkurrenten zu schaden oder seitens der Vorgesetzten, den Erfolg eines Projekts möglichst nicht zu gefährden, indem Nicht-Vorgeschädigte mit leitenden Aufgaben betraut werden.

    Aber wie gesagt, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und sollte seine eigene Vorgehensweise behutsam Schritt für Schritt entwickeln.

    ich bin mit mir und meiner Vorgehensweise, die ich mit meinen Therapeuten abgestimmt habe, im Reinen und fahre ausgesprochen gut damit.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Ich bin nicht zum Außenseiter geworden, nur weil ich keinen Alkohol mehr trinke.

    Und blöde Fragen habe ich in meiner ganzen Zeit so selten zu hören bekommen, an die letzte kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, so lange ist es her.

    Es kommt auch immer auf die jeweiligen Kreise an, in denen man verkehrt. Zechfreudige Herrschaften gehören nicht (mehr) zu meinem Umgang.

    Falls mich mal jemand fragt, erkläre ich, dass ich den Stoff nicht vertrage, er mir nicht bekommt und ich ohne ihn wesentlich besser klar komme. Und damit ist das Thema für mich erledigt. Mich fragt dann niemand mehr. Und was der- oder diejenige sich dann womöglich zusammenreimt, das interessiert mich überhaupt nicht. Ich bin ich, ich weiß was ich kann, wer ich bin, wo ich herkomme und wo ich nicht wieder hin will.

    Es gibt Herrschaften, die scheinen recht großzügig damit umgehen, wen sie alles einweihen. Ich habe den Kreis bewusst eng gezogen und bin damit bislang hervorragend gefahren.

    Und die sog. Bekannten geht es schon mal gar nichts an, genau so wenig wie die so "netten" Arbeitskollegen.

    So meine Meinung zu dem Thema "Outing".

    Gruß
    Carl Friedrich