Fortsetzung:
In den letzten beiden Tagen wurde ich unterschwellig und dezent von Trinkverlangen heimgesucht. Das Suchtgedächtnis wollte mir vorgaukeln, ich hätte mir 2 Weißbier einer namhaften bayerischen Brauerei verdient.
Nervig war nicht der Gedanke an sich, sondern die Tatsache, dass er sich über mehr als 48 Stunden hinweg mehrfach (mindestens 10x) einstellte.
Da musste ich schon gegensteuern und mir Folgendes vor Augen gehalten:
Gibst Du nach, fängst Du wieder ganz von vorne an.
Bei 1-2 ist eh nicht Schluss. Dann haust Du dir gleich 4-6 Flaschen rein. Die Nummer ist dann wie eine Lawine. Du kannst sie nicht stoppen.
Du hast dein Quantum an Alkohol schon längst getrunken.
Nach dem ersten Bier fängst Du wieder an Blödsinn zu denken, zu schwätzen und auch entsprechend zu handeln.
Du brauchst den Stoff in Wirklichkeit doch gar nicht mehr.
So ist das mit dem Suchtgedächtnis: Es zeigt sich immer wieder mal, um dich zu täuschen und auf die Probe zu stellen.
Jetzt ist wieder alles o.k. Nein, den betreffenden Stoff habe ich nicht daheim.
Nach exakt 1 Jahr und 9 Monaten bin ich noch längst nicht über den Berg. Ich werde vorsichtig sein.
Ende des Monats steht in unseren Breitengraden der Karneval an. Kann er, aber ohne mich.
Gruß Carl Friedrich